Stellungnahme eines Edelpädos

Vor einigen Tagen bin ich zufällig auf den Eintrag über Edelpädos auf der BoyWiki1 gestolpert. Für diejenigen, die sich jetzt fragen: "Was zum Teufel ist ein Edelpädo?" (nein, es handelt sich nicht um einen teuren Wein), sei hier mal die in der BoyWiki gegebene Definition zitiert:

Als Edelpädo werden manchmal pädophile Menschen in abfälliger Weise bezeichnet, die sich zwar zu Kindern hingezogen fühlen, aber dabei selbst ausdrücklich oder in den Augen anderer die sexuelle Seite übermäßig verleugnen. Sie übernehmen dabei eine Argumentation von Kinderschützern, nach der Kinder keine eigenen auf Erwachsene gerichteten sexuellen Wünsche hätten und sie die Tragweite eines sexuellen Kontaktes nicht einschätzen könnten […]

"Edelpädo" ist also ein abwertend gemeinter Kampfbegriff, der durchaus vergleichbar zum verbreiteten "Gutmensch" ist, und von pädophilen Menschen, die sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern grundsätzlich für möglich und moralisch vertretbar halten verwendet wird um Pädophile zu bezeichnen, die dies für sich ablehnen. Dies schließt also auch die Autoren von Kinder im Herzen mit ein. Der implizite Vorwurf, der hinter dem Begriff steckt ist also: wir stellen uns nur nach außen als besonders "edel" dar und grenzen uns nur deswegen von diesen anderen pädophilen Gruppen ab, um damit auf deren Kosten gesellschaftliche Akzeptanz zu erkaufen.

Es ist mein Eindruck, dass die mit dem Begriff verbundene Vorwürfe auf einer verkürzten und verdrehten Interpretation der eigenen Argumente basieren. Ich möchte daher als so ein "Edelpädo" im Folgenden auf die mit dem Begriff verbundene Vorwürfe einmal eingehen und beziehe mich dabei auf den erwähnten Artikel in der BoyWiki.

1. Vorwurf: Edelpädos lehnen sexuelle Gedanken mit Kindern grundsätzlich ab

Der Edelpädo hat in Übereinstimmung mit der herrschenden Sexualmoral ein Ich-Ideal entworfen, dem er gerecht zu werden versucht. Gelingt ihm die Unterdrückung sexueller Impulse in je konkreten Situationen, dann erfährt er sich selber als edel - gegen seine Triebe.

Meiner Ansicht nach sind sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen grundsätzlich falsch und zu verurteilen. Auf den ersten Blick mag es daher logisch erscheinen, dass ich auch jegliche Gedanken an Sexualität mit Kindern verurteilen würde. Dieser Schluss lässt aber eine ganz wichtige Unterscheidung außer Acht: nämlich die Unterscheidung zwischen Fantasien und Handlungen. Aus der Ablehnung von Handlungen folgt nicht notwendigerweise, dass auch das Ablehnen von Fantasien, die diese Handlungen beinhalten.

Ich habe kein Problem damit, wenn etwa jemand in virtuellen Welten an der Spielkonsole Menschen massenweise ermordet, aber ich habe durchaus ein Problem damit, wenn jemand in der Realität sich eine Waffe schnappt und damit anfängt, Menschen zu erschießen. Meine Haltung zu sexuellen Fantasien mit Kindern ist ähnlich. Ich habe kein Problem damit, dass jemand sexuelle Fantasien hat, egal wie "extrem", gewalttätig oder unmoralisch (in der Realität ausgelebt) diese sein mögen, und diese Fantasien zur eigenen Befriedigung benutzt. Ich habe schließlich selber einen Haufen Fantasien, deren Ausleben in der Realität äußerst traumatisierend für die Beteiligten wären. Es ist lediglich das Umsetzen dieser Fantasien in der Realität, das ich ablehne.

Anders als in dem Wiki-Artikel dargestellt verurteile ich mich nicht für diese Fantasien und Gedanken, oder versuche sie zu unterdrücken und mich damit als "gut" und "edel" zu positionieren. Im Gegenteil, ich genieße diese Fantasien und Gedanken sogar, und Ruby und ich bauen diese regelmäßig in unsere gemeinsam ausgelebte Sexualität ein. Ich bin außerdem der Überzeugung, dass die Akzeptanz dieser Gedanken essentiell wichtig sind für die psychische Gesundheit von Menschen mit Pädophilie, denn die Alternative ist eigentlich nur, sich selber dafür permanent zu verurteilen und zu schämen – was auf Dauer nicht gesund sein kann und zu diversen psychischen Problemen wie geringes Selbstwertgefühl oder Selbsthass führen kann. Ich bin auch nicht der Ansicht, dass Fantasien es wahrscheinlicher machen, dass jemand diese Fantasien auch ausleben möchte solange diese Person sich über den Unterschied zwischen Fantasie und Realität bewusst ist; ganz im Gegenteil habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass der Versuch sexuelles Verlangen zu unterdrücken viel mehr dazu führt, dass dieses Verlangen an Macht gewinnt.

Als pädophiler Mensch habe ich natürlich das Verlangen, Sexualität mit einem Kind auch in der Realität zu erleben. Das tatsächliche Nachgehen dieses Verlangens ist in der Tat etwas, das ich unterdrücke – was gelegentlich durchaus ziemlich frustrierend sein kann. Für den überwiegenden Teil ist es allerdings mehr als ausreichend, dieses Verlangen in Fantasien auszuleben. Den Vorwurf, sexuelle Impulse würden wir grundsätzlich unterdrücken und unsere Sexualität ablehnen kann ich aus meiner Sicht also entschieden zurückweisen. Das Einzige, was ich ablehne ist das tatsächliche Ausleben dieser sexuellen Impulse mit Kindern – das bedeutet aber nicht ein grundsätzliches Unterdrücken sexueller Impulse, sondern ist mehr ein Umlenken dieser Impulse auf Bereiche, in denen das Ausleben in Übereinstimmung moralischer und gesetzlicher Grundsätze problemlos möglich ist.

Und dies wiederum ist etwas, was eigentlich jeder Mensch machen muss und nicht nur eine Aufgabe für pädophile Menschen, oder nicht?

2. Vorwurf: Edelpädos haben insgeheim alle Dreck am Stecken

Ob sie sich tatsächlich [auf Masturbation] beschränken, wird gelegentlich bezweifelt. Die Edelpädo-Tugenden könnten nur in Form einer Internet-Identität vorgeschoben werden, und die Person dahinter sich in Wirklichkeit völlig anders verhalten.

Zunächst einmal handelt es sich hier um ein Musterbeispiel eines Argumentum ad hominem: anstatt die Argumente der Edelpädos inhaltlich anzugreifen, werden sie auf persönlicher Ebene angegriffen und über den Vorwurf von vermeintlicher Inkonsequenz und Heuchelei versucht zu diskreditieren. Das macht es schwer, hierdrauf etwas sinnvolles zu erwidern, denn letzten Endes ist es immer möglich mit der Aussage "du tust nur so als würdest du Sex mit Kindern ablehnen, aber insgeheim missbrauchst du doch Kinder" alles in Frage zu stellen, was ich schreiben könnte. Es ist ein Totschlagargument, denn letzten Endes kann ich unmöglich beweisen, dass ich tatsächlich auch nach meinen eigenen Überzeugungen handle und nicht nur eine sorgfältig konstruierte Internet-Persona pflege.

Es stellt sich für mich auch die Frage, was für ein Weltbild dieser Vorwurf eigentlich offenbart. Im Prinzip existieren danach nur zwei Kategorien von pädophilen Menschen: diejenigen, die Sex mit Kindern haben und dazu stehen, und diejenigen, die Sex mit Kindern haben aber etwas anderes behaupten. Frei nach dem Motto: "jeder macht das, und wer was Anderes sagt ist ein Lügner". Würde dies der Realität entsprechen, müsste man sagen, dass das Stigma gegen pädophile Menschen absolut gerechtfertigt wäre. Da ich aber im Laufe der Zeit durchaus der Zeit einige Edelpädos kennen gelernt habe, für deren Straffreiheit ich meine Hand ins Feuer legen würde denke ich, dass diese Ansicht unrealistisch pessimistisch ist.

3. Vorwurf: Edelpädos sind von ihren eigenen Argumenten eigentlich nicht überzeugt

Die selbstauferlegte sexuelle Enthaltsamkeit lockt außerdem mit dem Versprechen, Ermittlungsrisiken zu minimieren und keinen Freiheitsentzug mehr befürchten zu müssen - ein unschätzbarer Vorteil, der als Motivation in den Verlautbarungen der Edelpädos aber typischerweise in den Hintergrund tritt.

Im Grunde handelt es sich hier um ein weiteres Beispiel eines Argumentum ad hominem. Der Vorwurf hier ist, dass viele Edelpädos ihre eigene Position nicht aus innerer Überzeugung vertreten, sondern aus Opportunismus heraus: in der Hoffnung, dafür von der Gesellschaft akzeptiert zu werden, von Ermittlungsbehörden verschont zu werden, und ganz allgemein eine bessere gesellschaftliche Position zu erkaufen. Genauso wie bei Vorwurf #2 geht es hier im Wesentlichen also um einen Vorwurf von Heuchelei: während Vorwurf #2 darauf zielte, dass Edelpädos Heuchler sind weil sie nicht nach ihren eigenen Überzeugungen handeln, zielt dieser Vorwurf darauf, dass Edelpädos Heuchler sind weil sie ihre eigenen Überzeugungen eigentlich gar nicht wirklich vertreten.

Auch hier offenbart sich indirekt ein trübes Weltbild: nämlich, dass jeder pädophile Mensch einvernehmlichen Sex mit Kindern für möglich hält – und wer etwas Anderes behauptet, der lügt (mal wieder). Damit meine ich nicht, dass pädophile Menschen das Verlangen verspüren, Sex mit Kindern zu haben – das ist klar und gehört nun einmal dazu, pädophil zu sein. Der Unterschied ist jedoch, ob man dies tatsächlich auch in der Realität ausleben wollen würde, oder klar der Ansicht ist, dass dieses Verlangen für immer nur im eigenen Kopf bleiben wird.

Wir leben heute in einer Gesellschaft, die überwiegend zu dem Schluss gekommen ist, dass Sex zwischen Erwachsenen und Kindern verwerflich und zu verurteilen ist. Die Gründe dafür sind vielfältig, laufen aber im Wesentlichen darauf hinaus, dass Kinder noch nicht in der Lage sind ihr informiertes Einverständnis zu sexuellen Handlungen zu geben, und dadurch das Risiko für Traumatisierungen durch Konfrontation mit Erwachsenensexualität zu hoch und unberechenbar ist. Es ist durchaus ein interessantes Gedankenspiel, ob ich zu den gleichen Überzeugungen gekommen wäre, wenn ich in einer Gesellschaft aufgewachsen wäre, die diese Haltung nicht so deutlich hat und in der Sex zwischen Erwachsenen und Kindern akzeptiert oder zumindest toleriert wäre. Letzten Endes können wir alle nur nach "besten Wissen und Gewissen" in den Kontext, in dem wir leben handeln, und die aktuelle Faktenlage lässt meines Erachtens nach nur den Schluss zu, dass es nicht zu rechtfertigen ist sich auf Sexualität mit Kindern einzulassen.

4. Vorwurf: Edelpädos grenzen sich zwanghaft von anderen Pädophilen ab, um ihr eigenes Selbstwertgefühl zu verbessern

Auf Dauer führt die ausbleibende Anerkennung aber zur Suche nach konkreten Schuldigen, für die sich Pädos, die ihre Sexualform voll zu leben versuchen, bestens eignen. Im Extrem wird er zum Pädofeind, zumal sich in jedem konkreten Pädoleben Dissonanzen aufspüren lassen.

Zunächst einmal schließt es sich meiner Meinung nach nicht aus, ein Edelpädo und ein Täter zu sein. Wichtig sind meines Erachtens vor allem die eigenen Überzeugungen. Jemand, der einen Missbrauch begangen hat, diesen aber ernsthaft bereut und als Fehler einschätzt, und alles daran setzt dass sich dieser Missbrauch nie mehr wiederholt ist eher ein Edelpädo als jemand, der vielleicht keine Straftaten begangen hat, aber trotzdem der Meinung ist dass einvernehmliche Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen möglich ist und sich dafür einsetzt, diese zu legalisieren. Es geht also vor allem um die Einstellung zu eventuell begangenen eigenen Taten: bereut man sie wirklich und setzt alles daran, dass sie sich nicht wiederholen, oder findet man sie sogar noch gut und bereut höchstens, erwischt worden zu sein?

Davon abgesehen ist es schlicht und ergreifend ein Fakt, dass es gewisse Unterschiede innerhalb der großen Gruppe der Pädophilen gibt. Es macht meiner Ansicht nach einen Unterschied, ob man schonmal einen Missbrauch begangen hat oder nicht, und ob man der Meinung ist dass einvernehmliche Sexualität mit Kindern möglich ist oder eben nicht. Dass die Gesellschaft eher bereit ist, diejenigen zu akzeptieren, welche die vorherrschende Ansicht teilen, ist auch nicht verwunderlich. Und warum sollte ich persönliche Nachteile in Kauf nehmen aus einer falschen Solidarität heraus mit Menschen, mit denen mich abgesehen von der sexuellen Neigung nichts verbindet, und mit deren Ansichten ich mich kein Stück weit identifizieren kann?

Es geht mir nicht um eine zwanghafte Abgrenzung zu anderen Menschen, sondern um eine faire Behandlung. Ich möchte nicht behandelt werden wie ein Kindesmissbrauchstäter, wenn ich nie ein Kind unangemessen angefasst haben. Und ich möchte mich nicht für Ansichten und Haltungen rechtfertigen müssen, die nicht die meinen sind. Kurz gesagt: ich möchte nicht in Sippenhaft genommen werden für das, was Andere tun und sagen, sondern als Individuum gesehen und bewertet werden, und anhand meiner Handlungen und meiner Ansichten beurteilt werden.

Schlussworte

"Edelpädo" ist ein polemischer Begriff, der häufig von Pädophilen, die von der Möglichkeit einvernehmlicher Sexualkontakte zu Kindern überzeugt sind gegen Pädophile verwendet wird, welche diese Ansicht nicht teilen. Dahinter steckt vor allem die Ansicht, dass Edelpädos üble Heuchler sind: nach außen stellen sie sich tugendhaft und unfehlbar dar, aber eigentlich glauben sie gar nicht an ihre eigenen Überzeugungen, handeln insgeheim ganz anders und liefern ihre "Mitpädos" für ein bisschen Akzeptanz ans Messer, so wie es Judas bei Jesus tat.

Gerade für pädophile Menschen, die aktiv Missbrauch begehen liefert das eine sehr ansprechende Narrative. Demnach gibt es drei Kategorien von Menschen:

  1. Pädophile, die genauso denken und handeln wie sie,
  2. Pädophile, die zur Profilierung nach außen vorgeben, anders zu denken, aber insgeheim eigentlich doch Missbrauch begehen (wollen),
  3. die nicht-pädophile Gesellschaft, die sie sowieso unfair behandelt und verfolgt, aber vermutlich genauso handeln würde wie sie, wenn sie selber pädophile Neigungen hätte.

Anders gesagt: Menschen, die tatsächlich genauso fühlen wie sie, sich aber aus innerer Überzeugung dagegen entscheiden diese Gefühle in Form von Missbrauch auszuleben gibt es in diesen Weltbild nicht. Das macht es einfach, Verantwortung für das eigene Handeln abzugeben ("alle machen das doch; und wer sagt dass er das nicht macht, lügt").

Jedenfalls sagt die nicht-ironische Verwendung des Begriffs "Edelpädo" mehr über die ideologische Position desjenigen aus, der den Begriff verwendet, als über die Haltungen und Taten des so bezeichneten Edelpädos.


  1. Einen guten Eindruck von der ideologischen Position der BoyWiki vermittelt der Artikel zum Thema Einvernehmlichkeit

23 Kommentare

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Starchild

Lieber Sirius,

Du differenzierst die Pädoszene die ohnehin kaum existent ist und tust so als ob sich die Pädoszene es sich leisten könnte aufgespalten zu werden.

Tatsache ist doch dass ich seit an die 40 Jahren in der Szene unterwegs bin und mir ist so gut wie kein einziger Fall bekannt der heute öffentlich für die Legalisierung von Sex mit Kindern in welcher Form auch immer öffentlich eintritt. Ein Edelpädo ist nicht jemand der Sex mit Kindern ablehnt denn das macht so gut wie jeder Pädo zumindest öffentlich. Ein Edelpädo ist ein Pädo der seine eigene Sexualität selbst ablehnt und dies auf alle anderen Pädos übertragen möchte. Der sich selbst als gestört sieht und dies auf alle anderen Pädos übertragen möchte. Er erhebt sich über Andere und möchte gar nicht Pädophile als Community verstehen was so wichtig wäre um ein gemeinsames Ziel vorran zu bringen und dies als sexuelle Orientierung z.B. zu sehen. Oder um Stigmatisierung wirkungsvoll bekämpfen zu können.

Um dies zu verdeutlichen müssen wir uns einfach Diskussionen z.B. auf internationaler Ebene uns anschauen. Oftmals geht es um wichtige Dinge um gefährliche Dinge wie Krieg und Diplomatie der Staaten untereinander. Aber wie wird hier diskutiert um zu einem Ergebnis zu kommen?

Es werden vor allem Themen die kontrovers sind zunächst mal zurückgestellt und ausgeklammert und dann die Themen behandelt wo leichter ein Konsens gefunden werden kann. So macht man es auch in einer Prüfung. Man widmet sich zuerst den Fragen wo man leicht beantworten kann und kommt dann erst später auf die Fragen die schwierig werden.

Genau so müssen es Pädophile auch machen. So gut wie bei jeder andern Sexualität, bei jeder anderen Neigung gibt es Vereinigungen sogar bei sexuelle minderjährige Sadisten gibt es ganz offiziell Vereinigungen. Nur in der Pädophilie gibt es Diese nicht. Und wieder sind es vor allem die Pädos selber die das scheinbar in der Mehrzahl gar nicht wollen.

Nur wenn sich Pädos offiziell organisiern und gemeinsam auftreten können Pädos was bewegen, können Pädos die Politik beeiflussen.

Du beschwerst Dich selber wie Medien mit Pädos umgehen und schreibst aber dann im selben Beitrag dass es Dir egal ist wie andere Pädos denken und Du im Prinzip keine Notwendigkeit einer Pädobewegung siehst und Dir andere Pädos weitgehend egal sind. Wer so denkt lieber Sirius darf sich nicht beschweren wenn er Morddrohungen ganz offiziell als Pädo bekommt. Und da haben wir schon das nächste Problem. Wenn Du heute sagst, dass es Dir egal ist ob jemand im Internet Dir als Pädo den Tod an den Hals wünscht wird das auch nie aufhören dass Pädos öffentlich als Schmutzabtreter der Nation gesehen werden. Schau Dir auf You Tube oder auf Facebook oder Twitter an was da für Drohungen gegen Pädos ausgesprochen werden. Glaubst Du Homos oder Heteros würden dass heutzutae noch durchgehen lassen? Warum klagen Pädos nicht mal vor Gericht wenn so was im Internet steht, machen doch alles andere Vereinigungen auch. Pädos machen das nicht weil es keine Vereinigung von Pädos gibt. Weil sie selbst den Kopf hinhalten müssen und das in einer Zeit und in einem Land woe die Hälfte der Bevölkerung Pädos den Tod wünschen und zwar auch dann vor allem dann wenn sie niemals straffällig werden. Dass da niemand klgagt ist klar. Daher braucht es eine Pädovereinigung die auf nationaler Ebene vielleicht sogar auf europäischer Ebene aktiv ist. Und wo ihre Mitglieder zunächst auch nicht mit Klarnamen sich outen müssen. Pädos die nicht straffällig werden haben ein recht auf eine geschützte Gruppe........warum nicht?

Wenn die Pädophile eine sexuelle Störung ist, darf auch niemand Pädos im allgemeinen beleidigen und stigmatisieren und schon erst recht keine Morddrohungen ausstoßen. Wenn Pädophilie eine Orientierung ist dann widerspricht das ganz klar Diskriminierungsgesetze. egal wie Sirius, es gibt keine rechtliche Rechtfertigung für diese Sachen und die einzigen die dagegen aufstehen können sind Pädophile selber. Doch wer als Pädo sagt das es ihm persönlich egal ist dann ist das wie ein Faustschlag für die Community.

Mir ist es immer noch schleierhaft warum so viele Pädos so ein Problem damit haben sich als Community zu sehen. Homos machen das und haben Vereinigungen, Masochisten haben Vereinigungen und sogar Zoophile haben Vereinigungen. Nur Pädos machen kaum Anstalten und zerreisssen sich in Gesinnungsgrabenkämpfe.

Pädos müssen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner kommen und das ist dass Pädos vorpupertierende Köprer erotisch finden. Nicht mehr und nicht weniger.

Und dies sollte als sexualle Orientierung auch so anerkannt sein. Denn nirgends steht in Stein gemeisselt dass eine sexualle Orientierung nur dann als Solche gelten darf wenn sie real auslebbar ist. Und selbst wenn dies in irgendein Katalog drin stehen sollte haben das Menschen die gar nicht pädophil sind so festgelegt und kann daher auch hinterfragt werden.

Die Pädophilie kann nämlich auch sehr wohl ausgelebt werden mittels virtueller Kiipo z.B. oder mittels Kinderpuppen und eben auch bald Kinderroboter die aber nicht entwickelt werden weil die Pädophilie nicht als sexuelle Orientierung gilt und somit beisst sich die Katze in den Schwanz.

Ob der einzelne Pädo dann es gut findet oder nicht wenn er mit Kinderpuppen kuschelt, sie begattet oder doch virtuelle Kipo am Bildschirm gut findet oder nicht, ob er es gut findet dass ein Pädo in einem Kindergarten arbeiten sollte oder nicht, sind dann Fragen die kann man später noch mal erörtern. Aber zunächst muss man doch zusammenstehen und gemeinsam eine Entstigmatisierung der Pädophilie vorran treiben.

Es ist auch kein Pädo dafür verantwortlich ob irgendwo auf der Welt ein Kind missbraucht wird oder nicht. Mir ist es völlig unverständlch warum so viele Pädos ständig meinen sie hätten eine besondere Verantwortung was die Gesetzgebung anbelangt und dann doch komischerweise mitreden wenn es gegen die eigene Sexualität geht. So behaupten ständig Pädos dass ihre sexuelle Orientierung die sie ja als Krankheit wahrnehmen zu irgendwelchen moralischen oder ethischen Problemen der Gesellschaft führen würde wenn man die Pädophile als sexuelle Orientierung sehen würde. Und vergessen dabei dass es die Moral und die Ethik ist die für die meisten Kriege und und Auseinandersetzungen der Menschen untereinander verantwortlich waren. Ich für meinen Teil habe Ethik und Moral vor langer Zeit schon abgelegt und reflektiere dafür unmittelbar was mein Handeln und mein Wirken bei meinem Gegenüber für Auswirkungen hat. Denn kein Mensch kann wissen was in einer fernen Zukunft sein wird.

Solidarität unter Pädos ist das Stichwort lieber Sirius und nicht die HInterfragung der Gesinnung des Einzelnen. Anhand der in sich widersprechenden Gesetze siehst Du ja selber das es manchmal nötig ist bestehende Gesetze zu hinterfragen. Nur gemeinsam sind Pädos stark!!!

Sirius

Nein, ich sehe es nicht ein, mich mit Leuten zu verbünden, die fundamental andere Ansichten haben. Die Frage, ob Sex mit Kindern möglich ist (und damit auch legalisiert werden sollte) ist für mich keine Detailfrage, sondern ein ganz wesentlicher Punkt. Ich würde mich selber unglaubwürdig machen, wenn ich behaupten würde, dass pädophile Menschen grundsätzlich Kindern keinen Schaden zufügen wollen und deswegen nicht die Monster sind, für die wir gehalten werden – und dann gleichzeitig Seite an Seite mit Menschen stehen würde, die meiner Ansicht nach Kindern sehr wohl schaden (wollen) und sich das nur schön geredet haben.

Zu den Pädophilen, die öffentlich für Sex mit Kindern sind:

  • https://krumme13.org
  • https://nambla.org
  • https://girlloverforum.net/forum/viewtopic.php?f=3&t=17405
  • https://www.boywiki.org/de/Einvernehmlichkeit

Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Und mit Menschen, die so denken bin ich nicht bereit, mich zu solidarisieren, nur weil ich zufällig die gleiche sexuelle Orientierung habe wie sie. Ob sich die "Szene" das leisten kann oder nicht ist mir auch relativ gleich. Ich mache das, was ich für richtig halte… wenn sich andere mir anschließen ist das schön, wenn nicht bleib ich halt alleine.

Starchild

Sirius, Du sitzt auf ungelegte Eier. Habe ich irgendwo gesagt dass Du Dich mit Vereinigungen solidarisieren sollst die andere Ansichten als Du haben?
Es geht darum auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Du ziehst winzig kleine Pädoforen aus der Versenkung wo erstens Jahre alt sind und 2. wo jemand eine Frage stellst und man sich dazu äußern kann oder nicht GlF z.B.

Aber was Menschen die eine pädophile Orientierung haben (die leider aus populistischen Gründen so nicht genannt wird) brauchen ist eine offizielle Vereinigung die mit der Regierung z.B. zusammenarbeitet die aber selbst so weit ein Comming In haben dass sie von sich selber sagen dass es eine sexuelle Orientierung ist die auch sehr wohl auslebbar ist. Virtuell z.B. oder mittels Dolls oder Roboter oder einfach nur in der Fantasie. wie bei Computerspielen ja auch. Ja auch die Fantasie ist faktisch verboten den warum sonst werden Hassposting dann ganz offiziell nicht gelöscht? Es ist faktisch ein Masturbationsverbot für Pädophile das bei Puppen, bei virtueller Kipo und sogar bei privaten Geschichten gesetzlich verordnet wird. Dass dies zumindest gesetzlich auf Fantasieebene noch nicht durchgesetzt wurde liegt einzig und alleine darum weil es bisher noch keine Möglichkeiten dazu gibt was aber mit der Kernspintomografie bereits versucht wird. Und das geht eindeutig gegen jegliche Menschenrechte und gegen ein schriftlich festgehaltenes Recht auf Masturbation für Jedermann. Wenn dieser Knoten gefallen ist dass es als sexuelle Orientierung gesehen wird dann ermöglicht das erst Angriffe abzuwehren.

[Entfernt, weil die Diskussion bestehender Gesetze hier nicht weiter ausufern soll]

Verstehst Du Sirius? Das sind die Themen worauf es ankommt was spricht also gegen eine Pädovereinigung auf Regierungsebene? Da wird halt dann in den Statuten stehen dass sexuelle Kontakte zu Kindern abgelehnt wird. Ersatzhandlungen (und das ist die Crux) aber speziell nicht weil es keine Krankheit ist sondern eine sexuelle Neigung oder Orientierung.

Natürlich ......wenn Du die Pädophilie.........Deine Pädophilei als eine Krankheit siehst mit der Du halt nur scheinbar besser umgehen kannst als Andere dann erübrigt sich jeder Diskurs.

Die Dunkelziffer der Verbreitung Pädophilie ist sicherlich die größte Dunkelziffer in der gesamten Sexualität.

Warum bist Du so auf die Gesinnung des Einzelnen aus über die gar nicht diskutiert werden muss wenn so eine Richtlinie in den potenziellen Statuten steht? Doch natürlich bestehende Gesetze bei der virtuellen Kipo oder bei Kinderpuppen kann offiziell in Frage gestellt werden warum nicht? und zwar immer mit der Begründung dass auch eine Moral immer ein echtes Leid zur Folge haben muss sonst greift Ethik und Moral nicht und mit der Moralkeule dürftest Du dann auch niemals zu Kindern in Deiner Fantasie masturbieren.

Und dass Du Leute nicht ok findest die "Zitat: keine Sekunde an Kinder denken wollen" hast Du ja selber geschrieben. Also warum nicht mit einer süßen Kinderpuppe kuscheln und es moralisch ok finden? Es sollten Studien gemacht werden wo jeder so ein Teil selber kostenlos bekommt und dann erst mit den Pädos reden und darüber reden z.B.

Ruby

Ich antworte mal auf deinen letzten Kommentar, damit der gute Sirius nicht alles alleine machen muss.

Sirius, Du sitzt auf ungelegte Eier. Habe ich irgendwo gesagt dass Du Dich mit Vereinigungen solidarisieren sollst die andere Ansichten als Du haben?

Ja, hast du.

Du differenzierst die Pädoszene die ohnehin kaum existent ist und tust so als ob sich die Pädoszene es sich leisten könnte aufgespalten zu werden

Nur Pädos machen kaum Anstalten und zerreisssen sich in Gesinnungsgrabenkämpfe

Pädos müssen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner kommen und das ist dass Pädos vorpupertierende Köprer erotisch finden. Nicht mehr und nicht weniger.

Solidarität unter Pädos ist das Stichwort lieber Sirius und nicht die HInterfragung der Gesinnung des Einzelnen

Verstehst Du Sirius? Das sind die Themen worauf es ankommt was spricht also gegen eine Pädovereinigung auf Regierungsebene.

Die Tatsache, dass wir und andere Pädos die auf Sex mit einem echten (muss ich an dieser Stelle ja nochmal betonen, weil du sonst wieder über Sexpuppen und fiktive KiPo philosophierst) Kind verzichten mit uns in die gleiche Schublade gesteckt werden und auch als homogene Masse von der Gesellschaft angesehen werden würden, was Sirius und ich zB. nicht möchten.

Natürlich ......wenn Du die Pädophilie.........Deine Pädophilei als eine Krankheit siehst mit der Du halt nur scheinbar besser umgehen kannst als Andere dann erübrigt sich jeder Diskurs.

Das hat weder Sirius noch sonst irgendwer auf diesem Blog behauptet, deshalb gibt es diesen Blog doch überhaupt...

Warum bist Du so auf die Gesinnung des Einzelnen aus über die gar nicht diskutiert werden muss wenn so eine Richtlinie in den potenziellen Statuten steht?

Weil es für uns relevant ist, ob jemand Sexualität mit Kindern befürwortet oder nicht wenn es darum geht sich mit ihnen zu verbünden. Mit diesen Menschen gibt es keinen gemeinsamen Nenner, diese zu unterstützen wäre gegen unsere Moralvorstellungen, auch wenn das Endergebnis zur Entstigmatisierung beitragen sollte, was ich zudem nicht einmal glaube.

Wenn wir hinter Leuten stehen die Sex mit Kindern haben (wollen), nehmen wie diese in Schutz und bagatellisieren es als kleine "Meinungsverschiedenheit". Wir würden damit nach außen vertreten, dass wir kein Problem damit haben, dass andere an die Einvernehmlichkeit glauben. Da könnten wir uns auch gleich mit Gieseking zusammentun.

Doch natürlich bestehende Gesetze bei der virtuellen Kipo oder bei Kinderpuppen kann offiziell in Frage gestellt werden warum nicht? und zwar immer mit der Begründung dass auch eine Moral immer ein echtes Leid zur Folge haben muss sonst greift Ethik und Moral nicht und mit der Moralkeule dürftest Du dann auch niemals zu Kindern in Deiner Fantasie masturbieren

Auch hier nochmal: Unsere Moral hat nichts mit unseren Fantasien oder sonstigen fiktiven Kindern zu tun, weil dabei logischerweise kein Schaden entstehen kann. Wieso unterstellst du uns das immer wieder? Du hast uns da in deinem Kopf in irgendeine Schublade einsortiert, die überhaupt nicht auf uns und unsere Werte zutrifft. Vielleicht solltest du Sirius' Beiträge nochmal lesen.

Und dass Du Leute nicht ok findest die "Zitat: keine Sekunde an Kinder denken wollen" hast Du ja selber geschrieben. Also warum nicht mit einer süßen Kinderpuppe kuscheln und es moralisch ok finden

Wo ist der Zusammenhang zwischen Sirius' Zitat und deinen nachfolgenden Einwürfen?

ilytul

Glaubst Du ernsthaft, dass es ratsam wäre, sich mit Leuten zu verbünden, die uns in den 70er Jahren die Akzeptanz verspielt haben und nach all dem Wissen, das wir seitdem angesammelt haben immer noch ernsthaft behaupten, dass Sex mit Kindern nichts Gravierendes wäre, viel mehr noch positiv für das Kind sei? Das ist Whataboutism auf höchstem Niveau.

Und sei mir nicht böse, aber für mich klingt es maximal unglaubwürdig, dass Du angeblich mehrere Dekaden Erfahrung haben sollst und dann "so gut wie keinen" Pro-Contacter erlebt haben willst. Verzeih mir oder auch nicht, aber das glaube ich Dir nicht.

Mal was Anderes: Denkst Du echt, dass die Pro Contacter, die es natürlich gar nicht gibt, so krass in der Überzahl sind, dass wir nur mit ihnen etwas erreichen können? Muss ich noch erklären, warum sich das widerspricht?

Zidane

Wenn Sex mit einem Kind schädlich, ergo nicht normal ist, wie kann dann eine Neigung, die genau diesen Wunsch mit beinhaltet, für Euch normal sein?

Ruby

Wünsche, Bedürfnisse, Fantasien können nicht falsch sein, die Gedanken sind frei. Warum also sollte ich mich für meine Gefühle selbst geißeln, wenn ich sie auch einfach als gegeben und damit normal empfinden kann, solange ich nicht danach handle.

Zidane

Ich habe nicht danach gefragt, was verleugnet wird, sondern, wie soll eine Neigung normal sein, wenn sie nach in Euren Augen "Unnormalem" dürstet und entsprechend niemals ausgelebt werden sollte? Ich bin schwul und ich kann es ausleben. Und es geht auch nicht um eine Selbstgeißelung, sondern darum, dass ihr etwas für normal erklärt, was ihr aber wiederum in Teilen bekämpft. Und das macht in meinen Augen euer "Handeln" unglaubwürdig.

Sirius

Du hast dich doch sicherlich auch mal zu einem Mann hingezogen gefühlt, der nichts von dir wissen wollte, oder? Wenn man danach geht, würdest du dich dann auch unglaubwürdig machen, wenn du diese Person dann nicht vergewaltigt hast. Ich bin schon der Meinung, dass man die eigene sexuelle Neigung (wie auch immer sie aussehen mag) akzeptieren kann, ohne direkt dafür sein zu müssen, diese auch in jeder Situation und ungeachtet der möglichen Folgen für Andere auszuleben.

Ruby

Ich bin schwul und ich kann es ausleben.

Ich bin hetero und kann das auch ausleben. Davon abgesehen sind wir zusätzlich aber auch beide pädophil. Und nun?

(...)dass ihr etwas für normal erklärt, was ihr aber wiederum in Teilen bekämpft. Und das macht in meinen Augen euer "Handeln" unglaubwürdig.

Welches "Handeln" denn? Auf Kommentare auf unserem Blog reagieren? Eigene Beiträge aus unserer Perspektive schreiben? Ich bekämpfe gar nichts, ich mag meine pädophile Neigung und akzeptiere sie. Nur weil ich nicht mit jeder Person Sex haben kann, die ich attraktiv finde, heißt das doch noch lange nicht, dass ich irgendwelche Anteile meiner Sexualität "bekämpfe". Ich frage mich, was du mit deinen Fragen eigentlich bezwecken willst.

jochen

Lieber Sirius,

auch wenn ich mir schon seit ca. 2 1/2 Jahrzehnten meiner pädophile Neigung bewusst bin, muss ich sagen, noch nie wirklich tief in der "Szene" drin gewesen zu sein, zum einen, da ich anfänglich überhaupt nicht gewusst hätte wie ich das anstellen sollte (das Internet kam gerade erst so langsam auf - ja, es gab eine Zeit vor dem Internet ;)) und zum anderen, weil ich meine Neigung sehr lange abgelehnt, verteufelt und mich dafür bemitleidet und geschämt habe.

Natürlich gab es dann in meinem weiteren Lebensverlauf nach und nach auch hin und wieder meist flüchtige, virtuelle Kontakte zu anderen Pädophilen und ich konnte daraus schon die unterschiedlichsten Facetten der anderen erkennen. Aber dass es diese regelrechten "Grabenkämpfe" zwischen den unterschiedlichen Pädo-Gruppierungen gibt, dessen war ich mir noch nicht bewusst. Ich dachte bisher immer eher, das seien alles eher "Einzelkämpfer".

Dies nur einmal als "Erklärung", wieso ich zuvor von dem Begriff "Edelpädo" noch nie gehört habe.

Aber nun zu Deinem Text an sich: was Du da schreibst spricht mir total aus der Seele, ohne mich jetzt aus welchen Gründen auch immer "anbiedern" (man könnte es auf gut deutsch auch "schleimen" nennen ;)) zu wollen. Deine Analyse ist sowohl sachlich, geht aber wie ich finde auch genug auf die Gefühle ein, zum Beispiel dass es eben auch "dazu gehört" ein gewisses sexuelles Interesse an Kindern zu haben (welches aber auch bei jedem sicherlich individuell unterschiedlich sein kann), da es wie ich finde auch wichtig ist, da nichts "schön zu reden" und dies auch für sich zu akzeptieren. Und um dies gewissenhaft zu können gibt es eben zum Glück einen gewaltigen Unterschied zwischen Gedanken und Handlung.

Ich sehe auch keinen Grund, wieso jemand nicht die eine Seite (Gedanken) unbeschränkt befürworten und die andere Seite (Handlung) kompromisslos ablehnen können soll. In diesem Punkt jemanden Heuchelei vorzuwerfen, weil man ja sowohl das Verlangen als auch die Fantasien hat, dies aber nicht in die Tat umsetzt, finde ich schon ziemlich dreist, ehrlich gesagt. Dein Beispiel mit den Computerspielen kommt dem denke ich schon ziemlich nahe, dass es da sehr wohl große Unterschiede zwischen Fantasie und Tat gibt und dies auch von vielen in den unterschiedlichsten Situationen so gelebt wird. Wenn jeder seine Fantasien in die Tat umsetzen würde, ganz in egal in welchem Bereich, bräuchten wir wohl viel mehr Gefängnisse ;)

Ich kann vom Ansatz zwar auch Starchild mit seinem Kommentar verstehen, wenn er/sie eine einheitliche Pädophilenszene begrüßen würde, aber dies ist doch nicht um jeden Preis zu realisieren. In machen Punkten sind meiner Meinung nach Kompromisse einfach nicht möglich - Punkt - Aus - Ende.

Und sollte mich jemand wegen dieser Meinung nun als "Edelpädo" beschimpfen, gut, dies ist ein freies Land, wenn es ihm/ihr dadurch besser geht nur zu. Dies wird aber garantiert nicht dazu führen, dass ich meine Ansichten ändern werde. Genauso wie ich mich auch "gern" weiterhin als "Gutmensch" beschimpfen lasse, wenn ich für mehr Menschlichkeit in unserer Welt eintrete und dies von engstirnigen Menschen nicht akzeptiert werden kann.

Es ist zwar verdammt schwer idealistisch und dabei konsequent zu sein wenn man große Probleme mit dem Selbstwert hat, aber für mich ist dies so ein wichtiger Punkt mittlerweile, dass es sich lohnt dafür auch mal standhaft zu bleiben, auch wenn es sehr schwer fallen mag.

Umso schöner ist es zu sehen, dass es auch andere Menschen gibt, die sehr ähnlich denken und empfinden wie man selbst und ich bin wirklich sehr sehr froh, solche Menschen gerade zu finden und näher kennenzulernen.

In diesem Sinne, mach weiter so, bleib wie Du bist und alles Gute!

ilytul

"Edelpädo" und "Gutmensch" sind für mich mittlerweile nur noch ungewollte Lobesrufe. Ich freue mich, ein "Edelpädo" und "Gutmensch" zu sein, weil das bedeutet, dass ich mir meine Menschlichkeit bewahrt habe. Was auf andere leider nicht zutrifft. Darauf kann jeder einzelne "Gutmensch" und "Edelpädo" stolz sein. Und ich glaube, das ärgert die Leute, die solche Worte werfen, am meisten. :D

jochen

Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Wenn solche Menschen wütend werden, muss man was richtig gemacht haben :) Okay, kann man natürlich auch nicht verallgemeinern, aber oft trifft es zu :)

ilytul

Sogar sehr oft. xD Es gibt ja diesen Satz: "Lebe stets so, dass die AfD etwas dagegen hat". Und es stimmt so sehr.

Sirius

Hallo Jochen,

vielen Dank erst einmal für deinen netten und ausführlichen Kommentar!

Als ich in die Online-Pädophilen-Szene eingestiegen bin, dachte ich noch, dass man in der Einvernehmlichkeits-Frage auf einen Nenner kommen könnte… oder sich dennoch trotz dieser Meinungsverschiedenheiten gegenseitig akzeptieren kann. In vielen Bereichen haben wir ja die gleichen Ansichten, nur in diesen einen Punkt haben wir halt fundamental unterschiedliche Meinungen.

Im Laufe der Zeit haben wir dann einige echt üble Angriffe von Seiten einiger Personen aus dieser Szene erhalten. Seitdem halte ich es schon zum Selbstschutz für wichtig, dass wir uns da klar abgrenzen, und sehe keine Möglichkeit mehr für eine sinnvolle Zusammenarbeit. Das heißt nicht unbedingt, dass wir auf Konfrontation gehen müssen. Ich bin da eher für leben und leben lassen, und dass wir getrennt unsere Ziele verfolgen und dann halt sehen, wer weiter kommt.

Was mich ärgert ist allerdings, wenn uns dann Meinungen angedichtet werden, die wir einfach nicht teilen. Und das gehört finde ich zumindest einmal richtig gestellt.

jochen

Bin ich zu 100% bei Dir. Zum Thema Einvernehmlichkeit habe ich mir im Laufe der Zeit schon viele Gedanken gemacht, da es natürlich eine willkommene Ansicht wäre. Aber je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr wurde mir klar, dass dies keine Option für mich ist, da die Wahrscheinlichkeit Schaden anzurichten doch einfach zu groß ist. Ich kann die Argumentationsketten der Einvernehmler zwar nachvollziehen, aber, ohne sie persönlich angreifen zu wollen, finde ich ist es einen Schritt zu kurz gedacht.

Aber wie auch Du so treffen schreibst, bin ich grundsätzlich auch ein großer Verfechter von leben und leben lassen, wobei es da natürlich auch Grenzen gibt. Und wenn dann auch noch persönliche Angriffe kommen oder gar Verleumdungen, dann ist auch eine Grenze überschritten und ich finde es sehr gut, dass Du Dich dahin gehend klar positionierst! Sicher wird nicht jeder Mensch immer mit einem anderen Menschen einer Meinung sein, darum geht es denke ich im Leben auch nicht, aber in diesem Punkt bin ich definitiv komplett Deiner Meinung.

ilytul

Ich halte in diesem Punkt die Aussage "leben und leben lassen" für prekär, da sie die Auswirkungen dieser Meinung außer Acht lässt. Ja, rechtlich gesehen mag es eine freie Meinungsäußerung sein, aber Recht und Moral unterscheiden sich oftmals fundamental. Moralisch gibt es eben nur eine Meinung: Sex mit Kindern kann niemals richtig sein, egal, wie oft diese Leute es propagieren und es sich schönreden. Und wenn man nun diese Meinung einfach so als normale Meinung abtut, gibt man damit ungewollt ein fatales Signal.

jochen

Hmm, ja, ist ein zweischneidiges Schwert, wie ich finde. Auf der einen Seite erwarte ich auch Toleranz, hab ich das Recht dies anderen (pauschal) zu verwehren? Klar gibt es da definitiv Grenzen, bei denen ich auch sofort sagen würde, das toleriere und akzeptiere ich nicht. Aber es gibt sicherlich auch Fälle, die eben nicht zu 100% klar, die nicht schwarz/weiß sind, ist ein Tanz auf dem Drahtseil, ja, das stimme ich Dir zu, da ich für einige Sachen garantiert auch keine implizite Zustimmung abgeben möchte.

Missbrauch ist Missbrauch, darüber brauchen wir erst gar nicht reden. Einvernehmliche sexuelle Kontakte sind in meinen Augen wie gesagt auch abzulehnen, da ich die Einvernehmlichkeit bedingt durch die Unwissen- bzw Unerfahrenheit in dem entsprechenden Alter anzweifle. Aber ich sehe es auch so, dass es auch Menschen gibt, die Pädophilen grundsätzlich den Kontakt zu Kinder untersagen wollen und das sind dann eben Bereiche, in denen ich mir Toleranz erwünsche.

Ich hoffe, Du kannst meine Gedanken dahinter nachvollziehen und denkst jetzt nicht, ich würde einvernehmliche, sexuelle Kontakte doch tolerieren/gutheißen. Ich möchte jetzt nicht meinen Status als Edelpädo verlieren :p

ilytul

Ich kann sie durchaus nachvollziehen. Aber ich sehe einen Denkfehler:

  • Wenn wir Einvernehmler scharf kritisieren und ihnen keine Toleranz zukommen lassen, hat dies einen objektiven Grund, der auf eine höhere Gefährlichkeit hindeutet: Wie reagiert jemand, der einem angeblich ihm Avancen machenden Kind begegnet, wenn die moralischen Barrieren bereits versagen? Da eine Gefahr schlusszufolgern, ist doch nur naheliegend.

  • Will die Gesellschaft Pädophilen generell den Kontakt zu Kindern verwehren, hat sie damit keinen objektiven Grund. Denn sie diskriminiert wahllos, nimmt keinen rational nachvollziehbaren Grund, warum die sexuelle Orientierung das Triebverhalten beeinflussen soll und verwehrt sich oftmals sogar gegen gute Argumente mit dem Scheinargument "Ja, das sagt einem einfach der gesunde Menschenverstand".

Beide Sachverhalte sind daher nicht vergleichbar. Toleranz gebe ich jedem, der Menschlichkeit besitzt, der mit der Toleranz keinen Schaden rechtfertigt. Und was ist das größte Ziel von Pro Contactern? Toleranz der Gesellschaft gegenüber ihren Ansichten. Die, die sich noch wenigstens aus Angst vor dem Gesetz zurückhielten, werden mit Toleranz immer ungenierter. Genau dasselbe kannst Du seit Jahren bei der AfD beobachten: Unsagbares wird immer sagbarer. Und das führte in der Vergangenheit auch immer öfter zu teils verheerenden Straftaten, die öffentlich von Menschen rechtfertigt werden: Die Täter und Unterstützer wähnen sich einfach sicher. Und genau das darf bei Pro Contactern unter keinen Umständen genauso passieren.

ilytul

Und bitte versteh mich nicht falsch. Ich weiß, dass Du nicht die Sache dahinter unterstützt. Das ist mir klargeworden. Aber Toleranz geht noch viel weiter.

jochen

Ja, ich verstehe Deine Argumentation und kann ihr auch folgen und stimme Dir ja vom Prinzip auch zu. Ich weiß im Moment nicht, wie ich mich noch besser ausdrücken kann, was ich genau meinte, aber ich denke auch, das ist jetzt auch nichts mehr für die Kommentare hier, vielleicht lässt sich das ja noch einmal in einem anderen Rahmen vertiefen - würde mich freuen. Zusammengefasst kann man ja denke ich sagen, dass wir von der Sache an sich her, dieselbe Auffassung haben, was "richtig" und was "falsch" ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich auch einfach noch nie soviel im Detail mit Pro-Contactern zu tun habe und ich zu sehr ans Gute im Menschen glaube (was eigentlich meinem grundsätzlichen Pessimismus widerspricht ;))

Schneeschnuppe

Ich finde den Begriff "Edelpädo" sehr befremdlich und lehne ihn ab. Ich kann gut verstehen, wenn man empfindlich darauf reagiert. Den Begriff "Einvernehmler" finde ich nicht weniger befremdlich. Auch diesen Begriff lehne ich ab.

Beide Begriffe werden jeweils als "Kampfbegriffe" verwendet, um sich ideologisch von jemand anderem abzugrenzen. Aber: das was der Verwender des Begriffs "Edelpädo" unterstellt, beschreibt nicht die Wirklichkeit des Menschen, auf den der Begriff zielt. Und das, was der Verwender des Begriffs "Einvernehmler" unterstellt, beschreibt genauso wenig die Wirklichkeit des Menschen, auf den dieser Begriff zielt.

Ich glaube nicht, dass der eine Begriff besser ist als der andere. Beide sind schlecht und schädlich.

David

Interessant, was du da schreibst. Auch ich wurde in der Vergangenheit bereits sowohl Edelpädo, als auch Einvernehmler genannt. Ich denke, das lässt klar werden, das beide Begriffe ideologisch sind. Erst einmal sind es Schubladen. Was es wiederum unmöglich macht, beides auf einmal zu sein. Die Tatsache, dass ich nun beides sein soll, ist also paradox.

Ich sehe das Problem, dass beide Begriffe stark angstbehaftet sind. Und Angst ist bekanntermaßen ein schlechter Ratgeber. Die Person, die mich als Edelpädo bezeichnete war jemand, der gerne eine öffentliche Debatte dazu gehabt hätte, ob SmK nun wirklich so schädlich sei. Da ich persönlich SmK strikt ablehne, war ich für ihn der sich selbst geißelnde Edelpädo. Dass ich mich durchaus so akzeptiere, wie ich bin und dass der Grund für meine Ablehnung von SmK ist, dass mir das Schadensrisiko zu hoch ist und ich keinem Kind schaden möchte, hat er nicht gesehen. Er hat es nicht gehört. Denn er hatte Angst. Er hatte Angst, dass die Gesellschaft mich natürlich viel eher akzeptiert, weil ich genau wie sie der Meinung bin, dass SmK nicht geht. Und er dann überhaupt keine Chance mehr auf seine Debatte hätte.

Als Einvernehmler wurde ich bezeichnet, nachdem ich meine Meinung geäußert habe, dass völlig alltägliche freundschaftliche Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen natürlich möglich sind. Dass Freundschaft und Liebe Dinge sind, die nicht vor dem Alter halt machen. Es gibt keine ominöse Mauer zwischen Kindern und Erwachsenen, die eine Freundschaft unmöglich macht. Der einzige Grund, warum eine solche Freundschaft als seltsam erachtet wird, ist ihre gesellschaftliche Problematisierung. Die Pädagogik betont, dass Kinder gleichaltrige Freunde brauchen. Dabei weiß die Pädagogik auch darum, dass Kinder durchaus von älteren (wie auch von jüngeren) Freunden profitieren können. Dieser Umstand wird heutzutage sogar genutzt, um älteren Kindern Rücksichtnahme zu vermitteln (indem man ein Spiel mit jüngeren Kindern initiiert), während jüngeren Kindern somit ein Freund an die Hand gegeben werden soll, der ihnen durch seine Erfahrungen behilflich sein kann. Das ist normal. Lediglich bei Freundschaften zwischen Kindern und Erwachsenen gibt es große Vorbehalte. Da zucken Leute regelmäßig zusammen, obwohl paradoxerweise denselben Leuten ob solcher Freundschaften in der Literatur (z.B. Momo und Beppo), Tränen der Rührung in die Augen steigen. Wie auch immer ... ich schweife ab. Diese Stichworte ("Eine Freundschaft wäre ja eigentlich unproblematisch, wenn die Gesellschaft sie nicht problematisieren würde") haben in einem anderen Mitglied des Forums, in dem ich schrieb, Ängste geweckt. Denn die Aussagen der berühmtberüchtigten "Einvernehmler" hörten sich schließlich ganz ähnlich an. Dieser Mensch lehnte für sich jedwede Art von Kontakt zu einem Kind ab. Er sah sich als Gefahr, seine Sexualität als nicht kontrollierbar. Zu lesen, wie ich von freundschaftlichen Kontakten schrieb, war zu viel für ihn. Er hatte Angst. Er hatte Angst, ich könne zu leichtfertig sein. Zu verharmlosend. Er hatte Angst, ich könne jemandem schaden. Und er hatte wohl auch Angst, er könne sich selbst irgendwann nicht mehr sicher sein, was denn nun richtig und was falsch wäre. Das ist meine Vermutung. Somit bezeichnete er mich als Einvernehmler und wünschte mir die Behörden an den Hals.

In beiden Fällen führte Angst zu Hass. Der Hass ist somit nichts anderes als ein Resultat von Angst. Er führt zu hysterischen Reaktionen. Zu Aussagen, getroffen ohne jede Vorischt und ohne jedes Denken. Er führt zu Pauschalisierung und zu Kampfbegriffen wie "Edelpädo" und "Einvernehmler".

Leider muss ich gestehen, dass auch ich den Begriff "Einvernehmler" benutze. Es ist nicht immer leicht, verständlich zu begründen, warum das vielleicht nicht gut sein könnte. Man läuft Gefahr, an den Kopf geworfen zu bekommen, man würde sich um "Einvernehmler" sorgen.

Ich persönlich bin jedoch für einen überlegten Diskurs, auch wenn mir selbst das, gerade gegenüber der Gesellschaft in meinem Frust nicht immer leicht fällt. Ich bin schließlich auch nur ein Mensch. Mir ist bewusst, dass es ein Spektrum gibt. Dass es kein Schwarz und Weiß gibt. Dass es sehr radikale Menschen gibt, die in Schwarz und Weiß denken und leben. Dass es aber viel mehr Leute gibt, die sich dazwischen bewegen und die unterschiedlichsten Ansichten haben, ohne dass diesen Ansichten zwangsläufig bösartige Absichten zugrunde liegen. Bösartige Absichten, wie sie die Begriffe Edelpädo und Einvernehmler unterstellen.

Den allermeisten Menschen in unserer Gesellschaft ist das nicht klar. Sie sind weit davon entfernt bei Pädophilen überhaupt auch nur Schwarz und Weiß zu sehen. Sie sehen nur Schwarz. Da besteht der erste Versuch der Aufklärung leider oft darin, sich selbst erst einmal als Weiß darzustellen und das andere Extrem aufzuzeigen. Und so sagen Leute: "Ich bin pädophil, aber mit Einvernehmlern/Edelpädos will ich nichts zu tun haben." Die "Edelpädos" sagen, sie seien gefährlich und jeder, der was anderes behaupte, sei ein Einvernehmler. Die "Einvernehmler" sagen, einvernehmlicher SmK sei immer unschädlich und jeder der was anderes behaupte sei ein Edelpädo. Die, die dazwischen hocken, werden von geballter Emotionalität und brennendem Hass erschlagen und halten die Klappe. Und das Rad dreht sich weiter.

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