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Autor: Sirius

Redakteur
sirius@wir-sind-auch-menschen.de

Mein Name hier ist Sirius – angelehnt an den Doppelstern im Großen Hund. Ich bin etwa Anfang 30, und studierter Informatiker. Seit meiner Jugend weiß ich, dass ich mich zu Kindern besonders hingezogen fühle. Und auch wenn der Umgang damit nicht immer einfach war, so hat es mich doch auch unter anderem zu meinem Rotkäppchen geführt, mit der ich in einer glücklichen Beziehung lebe. In meiner Freizeit versuche ich einen Beitrag zur Aufklärung über Pädophilie zu leisten, mache gerne Musik und verzweifle gelegentlich an der Gesellschaft.

Sirius' Blog

Titelbild zu Acht Gründe, warum die aktuelle Pädophilie-Debatte schädlich für Prävention ist

Vor kurzem schrieb ich über den Missbrauchsfall um den Österreicher Kabarettisten Günther Paal und die Pädophilie-Debatte, die dieser Fall in Österreich ausgelöst hat. In dem Beitrag fokussierte ich mich darauf, wie sehr diese Debatte wieder einmal Vorurteile und Stereotype gegen Pädophile gestärkt hat. Das ist traurig, frustrierend, und nicht zuletzt beängstigend, aber gleichzeitig auch nicht überraschend; im heutigen Zeitgeist ist es leider zu erwarten, dass in öffentlichen Debatten über Pädophile nur als tickende Zeitbomben geredet wird. Das Wohl und die Entstigmatisierung Pädophiler tritt als oberstes Ziel eigentlich immer gegenüber dem Schutz von Kindern zurück, der (fälschlicherweise) oft als scheinbarer Gegensatz dazu verstanden wird. Bemerkenswert finde ich es jedoch, dass bei näherer Betrachtung viele der Botschaften und Narrativen, die von verschiedenen Akteuren in der Debatte um den Fall Paal verbreitet werden, nicht nur schädlich für Pädophile, sondern potenziell auch schädlich für die Prävention und den Schutz von Kindern sind.

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Wenig ist bislang über textbasierte Geschichten, die sexuelle Handlungen mit Kindern beschreiben bekannt. Das von dem Kinderschutznetzwerk Safe Online geförderte Forschungsprojekt WRITE (Written Risk Indicators Triggering Exploitation) versucht derzeit, dies zu ändern. Als Startschuss für einen interdisziplinären Austausch zu dem Thema wurde dafür am Montag, dem 28. September diverse Fachleute aus verschiedenen Gebieten zu einer Online-Paneldiskussion eingeladen. Die Veranstaltung war für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich, also habe ich selber daran teilgenommen und möchte hier über den Verlauf und die Kernpunkte der Debatte berichten.

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Titelbild zu „Wer pädophil ist, muss sich unbedingt professionelle Hilfe suchen“: die Pädophilie-Debatte nach Gunkl

Ein Problem der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Pädophilie ist, dass das Thema immer nur im Zusammenhang mit großen Missbrauchsfällen diskutiert wird. Beide Themen, Pädophilie und sexualisierte Gewalt, bleiben in der öffentlichen Debatte somit fortwährend miteinander verknüpft, während die Frage nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Pädophilie rein auf Bestrafung und Prävention reduziert wird.

Gezeigt hat sich diese Dynamik erst kürzlich wieder in Österreich. Letzte Woche wurde dort bekannt

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Titelbild zu Die im Dunkeln sieht man nicht

Einer der schnellsten Wege, seinen Job und seine komplette Existenz zu verlieren, ist es, sich auch nur dem Verdacht auszusetzen, pädophil zu sein.

Das bekam kürzlich auch Fernsehmoderator Jim Thornton zu spüren, der vor allem als langjähriger Ansager der beliebten US-Serie „Wheel of Fortune“ bekannt wurde. Im Mai trat er eine Flugreise an, während der er auf seinem MacBook einen Selbsthilfechat für pädophile Menschen öffnete. Scheinbar bekam er nicht mit, dass der Chat für andere Passagiere, die hinter ihm saßen, sehr gut lesbar war. Einer weiteren Passagierin fiel der Inhalt der Chats auf, fotografierte scheinbar unbemerkt Thornton und seinen Bildschirm, und alarmierte schließlich die Flugbegleitung. Nach dem Flug wurde Thornton von der Polizei abgefangen und verhört, die ihn aber nach kurzer Zeit unbehelligt wieder gehen ließ. Die heimlich aufgenommenen Bilder von Thornton erschienen im September nun auf dem

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Titelbild zu Die gefährliche Verharmlosung der „Pädojäger“: Was halten Schläger eigentlich von Selbstjustiz?

Im Oktober 2024 schrieb ich hier einen Beitrag über den gefährlichen und in weiten Teilen gewaltvollen Trend der „Pädojäger“ und dessen medialer Verharmlosung. Möglicherweise nicht ganz zufällig wurden wir auf Wir sind auch Menschen wenige Tage später Ziel massiver Angriffe, die von Verleumdung und Hassbotschaften bis hin zu DDoS-Angriffen auf unsere technische Infrastruktur reichte. An den Angriffen beteiligte sich auch Marvin Ojaghi, einer der bekanntesten deutschen „Pädojäger“, mit Falschaussagen, Lügen und Hetze

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Titelbild zu Warum das Puppenurteil Kinder gefährdet

Viel wurde hier schon über den unsäglichen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Verbot von Kindersexpuppen und dessen verheerenden Folgen für die Grund- und Persönlichkeitsrechte pädophiler Menschen in Deutschland geschrieben. Doch auch unter dem Aspekt des Kinderschutzes, unter dem das Verbot in dem Beschluss eigentlich für legitim befunden wurde, erweist sich die Entscheidung des Gerichts in der Realität als höchst problematisch. Gerade im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder ist die aktuelle Situation bei genauerem Hinsehen höchst unbefriedigend; Währenddessen macht der Gerichtsbeschluss die Suche nach wirkungsvolleren Maßnahmen und Alternativen, die Kinder vielleicht besser schützen könnten deutlich schwerer, wenn diese das allgemeine Moralempfinden verletzen.

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Im Juni 2021 verkündete der Gesetzgeber das Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder, mit dem unter anderem der Erwerb, Besitz, die Herstellung und der Handel von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild (Kindersexpuppen) unter Strafe gestellt wurden (§ 184l StGB). Das Strafmaß reicht dabei von Geldstrafe bis hin zu fünf Jahren Haft bei Herstellung oder Vertrieb, und bis zu drei Jahren Haft bei Besitz und ist damit bemerkenswerterweise identisch zum Strafmaß für Kinderhandel nach

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Titelbild zu Gedanken zum bevorstehenden Puppen-Urteil und der Zeit danach

Wenn der Pressestelle des Bundesverfassungsgerichts zu glauben ist, die ein Gast im P-Punkte-Forum angeschrieben hat, werden wir nach fast auf den Punkt vier Jahren bald endlich die Entscheidung zu Verfassungsbeschwerde zum Verbot von Sexpuppen mit kindlichem Aussehen (§ 184l StGB) erfahren. Während es in den letzten Jahren nur wenige Neuigkeiten zu der Beschwerde gab, hat mich diese Nachricht wieder vermehrt über das Thema nachdenken lassen, und auch über die Frage, wie es nach der Entscheidung weitergehen könnte.

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Titelbild zu Die Wahrheit über das „Kentler-Experiment“

Das Wichtigste in Kürze

  • Der seinerzeit äußerst geachtete Sozialwissenschaftler Prof. Helmut Kentler brachte vermutlich Ende der 1960er Jahre mehrere heimatlose Minderjährige bei Männern unter, die mit Kentlers Segen sexualisierte Beziehungen mit den Pflegekindern eingingen. In den Medien wurde dies später als das „Kentler-Experiment“ bekannt, das meist beschrieben wird als ein Experiment, in dem Kinder bei Pädophilen untergebracht worden seien; diese Darstellung ist aber aus mehreren Gründen fragwürdig und problematisch.
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Titelbild zu Unter Generalverdacht: eine Buchkritik zu „Das tabuisierte eine Prozent“ von Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 3/3: Faktencheck

Hier ist nun endlich der dritte Teil meiner Kritik zu dem 2025 neu erschienenen Fachbuch „Das tabuisierte eine Prozent“ von Prof. Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 1, eine Zusammenfassung des Inhalts, findet sich hier und Teil 2, eine ausführliche inhaltliche Kritik, hier.

Wer Teil 2 dieser kleinen Reihe gelesen hat, den wird es nicht wundern, dass ich keine hohe Meinung von dem Werk habe. Viele Aussagen haben mich beim Lesen des Buches irritiert und geärgert, zum einen, weil ich sie als äußerst stigmatisierend gegenüber pädophilen Menschen empfunden habe. Zum anderen aber auch, weil einige Aussagen schlicht falsch sind, oder sich zumindest nicht belegen lassen und dennoch als bewiesener Fakt dargestellt werden. Einige dieser falschen oder zumindest ungenauen Aussagen möchte ich in diesem abschließenden Teil der Reihe in Form eines Faktenchecks aufarbeiten.

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Titelbild zu Hier gibt es nichts zu sehen! Schaut, dort, ein Pädo-Versteher!

Fast fing er sogar vielversprechend an, der taz Queer Talk vom 10.03. Moderator Jan Feddersen hatte die Politikwissenschaftlerin Teresa Nentwig zu Gast, um über den in Ungnade gefallenen Sozialwissenschaftler Helmut Kentler zu reden – jenem Professor, der heute vor allem dafür bekannt ist, dass er Ende der 60er Jahre männliche Jugendliche zu homosexuellen Sexualstraftätern in Pflege gab, weil er glaubte, sexuelle „Beziehungen“ mit schwulen Mentoren nach Vorbild altgriechischer Päderastie könnten die Jugendlichen von ihren Problemen heilen und in die Gesellschaft integrieren. Okay, ganz so wird es meist nicht formuliert, wenn heutzutage von Kentler die Rede ist – da heißt es meist, Kentler habe

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Titelbild zu Unter Generalverdacht: eine Buchkritik zu „Das tabuisierte eine Prozent“ von Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 2/3: Thematische Kritik

Dies ist Teil zwei einer dreiteiligen Kritik zu dem Fachbuch „Das tabuisierte eine Prozent: Pädophilie erkennen und behandeln“ von Prof. Klaus M. Beier und Maximilian von Heyden. Teil ein, ein detaillierter Überblick über den Inhalt des Buches, ist hier zu finden.

Der erste Teil sollte bereits einen Eindruck geweckt haben, wie in dem Fachbuch über Pädophile gesprochen wird. Bereits in den ersten drei Sätzen werden Pädophile primär als Verursacher von Missbrauch beschrieben, und der Großteil des Buches beschäftigt sich entsprechend vor allem damit, wie man die von Pädophilen ausgehende „Gefahr“ reduzieren kann. In diesen Teil werde ich dies genauer auseinandernehmen. Dazu werde ich viel aus dem Buch zitieren, denn die Worte der Autoren vermitteln aus meiner Sicht den besten Eindruck davon, mit welcher Selbstverständlichkeit in dem Fachbuch reihenweise entwürdigende Aussagen getroffen werden.

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Als vergangene Woche das Bundeskriminalamt seinen Lagebericht zu Gewalt gegen Frauen vorstellte, fiel Innenminister Alexander Dobrindt mit einer bemerkenswerten Aussage auf. Ohne erkennbaren Anlass sprach er plötzlich über ausländische Täter und ließ verkünden:

Die Tatverdächtigen sind zu 37 % Nichtdeutsche. Das heißt, sie sind überrepräsentiert.

Guckt man rein auf die nackten Zahlen, ist das erst einmal nicht falsch. Ungefähr 15 % der in Deutschland lebenden Menschen haben keinen deutschen Pass

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Titelbild zu Kinderschutz zum Shein

Vor wenigen Wochen hat sich etwas Schreckliches ereignet. Einem aufmerksamen Beobachter in Frankreich ist aufgefallen, dass auf der Seite des asiatischen Billighändlers und Fast-Fashion-Konzerns Shein eine Puppe zum Verkauf angeboten wurde. Dass daraus in Windeseile ein handfester Skandal wurde, lag natürlich daran, dass es dabei nicht um irgendeine Puppe ging, sondern um eine Puppe für Pädophile. Genauer gesagt handelte es sich um eine Puppe, die einem etwa sechsjährigen Mädchen nachgebildet war und als Objekt zur Vornahme sexueller Handlungen beworben wurde. Also: um eine Kindersexpuppe.

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Titelbild zu Unter Generalverdacht: eine Buchkritik zu „Das tabuisierte eine Prozent“ von Klaus Beier und Maximilian von Heyden. Teil 1/3: Inhaltszusammenfassung

Es ist wohl keine Übertreibung zu sagen, dass Hilfsangebote für pädophile Menschen rar gesät sind. In der Ausbildung von Therapeuten und Fachkräften der sozialen Arbeit spielt das Thema Pädophilie nur selten eine Rolle. Das führt dazu, dass Pädophile, die sich von Therapieprojekten wie Kein Täter Werden nicht angesprochen fühlen und anderswo Hilfe suchen oft auf überforderte Fachkräfte stoßen, die sich unsicher fühlen und nicht das notwendige Wissen haben, um eine professionelle Hilfe anzubieten. Um diese Wissenslücke aufzufüllen, gucken manche Fachkräfte vielleicht in der Fachliteratur nach. Genau diese Zielgruppe möchte das Anfang September von Prof. Klaus Beier und Maximilian von Heyden veröffentlichte Fachbuch mit dem Titel „Das tabuisierte eine Prozent: Pädophilie erkennen und behandeln. Ein Leitfaden für die psychosoziale Praxis“ füllen. Da die dort stehenden Inhalte somit auch beeinflussen sollen, welche Einstellungen Fachkräfte gegenüber Hilfe suchenden Pädophilen haben, und wie sie diese behandeln sollen, habe ich mir das Werk ebenfalls besorgt und mich durch das Buch durch gearbeitet.

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Titelbild zu Bericht und Kommentar: Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre KTW“

2005 wurde in Berlin das Präventionsprojekt Dunkelfeld, besser bekannt unter dem Namen Kein Täter Werden (KTW), in Berlin gegründet. Letzten Montag feierte das Projekt nun sein 20-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung im Centrum der Anatomie der Charité, laut Veranstaltungsinfo in „einem der traditionsreichen Hörsäle der Berliner Anatomie“ (nicht erwähnt wurde, dass es sich vermutlich auch um einen der unbequemsten Hörsäle handelt – mein Beileid an alle Student:innen der Anatomie in Berlin). Eingeladen waren mehrere Personen, die auf die ein oder andere Weise in die Geschichte des Projekts involviert waren, und insgesamt etwa drei Stunden lang Reden und Vorträge hielten. Auch ich habe mich auf den Weg nach Berlin gemacht, um die Veranstaltung zusammen mit

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Titelbild zu Wenn der Gang zum Therapeuten gefährlich wird

Jan geht es nicht gut. Schon seit längerem plagen ihn düstere Gedanken, Depressionen und Schlafstörungen, er flüchtet in den Alkoholkonsum, der seine Probleme aber nur verschlimmert. An einem Tiefpunkt angekommen stellt er fest: Er braucht Hilfe, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Nach langer Suche findet er schließlich einen Psychotherapeuten, mit dem er gut klarkommt. Immer mehr öffnet er sich in den Sitzungen, bis Jan ihm auch sein letztes, am stärksten behütetes Geheimnis anvertraut: Jan ist pädophil, er fühlt sich schon seit seiner Jugend zu Jungs im Vorschulalter hingezogen. Der Therapeut reagiert zum Glück verständnisvoll, und mit seiner Unterstützung kann Jan seine psychischen Probleme langsam in den Griff bekommen. Am Ende jeder Sitzung tippt der Therapeut seine Sitzungsnotizen in den Rechner ein und füllt nach und nach Jans Patientenakte, in der als Diagnose nun unter anderem auch der Code F65.4 notiert ist – Pädophilie.

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Titelbild zu Kinder in der (digitalen) Öffentlichkeit

Der Umgang mit Bildern und Videos von Kindern im Internet ist ein heftig umstrittenes Thema. Im Kern geht es dabei um die Frage, was für Darstellungen von Kindern in der Öffentlichkeit wir für akzeptabel halten, und wie weit wir Kindern dabei ein Mitspracherecht zugestehen. Während die Einen Aufnahmen ihrer Kinder ohne groß nachzudenken einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, und Andere aus ihren Kindern kleine Social Media Stars machen, mit denen sie Geld verdienen können, warnen auf der anderen Seite der Debatte kritische Stimmen davor, Aufnahmen von Kindern überhaupt ins Internet zu stellen. Was genau die Risiken für das Kindeswohl dabei sind, bleibt aber oft unklar, und häufig wird die Komplexität des Themas auf eine vermeintliche Gefahr durch pädophile Menschen im Netz reduziert. Die Frage nach dem richtigen Umgang mit Aufnahmen von Kindern ist im Zeitalter der sogenannten „sozialen“ Medien, über die ein Bild schnell ein Millionenpublikum erreichen kann, und von Deepfakes vielleicht drängender als je zuvor, betrifft aber grundsätzlich weit mehr als nur das digitale Leben.

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Titelbild zu Blind für die Wahrheit? Filmkritik zu „Blinder Fleck“

Inhaltshinweis: in diesem Beitrag geht es um körperliche, psychische und sexuelle Gewalt gegen Kinder.

Gibt es geheime Organisationen, in denen Kinder in quasi-religiösen Ritualen vergewaltigt, gefoltert und vielleicht sogar getötet werden? Können solche Missbrauchsorganisationen deshalb ungehindert agieren, weil die Gesellschaft sie nicht wahrhaben will, einen riesigen blinden Fleck hat? Geht es nach dem vor wenigen Monaten uraufgeführten Film „Blinder Fleck“, ist beides mit „ja“ zu beantworten. Auf meinen Radar ist der Film vor allem aus zwei Gründen gelandet: einmal, weil er vom Verein

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Irre, das ist alles so irre.
Nicht nur das. Die Unschuldsvermutung ist ein justizielles Menschenrecht. Das hält aber manche Leute nicht davon ab, es dennoch in Frage zu stellen.
Die Unschuldsvermutung ist ein wesentliches Fundament des Rechtsstaates und wer dies infrage stellt, stellt den Rechtsstaat infrage. Wem da etwas persönlich gefällt oder nicht, ist in diesem Punkt irrelevant.
Sicher. Man kann es aber trotzdem fordern. Manchen Feministen gefällt auch die Unschuldsvermutung so überhaupt nicht - zumindest wenn der Beschuldigte ein Mann ist.
Hier mal ein Paar Zitate: Fernsehaussagen gelten nicht als wissenschaftliche Quellen, da sie oft nicht die erforderliche akademische Strenge und Überprüfung durch Fachkollegen aufweisen. Wissenschaftliche Quellen müssen von Experten verfasst und durch einen Peer-Review-Prozess validiert sein. Das sollte allen Forschern bekannt sein. Umso absurder wirkt das Urteil. Wieso kritisiert das nirmand so richtig? Es sollte doch einem gruseln, wenn so tiefe Grundrechtseingriffe (das Gericht spricht ja selber von einem sehr tiefen Eingriff) mit Aussagen aus alten Fernsehbeiträgen begründet werden. Das ist doch lächerlich insb. wenn wie Offenloch auch zeigt die neueste Aussage der Person in einem aktuellen Beitrag eher keine Gefahr suggeriert. Warum zitiert man dann nicht auch das, sondern greift auf altes Material zurück? Das ist dermaßen skandalös dss ich nicht drauf klar komme. Diese Vorgehnsweise stört mich viel mehr als das Ergebnis, weil es die Integrität des Gerichts völlig in Frage stellt.