Thema: KLAUS BEIER

Hier findest du alle auf Kinder im Herzen veröffentlichten Beiträge zum Thema KLAUS BEIER.

Alle Beiträge zum Thema

Titelbild zu Unter Generalverdacht: eine Buchkritik zu „Das tabuisierte eine Prozent“ von Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 3/3: Faktencheck

Hier ist nun endlich der dritte Teil meiner Kritik zu dem 2025 neu erschienenen Fachbuch „Das tabuisierte eine Prozent“ von Prof. Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 1, eine Zusammenfassung des Inhalts, findet sich hier und Teil 2, eine ausführliche inhaltliche Kritik, hier.

Wer Teil 2 dieser kleinen Reihe gelesen hat, den wird es nicht wundern, dass ich keine hohe Meinung von dem Werk habe. Viele Aussagen haben mich beim Lesen des Buches irritiert und geärgert, zum einen, weil ich sie als äußerst stigmatisierend gegenüber pädophilen Menschen empfunden habe. Zum anderen aber auch, weil einige Aussagen schlicht falsch sind, oder sich zumindest nicht belegen lassen und dennoch als bewiesener Fakt dargestellt werden. Einige dieser falschen oder zumindest ungenauen Aussagen möchte ich in diesem abschließenden Teil der Reihe in Form eines Faktenchecks aufarbeiten.

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Titelbild zu Unter Generalverdacht: eine Buchkritik zu „Das tabuisierte eine Prozent“ von Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 2/3: Thematische Kritik

Dies ist Teil zwei einer dreiteiligen Kritik zu dem Fachbuch „Das tabuisierte eine Prozent: Pädophilie erkennen und behandeln“ von Prof. Klaus M. Beier und Maximilian von Heyden. Teil ein, ein detaillierter Überblick über den Inhalt des Buches, ist hier zu finden.

Der erste Teil sollte bereits einen Eindruck geweckt haben, wie in dem Fachbuch über Pädophile gesprochen wird. Bereits in den ersten drei Sätzen werden Pädophile primär als Verursacher von Missbrauch beschrieben, und der Großteil des Buches beschäftigt sich entsprechend vor allem damit, wie man die von Pädophilen ausgehende „Gefahr“ reduzieren kann. In diesen Teil werde ich dies genauer auseinandernehmen. Dazu werde ich viel aus dem Buch zitieren, denn die Worte der Autoren vermitteln aus meiner Sicht den besten Eindruck davon, mit welcher Selbstverständlichkeit in dem Fachbuch reihenweise entwürdigende Aussagen getroffen werden.

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Titelbild zu Unter Generalverdacht: eine Buchkritik zu „Das tabuisierte eine Prozent“ von Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 1/3: Inhaltszusammenfassung

Es ist wohl keine Übertreibung zu sagen, dass Hilfsangebote für pädophile Menschen rar gesät sind. In der Ausbildung von Therapeuten und Fachkräften der sozialen Arbeit spielt das Thema Pädophilie nur selten eine Rolle. Das führt dazu, dass Pädophile, die sich von Therapieprojekten wie Kein Täter Werden nicht angesprochen fühlen und anderswo Hilfe suchen oft auf überforderte Fachkräfte stoßen, die sich unsicher fühlen und nicht das notwendige Wissen haben, um eine professionelle Hilfe anzubieten. Um diese Wissenslücke aufzufüllen, gucken manche Fachkräfte vielleicht in der Fachliteratur nach. Genau diese Zielgruppe möchte das Anfang September von Prof. Klaus Beier und Maximilian von Heyden veröffentlichte Fachbuch mit dem Titel „Das tabuisierte eine Prozent: Pädophilie erkennen und behandeln. Ein Leitfaden für die psychosoziale Praxis“ füllen. Da die dort stehenden Inhalte somit auch beeinflussen sollen, welche Einstellungen Fachkräfte gegenüber Hilfe suchenden Pädophilen haben, und wie sie diese behandeln sollen, habe ich mir das Werk ebenfalls besorgt und mich durch das Buch durch gearbeitet.

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Titelbild zu Bericht und Kommentar: Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre KTW“

2005 wurde in Berlin das Präventionsprojekt Dunkelfeld, besser bekannt unter dem Namen Kein Täter Werden (KTW), in Berlin gegründet. Letzten Montag feierte das Projekt nun sein 20-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung im Centrum der Anatomie der Charité, laut Veranstaltungsinfo in „einem der traditionsreichen Hörsäle der Berliner Anatomie“ (nicht erwähnt wurde, dass es sich vermutlich auch um einen der unbequemsten Hörsäle handelt – mein Beileid an alle Student:innen der Anatomie in Berlin). Eingeladen waren mehrere Personen, die auf die ein oder andere Weise in die Geschichte des Projekts involviert waren, und insgesamt etwa drei Stunden lang Reden und Vorträge hielten. Auch ich habe mich auf den Weg nach Berlin gemacht, um die Veranstaltung zusammen mit

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Titelbild zu „Wir bedauern das sehr“

Inhaltshinweis: in diesem Beitrag geht es um Suizid. Anlaufstellen für Betroffene in suizidalen Krisen sind auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention gelistet. Mitarbeitende von Anlaufstellen sind nicht unbedingt zum Thema Pädophilie informiert und haben möglicherweise selber stigmatisierende Vorurteile verinnerlicht. Einen Platz zum Reden für Pädophile gibt es im Selbsthilfechat Die P-Punkte.

And all the people said
"What a shame that he's dead
But wasn't he a most peculiar man?"

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Titelbild zu Kommentar zu „Unter4Augen“ mit Prof. Klaus Beier

„In einem eindringlichen Dialog stellt sich Prof. Dr. Dr. Klaus Michael Beier den Fragen von Jerome Braun“, so wird die neuste Folge des Kinderschutzpodcasts „Unter4Augen“ mit Klaus Beier als Gast bei Kein Täter Werden angeteasert. In Wahrheit handelt es sich eher eine um einseitige Lobeshymne. Unwidersprochen darf er selbst extrem fragwürdige Ansichten verbreiten, die schon als grund- und menschenrechtswidrig bezeichnet werden müssen. In den ganzen etwa 30 Minuten des Podcasts wird nicht eine einzige kritische Frage gestellt und keine Aussage Beiers auch nur vorsichtig hinterfragt, obwohl es dazu mehr als genug Anlass gegeben hätte, denn die von Beier propagierten Ansichten sind unwissenschaftlich und gefährlich, nicht nur für Pädophile, sondern eigentlich für alle Menschen.

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Titelbild zu Kognitiv verzerrt

Vor wenigen Wochen stellte ich einen psychologischen Fragebogen als Selbsttest bereit (der auch immer noch ausgefüllt werden kann), der 1996 von dem forensischen Psychologen Kurt M. Bumby entwickelt wurde und bis heute breite Verwendung in Wissenschaft und Therapie findet, um sogenannte kognitive Verzerrungen zu Kindesmissbrauch zu ermitteln. Gemeint ist damit vor allem das, was wir als Pro-Contact (Pro-C) Ideologie bezeichnen würden: die Ansicht, dass Kinder Sex mit Erwachsenen wollen und einvernehmliche Sexualkontakte zwischen Erwachsenen und Kindern möglich sind. Der Test ist dabei so aufgebaut, dass ein besonders hohes Ergebnis für ein hohes Maß an kognitiven Verzerrungen sprechen soll.

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Titelbild zu Von Pädos und Alkis

Manche Leute vergleichen unsere Situation gern mit der von Alkoholikern. Andere wiederum kritisieren diesen Vergleich sehr stark. Für die Kritik gibt es dabei gute Argumente, denn die Ansicht sexuelle Bedürfnisse seien ähnlich dranghaft-unkontrollierbar wie eine Sucht ist ein Punkt, an dem unsere ganze Gesellschaft krankt. Trotzdem benutzt Prof. Beier gern in Gesprächen und Interviews einen Vergleich, der aus dieser Kategorie stammt. Ich möchte für Herrn Beier und diesen Vergleich gern einmal eine Lanze brechen und erörtern, was in meinen Augen da dran ist und was auch nicht.

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Lieber Leser,

wir leben in schwierigen Zeiten. Die Medien werden regelmäßig von Missbrauchsskandalen erschüttert – wenn das Echo zu einem Fall gerade etwas abgeklungen ist, gibt es etwas Neues zu einem anderen Fall zu berichten, was die Maschinerie wieder ans Laufen bringt. Im Zuge dieser Berichterstattungen sind stigmatisierende Äußerungen gegen Pädophile zum Alltag geworden. Man liest öffentliche Forderungen nach Meldepflichten für Pädophile, und härteren Strafen. Im besten Fall findet man noch das ein oder andere Interview mit einem Therapeuten, der versichert, dass man mit ganz viel Glück und Therapie einen Pädophilen vielleicht doch entschärfen kann. Ich habe den Eindruck, mit jeder verstreichenden Woche werden die Aussagen gegen Pädophile in den Medien stärker und diskriminierender, und es ist nicht abzusehen, dass sich dieser Kurs in naher Zukunft ändert.  

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Lieber Leser,

kennst du das frustrierende Gefühl, gegen jemanden zu argumentieren, der im Kern irgendwie recht hat, es aber einfach zu weit treibt? So ging es mir diese Woche irgendwie ziemlich häufig: und zwar gab es viele Berichte über Missstände, die grundsätzlich völlig zurecht angeprangert wurden… Nur, dass dann in den Formulierungen unnötigerweise von "Pädophilen" die Rede ist und wir in eine Art Kollektivschuld genommen werden, die weder richtig noch fair ist. Da das Thema Pädophilie im Zusammenhang mit Missbrauch momentan wegen der Missbrauchsfälle von Münster immer noch in aller Munde ist, gab es diese Woche ziemlich viele Medienerzeugnisse zu dem Thema, und es wurde unter anderem auch bei Maybrit Illner und Markus Lanz diskutiert. 

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Liebe Leser, 

heute können wir ein kleines Jubliäum feiern: zum zehnten Mal bringe ich euch meine Kiste mit Sammelstücken zum Thema Pädophilie mit! Diesmal gibt es allerdings nicht allzu viel zu berichten. Neben ein paar der üblichen Beispiele für die stigmatisierende Behandlung von Pädophilen in den Medien habe ich ein Interview mit Prof. Klaus Beier, einen Kommentar zu einem Gerichtsurteil aus Bielefeld und einen neuen Wikipedia-Artikel über pädophile Symbole mitgebracht. 

1. ARD-Interview mit Prof. Klaus Beier

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Der Umgang mit der Pädophilie in unserer Gesellschaft ist aus meiner Sicht deswegen so diskriminierend und stigmatisierend, weil es in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik grundlegende Fehlannahmen bezüglich der Pädophilie gibt. So gehen viele, auch einige Therapeuten davon aus, dass Pädophile grundsätzlich einmal Pro-C eingestellt seien, weil man die sexuelle Handlung mit einem präferierten Partner zu einem Goldstandard erklärt, was Pädophile natürlich nie machen dürfen, da sie ja sonst einen massiven Schaden am Kind verursachen. Damit dies nicht passiert, benötigt es dann eine Therapie bei einem Programm wie KTW, bei dem der Pädophile dann auf alles auch möglichst gedanklich verzichten soll, was ihm von seiner Präferenz Freude bereitet, wenn nötig auch mit Medikamenten. Wenn bei diesem dann seine Präferenz möglichst weit unterdrückt wurde, dann kann er in den Augen der Mehrheit der Gesellschaft und leider auch in der Augen von manchen Therapeuten wieder ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden. Dass es aber auch Pädophile gibt, die eine feste Anti-C-Einstellungen haben und sich deswegen kindliche Liebespuppen virtuelle Kinderpornographie wünschen, wo kein Kind zu schaden kommt, stört diese Bild, weil nach der Meinung auch vieler Therapeuten die Benutzung von unschädlichen Alternativen eigentlich für Pädophile nur eine Vorstufe ist, um Missbrauchsabbildungen zu konsumieren und/oder ein Kind zu missbrauchen. Mitunter fallen ja schon harmlose Nacktbildern aus Familienalben unter der Kategorie von Materialien, die von den allermeisten Menschen in Deutschland als schadlose Alternative abgelehnt werden. Somit geht in Deutschland ein Bündnis zwischen einer breiten Bevölkerungsmehrheit und einer großen Zahl von Therapeuten Hand in Hand bezüglich der Ablehnung von sexuellen Materialien mit Kindern, für die kein echter Missbrauch vorliegt, obwohl es für diese Haltung wissenschaftlich keine fundierten Studien gibt. Natürlich gibt es auch Therapeuten, die dies anders sehen, nur haben die in Deutschland leider überhaupt keinen Einfluss auf die Stimmungslage und die gesetzliche Lage, genauso wenig wie wir Anti-C-Pädophile. Dem Kinderschutz ist damit überhaupt nicht geholfen, vielmehr gefährdet eine solche Haltung auch den Kinderschutz, weil sie Pro-C-Einstellungen fördert, nach der es keinen Unterschied macht ob ich ein Bild von einem echten Missbrauch konsumiere oder ein virtuell erzeugtes Bild, für das eben kein Kind missbraucht wurde. Ich hoffe daher, dass einmal unsere Argumente mehrheitsfähig werden, habe aber meinen Zweifel daran, weil die Gegenseite bisher mit einer überwältigenden Mehrheit dagegen hält. Dabei möchte ich ausdrücklich betonen, dass nicht für jeden Pädophilen kindliche Liebespuppen oder virtuelle Kinderpornographie gut wäre. Allerdings kann der Rechtsstaat aus meiner Sicht nicht einfach Verbote erlassen, weil einige damit nicht umgehen können, andere aber sehr wohl. Denn der entscheidende Faktor muss sein, ob eine geschädigte Person vorliegt und dies ist bei beiden Gruppen von Ersatzmaterialien nicht der Fall.
Weil es eklig ist. Diese Ablehnung ist im Prinzip nichts anderes als das was Homosexuelle früher ertragen mussten, wo ihnen unterstellt wurde das sie Kinder und Jugendliche "verführen" würden. Es ist unmöglich eine Sexualität zu entstigmatisieren, wenn man Gleichzeitig jede Form der sexuellen Stimulation verteufelt und mit Medikamenten unterdrücken möchte. Wie stellt sich das Beier denn so vor? Ich bin weder nach ICD-11 "gestört" noch möchte ich Sex mit Kindern, aber ich darf trotzdem nicht für einen verantwortungsvollen Umgang mit meiner Sexualität kämpfen? Das ist bereits lt. Beier eine "gefährliche Entwicklung", oder wie er damals sagte "eine gefährliche Evolutiond er Pädophilie"? Wenn man der Meinung ist das man wirklich jedes Ersatzmaterial verbieten, verteufeln und ablehnen muss, dann wird man weder die große Masse an Pädophilen erreichen noch für eine Enstigmatisierung sorgen. Man kann so eine absolute Abstinenz nicht erwarten, wenn ich sehe wie andere Staaten mit diesen Grundrechten umgehen, wie aktuelle Studien das Gegenteil beweisen und was für ein immenser Eingriff es in meine Autonomie ist. Beier verkennt das Recht eines Individuum und stülpt seine Befürchtungen jedem Kollektiv über. Das ist nichts anderes als Menschenverachtend. Forschung in die Richtung interessierte ihn nie und die Puppenstudien werden ignoriert und zur Seite gewischt. Wenn man so auf empirische Studien reagiert, dann soll man gefälligst selber forschen und nicht Verbote befürworten ohne jemals jenen Komplex erforscht zu haben.
Auf sowas kommen die von ganz allein. Ein Argument bleibt ein Argument, ob es stichhaltig ist oder nicht, darf jeder selbst entscheiden.
Diese Argumente das Fiktion zu Missbrauch führt ergibt absolut keinen Sinn. Warum sollten Pädophile diese Dinge denn fordern, wenn es angeblich keine Rolle spielt????? Es wäre doch einfacher auf Missbrauchsabbildungen zu greifen statt für Fiktion zu kämpfen????
Irgendein rechter Influencer/Politiker wird deinen Kommentar sehen und das zu einer "Manipulationskampagne" hochstilisieren und schwuppsidiwupps sind alle solcher Argumente von nicht-Pädos entkräftet.