Thema: BILD

Im Juli diesen Jahres fand der diesjährige Christopher-Street-Day in Köln statt – so weit, so normal. Was allerdings für Kontroversen gesorgt hat: Unter den Teilnehmern befanden sich auch Mitglieder des Portals K13 Online, einer Website, die sich an Pädophile richtet und hauptsächlich von dem Aktivisten Dieter Gieseking geführt wird. Der Grund für ihr Auftreten waren dabei in erster Linie gar nicht mal die Repräsentation Pädophiler, sondern persönliche Differenzen mit den Betreibern der Seite queer.de

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Lieber Leser,

dieses Mal bringe ich in meiner Kiste einige Beiträge mit, die sich tiefergehend mit dem Thema Pädophilie beschäftigt haben. Was grundsätzlich keine schlechte Sache ist, wird leider dadurch ein wenig getrübt, dass all diese Betrachtungen durch die letzten Missbrauchsskandale motiviert sind. Und somit wird das Thema nur unter dem Aspekt der Straftatprävention diskutiert, und pädophile Menschen in dem Zusammenhang vor allem als "potentielle Täter" betrachtet. Nichtsdestotrotz habe ich diese Woche neben einigen weniger gelungenen Beiträgen auch einige positive Perlen mitgebracht, die einen etwas differenzierteren Blick in die Diskussionen getragen haben.

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Lieber Leser,

wir leben in schwierigen Zeiten. Die Medien werden regelmäßig von Missbrauchsskandalen erschüttert – wenn das Echo zu einem Fall gerade etwas abgeklungen ist, gibt es etwas Neues zu einem anderen Fall zu berichten, was die Maschinerie wieder ans Laufen bringt. Im Zuge dieser Berichterstattungen sind stigmatisierende Äußerungen gegen Pädophile zum Alltag geworden. Man liest öffentliche Forderungen nach Meldepflichten für Pädophile, und härteren Strafen. Im besten Fall findet man noch das ein oder andere Interview mit einem Therapeuten, der versichert, dass man mit ganz viel Glück und Therapie einen Pädophilen vielleicht doch entschärfen kann. Ich habe den Eindruck, mit jeder verstreichenden Woche werden die Aussagen gegen Pädophile in den Medien stärker und diskriminierender, und es ist nicht abzusehen, dass sich dieser Kurs in naher Zukunft ändert.  

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Lieber Leser,

kennst du das frustrierende Gefühl, gegen jemanden zu argumentieren, der im Kern irgendwie recht hat, es aber einfach zu weit treibt? So ging es mir diese Woche irgendwie ziemlich häufig: und zwar gab es viele Berichte über Missstände, die grundsätzlich völlig zurecht angeprangert wurden… Nur, dass dann in den Formulierungen unnötigerweise von "Pädophilen" die Rede ist und wir in eine Art Kollektivschuld genommen werden, die weder richtig noch fair ist. Da das Thema Pädophilie im Zusammenhang mit Missbrauch momentan wegen der Missbrauchsfälle von Münster immer noch in aller Munde ist, gab es diese Woche ziemlich viele Medienerzeugnisse zu dem Thema, und es wurde unter anderem auch bei Maybrit Illner und Markus Lanz diskutiert. 

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Liebe Leser, 

ich hoffe, Ihr habt die Feiertage gut überstanden und hattet besinnliche Weihnachten mit allen, was dazu gehört. Übermorgen geht das Jahr schon zu Ende, und feurig-knallende Explosionen am Nachthimmel werden das neue Jahr 2020 einläuten. Doch vorher habe ich Euch noch zum letzten Mal in diesen Jahr meine Sonntagskiste mitgebracht. Diese Woche ist sie gefüllt mit einem Artikel der BILD über das Online-Portal "Troubled Desire", einem weiteren Beispiel dafür, dass manche Medien sogar bei Sexualstraftaten gegen Jugendliche gerne mal das Wort "Pädophilie" zücken, und den (leider) üblichen "Kleinkram" an stigmatisierenden Medienbeiträgen, die sich hier und da im großen weiten Internet finden ließen.

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Eine weitere Woche geht zu Ende, und damit ist es wieder einmal Zeit meine Kiste aus ihrem Versteck zu holen und auszupacken. Diese Woche gab es besonders viel Tumult zum Thema Pädophilie, und zum ersten Mal musste ich tatsächlich eine Auswahl treffen, welche Sachen ich in die Kiste packe und was ich aus Platzgründen rauslassen muss. Die meisten meiner Fundstücke sind leider – wieder einmal – eher negativ, vor allem scheinen es viele Medien einfach nicht zu schaffen den Unterschied zwischen Pädophilie und Kindesmissbrauch richtig darzustellen. 

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Hallo Klase, ich kenne Deine Lebensgeschichte sehr gut und es hat mich sehr mitgenommen, was Dir aufgrund des Unrechtsparagraphen §184l StGB widerfahren ist. Die führenden Köpfe hinter dieser Gesetzgebung (Stahl, Luczak, Fechner und Lambrecht) haben aber meines Erachtens nicht aus dem Bauch heraus, sondern aufgrund einer (rechts-)populistischen Stimmung deswegen entschieden. Immer, wenn ein großer Missbrauchsfall an die Öffentlichkeit getragen wird, so wie damals Aschersleben, Bergisch-Gladbach und Lügde, wird im rechten Eck auf die Trommeln gegen "die Kinderschänder" geschlagen. Es gibt genügend Expert*innen aus der Justiz, der Medizin und der Psychologie, die eindringlich vor der Einführung von §184l StGB bzw. einer Verschärfung von §184b StGB gewarnt haben. Lambrecht und Co wussten also ganz genau, was sie taten: Es ging einzig darum, den Hass auf pädophile Menschen zu bedienen und durch knackige Schlagzeilen "für den Kinderschutz" Wählerstimmen einzufangen. Gegen Pädos zu hetzen ist einfacher und biller, als Kita-Kräfte besser zu bezahlen, Schulen zu sanieren, Kinderarmut zu bekämpfen und Konzepte gegen Mobbing zu entwickeln. Es geht beim Puppenverbot und der Verschärfung von 184b daher nicht um Kinderschutz; vielmehr handelt es sich in meinem Augen hierbei um knallhartes rechtspopulistisches Kalkül. Ich teile Deine Einstellung zu Puppenkinder vollumfänglich - ich betrachte diese auch als "Familienmitglieder". Ich hoffe sehr, dass wir mit unseren Lebensgeschichten viele Menschen erreichen können. Und Vorurteile beiseiteschaffen können.
Ich hoffe sehr, dass GuteFrage kein repräsentativer Querschnitt der Gesellschaft ist
Ich möchte an dieser Stelle einmal die Frage in den Raum stellen, ob es fair ist, Verbote zu verhängen, nur um "gefühlten" Kinderschutz zu erreichen. Wer meine Beiträge gelesen hat, weiß, das "Kindersexpuppenverbot" hätte mich fast das Leben gekostet. Nur dadurch, dass es zwei Personen in meinem persönlichen Umfeld gab, die damals schon von meiner Situation wussten, lebe ich noch. Verbote "aus dem Bauch heraus" einzuführen, ohne auf Expert:innen zu hören und ohne die Konsequenzen zu bedenken, ist unverantwortlich. Die Verantwortlichen von §184l StGB können nicht ausschließen, dass ihr Verbot Menschenleben gekostet hat. Denn Puppen sind für die Menschen, die mit ihnen zusammenleben, oftmals Familienmitglieder. Menschen, die keine Familie haben können, wie exklusiv pädophile Menschen, hätten mit den Puppenkindern dennoch eine Chance, nicht nur Sexualität, sondern vor allen auch Nähe und Zärtlichkeit zu erleben. Das sind grundlegende menschliche Grundbedürfnisse. Diese Möglichkeit einfach so auf "Verdacht" jenen zu nehmen, die keine andere Möglichkeit haben, sich diese Grundbedürfnisse zu erfüllen, ist grausam und einem freiheitlichen Rechtsstaat unwürdig.
Hallo Sirius, auch Dir vielen Dank für Deine Rückmeldung und die spannende Denkanstöße! Persönlich bin ich ein riesengroßer Japan-Fan. Es fasziniert mich, wie dort gesellschaftlich mit der Kinderliebe umgegangen wird. Da kann man sich erotische Mangas mit Lolicons und Shotacons in gewöhnlichen Buchläden kaufen. Das Konzept von "kawai", also das Niedliches im Mainstream geschätzt wird, ist ja auch im Westen bekannt. Trotzdem ist Japan kein Land, in dem es keine Gesetze gäbe und Kinder ungeschützt den Gelüsten von Erwachsenen ausgeliefert wären. Das krasse Gegenbeispiel dazu stellen die USA dar. Wohl kaum in einem anderen Staat ist der Hass gegen Pädophile größer und sind die Strafen härter als dort. Gleichzeitig sind die USA aber Spitzenreiter, was den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen anbelangt. Ich würde mich freuen, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Frage nach der Wirkung von Fiktivpornografie noch mehr nachgehen würden. Dass es Indizien für einen positiven Effekt (also mehr sexuelle Zufriedenheit und weniger Missbrauch) gibt, hatte ich bereits vermutet. Ein spannendes Thema finde, ich was es weiter zu beobachten gilt.
Meine Beobachtungen auf GuteFrage sagen was anderes xD