Thema: WISSENSCHAFT

Hier findest du alle auf Kinder im Herzen veröffentlichten Beiträge zum Thema WISSENSCHAFT.

Alle Beiträge zum Thema

Titelbild zu Kognitiv verzerrt

Vor wenigen Wochen stellte ich einen psychologischen Fragebogen als Selbsttest bereit (der auch immer noch ausgefüllt werden kann), der 1996 von dem forensischen Psychologen Kurt M. Bumby entwickelt wurde und bis heute breite Verwendung in Wissenschaft und Therapie findet, um sogenannte kognitive Verzerrungen zu Kindesmissbrauch zu ermitteln. Gemeint ist damit vor allem das, was wir als Pro-Contact (Pro-C) Ideologie bezeichnen würden: die Ansicht, dass Kinder Sex mit Erwachsenen wollen und einvernehmliche Sexualkontakte zwischen Erwachsenen und Kindern möglich sind. Der Test ist dabei so aufgebaut, dass ein besonders hohes Ergebnis für ein hohes Maß an kognitiven Verzerrungen sprechen soll.

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Titelbild zu Was ist Pädophilie?

Nach sechs Jahren auf diesem Blog, inzwischen über 100 Beiträgen und mehr als einer Viertelmillion Wörter zum Thema Pädophilie ist es für mich langsam mal an der Zeit, eine grundlegende Frage zu beantworten: Was ist Pädophilie eigentlich?

Okay, vielleicht meinst du, die Antwort schon zu kennen und fühlst dich dazu verleitet, gelangweilt wegzuklicken. Wenn dem so ist, bitte ich nur um etwas Geduld. Ich verspreche, dass diese Frage interessanter ist, als es zunächst vielleicht den Anschein hat, und dass du auch dann etwas Neues lernen kannst, wenn du glaubst schon zu wissen, was Pädophilie ist.

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Unter Psychologen besteht die Annahme, dass bestimmte Glaubenssätze und persönliche Überzeugungen das Risiko für das Begehen von Missbrauchstaten erhöhen können. Diese sogenannten kognitiven Verzerrungen zu Kindesmissbrauch können zum Beispiel klassische Pro-C-Ideologie umfassen, also die Überzeugung, dass Kinder selbstbestimmt zu Sex mit Erwachsenen zustimmen können und dadurch keinen Schaden erleiden, ist aber nicht nur darauf beschränkt. Dementsprechend hoch ist auch das Interesse daran, Testverfahren zu entwickeln, die solche Verzerrungen aufdecken, damit sie danach in einer Therapie behandelt werden können.

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Nur die wenigsten Menschen haben bewusst persönliche Kontakte zu pädophilen Menschen. Das, was sie über Pädophilie wissen haben sie meistens aus den Medien gelernt, und wenn sie von Menschen mit Pädophilie hören, dann meistens nur von denjenigen, die straffällig geworden sind. Diese Straftäter sind diejenigen, die öffentlich bekannt werden, während diejenigen, die nicht straffällig werden häufig ihr Leben im Stillen leben und sich niemanden anvertrauen – und damit auch nie jemand von ihrer Existenz erfährt. Entsprechend gehen viele Menschen davon aus, dass Pädophilie und Kindesmissbrauch eng zusammenhängen, indem entweder jeder pädophile Mensch grundsätzlich Kinder missbraucht oder zumindest in ständiger Gefahr schwebt, zu einer der gruseligen Gestalten aus den Fernsehnachrichten zu werden. Die subjektive Wahrnehmung (

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Ein Verbot von Alkohol, Autos oder Feuerwerkskörpern würde sehr viele Menschen betreffen, die sich dann - völlig zu Recht - dagegen wehren würden. Autos mal außen vor, aber bei Alkohol und Feuerwerkskörpern würde man schon gute Argumente finden, wieso man diese stärker einschränken sollte. Deutlich bessere als bei Puppen jedenfalls.
Ein Verbot von Alkohol, Autos oder Feuerwerkskörpern würde sehr viele Menschen betreffen, die sich dann - völlig zu Recht - dagegen wehren würden. Pädophile sind eine kaum sichtbare und obendrein auch extrem stigmatisierte Minderheit, da ist nicht mit viel Gegenwind zu rechnen. Daneben sind sie ein gern genutztes Vehikel, um staatliche Handlungsfähigkeit öffentlichkeitswirksam zu demonstrieren (oder zu simulieren) und auch unpopuläre Maßnahmen, wie Eingriffe in den Datenschutz, Überwachung und andere Restriktionen zu vermitteln. Es wird auch von größeren Teilen der Bevölkerung eher toleriert, wenn man es "bei denen" mit den Grundrechten mal "nicht so ganz genau nimmt", so wie auch Gesetzgeber kaum fürchten müssen, dabei von Gerichten zurückgepfiffen zu werden. Dabei ist das gerade die Essenz von Grundrechten. Entweder sie gelten für alle, oder für keinen. Wenn es Pädophile nicht gäbe, müßte man sie erfinden...
Kitsune zu Generalprävention
Dem stimme ich zu. Nicht vor dem EGMR zu klagen würde dieses Urteil nur legitimieren. Können wir uns das überhaupt leisten? Und selbst wenn der EGMR dieses an den Haaren herbeigezogene Urteil bestätigen sollte, wird es sicherlich viel Aufmerksamkeit aus dem europäischen Ausland dafür geben. Und breite Aufmerksamkeit fördert die Wahrheitsfindung. Dieses Urteil ist doch genau das Ergebnis davon, dass dieses Thema (besonders in Deutschland) nicht einfach mal richtig ergebnisoffen und neutral ausdiskutiert wurde. Es wurde in der breiten Öffentlichkeit immer nur einseitig betrachtet und berichtet. Deshalb gibt es auch (abseits von uns und ein paar Experten) nur eine Meinung. Auf Deutschland brauchen wir nicht mehr zu hoffen, aber das europäische Ausland würde ich noch nicht abschreiben. Zu verlieren gibt es nach diesen Urteil doch eh nichts mehr. Und Dank Richter Offenloch wissen wir, dass unsere Gedanken zum Thema auch gar nicht so falsch waren, wie man immer probiert hat, uns einzureden. Ich hoffe wirklich sehr, ihr gebt jetzt nicht auf. Ich hoffe, ihr geht vor den EGMR. Und wenn ich dabei eine Hilfe wäre, würde ich euch auch gerne unterstützen.
Ich schrieb schon vor über drei Jahren in einem Beitrag: ... Es geht darum, dass wir in einer Gesellschaft leben, die uns unter dem Vorwand des Kinderschutzes jede Äußerung unserer Pädophilie zu verbieten versucht. Völlig gleich, ob dabei nun ein Kind involviert ist oder nicht. Und die mit großer Sicherheit sich mit aller nur mobilisierbaren Kraft gegen ein Verbot von, sagen wir, Alkohol stemmen würde. Auch wenn der Schaden, der von Alkohol auf Kinder ausgeht, astronomisch größer sein dürfte als der durch gezeichnete Kinderpornografie oder kindliche Sexpuppen. Angefangen von den Schäden durch Trinken während der Schwangerschaft, über Kindesmisshandlung durch betrunkene Eltern bis hin zu Kindern, die von betrunkenen Autofahren angefahren werden.
Zum Zitat "Den Staat trifft deshalb die besondere Pflicht, die Selbstbestimmung von Kindern zu schützen, indem er verhindert, dass Kinder zum Instrument und Objekt der Sexualität von Erwachsenen werden." Die Ansicht, dass Kinder zum Objekt der Sexualität von Erwachsenen werden, trifft bei Alternativen wie Puppen eben gerade nicht zu, denn es geht eben nicht um Kinder die zu einem Objekt gemacht werden. Es geht bei den Puppen bereits um Objekte, wie auch Dr. Jenny Lederer in ihrem Aufsatz geschrieben hat. Man konstruiert folglich künstlich eine Legitimierung für Verbote, die in Wahrheit großen Schaden anrichten, anstelle Menschen zu schützen. Der Schutz ist nur behauptet, um tatsächlich Menschen einer stigmatisierten Minderheit gesundheitlich zu schaden und sie diskriminieren zu können. Es ist anerkannt, dass Sexualität wichtig für die Gesundheit ist. Es will mir nicht in den Kopf gehen, warum so viele Leute Unschuldigen, die niemandem ein Leid zufügen, so etwas antun und sich damit zu Täter:innen machen. Selbst wenn es eine gewisse Kausalität hinsichtlich der Puppen und Kindesmissbrauch geben würde, die noch nicht einmal nachgewiesen werden kann (im Gegenteil!), wäre ein generelles Puppenverbot selbst dann nicht gerechtfertigt. Die Politik verbietet auch keine Autos, nur weil es Verbrecher gibt, die damit in Weihnachtsmärkte rasen und insbesondere auf diese Weise auch Kinder umbringen. Und die Politik verbietet verbietet auch keine Feuerwerkskörper, obwohl es einige Spinner gibt, die damit auf Menschen zielen. Auch Kinder können ganz leicht durch missbräuchlich verwendete Feuerwerkskörper verletzt werden. Dennoch ist Feuerwerk an Silvester immer noch erlaubt. In so ziemlich allen anderen Bereichen, vor allem wenn es nicht um Sexualität geht, wird die individuelle Freiheit als hohes Gut geschätzt. Dabei stehen weder Autos und schon gar nicht Feuerwerkskörper in einem wichtigen gesundheitlichen Zusammenhang für Betroffene. Dennoch hat man kein Problem damit Liebespuppenkinder nur aufgrund von nicht beweisbaren Behauptungen und Vorurteilen zu verbieten. Das wird immer so weitergehen, wenn wir uns nicht endlich in Masse entschlossen mit allen legalen demokratischen Mitteln wehren.