Thema: RISIKO

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Titelbild zu Unter Generalverdacht: eine Buchkritik zu „Das tabuisierte eine Prozent“ von Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 2/3: Thematische Kritik

Dies ist Teil zwei einer dreiteiligen Kritik zu dem Fachbuch „Das tabuisierte eine Prozent: Pädophilie erkennen und behandeln“ von Prof. Klaus M. Beier und Maximilian von Heyden. Teil ein, ein detaillierter Überblick über den Inhalt des Buches, ist hier zu finden.

Der erste Teil sollte bereits einen Eindruck geweckt haben, wie in dem Fachbuch über Pädophile gesprochen wird. Bereits in den ersten drei Sätzen werden Pädophile primär als Verursacher von Missbrauch beschrieben, und der Großteil des Buches beschäftigt sich entsprechend vor allem damit, wie man die von Pädophilen ausgehende „Gefahr“ reduzieren kann. In diesen Teil werde ich dies genauer auseinandernehmen. Dazu werde ich viel aus dem Buch zitieren, denn die Worte der Autoren vermitteln aus meiner Sicht den besten Eindruck davon, mit welcher Selbstverständlichkeit in dem Fachbuch reihenweise entwürdigende Aussagen getroffen werden.

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„In jedem von uns steckt ein Hitler und ein Gandhi.“

Das war sinngemäß die Aussage eines Bekannten von mir. Ob er diese von anderswo hat, weiß ich nicht. Es soll aber auch gar nicht um diese konkrete Aussage gehen, sie symbolisiert nur ganz gut das, worum es hier gehen soll.

Heute hatte ich wieder eine Diskussion auf der Plattform gutefrage.net. Ich erwähnte, dass die Akzeptanz nicht straffälliger pädophiler Menschen auch positive Auswirkungen auf den Kinderschutz hätte. Meine Argumente waren hier vor allem, dass Stigmatisierung und Hass zu psychischen Problemen führen können. Psychische Probleme sind wiederum ein Risikofaktor für einen sexuellen Übergriff. Zudem äußern viele Menschen den Wunsch, Pädophile aus der Gesellschaft auszuschließen („Wer auf Kinder steht, darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“). Menschen, die aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, fragen sich ggf., warum sie sich noch an die Gesetze einer Gesellschaft halten sollen, von der sie doch kein Teil mehr sind und in der sie eh nicht erwünscht sind.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Ich bin seit einigen Jahren den Aussagen von Herrn Prof. Beier sehr kritisch eingestellt, aber was er zusammen mit Herrn von Heyden zu Thema Nacktheit in der Familie schreibt, setzt dem noch eine Krone drauf. Man könnte aus diesen Sätzen folgern, dass die Autoren es empfehlen würden, dass Kinder im Genitalbereich einen Sichtschutz tragen, damit die Eltern diese nicht nackt sehen müssen, zumindest wenn sie pädophil sind. Dass die Tabuisierung von Nacktheit zum genauen Gegenteil führen kann, nämlich das Risiko von sexuellen Übergriffen erhöhen kann, scheinen die Autoren zu ignorieren. Ich hoffe nur, dass nicht alle Therapeut*innen, die diese Handreichung lesen, ihren Patienten empfehlen, ihre eigenen Kinder möglichst wenig nackt zu sehen. Angesichts dieser und anderer Kritikpunkte frage ich mich zudem, ob die Autoren diese Kritiken an dem Buch überhaupt wahrnehmen und auch bereit wären, die Kritikpunkte zu erläutern.
es gibt seit, Jahrzehnten. Aufklärung doch schuld an der sehr schlechten situation sind tatsächlich die radikalen. Kinderschützer die sich wie ein. Krebsgeschwür ausbreiten um pädohile zu dämonisieren macn braucht sich nur Pyschopaht Carsten stahl anschaun der sich als dumm kinderschützer ausgibt und gegen Mobbing ist sich aber selber Mobbt und grentz er pädohile aus und Hetz gegen sie also kann das alles was er macht und sagt eh dummes geredte und nichts dahindert er also nur aufmerksmakeit möchte und eben sich gegen mobbing käpft schon komisch selber mobbt er und hetzt gegegn pädohile setz sich aber gegen mobbing ein das passt alles nicht zusammen. also man müsste gegen die regierung und den kinderschutz vorgehn änlich wie die dummer missbrauchsbeauftrage. Kerstin klaus die sowieso schon seite jahrhrzenten, gegen pädohile hetzt die pädohieln werden nicht drum herum kommen um sich besser und vor allem politisch zu organiseiren und gegen die kinderschützer die hetze dagegen vor zu gehen, so lange das nicht so ist wird sich nie etwas ändern sodern wird es immer zum schlimmern und negativien kommen
@Breaky solange es keine offene pädophile Community - ohne Angst - geben kann ist das hier alles nur ins leere geschreie. Das Hauptproblem ist die erzwungene Unsichtbarkeit, da ein Outing auf 99% der Plattformen sofort zum Rauswurf führt und das auch bei Projekten wie der Wikipedia. Wir leben in einer von Plattformen dominierten Welt und wenn wir aus dieser Welt pauschal gebannt werden, dann ist jede Aufklärung außerhalb davon kaum effektiv.
@Anonym Es gibt auch durchaus Leute, die selbst mit Pädophilen therapeutisch tätig sind, und Beier in einigen Punkten widersprechen, z.B. Franziska Mathäus. Klar ist KTW die lauteste Expertenstimme, wenn es um Pädophilie geht, aber eben nicht die einzige. Und so verlockend es auch sein mag - es ist wichtig, dass wir nicht einfach resignieren und uns dem Stigma hingeben. Dann wird es nämlich auf jeden Fall schlimmer. Aber solange wir dagegenhalten, kann es durchaus mal Erfolge geben. Zwar eher kleine Erfolge, aber auch die sind wichtig.
Ich halte es dennoch für wichtig, die Sachen festzuhalten und zu dokumentieren. Und sei es nur für die Historiker einer hoffentlich besseren Zukunft.