Beiträge von Juni 2024

Titelbild zu Chat control in the context of paedophilia

Note: This post was originally published back in 2022 in German. I decided to translate the text with the help of DeepL in order to raise awareness of the issues before the upcoming vote in the EU council on thursday.

Imagine a world in which there are no more confidential conversations. In this world, every private communication between two or more people is read and scrutinised by government agents. Automated processes record every message and look at every single image sent - billions and billions of files and words, every day. If something is found that is categorised as problematic, the local authorities are automatically notified and will arrive at your door shortly afterwards, search warrant in hand.

Weiterlesen…

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

Suche

Neuste Kommentare

Es tut mir Leid, ich habe beim Schreiben übersehen, dass du dieses Szenario mit dem Mann und der Arbeitskollegin selbst schon insoweit spezifiziert hast, dass dort nur einseitiges Interesse besteht. Das macht einen meiner Punkte natürlich hinfällig. Auch davon abgesehen habe ich mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Mir ging es auch nicht darum, so zu tun, als würde es unter Erwachsenen keinerlei Probleme geben. Eigentlich eher im Gegenteil, aber der Reihe nach. Zum Stichwort Relativierungen: Naja, der Text skizziert eben ein Extrem, um anschließend zu sagen "so ist es nicht". Beispielsweise diese Sätze: "Und es war auch nicht so, dass ich, als sich das erste Mal ein Mädchen auf meinen Schoß gesetzt hat, sofort erregt wurde und mir dachte "Ok, ich bin definitiv pädophil". Wenn ich so schnell in der Nähe von Kindern erregt würde, wäre das nämlich durchaus ein Problem und ich hätte mich nicht für diesen Beruf entschieden." Also es war nicht so, dass du sofort erregt wurdest, als sich das erste Mal ein Mädchen auf deinen Schoß gesetzt hat. Es ist nicht so, dass du so schnell in der Nähe von Kindern erregt wirst... Aber du hast auch nicht geschrieben, dass dir so etwas noch nie passiert ist, und mir kam das so vor, als würdest das das bewusst offen lassen oder einfach so unter den Tisch fallen lassen wollen, wie oft so etwas denn vorkommt. Ja, du hast geschrieben, dass du während der Arbeit keine sexuellen Gedanken hast, dass du nie absichtlich bestimmte Situationen herbeiführst. Aber was ist mit sexuellen Empfindungen? Wirklich rein gar nichts, noch nie? Das fände ich sehr außergewöhnlich, wenn es tatsächlich so sein sollte, dass sich deine Sexualität mit Beginn der Arbeitszeit einfach so vollumfänglich von selbst abschaltet. Dein romantisches Empfinden schaltet sich ja auch nicht so von selbst ab. Und ich würde dir ja gerne diesen Vertrauensvorschuss geben, aber mir fällt es schwer, das nachzuvollziehen. Dann sind da aber immer noch die Fantasien, und ich finde die problematisch, wenn sie reale Kinder aus deinem Umfeld betreffen. Mein Problem ist dabei eigentlich gar nicht, dass ich die Sorge hätte, du würdest sie irgendwann in die Tat umsetzen. In mir löst das auch unabhängig davon ein ungutes Gefühl aus, glaube ich. Zurück zu diesem Szenario, dass da ein Mann an einer Arbeitskollegin einseitiges Interesse hat und diese Kollegin in seine sexuellen Fantasien einbezieht: Der Punkt ist, das finde ich eigentlich auch nicht gut. Selbst wenn es nur Fantasien sind. Menschen, zu denen man irgendeine Form von persönlichem Verhältnis hat, gegen ihren Willen in die eigenen sexuelle Fantasien einzubetten... Wie soll ich sagen? kinda weird? eww? Es passiert so alltäglich und ist so normalisiert, aber schön ist es trotzdem nicht? Oder man stelle sich jetzt nicht irgendeinen Berufstätigen vor, sondern den Firmenchef, der sich als Sekretärspersonal zwei junge, bildhübsche Blondinen einstellt. Angenommen, es kommt zu keinen Übergriffen oder Belästigungen, und es bleibt dabei, dass diese Frauen nur hin und wieder in den Fantasien des Chefs auftauchen. Ist das nicht trotzdem schon moralisch im mindesten etwas fragwürdig? Ich will das nicht als analog darstellen, sondern nur verdeutlichen, woran ich mich hier störe. Nochmal der Punkt, dass ein Kind kein Verständnis von Sexualität hat, eine erwachsene Frau aber schon. Mir ging es dabei nicht so sehr um die Wehrhaftigkeit gegenüber ungewollten sexuellen Avancen, sondern darum, dass ein erwachsener Mensch sein Verhalten wenigstens entsprechend anpassen kann. Die bildhübsche Sekretärin wird sich garantiert nicht auf den Schoß des Chefs setzen, wenn sie keine Lust darauf hat, die nächsten paar Wochen Fantasie Nummer Eins für den Chef zu sein. Ein Kind hingegen hat nun mal gar keine Ahnung, dass es sexuell wahrgenommen werden könnte. Ich weiß nicht, sollte man daraus nicht das Ziel ableiten, Kinder so aufwachsen zu lassen, dass sie auch möglichst nicht sexuell wahrgenommen werden, zumindest nicht von Erwachsenen im persönlichen Umfeld? Und ich halte es für kein gutes Argument, zu sagen, dass es okay sei, solange sie davon nur nichts mitbekommen. Das hat vielmehr den Beigeschmack von Täuschung. Du stellst fest, dass es viel mehr Jobs gibt, in denen man nur mit Erwachsenen zu tun hat. Wie es das Schicksal will, bist du trotzdem in einem Job gelandet, in dem du mit Kindern zu tun hast. Es wäre ja realitätsfern, würde ich jetzt von dir erwarten, diesen Job zu kündigen. Ich glaube dir auch, dass du ihn nicht mit dem Hintergedanken gewählt hast, deine sexuellen Fantasien zu füttern, und jetzt bist du eben in dieser Position, und du scheinst ja auch relativ gut damit umgehen zu können. Das möchte ich auch mal anerkennen. Und dennoch verspüre ich dabei Unbehagen. Ich würde gerne selbst besser verstehen, woher das kommt. Sind es in Wirklichkeit nur Vorurteile, sehe ich Probleme, wo eigentlich keine sind? Ich bin gespannt auf eure Gedanken. PS: Mit dem Bild zum Text habt ihr euch übrigens keinen Gefallen getan, der Mann guckt ja wie ein Besessener.
Das Puppenverbot hat mich erst dazu gebracht mich mit Pädophilie zu befassen und mich zu akzeptieren. Das war gut. Quasi eine sleeper Ratte. Das Verbot hat mein Interesse an einer Puppe aber auch sehr stark nach oben getrieben (das erwähnt auch die Studie von Johannes Fuß und Desbeleux). Diese Frustration habe ich dann genutzt um mich noch tiefer mit Recht und Pädophilie zu befassen. Eine Puppe wäre für mich die beste Lebenspartnerin und kein Ersatz. Ich habe viele emotionale Achterbahnfahrten hinter mir. Stark emotional wenn ich bspw. auf Alltagsbilder von Puppen gestoßen bin, oder wenn über sie in den Medien gehetzt wird und das bebildert (bspw. Shein-Skandal).
"Zweifelnd", vielleicht solltest du auch mal die positiven Seiten betrachten. Ich habe schon oft positive Rückmeldungen von Eltern bekommen, weil ich mich so schön mit deren Kindern beschäftigt habe, wie beispielsweise auf einem Fest. Andere Erwachsene haben das nicht gemacht, aber ich bin direkt dabei, mit den Kindern (am liebsten natürlich den Mädchen) zu spielen - also eben mit fremden/nicht den eigenen Kindern. Wem wäre geholfen, wenn ich mich von Kindern fernhalten würde, weil ich mich emotional/sexuell zu ihnen hingezogen fühle? Wahrscheinlich wäre am wenigsten den Kindern geholfen. Alleine schon weil ich Mädchen und deren Gefühle/Bedürfnisse ernst nehme, würde ich sie niemals einfach anfassen. Es gibt andere Erwachsene, die das machen, oder das Kind zu einem Kuss (emotional) zwingen. Das hat alles nichts mit Pädophilie zu tun. Jeder Mensch kann sich nun einmal übergriffig/missbräuchlich gegenüber Kindern verhalten. Sind dann Fantasien/Gedanken, die evtl. ein Pädophiler hat und von denen die Kinder nichts mitbekommen, dein größtes Problem? Was den Kindergarten betrifft, da gibt es ohnehin schon zu wenig Männer. Wenn ein männlicher Pädophiler dort gute Arbeit leistet, sollte er den Beruf auch ausüben dürfen. Wie stellst du dir überhaupt den Arbeitsalltag eines Erziehers vor? Hast du mal mehrere Kinder gleichzeitig betreut? Da bleibt kaum Zeit, sich sexuelle Gedanken zu machen.
Ich habe in letzter Zeit auch schon viel darüber nachgedacht. Mittlerweile erwarte ich das Urteil gefühlt mit einer 50:50-Mischung aus Angst und Hoffnung. Gegen einen Erfolg spricht vor allem, dass Verfassungsbeschwerden gerade im Bereich Strafrecht in den seltensten Fällen erfolgreich sind, und natürlich die extreme Stigmatisierung von Pädophilie allgemein. Andererseits spricht die bisherige Forschung zum Thema kindliche Sexpuppen (und Sexpuppen allgemein) eine immer klarere Sprache, die ganz klar zeigt, dass die Begründungen für das Puppenverbot in jeder Hinsicht reinste Lügen sind, und das Verbot auch absolut keine positiven Auswirkungen auf den Kinderschutz hat. Wenn es wirklich um Kinderschutz gehen soll, müsste der wissenschaftlichen Faktenlage nach ein positives Urteil die Folge sein. Ein negatives Urteil wäre in mehrfacher Hinsicht fatal. Zusätzlich zu den von dir bereits genannten Gründen befürchte ich auch, dass dadurch die Fallzahlen im Bereich Kinderpornografie nochmal massiv ansteigen könnten. Das Puppenverbot selbst hat ja laut einer Studie bereits in manchen Fällen dazu geführt, dass manche wieder in alte, schädliche Verhaltensmuster wie den Konsum von Missbrauchsabbildungen rückfällig geworden sind. Ich habe durchaus die Befürchtung, dass sich dieser Effekt bei einem negativen Urteil nochmals verstärken würde, und vermute, dass einigen zurzeit vielleicht sogar gerade die Hoffnung, sich bald eine Puppe zulegen zu können, dabei hilft, sich von CSAM fernzuhalten. Aber auch im Falle eines negativen Urteils möchte ich weiter aktivistisch tätig bleiben. Es wäre ein extremer Rückschlag, aber ich möchte mich nicht komplett geschlagen geben. Die Frage ist halt, wo man dann weiter ansetzt. Mit einem negativen Urteil würde der Staat z. B. endgültig verraten, dass ihn beim Thema Kinderschutz die wissenschaftlichen Fakten kein bisschen interessieren. Vielleicht wäre das ein möglicher Ansatzpunkt - die negativen Folgen der Stigmatisierung für den Kinderschutz noch viel stärker zu betonen.
Habe ich dieses Gefühl einfach zu überwinden, wenn ich mich selbst weiterhin als eine tolerante Person verstehen möchte? Nö, aber da Gefühle nicht dazu geeignet sind, Sachverhalte objektiv zu beurteilen, würde ich empfehlen, dem Gefühl weniger Bedeutung beizumessen. Toleranz zeichnet sich gerade dadurch aus, auch - und ganz besonders - diejenigen Dingen zu dulden, die einem nicht gefallen und die man evtl. als "abstoßend" oder "unmoralisch" empfindet.