Thema: EMPATHIE

Hier findest du alle auf Kinder im Herzen veröffentlichten Beiträge zum Thema EMPATHIE.

Alle Beiträge zum Thema

Titelbild zu Verständnis für Missbrauchsopfer - Eine Einbahnstraße?

Ich möchte mich in diesem Beitrag einem (erneut eher kontroversem) Thema widmen, das mir schon lange im Kopf herumgeht. Durch eine Mail die uns kürzlich erreicht hat, wurde mir nun der nötige Anstoß dafür gegeben, auch tatsächlich einen Beitrag dazu zu schreiben: Das Verhalten (nicht-pädophiler) Missbrauchsbetroffener, pädophilen Menschen gegenüber.

Als pädophile Frau, die sich mit der Seite "Wir sind auch Menschen" in erster Linie an nicht-pädophile Menschen richtet und bereit ist, sich mit diesen auseinanderzusetzen, werden mir (und natürlich auch den anderen Teammitgliedern) gerne Vorwürfe gemacht, Taten und Charaktereigenschaften zugeschrieben und ganz allgemein die Fähigkeit abgesprochen, Mitgefühl für von Missbrauch Betroffene zu empfinden oder einen, ihrer Ansicht nach, angemessenen Umgang mit der Thematik zu haben. Gern wird mir auch persönlich unterstellt, ich wäre verantwortlich dafür, was (mitunter) andere pädophile Menschen, eigentlich: Missbrauchstäter, ihnen oder anderen Kindern angetan haben oder tun. 

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review

Geschrieben mit Unterstützung von Sirius, Regenbogenfisch und Georg

Eine Betroffene von sexuellem Missbrauch und ein pädophiler Mann sitzen zusammen in einem Raum.

Josefine ist ein ehemaliges Opfer sexuellen Missbrauchs. Sie wurde im Kindesalter von ihrer Mutter an einen Missbrauchsring verkauft und war bis zu ihrem 18. Lebensjahr immer wieder schwerem sexuellen Missbrauch und anderen Formen psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt. Heute setzt sie sich für Menschen ein, die ähnliches erfahren mussten.

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Gastbeitrag

Ja, ich hab's gesagt, denn beide Begriffe sieht man überall in den Medien. Es macht mich verrückt. Niemand versteht, was sie bedeuten.

Man sieht sogar "Interview mit einem Pädophilen" und ähnlichen Müll, und meistens reden sie dabei von einem verurteilten Kindesvergewaltiger, und nicht von jemanden mit Pädophilie, einer sexuellen Neigung zu Kindern. Wenn man von Pädophilen und Pädophilie hört, dann meistens in Nachrichten, welche diese beiden Begriffe absolut falsch verwenden und damit eigentlich sexuellen Kindesmissbrauch meinen.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Mir ist es relativ egal, was der Durchschnittspädophile macht und ich bezweifele stark, dass es diesen überhaupt gibt, genauso wenig wie es durch Durchschnittswestdeutschen oder den Durchschnittsostdeutschen gibt. Die Welt der Pädophilen ist sehr unterschiedlich und es gibt natürlich auch Pädophile, die sich nicht im Griff haben und am besten keinen Kontakt zu Kindern haben sollten. Aber auch keinen angezogenen Kontakt, denn auch in diesem kann es zu Missbrauchshandlungen mit Kindern kommen. Wenn Herr Prof. Beier und Herr von Heyden Pädophile nur als tatsächliche oder potentielle Täter im Blick haben, dann sollen sie einen Ratgeber schreiben, wie man mit diesen therapeutisch umgehen soll. Es gibt aber auch nicht wenige Pädophile, die keinerlei fremdgefährdendes Verhalten, sondern nur eigengefährdendes Verhalten zeigen und z.B. eine Therapie dringend benötigen, weil sie unter der Stigmatisierung leiden. Solchen Menschen, die womöglich noch verantwortungsvolle Familienväter oder Familienmütter sind, diese Ratschläge mitzugeben, halte ich für den völlig falschen Weg. Und unter diesem 1%, das übrigens noch größer ist, weil es trotz Behauptung von Herrn Prof. Beier auch pädophile Frauen nicht nur im verschwindend geringen Teil gibt, sind auch viele Pädophile, die überhaupt keine Therapie benötigen. Dass über diese nicht geredet wird, hängt auch damit zu tun, dass der Fokus so stark auf die Prävention gelegt wird, wodurch es fast unmöglich erscheint, dass ein Pädophiler auch ohne Therapien auskommt.
Heyden und Beier kommen fast ausschließlich nur mit Pädophilen in Kontakt die sich bei ihnen freiwillig melden. Es handelt sich also um vorbelastete Menschen, die schon deswegen nicht den Durchschnittspädophilen abbilden. Wenn du dein ganzes Leben über aber nur Pädophile in diesem Kontext kennengelernt hast, dann sind Menschen wie wir die Ausnahme und nicht die Hilfesuchenden. Deswegen bin ich sowieso immer kritisch, wenn es um die Meinung on praktizierenden Therapheuten geht, denn sie kennen meist nur diese Seite und viele scheinen das dann immer auf die Allgemeinbevölkerung zu übertragen, so nach dem Motto: "Ja, die werden auch schon irgendwann ein Problem haben und hier stehen."
Ich bin seit einigen Jahren den Aussagen von Herrn Prof. Beier sehr kritisch eingestellt, aber was er zusammen mit Herrn von Heyden zu Thema Nacktheit in der Familie schreibt, setzt dem noch eine Krone drauf. Man könnte aus diesen Sätzen folgern, dass die Autoren es empfehlen würden, dass Kinder im Genitalbereich einen Sichtschutz tragen, damit die Eltern diese nicht nackt sehen müssen, zumindest wenn sie pädophil sind. Dass die Tabuisierung von Nacktheit zum genauen Gegenteil führen kann, nämlich das Risiko von sexuellen Übergriffen erhöhen kann, scheinen die Autoren zu ignorieren. Ich hoffe nur, dass nicht alle Therapeut*innen, die diese Handreichung lesen, ihren Patienten empfehlen, ihre eigenen Kinder möglichst wenig nackt zu sehen. Angesichts dieser und anderer Kritikpunkte frage ich mich zudem, ob die Autoren diese Kritiken an dem Buch überhaupt wahrnehmen und auch bereit wären, die Kritikpunkte zu erläutern.
es gibt seit, Jahrzehnten. Aufklärung doch schuld an der sehr schlechten situation sind tatsächlich die radikalen. Kinderschützer die sich wie ein. Krebsgeschwür ausbreiten um pädohile zu dämonisieren macn braucht sich nur Pyschopaht Carsten stahl anschaun der sich als dumm kinderschützer ausgibt und gegen Mobbing ist sich aber selber Mobbt und grentz er pädohile aus und Hetz gegen sie also kann das alles was er macht und sagt eh dummes geredte und nichts dahindert er also nur aufmerksmakeit möchte und eben sich gegen mobbing käpft schon komisch selber mobbt er und hetzt gegegn pädohile setz sich aber gegen mobbing ein das passt alles nicht zusammen. also man müsste gegen die regierung und den kinderschutz vorgehn änlich wie die dummer missbrauchsbeauftrage. Kerstin klaus die sowieso schon seite jahrhrzenten, gegen pädohile hetzt die pädohieln werden nicht drum herum kommen um sich besser und vor allem politisch zu organiseiren und gegen die kinderschützer die hetze dagegen vor zu gehen, so lange das nicht so ist wird sich nie etwas ändern sodern wird es immer zum schlimmern und negativien kommen
@Breaky solange es keine offene pädophile Community - ohne Angst - geben kann ist das hier alles nur ins leere geschreie. Das Hauptproblem ist die erzwungene Unsichtbarkeit, da ein Outing auf 99% der Plattformen sofort zum Rauswurf führt und das auch bei Projekten wie der Wikipedia. Wir leben in einer von Plattformen dominierten Welt und wenn wir aus dieser Welt pauschal gebannt werden, dann ist jede Aufklärung außerhalb davon kaum effektiv.