Vor kurzem wurde ich im Rahmen einer Diskussion im P-Punkte-Forum auf einen Blogpost aufmerksam gemacht, der sehr fragwürdige und vor allem problematische Ansichten zum Thema Pädophilie aufzeigt. Der Autor des Posts widerspricht der Auffassung, dass zwischen Pädophilie und Pädokriminalität unterschieden werden muss und behauptet weiter, dass Sexualität „Macht- und Macht-als-Gewalt-Verhältnisse“ verkörpere. Daraus folgert er, dass selbst die sexuelle Fantasie über ein Kind dazu führe, dass das Kind "entmachtet" werde. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Autor Pädophilie geradezu als ein Gedankenverbrechen sieht.
Fast fing er sogar vielversprechend an, der taz Queer Talk vom 10.03. Moderator Jan Feddersen hatte die Politikwissenschaftlerin Teresa Nentwig zu Gast, um über den in Ungnade gefallenen Sozialwissenschaftler Helmut Kentler zu reden – jenem Professor, der heute vor allem dafür bekannt ist, dass er Ende der 60er Jahre männliche Jugendliche zu homosexuellen Sexualstraftätern in Pflege gab, weil er glaubte, sexuelle „Beziehungen“ mit schwulen Mentoren nach Vorbild altgriechischer Päderastie könnten die Jugendlichen von ihren Problemen heilen und in die Gesellschaft integrieren. Okay, ganz so wird es meist nicht formuliert, wenn heutzutage von Kentler die Rede ist – da heißt es meist, Kentler habe
Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.