Beiträge von Juli 2026

Nun ist passiert, was sich rein logisch nicht erklären lässt. Aber es ist passiert, weil diese Entscheidung eben nicht auf Logik, sondern auf Gefühlen beruht, die man geschickt logisch klingend begründet hat:
Die Verfassungsbeschwerden gegen das Puppenverbot wurden zurückgewiesen.

Die Begründung basiert zunächst auf tatsächlich faktischen Betrachtungen. Die Faktenlage gibt nicht her, dass Puppen ungefährlich sind, sie gibt aber auch nicht her, dass sie gefährlich sind. Um nun zu begründen, warum man mit der Gefährlichkeit der Puppen dennoch richtig liegt, hat das Verfassungsgericht selektiv Stimmen zitiert, die das Puppenverbot für gerechtfertigt halten. Herr Prof. Dr. Dr. Beier vom Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ räumte in einer vom Gericht herangezogenen öffentlichen Stellungnahme zwar ein, dass es auf seine eigenen Patienten bezogen nach seiner Einschätzung nicht zutrifft, dass Puppen die Hemmschwelle zum sexuellen Kindesmissbrauch senken. Allerdings relativierte er diese Aussage gleich im Nachgang mit einer „Sorge“, dass Puppen die „Wahrnehmungsverzerrung“ von Menschen ungünstig beeinflussen. Einen greifbaren Grund, worauf diese „Sorge“ basiert, bleibt er schuldig. Genauso gut hätte er auch umgekehrt von einer Hoffnung sprechen können, dass Puppen helfen könnten, Missbrauchsfälle zu verhindern, worauf immerhin sogar erste Studien zum Thema hindeuten. Aber er entschied sich für seine „Sorge“, ohne nachvollziehbare Gründe anführen zu können. Folglich sprechen wir von einem Vorurteil.

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Das Urteil vom Bundesverfassungsgericht setzt mir schwer zu. Dass Vorurteile in unserem angeblich „liberalen“ Land ausreichen, um Diskriminierungen per Strafgesetzbuch gegen Menschen durchzusetzen, die niemandem ein Leid zufügen, macht mich einfach nur wütend, traurig und letztendlich hilflos. Ich hätte nicht gedacht, dass das Gericht einfach selektiv vorgeht und keine ehrliche Urteilsfindung anstrebt. Selbst wenn es auch dann eine Bestätigung des Verbots geworden wäre, hätte es mich längst nicht so mitgenommen, hätte man auch Stimmen gegen das Verbot zumindest angehört und berücksichtigt. Herangezogen wurden aber nur Stimmen, die das Puppenverbot befürworten.

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Im Juni 2021 verkündete der Gesetzgeber das Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder, mit dem unter anderem der Erwerb, Besitz, die Herstellung und der Handel von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild (Kindersexpuppen) unter Strafe gestellt wurden (§ 184l StGB). Das Strafmaß reicht dabei von Geldstrafe bis hin zu fünf Jahren Haft bei Herstellung oder Vertrieb, und bis zu drei Jahren Haft bei Besitz und ist damit bemerkenswerterweise identisch zum Strafmaß für Kinderhandel nach

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Diese Kommentarspalte kann wohl mit leerzeichen nicht umgehen, so dass der zitierte Inhalt nur noch grütze ist
Österreich ist in der Hinsicht tatsächlich das beste und einfachste Land zum auswandern. Hier einmal eine rechtliche Übersicht von der österreichischen Meldestelle (stopline) aus dem Inhope report: Inhalt: Rechtlicher Status Ergriffene Handlung Zeichnungen/manga/künstlerische Nicht illegal Keine interpretation von CSAM Computergenerierte CSAM Kontextbasiert: wenn ein Betrachter Hinweis an Strafverfolgung den Eindruck hat das es echte Kinder sind ist es strafbar, sonst nicht. Textbasierte CSAM Nicht illegal Keine Fiktive textbasierte CSAM Nicht illegal Keine Das beschränkt sich auch hier nicht auf den bloßen Besitz, sondern ist strafrechtlich überhaupt nicht erfasst.
Lüge ist ein hartes Wort für "Ist mir in dem Fall entfallen". Aber Meckern können immer alle, besonders gern die, die nichts tun.
Auch haben wir in keinem einzigen Interview jemals überhaupt über Puppen oder Fiktion gesprochen. Im KTW-Podcast habt ihr das. Solche lügen sind unnötig und lassen Euch schlecht aussehen, wenn Menschen zufällig drüber stolpern und das lesen (so wie ich).
Einer der Mails war wohl falsch und hab diese sympathische Nachricht bekommen: Hallo, wir sind nicht FUNK - der Sender - wir sind eine der letzten wenigen Brillenmanufakturen in Deutschland. :o) Der Sender hat www.funk.net - wir sind seit 1997 www.funk.de Es passiert dadurch recht häufig, dass wir Emails für den Sender bekommen, sozusagen sehen wir uns (fast) schon als FUNK Mitarbeiter ;o) Viele Grüsse von der gesamten (Brillen) FUNKcrew