Beiträge von März 2024

Titelbild zu Eine Reise durch die Vergangenheit: Besuch einer Ausstellung zu Pro-C – Netzwerken im Schwulen Museum Berlin

Samstagnachmittag in der Lützowstraße in Berlin. Wir stehen unter Neonbuchstaben, die in leuchtendem Pink „Schwules Museum“ buchstabieren. Ein Schild steht vor uns auf dem Bürgersteig und bewirbt eine Ausstellung über sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Zeichen von Emanzipation. Laut Beschreibung wird es in der Ausstellung um Akteure gehen, die sich teils selbst als pädophil identifiziert haben und zusammen mit der Schwulenbewegung für die Entkriminalisierung sexueller Kontakte zwischen Kindern und Jugendlichen eingetreten sind. Eine interessante Gelegenheit, etwas über die Irrwege der Vergangenheit zu erfahren – und eventuell daraus zu lernen.

Weiterlesen…

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

Suche

Neuste Kommentare

Ich finde den Begriff so schon passend, weil es der rechtliche Begriff ist und Pornografie ein Begriff ohne Wertung ist. Es handelt sich um Material das erregen soll. Mein Vorschlag wäre es vor dem Wort noch ein "reale" hinzuzufügen.
Danke, daß Du Dir solche Dokus antust, um die ich bewußt einen großen Bogen mache! Weiß das sehr zu schätzen. Kleiner Verbesserungsvorschlag: In der Aussage: "die sich wie alle unsere Projekte klar gegen sexuelle Handlungen mit Kindern und Kinderpornografie ausspricht" fände ich die Bezeichnung "Mißbrauchsabbildungen" passender. "Absurd, welche Gewaltfantasien alleine die Existenz pädophiler Menschen in vielen Leuten auslöst." Vor noch nicht allzulanger Zeit, hätten sich solche Gewaltphantasien hierzulande wohl genauso gegen Schwule und Homosexuelle gerichtet - wie andernorts auch heutzutage noch Kleingeistige, aggressive Angsthasen, die alles auslöschen wollen, was nicht in ihr schlichtes, begrenztes Welt- bzw. Gesellschaftsbild passen will, hat es leider überall und zu jeder Zeit gegeben. Wenn es um Pädophile geht, haben die natürlich mal wieder Hochkonjunktur.
Ja, da bin ich einfach abgestumpft und habe wirklich keine Erwartungen mehr an Deutschland. Das Thema ist einfach dermaßen stigmatisiert das auch die beste Ausbildung nicht vor dem Stigma schützt. Dieser Umgang ist dermaßen normalisiert das er das bestimmt selbst gar nicht merkt hat. Es gab auch viele gut ausgebildete Menschen zu dunklen Zeiten in der Menschheitsgeschichte, die das alles als normal empfanden. Ich denke wenn es viel mehr Georgs auf dieser Welt geben würde, dann könnte man etwas erreichen. Daher ist es auch Schade das man dir abgesagt hat.
Viele Versäumnisse aus der Doku betreffen aber wirklich grundlegende Sachen, die jeder Journalist drauf haben sollte. Zum Beispiel, dass man kritisch nachhakt, wenn jemand offensichtliche Bullshit-Antworten ("Pädokriminalität war zu lang fürs Plakat") gibt. Oder Lügen sofort richtigzustellen, und sie nicht einfach stehen zu lassen oder vielleicht 30min später zu korrigieren. Oder auch dass man Gewalttäter, die durch öffentlichen Zuspruch motiviert sind nicht einfach eine Plattform gibt, in der sie frei äußern können, wie toll sie Selbstjustiz finden. Das sind so Sachen von denen ich erwarten würde, dass sie im ersten Semester in der Journalistenschule gelehrt werden. Über all die Falschaussagen, Ungenauigkeiten und Demütigungen im Bereich der Pädophilie rede ich da noch gar nicht.
Journalisten sind auch nur Menschen und die verfügbaren Informationen sind halt wirklich mangelhaft, weil überall etwas anderes steht, da sich kaum einer für eine richtige Einordnung orientiert. Ich weiß jetzt nicht wann und wo recherchiert wurde, aber z. B. wurden die Fakten auf der Webseite von KTW in 10 Jahren nicht angefasst. Das ist erst passiert als ich den Heyden angeschrieben hatte. Es ist auch nicht überzogen, sondern einfach der heutige Standard, wenn es um Pädophilie geht.