Blogbeiträge Seite 4

This is the translated version of a text I wrote last year.

Note: The term "Human dignity is inviolable" is the first sentence in the German constitution.


I'm sitting in the audience at a concert. The theme of the evening: “I am what I am.”

I am greeted with a cheerful “Dear ladies, dear gentlemen, dear children and everyone in between and beyond”.

Between the music pieces, there are always little speeches. Relaxed, funny. Some of the speakers are probably part of the LGBTQI+ movement themselves. A man in a glittering jacket praises our constitution. He quotes the first lines, emphasizing how lucky we are to live in Germany, because other people elsewhere are not allowed to enjoy the same basic rights.

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Titelbild zu Von Boystown und STRG_F

Wenn man von Boystown hört, haben vermutlich die meisten direkt eine Assoziation im Kopf, da über den Fall seit Jahren berichtet wird und er immer wieder auch in anderen Dokumentationen als Beispiel herangezogen wird.  Für diejenigen, die nicht wissen, worum es geht: es handelte sich hierbei um eine der größten bekannten Plattformen für den Austausch von Kinderpornographie und Kindesmissbrauchsabbildungen im Darknet. STRG_F hat es sich nicht nehmen lassen, einen der ehemaligen Admins der Plattform nach seiner Verhaftung zu

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Titelbild zu Nein, die UN will Kinderpornografie nicht legalisieren

Kurzfassung. Die Vereinten Nation sind kurz davor, einen internationalen Vertrag zur Bekämpfung von Computerkriminalität zu verabschieden. In einigen Kreisen verbreitet sich die Behauptung, der Vertrag würde zumindest in Teilen Kinderpornografie legalisieren und Kinder verwundbar gegenüber sexuellen Übergriffen machen. Dies basiert auf einem fundamental falschen Verständnis der Zusammenhänge: tatsächlich werden die internationalen Regeln zu Kinderpornografie durch den Vertrag wesentlich verschärft.

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Titelbild zu Gebt uns ruhig die Schuld (den Rest könnt ihr behalten)

An dem chinesischen Händler für Billigmode Shein gibt es eine Menge, was man kritisch betrachten kann. So gibt es Vorwürfe, dass der Onlineshop Kleidung unter menschenunwürdigen Bedingungen herstellen lässt, es wurden giftige Stoffe in der verkauften Kleidung gefunden, sogar Fälle von Kinderarbeit wurden bei den Zulieferern festgestellt.1 Als Fast-Fashion-Händler mit täglich 500 neuen Kleidungsstücken im Sortiment fördert Shein außerdem ein schädlich-verschwenderisches Konsumverhalten, mit drastischen Auswirkungen für die Umwelt

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Titelbild zu Fragwürdige Wissenschaft: Abschlussbericht zum 2KNOW-Projekt

Anfang September veröffentlichte die finnische Kinderschutzorganisation Protect Children einen Abschlussbericht zum Projekt Knowledge to Prevent (2KNOW). Ziel dieses Projekts ist es, Informationen über Eigenschaften und Verhalten von Menschen zu erwerben, die sich Kinderpornografie und Missbrauchsabbildungen von Kindern im Internet ansehen, um mit dem gewonnenen Wissen Präventionsmaßnahmen zu verbessern. Dafür wurden unter anderem anonyme Befragungen unter vermeintlichen Täter:innen im Darknet durchgeführt. Das Projekt wurde 2022 gestartet und für einen Zeitraum von zwei Jahren von der EU-Kommission finanziert.

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Titelbild zu Buchrezension "Finnis Geheimnis"

Ausnahmsweise gibt es diesmal etwas anderes von mir als einen rein persönlichen Text - eine Buchrezension. Genauer gesagt geht es um das Buch "Finnis Geheimnis", geschrieben von Caroline Link, mit Zeichnungen von Sabine Büchner, das ich hier gerne ein wenig vorstellen und analysieren möchte.

Es handelt sich um ein Buch, das Erziehungsberechtigten und Erziehern dabei helfen soll, das Thema sexueller Missbrauch den Kleinsten verständlich zu machen. Nun fragt ihr euch vielleicht, warum ausgerechnet eine pädophile Frau sich eines solchen Buches annimmt... Nun, weil ich dieses Buch für sehr wertvoll halte und auch ich möchte, dass Kinder ohne diese Erfahrung aufwachsen müssen - oder, in dem Fall, dass sie diese bereits machen mussten, zumindest in der Lage sind, dies zu erkennen und sich jemandem anvertrauen können.

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Titelbild zu Meine Erfahrungen mit Medikation bei Kein Täter Werden

Neulich las ich in einen Artikel zu Therapieangeboten für pädophile Menschen den Hinweis auf die Option, auch mit triebdämpfenden Medikamenten behandelt werden zu können. Diese Möglichkeit steht in Therapieangeboten wie Kein Täter Werden, deren primärer Fokus die Prävention von Kindesmissbrauch ist, meist zur Verfügung und hat sich als eine übliche Behandlungsmethode etabliert. Medikation ist ein schwieriges und kontroverses Thema, das einen eigenen, ausführlichen Beitrag verdient hat. Mich hat der besagte Artikel vor allem an eine eigene Erfahrung erinnert, die ich im Zuge meiner Behandlung bei

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Vor etwa einem Jahr hatten Rubricappula und ich einen Beitrag geschrieben, in dem wir uns mit den Begriffen Anti-Contact, Pro-Contact und Contact-Neutral auseinandergesetzt haben, sowie mit der Frage, ob es überhaupt möglich ist, "Contact-neutral" zu sein. Seitdem habe ich - auch dank einiger Kommentare und Anmerkungen zu dem Artikel - nochmal über das Thema nachgedacht und möchte hier einige Dinge spezifizieren und Überlegungen bezüglich der Grenzen der Begrifflichkeiten anstellen. 

Zur Erinnerung hier nochmal die Definitionen der einzelnen Begriffe, wie wir sie in unserem letzten Artikel genutzt haben: 

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Titelbild zu Wir wollen doch alle dasselbe

… oder nicht?

Als ich vor gut sieben Jahren angefangen habe, in der deutschsprachigen Online-Pädophilenszene aktiv zu werden, war diese noch weitestgehend von sogenannten Pro-Contactern dominiert, also Menschen, die sexuelle Kontakte mit Kindern legalisieren möchten. Auf der Seite der Anti-Contacter, also derjenigen, die eine solche Legalisierung ablehnen, gab es eigentlich nur Schicksal und Herausforderung, das abgesehen von einem Gästebuch keine Möglichkeiten zum Austausch hatte. Dem gegenüber standen mehrere Foren und Webseiten, die von Pro-Contactern betrieben wurden (und immer noch werden), und in denen Pro-Contact-Ideologie mindestens toleriert wurde.

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Titelbild zu Chat control in the context of paedophilia

Note: This post was originally published back in 2022 in German. I decided to translate the text with the help of DeepL in order to raise awareness of the issues before the upcoming vote in the EU council on thursday.

Imagine a world in which there are no more confidential conversations. In this world, every private communication between two or more people is read and scrutinised by government agents. Automated processes record every message and look at every single image sent - billions and billions of files and words, every day. If something is found that is categorised as problematic, the local authorities are automatically notified and will arrive at your door shortly afterwards, search warrant in hand.

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Titelbild zu ARTE im Visier

"Versteckt hinter Nutzernamen, verborgen in der Datenflut im Netz, erweitern Pädokriminelle die Grenzen des Vorstellbaren." So jedenfalls beschreibt es ARTE, deren Dokumentation "Kinderschänder im Visier" wir uns angeschaut haben. Der 90-minütige Beitrag will über sexuellen Missbrauch von Kindern und Gefahren im Netz aufklären und bietet zum Schluss sogar eine vermeintlich einfache Lösung dieser Probleme an. Doch ob der Beitrag es dabei wirklich schafft, das Thema unaufgeregt, sachlich und vor allem ohne pädophile Menschen zu stigmatisieren, zu behandeln - und ob diese Lösung tatsächlich geeignet ist, Kinder effektiv zu schützen - dieser Frage möchten wir uns im folgenden Beitrag widmen.

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Titelbild zu  Nepiophile - Die Randgruppe unter Randgruppen

Lasst uns doch einmal über ein Thema reden, das selbst innerhalb der Pädophilencommunities eher wenig Beachtung findet: die sogenannte Nepiophilie oder auch Infantophilie. Der Name sagt es eigentlich schon, es handelt sich hierbei um die sexuelle und/oder romantische Anziehung zu den jüngsten in unserer Gesellschaft - Babys und Kleinkinder.

Wie andere Gruppen Nepiophilie sehen:

Ganz allgemein kann man wohl sagen, dass Nepiophile in der gesellschaftlichen Hierarchie  noch unter den restlichen Pädophilen (ja, die Nepiophilie ist eine Form der Pädophilie) stehen. Die meisten Teleiophilen (das ist die Norm, also Menschen, die sich zu Erwachsenen hingezogen fühlen) dürften mit dem Begriff nichts anfangen können, da er selten verwendet wird. Wenn sie aber an Leute denken, die sich zu Babys und Kleinkindern hingezogen fühlen, verbinden sie diese vermutlich als erstes mit dem Darknet - mit Missbrauchsringen, dem gravierendsten Missbrauchsmaterial, das sie sich vorstellen können und in erster Linie mit Sadismus und Gewalt.

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Titelbild zu Schmetterlingseffekt

Im vergangenen Sommer bin ich Zeuge eines Verbrechens geworden.

Der Tatort: ein Meeresstrand an einem warmen Sommertag. Das Opfer war ein Junge im Alter von vielleicht acht oder neun Jahren, der mit seiner Familie dort völlig unbedarft am Strand spielte. Die Täterin war die Großmutter des Jungen. Plötzlich zückte sie ohne jegliches Schuldbewusstsein ihr Handy und nahm mehrere Bilder und Videos von ihrer Familie auf – darunter auch von ihrem Enkel, der im Übrigen völlig nackt am Strand herumtobte und für die Kamera von sich aus diverse Posen einnahm.

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Titelbild zu Eine Reise durch die Vergangenheit: Besuch einer Ausstellung zu Pro-C – Netzwerken im Schwulen Museum Berlin

Samstagnachmittag in der Lützowstraße in Berlin. Wir stehen unter Neonbuchstaben, die in leuchtendem Pink „Schwules Museum“ buchstabieren. Ein Schild steht vor uns auf dem Bürgersteig und bewirbt eine Ausstellung über sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Zeichen von Emanzipation. Laut Beschreibung wird es in der Ausstellung um Akteure gehen, die sich teils selbst als pädophil identifiziert haben und zusammen mit der Schwulenbewegung für die Entkriminalisierung sexueller Kontakte zwischen Kindern und Jugendlichen eingetreten sind. Eine interessante Gelegenheit, etwas über die Irrwege der Vergangenheit zu erfahren – und eventuell daraus zu lernen.

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Die Debatte um eine fehlgeleitete Strafrechtsverschärfung

Die Strafrechtsverschärfung vom Juli 2021 ist rückblickend betrachtet ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn Populismus gegenüber rationalem Sachverstand gewinnt. Der damalige Gesetzgeber hatte unter dem Motto „Verbrechen statt Vergehen“ trotz der ausdrücklichen Warnung aller Sachverständigen die Strafmaße für Delikte im Bereich der Kinderpornografie massiv erhöht. Während für den Besitz vorher Geldstrafen bis maximal drei Jahre Haft möglich waren, wurden daraus ein bis fünf Jahre Haft. Bei Herstellung und Verbreitung wurden aus drei Monaten bis fünf Jahren Haft ein Strafrahmen von ein bis zehn Jahren Haft.

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Titelbild zu 2023 + 1

Es ist mal wieder Zeit, mit viel Getöse das vergangene Jahr zu verabschieden, das neue zu begrüßen und anschließend zu versuchen, unsere zitternden Haustiere wieder unter dem Bett hervorzulocken. Wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, aber diesen Blog hier gibt es jetzt schon seit über vier Jahren. Wäre der Blog ein Mensch, wäre er schon alt genug, um für unsere nepiophilen Leser:innen nicht mehr interessant zu sein!

Wie es viele in dieser Jahreszeit tun, möchte ich mich auch einmal an einen Rückblick auf das vergangene Jahr versuchen. Viele Themen waren in irgendeiner Form auch im Kontext Pädophilie relevant, und leider habe ich im Laufe des Jahres nicht annähernd so viele Sachen hier thematisiert, wie ich es gerne getan hätte. Um dieses Defizit zumindest ein wenig zu beheben, ist hier eine sicherlich unvollständige Liste an Themen, die letztes Jahr für mich im Kontext Pädophilie relevant waren, und es oft auch im nächsten Jahr noch sein werden.

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Ich sitze im Publikum eines Konzerts. Das Thema des Abends: „Ich bin was ich bin.“

Begrüßt werde ich mit einem fröhlichen „Liebe Damen, liebe Herren, liebe Kinder und alles dazwischen und außerhalb“.

Zwischen den Stücken werden immer wieder kleine Reden geschwungen. Locker, lustig. Einige der Sprecher vermutlich selbst Teil der LGBTQI+ Bewegung. Ein Mann in einem glitzernden Jackett lobt unser Grundgesetz. Zitiert die ersten Zeilen, betont wie glücklich wir sein können, dass wir in Deutschland leben, weil es anderen Menschen anderswo nicht vergönnt ist in den Genuss eben jener Grundrechte zu kommen.

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Es gibt Gruppen, bei denen ist es nicht wirklich überraschend, hetzerische und menschenverachtende Aussagen gegen Pädophile zu hören. Boulevardmedien wie die BILD etwa, oder das neurechte Magazin Nieus von Ex-BILD Chef Reichelt. Oder Rechte und rechtsextreme Kräfte, die generell gegen Minderheiten hetzen, und Pädophilie dabei häufig als Thema instrumentalisieren um andere Minderheiten zu diffamieren. Oder auch konservative „Law and Order“ – Politiker:innen, die sich gerne als Hardliner inszenieren und dafür Pädophile als große gesellschaftliche Bedrohung und sich selber als Helden im Kampf dagegen darstellen. Nicht, dass dies menschenverachtende und stigmatisierende Aussagen weniger schlimm, abscheulich oder gefährlich machen würde. Aber es ist zumindest nicht unerwartet.

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Ich habe als Betroffener hier und anderswo schon viel über das Stigma gegen pädophile Menschen geschrieben. Meist schreibe ich darüber, welche Auswirkungen das Stigma auf Betroffene hat, etwa über alltägliche Formen digitaler Gewalt und Hasskommentare, gesellschaftliche Marginalisierung und Auslöschung, staatliche Eingriffe in die Grundrechte pädophiler Menschen als auch psychische und körperliche Belastungen, die sich aus der Stigmatisierung ergeben.

Neben der Frage, was für Auswirkungen das Stigma gegen pädophile Menschen für Betroffene hat, stellt sich auch die Frage, was die Auswirkungen für diejenigen sind, die das sind, was pädophilen Menschen gerne pauschal unterstellt wird zu sein: Missbrauchstäter:innen. Man könnte vielleicht meinen, dass das starke Stigma gegen Pädophile zumindest dazu führt, dass wirkliche Täter:innen umso stärker verurteilt werden. Doch noch nicht einmal das ist der Fall. Eher im Gegenteil: das Stigma hilft Täter:innen sogar noch ihre Taten zu rechtfertigen, für geringere Strafen zu plädieren und tatsächlich milder bestraft zu werden.

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Seit einigen Wochen hat sich unser Team vermehrt mit der amerikanischen Pädophilenszene befasst. Insbesondere Mastodon, eine über sogenannte Instanzen jeweils selbstverwaltete Twitteralternative, stellt hierbei einen Schmelztiegel der verschiedenen Ansichten innerhalb der Community dar - insbesondere jener Ansichten, die sich auf die Frage, ob sexueller Kontakt zwischen Kindern und Erwachsenen vertretbar ist, beziehen. [1] Häufig stößt man hierbei auf pädophile und hebephile Menschen, die von sich selbst behaupten, keine oder eine neutrale Haltung bezüglich dieser Frage zu vertreten. Ähnliches lässt sich auch in der deutschen Pädophilenszene beobachten und ist somit der Grund für diesen Artikel. Wir wollen näher beleuchten, warum wir der Auffassung sind, dass dies als pädophiler Mensch schlichtweg nicht möglich ist und was eigentlich hinter einer solchen "Haltung" steckt. [2]

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

In dem einen Szenario ist es theoretisch möglich, dass sich daraus eine gesunde Beziehung ergibt, in dem anderen Szenario ist es klar, dass das sexuelle Begehren des Erwachsenen niemals auf Erwiderung stoßen kann. Naja. "Theoretisch möglich" so pauschal würde ich hart verneinen. In den meisten Fällen wird sich da nichts ergeben, weil mindestens einer das nicht möchte und dann ist die abgewiesene Person in genau der selben Situation. In dem einen einen Szenario sind sich die Beteiligten bewusst, dass es so etwas wie Sexualität und sexuelles Begehren gibt, in dem anderen Szenario hat das Kind dieses Verständnis überhaupt nicht. Dass es Fälle gibt, in denen sich Leute bei der Arbeit kennenlernen ist dafür zweitrangig, einfach weil das Kindsein eine pauschale Abfuhr mit sich bringt. Die Endsituation ist also die gleiche: eine Person hat ein Interesse, die andere (grundsätzlich oder sehr wahrscheinlich) nicht. Wie damit umgehen ist eine Grundsatzfrage und hat, meines Erachtens nach, nichts mit der Orientierung zu tun, sondern mit den vertretenen Werten. Das Kind muss das Interesse nicht verstehen, solange dem Erwachsenen klar ist, dass das Kindsein pauschal eine romantische und/oder sexuelle Beziehung ausschließt. Und genau darum geht es uns. (...)und in dem anderen Szenario haben wir einen Pädophilen, der bewusst und freiwillig einen Job mit Kindern ausübt. Richtig. So wie es auch teleiophile (auf Erwachsene ausgerichtete) Masseure, Fitnesstrainer, Altenpfleger, Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Frieseure etc. gibt. Mit welcher Motivation jemand seinen Beruf ausübt ist beruf - und orientierungsübergreifend individuell. Ein Pädophiler der mit Kindern arbeitet, muss es ja nicht deswegen tun, weil er "sich aufgeilen will". Genauso muss ein Fitnesstrainer nicht den Beruf gewählt haben um Leuten auf den Hintern zu starren. Trotzdem kann es passieren, dass es Situationen und Anblicke gibt die ihm gefallen. Das wird erst dann problematisch, wenn er seine Position dafür ausnutzt und künstlich Situationen erzeugt, damit er sich daran erregen kann, denn auch in dem Kontext wäre das völlig unangemessen. Nur weil jemand erwachsen ist, will dieser jemand auch nicht ungefragt in irgendwelche Dinge eingebunden werden, zu denen er nicht zugestimmt hat. Wie schon gesagt, geht man beim Kind einfach pauschal vom Nichtwollen/Desinteresse aus. Und schwarze Schafe gibt es überall. Übergriffigkeit ist ein gesellschaftliches Problem, man braucht nicht so zu tun, als wäre das zwischen "konsensfähigen Erwachsenen" nie ein Problem oder auch nur selten. Es macht also keinen Sinn das als Kriterium zu nehmen, dann dürfte niemand mit Menschen arbeiten und wir müssten auf Roboter umstellen.
Ich glaube, was mir nicht gefallen will, ist schlichtweg dieser Umstand, dass ein pädophiler Erzieher sich durch die Arbeit mit Kindern sexuell anregen lässt. Bei allen Relativierungen kommt der Autor ja nicht umhin, zuzugeben, dass das passiert. Erstmal finde ich es schade, dass du das, was ich schreibe, als Relativierung verstehst. Was genau relativiere ich deiner Ansicht nach denn? Und inwiefern gebe ich zu, dass ich mich durch die Arbeit mit Kindern sexuell anregen lasse? Ich schreibe recht deutlich, dass ich nicht mit Kindern arbeite, um Material für meine Fantasien zu sammeln und dass ich während der Arbeit auch keine sexuellen Gedanken habe. Ja, ich hatte bereits Fantasien mit Kindern von der Arbeit, vermutlich meinst du das, aber ich lasse mich nicht durch die Arbeit sexuell anregen. Das finde ich schlichtweg eine unpassende Formulierung, da dies für mich impliziert, dass es sich dabei um etwas Bewusstes und Absichtliches handelt. Als würde ich extra Situationen herbeiführen, die ich mir später bei der Masturbation wieder ins Gedächtnis rufen kann. Das ist aber nicht der Fall. Es kann passieren, dass ein Kind, das ich von der Arbeit kenne, in Fantasien auftaucht. Das ist nichts bewusst herbeigeführtes, sondern passiert und ist meiner Ansicht nach für jede sexuelle Präferenz vollkommen normal, dass als attraktiv empfundene Menschen in Fantasien auftauchen. Und wie erwähnt, beeinflusst dies meinen Umgang mit den Kindern in keinerlei Weise, da ich dabei weder erregt bin, noch überhaupt daran denke, dass ich möglicherweise Fantasien gehabt habe. Das hat im Umgang mit den Kindern einfach keinen Platz. Beim Vergleich mit dieser Situation, dass ein Mann eine Arbeitskollegin attraktiv findet, drängen sich auch Unterschiede auf. Diese Unterschiede sind vielleicht nicht unwesentlich. In dem einen Szenario haben wir zwei konsensfähige Erwachsene, in dem anderen Szenario ein Mann und ein Kind. In dem einen Szenario ist es theoretisch möglich, dass sich daraus eine gesunde Beziehung ergibt ... Genau das ist eben nicht möglich, da ich explizit schrieb "Für mich ist das so ähnlich, wie wenn ein Mann eine Arbeitskollegin, von der er weiß, dass sie kein Interesse an ihm hat, attraktiv findet und alleine im Bett sexuelle Fantasien von ihr hat." In dem von mir beschriebenen Szenario ist klar, dass die Frau kein Interesse an dem Mann hat, der Mann entsprechend jede Form der Annäherung tunlichst zu unterlassen hat. Als Pädophiler weiß ich aufgrund des Kind-seins meines Gegenübers, dass dieses kein sexuelles Interesse an mir hat und ich damit - genau wie der beschriebene Mann - jede Form der Annäherung dahingehend ebenfalls zu unterlassen habe. In dem einen einen Szenario sind sich die Beteiligten bewusst, dass es so etwas wie Sexualität und sexuelles Begehren gibt, in dem anderen Szenario hat das Kind dieses Verständnis überhaupt nicht. Genau das erwähnte ich ja. Dazu möchte ich sagen, dass 1) das Kind von meiner Sexualität oder eventuellem sexuellen Begehren nichts mitbekommt, und 2) ohne Zustimmung der Frau geäußertes sexuelles Begehren trotz ihres erwachsenen Verständnisses von Sexualität übergriffig ist. Nur weil eine Person ein Verständnis von etwas hat, heißt das nicht, dass man sie ungefragt damit konfrontieren darf. In dem einen Szenario treffen Mann und Frau aufeinander, an einem nicht näher bestimmten Arbeitsplatz, der deswegen nicht näher bestimmt werden muss, weil es nahezu überall sein könnte - und in dem anderen Szenario haben wir einen Pädophilen, der bewusst und freiwillig einen Job mit Kindern ausübt. Hier sehe ich tatsächlich nicht die Relevanz. Es ist einfach so, dass es viel mehr Jobs gibt, in denen man auf andere Erwachsene als auf Kinder treffen kann. Aber solange man nicht davon ausgeht, dass es grundsätzlich ein Problem darstellt, mit Personen, die man als attraktiv empfinden kann, zu arbeiten, sehe ich nicht, was du damit sagen willst.
Ich verspüre bei diesem Beitrag Unbehagen. Sind das Hass, Ekel und Vorurteile? Bin ich das Problem? Habe ich dieses Gefühl einfach zu überwinden, wenn ich mich selbst weiterhin als eine tolerante Person verstehen möchte? Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube, was mir nicht gefallen will, ist schlichtweg dieser Umstand, dass ein pädophiler Erzieher sich durch die Arbeit mit Kindern sexuell anregen lässt. Bei allen Relativierungen kommt der Autor ja nicht umhin, zuzugeben, dass das passiert. Und ich störe mich daran. Präzise daran. Mir geht es nicht um Gedankenverbrechen, nicht darum, dass ich das kriminalisiert haben möchte. Aber mir kommt das falsch vor. Beim Vergleich mit dieser Situation, dass ein Mann eine Arbeitskollegin attraktiv findet, drängen sich auch Unterschiede auf. Diese Unterschiede sind vielleicht nicht unwesentlich. In dem einen Szenario haben wir zwei konsensfähige Erwachsene, in dem anderen Szenario ein Mann und ein Kind. In dem einen Szenario ist es theoretisch möglich, dass sich daraus eine gesunde Beziehung ergibt, in dem anderen Szenario ist es klar, dass das sexuelle Begehren des Erwachsenen niemals auf Erwiderung stoßen kann. In dem einen einen Szenario sind sich die Beteiligten bewusst, dass es so etwas wie Sexualität und sexuelles Begehren gibt, in dem anderen Szenario hat das Kind dieses Verständnis überhaupt nicht. Und auch nicht außer Acht zu lassen: In dem einen Szenario treffen Mann und Frau aufeinander, an einem nicht näher bestimmten Arbeitsplatz, der deswegen nicht näher bestimmt werden muss, weil es nahezu überall sein könnte - und in dem anderen Szenario haben wir einen Pädophilen, der bewusst und freiwillig einen Job mit Kindern ausübt. Oder tut das alles nichts zur Sache?
Dich fragen die Kinder, ob sie sich auf den Schoß setzen dürfen? Bei mir machen es die Mädchen einfach oder sie sagen "Ich will auf deinen Schoß!" Ich habe aber natürlich nichts dagegen. :) Jungs nehmen schon einmal meine Hand, aber ansonsten und generell suchen tatsächlich eher Mädchen meine Nähe. Vielleicht liegt das unter anderem an meiner ruhigen Art. Deswegen kann ich auch überhaupt nicht verstehen, wenn gesagt wird, dass Männer in der Kita (nur) für Jungs wichtig wären.
Tatsächlich ging es ja - dem eigentlichen Wortsinn nach - um Homosexuelle. Ob diese darüberhinaus auch alle homophil (also in dem Fall schwul) waren, ist eine andere Frage. Aber - ja - allein die Tat zählt. Eine Eigenschaft wie die Sexualpräferenz, sollte dabei genauso irrelevant sein, wie Hautfarbe, Körpergröße etc.