Beiträge von Oktober 2026

Titelbild zu Acht Gründe, warum die aktuelle Pädophilie-Debatte schädlich für Prävention ist

Vor kurzem schrieb ich über den Missbrauchsfall um den Österreicher Kabarettisten Günther Paal und die Pädophilie-Debatte, die dieser Fall in Österreich ausgelöst hat. In dem Beitrag fokussierte ich mich darauf, wie sehr diese Debatte wieder einmal Vorurteile und Stereotype gegen Pädophile gestärkt hat. Das ist traurig, frustrierend, und nicht zuletzt beängstigend, aber gleichzeitig auch nicht überraschend; im heutigen Zeitgeist ist es leider zu erwarten, dass in öffentlichen Debatten über Pädophile nur als tickende Zeitbomben geredet wird. Das Wohl und die Entstigmatisierung Pädophiler tritt als oberstes Ziel eigentlich immer gegenüber dem Schutz von Kindern zurück, der (fälschlicherweise) oft als scheinbarer Gegensatz dazu verstanden wird. Bemerkenswert finde ich es jedoch, dass bei näherer Betrachtung viele der Botschaften und Narrativen, die von verschiedenen Akteuren in der Debatte um den Fall Paal verbreitet werden, nicht nur schädlich für Pädophile, sondern potenziell auch schädlich für die Prävention und den Schutz von Kindern sind.

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Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Irre, das ist alles so irre.
Nicht nur das. Die Unschuldsvermutung ist ein justizielles Menschenrecht. Das hält aber manche Leute nicht davon ab, es dennoch in Frage zu stellen.
Die Unschuldsvermutung ist ein wesentliches Fundament des Rechtsstaates und wer dies infrage stellt, stellt den Rechtsstaat infrage. Wem da etwas persönlich gefällt oder nicht, ist in diesem Punkt irrelevant.
Sicher. Man kann es aber trotzdem fordern. Manchen Feministen gefällt auch die Unschuldsvermutung so überhaupt nicht - zumindest wenn der Beschuldigte ein Mann ist.
Hier mal ein Paar Zitate: Fernsehaussagen gelten nicht als wissenschaftliche Quellen, da sie oft nicht die erforderliche akademische Strenge und Überprüfung durch Fachkollegen aufweisen. Wissenschaftliche Quellen müssen von Experten verfasst und durch einen Peer-Review-Prozess validiert sein. Das sollte allen Forschern bekannt sein. Umso absurder wirkt das Urteil. Wieso kritisiert das nirmand so richtig? Es sollte doch einem gruseln, wenn so tiefe Grundrechtseingriffe (das Gericht spricht ja selber von einem sehr tiefen Eingriff) mit Aussagen aus alten Fernsehbeiträgen begründet werden. Das ist doch lächerlich insb. wenn wie Offenloch auch zeigt die neueste Aussage der Person in einem aktuellen Beitrag eher keine Gefahr suggeriert. Warum zitiert man dann nicht auch das, sondern greift auf altes Material zurück? Das ist dermaßen skandalös dss ich nicht drauf klar komme. Diese Vorgehnsweise stört mich viel mehr als das Ergebnis, weil es die Integrität des Gerichts völlig in Frage stellt.