Beiträge von November 2025

Mich beschäftigt doch schon sehr, was ich in den letzten Tagen als neue "Begründung" zum Puppenverbot gelesen habe. Daher möchte ich einen Beitrag dazu schreiben.

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein. Wer niemandem einen Schaden zufügt, braucht folgerichtig für nichts bestraft zu werden. Darauf basieren die meisten Paragraphen des Strafgesetzbuchs. Leider nicht alle. Längst ist nicht mehr nur strafbar, was einen tatsächlichen Schaden verursacht. Mit §184l StGB, dem Verbot von „Kindersexpuppen“, wurde etwas unter hohe Strafen gestellt, nur in der vorgeblichen Annahme, es führe zu Taten, die jemandem einen Schaden zufügen. Wenn pädophile Menschen also ein erfülltes Liebesleben mit Nähe, Emotionalität und Sexualität führen möchten, dann behauptet man einfach die Senkung einer „Hemmschwelle“, die zu sexuellen Übergriffen auf reale Kinder führe. Und schon kann man in Deutschland Gesetze einführen, die Pädophile diskriminieren und bestrafen, ohne dass diese Pädophilen irgendjemanden schädigen.

Weiterlesen…
Titelbild zu Kinderschutz zum Shein

Vor wenigen Wochen hat sich etwas Schreckliches ereignet. Einem aufmerksamen Beobachter in Frankreich ist aufgefallen, dass auf der Seite des asiatischen Billighändlers und Fast-Fashion-Konzerns Shein eine Puppe zum Verkauf angeboten wurde. Dass daraus in Windeseile ein handfester Skandal wurde, lag natürlich daran, dass es dabei nicht um irgendeine Puppe ging, sondern um eine Puppe für Pädophile. Genauer gesagt handelte es sich um eine Puppe, die einem etwa sechsjährigen Mädchen nachgebildet war und als Objekt zur Vornahme sexueller Handlungen beworben wurde. Also: um eine Kindersexpuppe.

Weiterlesen…

Als vergangene Woche das Bundeskriminalamt seinen Lagebericht zu Gewalt gegen Frauen vorstellte, fiel Innenminister Alexander Dobrindt mit einer bemerkenswerten Aussage auf. Ohne erkennbaren Anlass sprach er plötzlich über ausländische Täter und ließ verkünden:

Die Tatverdächtigen sind zu 37 % Nichtdeutsche. Das heißt, sie sind überrepräsentiert.

Guckt man rein auf die nackten Zahlen, ist das erst einmal nicht falsch. Ungefähr 15 % der in Deutschland lebenden Menschen haben keinen deutschen Pass

Weiterlesen…

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

Suche

Neuste Kommentare

"Das Problem sind nicht länger die Taten Paals, sondern dass ihm nicht rechtzeitig geholfen wurde. Aus seinem individuellen Versagen macht Paal somit ein strukturelles gesellschaftliches Versagen, ..." Paal rät dazu, Hilfe zu suchen. Hätte er ja machen, oder es zumindest versuchen können. Daß er dies selbst offenbar nicht tat, ist sein Versäumnis. "Strukturelles gesellschaftliches Versagen" läßt sich daraus jedenfalls nicht konstruieren, zumal Paal ja durchaus jemand ist bzw. jemand war, der sich gewisse Dinge auch leisten kann bzw. leisten konnte. Ein Mindestmaß an Eigenverantwortung darf von mündigen Bürgern durchaus erwartet werden. Man kann von der Gesellschaft nicht verlangen, daß sie an jede Tür klopft und fragt, ob zufällig gerade jemand Hilfe braucht. Wäre auf Dauer auch ziemlich nervig. "Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist (...) eine bewusste Entscheidung, für die der Täter immer die volle Verantwortung trägt." Nicht immer. Wenn bestimmte Umstände (bspw. Psychosen, Intelligenzminderung, oder wenn Täter selber Kinder sind) die Einsichts- und/oder Steuerungsfähigkeit zum Tatzeitpunkt beeinflußt haben, wird sich das auf die Schuldfähigkeit auswirken. Dies natürlich bei allen Straftaten.
Irre, das ist alles so irre.
Nicht nur das. Die Unschuldsvermutung ist ein justizielles Menschenrecht. Das hält aber manche Leute nicht davon ab, es dennoch in Frage zu stellen.
Die Unschuldsvermutung ist ein wesentliches Fundament des Rechtsstaates und wer dies infrage stellt, stellt den Rechtsstaat infrage. Wem da etwas persönlich gefällt oder nicht, ist in diesem Punkt irrelevant.
Sicher. Man kann es aber trotzdem fordern. Manchen Feministen gefällt auch die Unschuldsvermutung so überhaupt nicht - zumindest wenn der Beschuldigte ein Mann ist.