Thema: ANTI-CONTACT

Hier findest du alle auf Kinder im Herzen veröffentlichten Beiträge zum Thema ANTI-CONTACT.

Alle Beiträge zum Thema

Titelbild zu Wie Freud mich zum Anti-C machte

He said, "You cannot live in the ocean"
And she said to him, "You never can live in the sky"

- Tom Waits, Fish and BIrd

Jede:r Pädophile muss im Laufe seines Lebens (eventuell auch mehrmals) eine Entscheidung treffen: hängt man den Traum nach, dass es womöglich doch Wege geben kann, die eigenen sexuellen Wünsche mit Kindern einvernehmlich und für beide Seiten beglückend auszuleben, oder erkennt man dies als Unmöglichkeit an und verbannt es in das Reich der Fantasien? Daran, wie man diese Frage beantwortet, definiert sich die zentrale ideologische Linie innerhalb der Pädophilen-Szene, die zwischen jenen, die Sex mit Kindern pauschal ablehnen (Anti-Cs) und jenen, die ihn in bestimmten Umständen für annehmbar halten (Pro-Cs) trennt.

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Titelbild zu Kognitiv verzerrt

Vor wenigen Wochen stellte ich einen psychologischen Fragebogen als Selbsttest bereit (der auch immer noch ausgefüllt werden kann), der 1996 von dem forensischen Psychologen Kurt M. Bumby entwickelt wurde und bis heute breite Verwendung in Wissenschaft und Therapie findet, um sogenannte kognitive Verzerrungen zu Kindesmissbrauch zu ermitteln. Gemeint ist damit vor allem das, was wir als Pro-Contact (Pro-C) Ideologie bezeichnen würden: die Ansicht, dass Kinder Sex mit Erwachsenen wollen und einvernehmliche Sexualkontakte zwischen Erwachsenen und Kindern möglich sind. Der Test ist dabei so aufgebaut, dass ein besonders hohes Ergebnis für ein hohes Maß an kognitiven Verzerrungen sprechen soll.

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Vor etwa einem Jahr hatten Rubricappula und ich einen Beitrag geschrieben, in dem wir uns mit den Begriffen Anti-Contact, Pro-Contact und Contact-Neutral auseinandergesetzt haben, sowie mit der Frage, ob es überhaupt möglich ist, "Contact-neutral" zu sein. Seitdem habe ich - auch dank einiger Kommentare und Anmerkungen zu dem Artikel - nochmal über das Thema nachgedacht und möchte hier einige Dinge spezifizieren und Überlegungen bezüglich der Grenzen der Begrifflichkeiten anstellen. 

Zur Erinnerung hier nochmal die Definitionen der einzelnen Begriffe, wie wir sie in unserem letzten Artikel genutzt haben: 

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Seit einigen Wochen hat sich unser Team vermehrt mit der amerikanischen Pädophilenszene befasst. Insbesondere Mastodon, eine über sogenannte Instanzen jeweils selbstverwaltete Twitteralternative, stellt hierbei einen Schmelztiegel der verschiedenen Ansichten innerhalb der Community dar - insbesondere jener Ansichten, die sich auf die Frage, ob sexueller Kontakt zwischen Kindern und Erwachsenen vertretbar ist, beziehen. [1] Häufig stößt man hierbei auf pädophile und hebephile Menschen, die von sich selbst behaupten, keine oder eine neutrale Haltung bezüglich dieser Frage zu vertreten. Ähnliches lässt sich auch in der deutschen Pädophilenszene beobachten und ist somit der Grund für diesen Artikel. Wir wollen näher beleuchten, warum wir der Auffassung sind, dass dies als pädophiler Mensch schlichtweg nicht möglich ist und was eigentlich hinter einer solchen "Haltung" steckt. [2]

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Mir wurde einmal eine sehr interessante Frage gestellt. Es ging dabei um die Selbstfindungsphase, in der man sich seiner Pädophilie bewusst wird. Während dieser suchen die meisten irgendwann den Austausch mit Gleichgesinnten und stoßen dabei leider sehr schnell auf Gruppierungen mit SmK (gemeint ist: Sex mit Kindern)-befürwortenden Haltungen. Wenn man nun also sieht, dass (scheinbar) der Großteil der eigenen „Peergroup“ diese Ansicht vertritt, warum übernimmt man diese dann nicht einfach ebenfalls um Anschluss zu finden? Immerhin betrachten sich viele pädophile Menschen ja sowieso schon als Außenseiter, da sie oftmals mit niemand anderem darüber reden können.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Anonym zu Generalprävention
Ergänzend noch dazu: Wenn dann auch der EGMR bestätigt das man private sexuelle Fantasien im Verborgenen bestrafen darf, obwohl kein Opfer existiert dann werden das auch deutlich mehr kommentieren. Wir müssen den Diskurs aufrechterhalten.
Anonym zu Generalprävention
Das Urteil hat alles schlimmer gemacht. Die Zivilgesellschaft hat jetzt leider keinen Grund mehr §184l abzuschaffen zumindest ein Großteil der Organisationen. Vor der Entscheidung hätte man noch auf Politiker einreden können und auf die Studien zeigen. Aber jetzt hat das Gericht halt vorgeführt das selbst moralische Argumente ausreichen. Keiner wird sich gegen das oberste Gericht stellen. Wir werden alle tod sein bevor auch nur daran gedacht wird ob das Gesetz gut ist. Der Diskurs um diese Entscheidung ist schon gestorben. Es ist so unwichtig das selbst der LTO-Podcast es im aktuellen Podcast keine Beachtung schenkt. Der Verfassungsblog analysiert das Urteil auch nicht. Ein Paar Strafverteidiger regen sich auf. Cool. Man kann den Zustand vor der Entscheidung nur herstellen indem man vor den EGMR zieht und das öffentlich und LAUT bekanntgibt. Es müssen ALLE mitbekommen das die Beschwerdeführer vor den EGMR gezogen sind.
"Eine gute Expertokratie, oder ein System wie in China mit guten Leuten ist leider am besten für Minderheiten." Ethnische Minderheiten in China würden das wohl anders sehen und auch Homosexuelle wurden in China unter Mao staatlich verfolgt und unterdrückt (besonders während der Kulturrevolution), was auch der vormaligen gesellschaftlichen Toleranz ggü. Homosexuellen schadete. Eine Lockerung kam erst mit der Liberalisierung und Öffnung der Wirtschaft. Ist halt einfach nur Glück, daß es so gekommen ist und die Chinesen wieder toleranter ggü. Homosexuellen wurden. Einflußmöglichkeiten darauf, hatten Homosexuelle nicht. Mir gehen unsere Moralweltmeister auch extremst auf`n Zeiger, trotzdem halte ich unser System allgemein für weit weniger schlecht, als das chinesische.
Anonym zu Generalprävention
Da sich beide meines Wissens nach nicht zu dem Puppenverbot geäußert haben, und zumindest Beier seitdem den gleichen Mist über Zeichnungen behauptet und damit deren Kriminalisierung ideologisch vorbereitet, tippe ich auf eine der letzteren Optionen. Quelle? Er verteufelt ja im Grunde jede Form der Sexualität und das schon länger. Bei Zeichnungen würde ich mich mal freuen, wenn die ganzen Kellerkinder sich zu Wort melden und er dann sieht in was für einer Blase er eig. lebt.
Sirius zu Generalprävention
Mich würde mal interessieren, ob sich Personen wie Beier oder Quendler-Adamo eigentlich der Verantwortung bewusst sind, die sie haben, wenn sie sich öffentlich äußern. Ist ihnen nicht klar, dass ein dahingerotzer Satz in einem RTL-Interview auch Jahre später noch verwendet werden kann, um die Rechte hunderttausender Pädophiler in Deutschland signifikant einzuschränken? Ist es ihnen einfach egal? Oder fühlen sie sich noch gut dabei, dass sie soviel Macht haben über eine Minderheit, die effektiv keine eigene Stimme hat? Da sich beide meines Wissens nach nicht zu dem Puppenverbot geäußert haben, und zumindest Beier seitdem den gleichen Mist über Zeichnungen behauptet und damit deren Kriminalisierung ideologisch vorbereitet, tippe ich auf eine der letzteren Optionen.