Beiträge von Oktober 2026

Titelbild zu Acht Gründe, warum die aktuelle Pädophilie-Debatte schädlich für Prävention ist

Vor kurzem schrieb ich über den Missbrauchsfall um den Österreicher Kabarettisten Günther Paal und die Pädophilie-Debatte, die dieser Fall in Österreich ausgelöst hat. In dem Beitrag fokussierte ich mich darauf, wie sehr diese Debatte wieder einmal Vorurteile und Stereotype gegen Pädophile gestärkt hat. Das ist traurig, frustrierend, und nicht zuletzt beängstigend, aber gleichzeitig auch nicht überraschend; im heutigen Zeitgeist ist es leider zu erwarten, dass in öffentlichen Debatten über Pädophile nur als tickende Zeitbomben geredet wird. Das Wohl und die Entstigmatisierung Pädophiler tritt als oberstes Ziel eigentlich immer gegenüber dem Schutz von Kindern zurück, der (fälschlicherweise) oft als scheinbarer Gegensatz dazu verstanden wird. Bemerkenswert finde ich es jedoch, dass bei näherer Betrachtung viele der Botschaften und Narrativen, die von verschiedenen Akteuren in der Debatte um den Fall Paal verbreitet werden, nicht nur schädlich für Pädophile, sondern potenziell auch schädlich für die Prävention und den Schutz von Kindern sind.

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Titelbild zu Der Gipfel der Herabwürdigung

Am 25.06.2026 veröffentlichte die Gesellschaft für Freiheitsrechte e. V. (GFF)  ein umfangreiches Gutachten zur Untersuchung der Verfassungswidrigkeit der AfD. Unter der Leitung von Dr. Bijan Moini wurden über 2.500 Belege, vor allem Aussagen von AfD-Politikern, gesammelt und ausgewertet. Das Ergebnis ist eindeutig: die AfD ist verfassungswidrig, da sie darauf abzielt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen.

Ein besonders großer Teil des Gutachtens beschäftigt sich mit der Prüfung, wie die AfD mit verschiedenen Minderheiten umgeht. Auf knapp 800 Seiten des Gutachtens wird ausführlich dargelegt, welche rassistischen, islamfeindlichen, antisemitischen, behindertenfeindlichen sowie queerfeindlichen Positionen von AfD-Anhängern vertreten werden. Der Umgang der AfD mit diesen Minderheiten ist offensichtlich menschenunwürdig, und die Partei zielt darauf ab, die Rechte dieser Minderheiten zu schwächen.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Die Initiatoren der GFF kommen bzw. kamen aus dem Umfeld der Grünen bzw. der SPD. Da ist die entsprechende politisch-ideologische Wirkrichtung fast schon erwartbar.
Der GFF ist eine einzige Katastrophe mittlerweile. Sie sehen in ihren Verfahren oft wie die LINKE aus. Ohne Scham verteidigen sie z. B. eine Gruppe extremistischer Schüler die an einer Schule sich vermummt zu jeder Pause vor der Schule hinknien und laut beten, um andere zu rekrutieren bzw. kollektiv Druck auszuüben. Von einer Neutralitätspflicht wohl nie gehört. Das wurde gerichtlich bestätigt das so etwas von der Schule verboten werden muss. Diesen Artikel hatte ich mit meinen eigenen Worten bereits an GFF paar Tage nach Veröffentlichung des Gutachtens kommuniziert, da die Doppelmoral so klar war. Reaktion = Null. Kann solche "Bürgerrechtsorganisationen" nicht ernst nehmen. Wenn man Grundrechte und ganze Menschengruppen nur verteidigt, wenn es gesellschaftlich Oppurtun ist dann sind das nichts als widerliche Heuchler für mich. https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6ad8537d199dc15f1abdb4d9/religioeses-mobbing-schueler-haben-auf-dem-schulhof-oeffentlich-ein-gruppengebet-verrichtet.html?
Danke, großartiger Artikel, der mal wieder zeigt wie selbst augenscheinliche Freiheitsvereine gegen Minderheiten Hetzen.
"Das Problem sind nicht länger die Taten Paals, sondern dass ihm nicht rechtzeitig geholfen wurde. Aus seinem individuellen Versagen macht Paal somit ein strukturelles gesellschaftliches Versagen, ..." Paal rät dazu, Hilfe zu suchen. Hätte er ja machen, oder es zumindest versuchen können. Daß er dies selbst offenbar nicht tat, ist sein Versäumnis. "Strukturelles gesellschaftliches Versagen" läßt sich daraus jedenfalls nicht konstruieren, zumal Paal ja durchaus jemand ist bzw. jemand war, der sich gewisse Dinge auch leisten kann bzw. leisten konnte. Ein Mindestmaß an Eigenverantwortung darf von mündigen Bürgern durchaus erwartet werden. Man kann von der Gesellschaft nicht verlangen, daß sie an jede Tür klopft und fragt, ob zufällig gerade jemand Hilfe braucht. Wäre auf Dauer auch ziemlich nervig. "Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist (...) eine bewusste Entscheidung, für die der Täter immer die volle Verantwortung trägt." Nicht immer. Wenn bestimmte Umstände (bspw. Psychosen, Intelligenzminderung, oder wenn Täter selber Kinder sind) die Einsichts- und/oder Steuerungsfähigkeit zum Tatzeitpunkt beeinflußt haben, wird sich das auf die Schuldfähigkeit auswirken. Dies natürlich bei allen Straftaten.
Irre, das ist alles so irre.