Beiträge von September 2026

Titelbild zu Die gefährliche Verharmlosung der „Pädojäger“: Was halten Schläger eigentlich von Selbstjustiz?

Im Oktober 2024 schrieb ich hier einen Beitrag über den gefährlichen und in weiten Teilen gewaltvollen Trend der „Pädojäger“ und dessen medialer Verharmlosung. Möglicherweise nicht ganz zufällig wurden wir auf Wir sind auch Menschen wenige Tage später Ziel massiver Angriffe, die von Verleumdung und Hassbotschaften bis hin zu DDoS-Angriffen auf unsere technische Infrastruktur reichte. An den Angriffen beteiligte sich auch Marvin Ojaghi, einer der bekanntesten deutschen „Pädojäger“, mit Falschaussagen, Lügen und Hetze

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Titelbild zu Die im Dunkeln sieht man nicht

Einer der schnellsten Wege, seinen Job und seine komplette Existenz zu verlieren, ist es, sich auch nur dem Verdacht auszusetzen, pädophil zu sein.

Das bekam kürzlich auch Fernsehmoderator Jim Thornton zu spüren, der vor allem als langjähriger Ansager der beliebten US-Serie „Wheel of Fortune“ bekannt wurde. Im Mai trat er eine Flugreise an, während der er auf seinem MacBook einen Selbsthilfechat für pädophile Menschen öffnete. Scheinbar bekam er nicht mit, dass der Chat für andere Passagiere, die hinter ihm saßen, sehr gut lesbar war. Einer weiteren Passagierin fiel der Inhalt der Chats auf, fotografierte scheinbar unbemerkt Thornton und seinen Bildschirm, und alarmierte schließlich die Flugbegleitung. Nach dem Flug wurde Thornton von der Polizei abgefangen und verhört, die ihn aber nach kurzer Zeit unbehelligt wieder gehen ließ. Die heimlich aufgenommenen Bilder von Thornton erschienen im September nun auf dem

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Titelbild zu „Wer pädophil ist, muss sich unbedingt professionelle Hilfe suchen“: die Pädophilie-Debatte nach Gunkl

Ein Problem der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Pädophilie ist, dass das Thema immer nur im Zusammenhang mit großen Missbrauchsfällen diskutiert wird. Beide Themen, Pädophilie und sexualisierte Gewalt, bleiben in der öffentlichen Debatte somit fortwährend miteinander verknüpft, während die Frage nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Pädophilie rein auf Bestrafung und Prävention reduziert wird.

Gezeigt hat sich diese Dynamik erst kürzlich wieder in Österreich. Letzte Woche wurde dort bekannt

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Wenig ist bislang über textbasierte Geschichten, die sexuelle Handlungen mit Kindern beschreiben bekannt. Das von dem Kinderschutznetzwerk Safe Online geförderte Forschungsprojekt WRITE (Written Risk Indicators Triggering Exploitation) versucht derzeit, dies zu ändern. Als Startschuss für einen interdisziplinären Austausch zu dem Thema wurde dafür am Montag, dem 28. September diverse Fachleute aus verschiedenen Gebieten zu einer Online-Paneldiskussion eingeladen. Die Veranstaltung war für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich, also habe ich selber daran teilgenommen und möchte hier über den Verlauf und die Kernpunkte der Debatte berichten.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Irre, das ist alles so irre.
Nicht nur das. Die Unschuldsvermutung ist ein justizielles Menschenrecht. Das hält aber manche Leute nicht davon ab, es dennoch in Frage zu stellen.
Die Unschuldsvermutung ist ein wesentliches Fundament des Rechtsstaates und wer dies infrage stellt, stellt den Rechtsstaat infrage. Wem da etwas persönlich gefällt oder nicht, ist in diesem Punkt irrelevant.
Sicher. Man kann es aber trotzdem fordern. Manchen Feministen gefällt auch die Unschuldsvermutung so überhaupt nicht - zumindest wenn der Beschuldigte ein Mann ist.
Hier mal ein Paar Zitate: Fernsehaussagen gelten nicht als wissenschaftliche Quellen, da sie oft nicht die erforderliche akademische Strenge und Überprüfung durch Fachkollegen aufweisen. Wissenschaftliche Quellen müssen von Experten verfasst und durch einen Peer-Review-Prozess validiert sein. Das sollte allen Forschern bekannt sein. Umso absurder wirkt das Urteil. Wieso kritisiert das nirmand so richtig? Es sollte doch einem gruseln, wenn so tiefe Grundrechtseingriffe (das Gericht spricht ja selber von einem sehr tiefen Eingriff) mit Aussagen aus alten Fernsehbeiträgen begründet werden. Das ist doch lächerlich insb. wenn wie Offenloch auch zeigt die neueste Aussage der Person in einem aktuellen Beitrag eher keine Gefahr suggeriert. Warum zitiert man dann nicht auch das, sondern greift auf altes Material zurück? Das ist dermaßen skandalös dss ich nicht drauf klar komme. Diese Vorgehnsweise stört mich viel mehr als das Ergebnis, weil es die Integrität des Gerichts völlig in Frage stellt.