Thema: ÖSTERREICH

Hier findest du alle auf Kinder im Herzen veröffentlichten Beiträge zum Thema ÖSTERREICH.

Alle Beiträge zum Thema

Titelbild zu „Wer pädophil ist, muss sich unbedingt professionelle Hilfe suchen“: die Pädophilie-Debatte nach Gunkl

Ein Problem der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Pädophilie ist, dass das Thema immer nur im Zusammenhang mit großen Missbrauchsfällen diskutiert wird. Beide Themen, Pädophilie und sexualisierte Gewalt, bleiben in der öffentlichen Debatte somit fortwährend miteinander verknüpft, während die Frage nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Pädophilie rein auf Bestrafung und Prävention reduziert wird.

Gezeigt hat sich diese Dynamik erst kürzlich wieder in Österreich. Letzte Woche wurde dort bekannt

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Vor einigen Tagen ist ein Beitrag im österreichischen Onlinemagazin Der Standard erschienen mit dem reißerischen Titel:

Pädophiler: "Selbst Mörder haben es leichter, wieder einen Weg in die Gesellschaft zu finden"

Um den Artikel selbst soll es mir heute allerdings nicht gehen.

Die Seite hat eine Kommentarfunktion an der man auch nach einer kostenlosen Anmeldung mit Pseudonym teilnehmen kann. Theoretisch. Der Standard hat dort einen Beitrag angepinnt, laut dem man Fragen an den interviewten Karl

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Willkommen beim Eintrag #6 meiner Wochenrückschau zum Thema Pädophilie! Der heutige Sonntag war etwas turbulent, deswegen veröffentliche ich meine Sonntagskiste ein wenig später als sonst. Dennoch bin ich auch diese Woche meiner Pflicht nachgekommen und habe einige Fundstücke in meiner Kiste gesammelt: unter anderem eine spannende Veranstaltung der Klinik Nette-Gut in Andernach, ein Gesetzesentwurf des Gesundheitsministers, und ein Artikel über die Therapieabdeckung in Österreich. 

1. Forensiktage in Andernach

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Ha auch eine gute Idee. Ich dachte an eine Sonderkategorie des Pädobären für Leute, die aktiv der Hilfe entgegenwirken: den „Blutroten Pädobären“.
Ich glaube es bräuchte fast einen Sonderpreis für Experten, die schädliche Dinge sagen. Wie wäre es mit den Irving-Bieber-Gedenkpreis für psychologische Fachpersonen, die sexuelle Minderheiten pathologisieren und Stigmatisierung fördern?
Die Existenzberechtigung von diesen Leuten ist eben "Kinderschutz" und auch sie haben angst vor dem Stigma.
Zeit mal Pädobären zu verteilen, oder? Und zwar an diese Möchtegern-Therapeuten. Siehe https://max2cents.eu/about/ideen
Ich würde mir mal wünschen, dass diese ganzen Therapeuten sich vielleicht auch mal mit der Arbeit von Rebecca Lievesley und Craig Harper befassen sollten, die bereits die Wichtigkeit betont haben, dass sich die Therapie von Pädophilen nicht allein auf das Thema Prävention fokussieren sollte. Auch für mich selbst ist der Umgang mit dem Stigma das weitaus schwierigste daran, pädophil zu sein. Ich habe überhaupt kein Verlangen danach, irgendwelche Straftaten gegen Kinder zu begehen, aber das ganze Stigma nagt oft ziemlich an mir. Nicht nur der ganze Hass, sondern auch die Tatsache, dass gefühlt die ganze Gesellschaft, staatliche Institutionen und sogar viele vermeintliche Experten sich konsequent weigern, mit dem Thema Pädophilie endlich mal faktenbasiert umzugehen... Die Aussage von Jonni Brem, dass es bei Pädophile tatsächlich nur „um die Sexualisierung von kindlichen Körperformen und Ausdrucksweisen“ gehen würde, finde ich besonders dreist und geradezu entmenschlichend. Wenn er in seiner täglichen Arbeit tatsächlich mit Pädophilen zu tun hat, sollte er eigentlich wissen, dass Pädophilie eben NICHT bedeutet, Kinder nur als reine Sexobjekte zu betrachten. Aber genau das wirft er mit dieser Aussage pauschal allen Pädophilen vor, vor allem, wenn man den vorherigen Satz noch mit einbezieht: Wobei manche Pädophile von sich sagen, sie würden Kinder besonders lieben. Tatsächlich geht es aber um die Sexualisierung von kindlichen Körperformen und Ausdrucksweisen. Gegen diese Behauptung spricht m. E. auch schon die Tatsache, dass Pädophilie sogar mit einem besseren Einfühlungsvermögen gegenüber Kindern zu korrelieren scheint, insbesondere bei denjenigen Pädophilen, die nie sexuelle Übergriffe begangen haben: The results indicate evidence for higher general affective empathic resonance to children in pedophilic men but superior cognitive empathy abilities in nonoffending pedophiles only, which may act as a protective factor in the prevention of sexual offending.