Thema: ERSATZMATERIALIEN

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Wenn im offenen Bereich des Forums Gemeinsam statt allein eine Diskussion über zu sogenannten Ersatzmaterialien stattfindet, nimmt dies in der Regel kein gutes Ende. Ersatzmaterialien meint dabei Materialien wie Zeichnungen oder kindliche Puppen, die sexuelle und emotionale Bedürfnisse pädophiler Menschen erfüllen können, ohne dass dabei reale Kinder involviert sind. Das letzte Mal hat es den Trägerverein Schicksal und Herausforderung e. V. (SuH) zu einer inzwischen scheinbar gelöschten Stellungnahme veranlasst, in der Befürworter:innen von Ersatzmaterialien eine Nähe zu Pro-Cs unterstellt wurde, was viele Menschen irritiert und verärgert hat. Nun gab es kürzlich im Forum wieder eine Diskussion um das Thema, die erneut aus dem Ruder gelaufen ist und in einer öffentlichen Stellungnahme mündete, die in Teilen sehr ärgerlich ist.

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Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Das mit dem "auf dem Schoß sitzen" ist Grunde ein Todesurteil, wenn die pädophile Neigung herauskommt. Wenn die pädophile Neigung herauskommt, ist das für pädagogisch tätige Personen ohnehin ein Todesurteil, jedenfalls ein berufliches und soziales.
Naja, der Text skizziert eben ein Extrem, um anschließend zu sagen "so ist es nicht". Beispielsweise diese Sätze: "Und es war auch nicht so, dass ich, als sich das erste Mal ein Mädchen auf meinen Schoß gesetzt hat, sofort erregt wurde und mir dachte "Ok, ich bin definitiv pädophil". Wenn ich so schnell in der Nähe von Kindern erregt würde, wäre das nämlich durchaus ein Problem und ich hätte mich nicht für diesen Beruf entschieden." Also es war nicht so, dass du sofort erregt wurdest, als sich das erste Mal ein Mädchen auf deinen Schoß gesetzt hat. Es ist nicht so, dass du so schnell in der Nähe von Kindern erregt wirst... Aber du hast auch nicht geschrieben, dass dir so etwas noch nie passiert ist, und mir kam das so vor, als würdest das das bewusst offen lassen oder einfach so unter den Tisch fallen lassen wollen, wie oft so etwas denn vorkommt. Du interpretierst hier zu viel in meine Formulierungen hinein. Dennoch danke für den Hinweis, dass man den Satz auf diese Weise verstehen kann, dann kann ich das noch präzisieren. Um es klarzustellen: Ich werde nicht erregt, wenn sich ein Mädchen auf meinen Schoß setzt oder ich sonstwie Körperkontakt zu Kindern habe. Das Maximum an sexuellen Empfindungen, wenn man es so bezichnen möchte, sind Situationen, in denen ein Kind z. B. etwas körperbetonendes trägt, ich eine kurzen Blick darauf werfe, bevor ich mich wieder mit etwas anderem beschäftige. Ohne dass ich davon erregt werde, o. Ä. Für mehr ist im Kita-Alltag ohnehin keine Zeit und auch kein Platz. Dann sind da aber immer noch die Fantasien, und ich finde die problematisch, wenn sie reale Kinder aus deinem Umfeld betreffen. Mein Problem ist dabei eigentlich gar nicht, dass ich die Sorge hätte, du würdest sie irgendwann in die Tat umsetzen. In mir löst das auch unabhängig davon ein ungutes Gefühl aus, glaube ich. Zurück zu diesem Szenario, dass da ein Mann an einer Arbeitskollegin einseitiges Interesse hat und diese Kollegin in seine sexuellen Fantasien einbezieht: Der Punkt ist, das finde ich eigentlich auch nicht gut. Selbst wenn es nur Fantasien sind. Menschen, zu denen man irgendeine Form von persönlichem Verhältnis hat, gegen ihren Willen in die eigenen sexuelle Fantasien einzubetten... Wie soll ich sagen? kinda weird? eww? Es passiert so alltäglich und ist so normalisiert, aber schön ist es trotzdem nicht? In deinem ersten Kommentar schreibst du "Ich verspüre bei diesem Beitrag Unbehagen. Sind das Hass, Ekel und Vorurteile?". Die Frage hast du dir damit selbst beantwortet, oder? Du findest es eklig. Bei Erwachsenen findest du es schon eklig und bei Kindern noch mehr. Aber sind persönliche Ekelgefühle für dich wirklich ausreichend, um einem Menschen Vorschriften zu einem höchst intimen und privaten Teil seines Lebens, nämlich seinen Masturbationsfantasien, machen zu dürfen? Du findest es weird, wenn man Menschen gegen ihren Willen in seine Fantasien einbettet. Ich fände es viel weirder, wenn man diese Menschen vorher um Erlaubnis fragen würde. Es schadet niemandem, wenn ich von Kindern fantasiere, solange diese nichts davon mitbekommen. Und es schadet auch niemandem, wenn Erwachsene von anderen Erwachsenen aus ihrem persönlichen Umfeld fantasieren, solange diese nichts davon mitbekommen. Ich bin nicht bereit, mich aufgrund deines höchstpersönlichen Ekelgefühls einzuschränken oder meine Fantasien problematisieren zu lassen. Meine Maxime bildet die Leidvermeidung, keine persönlichen Moralvorstellungen. Es tut mir Leid, wenn das unfreundlich rüberkommt, denn so ist es nicht gemeint. Es geht mir nur darum, klarzustellen, das Ekel und persönliche Moral für mich keine validen Argumente sind. Ein Kind hingegen hat nun mal gar keine Ahnung, dass es sexuell wahrgenommen werden könnte. Ich weiß nicht, sollte man daraus nicht das Ziel ableiten, Kinder so aufwachsen zu lassen, dass sie auch möglichst nicht sexuell wahrgenommen werden, zumindest nicht von Erwachsenen im persönlichen Umfeld? Und ich halte es für kein gutes Argument, zu sagen, dass es okay sei, solange sie davon nur nichts mitbekommen. Das hat vielmehr den Beigeschmack von Täuschung. Wofür du hier plädierst, ist der Schutz eines abstrakten Konzepts, nämlich dem der Reinheit des Kindes, das für dich nicht sexuell wahrgenommen werden sollte. Wofür du nicht plädierst, ist der Schutz realer Kinder. Ob du dieses abstrakte Konzept schützt, bringt dem realen Kind in keinster Weise etwas. Und auch hier sehe ich mein Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung und freie Berufswahl als wichtiger an als der Schutz jener Idee des reinen Kindes.
Das mit dem "auf dem Schoß sitzen" ist Grunde ein Todesurteil, wenn die pädophile Neigung herauskommt. Das bloße auf dem Schoß sitzen hat schon für Gerichtsverfahren gesorgt: Der Mann hatte einen 13-Jährigen auf seinem Schoß sitzen lassen. Doch griff er ihm dabei in den Intimbereich? Dass es nun zum Freispruch kam, hat auch mit bestimmten Aussagen des Jungen zu tun. https://www.freiepresse.de/erzgebirge/marienberg/sexueller-missbrauch-von-kindern-gericht-spricht-angeklagten-aus-dem-erzgebirge-frei-artikel12956433 Bei Kindergarten Kindern und dem Stigma hört man wohleher auf die Eltern.
Es tut mir Leid, ich habe beim Schreiben übersehen, dass du dieses Szenario mit dem Mann und der Arbeitskollegin selbst schon insoweit spezifiziert hast, dass dort nur einseitiges Interesse besteht. Das macht einen meiner Punkte natürlich hinfällig. Auch davon abgesehen habe ich mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Mir ging es auch nicht darum, so zu tun, als würde es unter Erwachsenen keinerlei Probleme geben. Eigentlich eher im Gegenteil, aber der Reihe nach. Zum Stichwort Relativierungen: Naja, der Text skizziert eben ein Extrem, um anschließend zu sagen "so ist es nicht". Beispielsweise diese Sätze: "Und es war auch nicht so, dass ich, als sich das erste Mal ein Mädchen auf meinen Schoß gesetzt hat, sofort erregt wurde und mir dachte "Ok, ich bin definitiv pädophil". Wenn ich so schnell in der Nähe von Kindern erregt würde, wäre das nämlich durchaus ein Problem und ich hätte mich nicht für diesen Beruf entschieden." Also es war nicht so, dass du sofort erregt wurdest, als sich das erste Mal ein Mädchen auf deinen Schoß gesetzt hat. Es ist nicht so, dass du so schnell in der Nähe von Kindern erregt wirst... Aber du hast auch nicht geschrieben, dass dir so etwas noch nie passiert ist, und mir kam das so vor, als würdest das das bewusst offen lassen oder einfach so unter den Tisch fallen lassen wollen, wie oft so etwas denn vorkommt. Ja, du hast geschrieben, dass du während der Arbeit keine sexuellen Gedanken hast, dass du nie absichtlich bestimmte Situationen herbeiführst. Aber was ist mit sexuellen Empfindungen? Wirklich rein gar nichts, noch nie? Das fände ich sehr außergewöhnlich, wenn es tatsächlich so sein sollte, dass sich deine Sexualität mit Beginn der Arbeitszeit einfach so vollumfänglich von selbst abschaltet. Dein romantisches Empfinden schaltet sich ja auch nicht so von selbst ab. Und ich würde dir ja gerne diesen Vertrauensvorschuss geben, aber mir fällt es schwer, das nachzuvollziehen. Dann sind da aber immer noch die Fantasien, und ich finde die problematisch, wenn sie reale Kinder aus deinem Umfeld betreffen. Mein Problem ist dabei eigentlich gar nicht, dass ich die Sorge hätte, du würdest sie irgendwann in die Tat umsetzen. In mir löst das auch unabhängig davon ein ungutes Gefühl aus, glaube ich. Zurück zu diesem Szenario, dass da ein Mann an einer Arbeitskollegin einseitiges Interesse hat und diese Kollegin in seine sexuellen Fantasien einbezieht: Der Punkt ist, das finde ich eigentlich auch nicht gut. Selbst wenn es nur Fantasien sind. Menschen, zu denen man irgendeine Form von persönlichem Verhältnis hat, gegen ihren Willen in die eigenen sexuelle Fantasien einzubetten... Wie soll ich sagen? kinda weird? eww? Es passiert so alltäglich und ist so normalisiert, aber schön ist es trotzdem nicht? Oder man stelle sich jetzt nicht irgendeinen Berufstätigen vor, sondern den Firmenchef, der sich als Sekretärspersonal zwei junge, bildhübsche Blondinen einstellt. Angenommen, es kommt zu keinen Übergriffen oder Belästigungen, und es bleibt dabei, dass diese Frauen nur hin und wieder in den Fantasien des Chefs auftauchen. Ist das nicht trotzdem schon moralisch im mindesten etwas fragwürdig? Ich will das nicht als analog darstellen, sondern nur verdeutlichen, woran ich mich hier störe. Nochmal der Punkt, dass ein Kind kein Verständnis von Sexualität hat, eine erwachsene Frau aber schon. Mir ging es dabei nicht so sehr um die Wehrhaftigkeit gegenüber ungewollten sexuellen Avancen, sondern darum, dass ein erwachsener Mensch sein Verhalten wenigstens entsprechend anpassen kann. Die bildhübsche Sekretärin wird sich garantiert nicht auf den Schoß des Chefs setzen, wenn sie keine Lust darauf hat, die nächsten paar Wochen Fantasie Nummer Eins für den Chef zu sein. Ein Kind hingegen hat nun mal gar keine Ahnung, dass es sexuell wahrgenommen werden könnte. Ich weiß nicht, sollte man daraus nicht das Ziel ableiten, Kinder so aufwachsen zu lassen, dass sie auch möglichst nicht sexuell wahrgenommen werden, zumindest nicht von Erwachsenen im persönlichen Umfeld? Und ich halte es für kein gutes Argument, zu sagen, dass es okay sei, solange sie davon nur nichts mitbekommen. Das hat vielmehr den Beigeschmack von Täuschung. Du stellst fest, dass es viel mehr Jobs gibt, in denen man nur mit Erwachsenen zu tun hat. Wie es das Schicksal will, bist du trotzdem in einem Job gelandet, in dem du mit Kindern zu tun hast. Es wäre ja realitätsfern, würde ich jetzt von dir erwarten, diesen Job zu kündigen. Ich glaube dir auch, dass du ihn nicht mit dem Hintergedanken gewählt hast, deine sexuellen Fantasien zu füttern, und jetzt bist du eben in dieser Position, und du scheinst ja auch relativ gut damit umgehen zu können. Das möchte ich auch mal anerkennen. Und dennoch verspüre ich dabei Unbehagen. Ich würde gerne selbst besser verstehen, woher das kommt. Sind es in Wirklichkeit nur Vorurteile, sehe ich Probleme, wo eigentlich keine sind? Ich bin gespannt auf eure Gedanken. PS: Mit dem Bild zum Text habt ihr euch übrigens keinen Gefallen getan, der Mann guckt ja wie ein Besessener.
Das Puppenverbot hat mich erst dazu gebracht mich mit Pädophilie zu befassen und mich zu akzeptieren. Das war gut. Quasi eine sleeper Ratte. Das Verbot hat mein Interesse an einer Puppe aber auch sehr stark nach oben getrieben (das erwähnt auch die Studie von Johannes Fuß und Desbeleux). Diese Frustration habe ich dann genutzt um mich noch tiefer mit Recht und Pädophilie zu befassen. Eine Puppe wäre für mich die beste Lebenspartnerin und kein Ersatz. Ich habe viele emotionale Achterbahnfahrten hinter mir. Stark emotional wenn ich bspw. auf Alltagsbilder von Puppen gestoßen bin, oder wenn über sie in den Medien gehetzt wird und das bebildert (bspw. Shein-Skandal).