Thema: PÄDERASTIE

Hier findest du alle auf Kinder im Herzen veröffentlichten Beiträge zum Thema PÄDERASTIE.

Alle Beiträge zum Thema

Titelbild zu Die Wahrheit über das „Kentler-Experiment“

Das Wichtigste in Kürze

  • Der seinerzeit äußerst geachtete Sozialwissenschaftler Prof. Helmut Kentler brachte vermutlich Ende der 1960er Jahre mehrere heimatlose Minderjährige bei Männern unter, die mit Kentlers Segen sexualisierte Beziehungen mit den Pflegekindern eingingen. In den Medien wurde dies später als das „Kentler-Experiment“ bekannt, das meist beschrieben wird als ein Experiment, in dem Kinder bei Pädophilen untergebracht worden seien; diese Darstellung ist aber aus mehreren Gründen fragwürdig und problematisch.
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Titelbild zu Buchbesprechung: Peter Schult – Besuche in Sackgassen

Warum tue ich mir das eigentlich an? Diese Frage stelle ich mir mehr als einmal, während ich mich durch das 260 Seiten lange Büchlein arbeite, durch lange selbstgefällige Passagen eines Mannes, der zur Selbstreflexion unfähig zu sein scheint, Beschreibungen von sexuellen Handlungen an viel zu jungen Jugendlichen und einem überaus obszönen Gedicht mit dem Titel „Knabenliebe“, in dem selbstverständlich eine Erwähnung von Ganymed nicht fehlen darf. Die Antwort lieferte das Buch am Ende vielleicht selber, auf Seite 250: „Dabei hat Geschichte nichts mit Nostalgie zu tun, man muß wissen, woher man kommt, um seinen Standpunkt zu kennen, und nur, wer weiß, wo er steht, weiß, wohin er gehen muss.“

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Sirius zu Generalprävention
Man kann es halt so oder so versuchen. Die Beschwerdeführer sind den Weg gegangen, sich auf den ICD-10 zu berufen um zu argumentieren, dass Pädophilie eine Behinderung sei und somit besonderen Schutz vor Diskriminierung genießt. Persönlich kann ich dem Gedanken nichts abgewinnen, aber einen Versuch war es wohl wert. Ich glaube nicht, dass das Urteil groß anders ausgesehen hätte, wenn man sich stärker auf den ICD-11 berufen hätte. Das BVerfG sagt ganz klar, dass ein Verbot auch gerechtfertigt wäre, wenn Hemmschwellen nur bei wenigen, also zB jenen mit einer pädophilen Störung, gesenkt werden würden.
Sirius zu Generalprävention
@Anonym: dann werde doch selber aktiv. Es hält dich niemand davon ab, dem LTO-Podcast und anderen Podcasts und Medien zu schreiben, dass sie das Thema doch aufnehmen sollen. Ist dir eigentlich klar, wie viele Tausende Euros die Beschwerdeführer vermutlich in die Beschwerden stecken mussten, und wie viele Tausend Euros mehr für den Gang zum EGMR nötig wären, für vermutlich noch schlechtere Erfolgschancen? Ich finde es wirklich uncool von anderen zu verlangen, den Hals rauszustecen und ihnen gleichzeitig in den Rücken zu fallen, wenn es mal nicht klappt. Durch das Urteil ist unmittelbar nichts schlimmer geworden. Die Gesellschaft wird eh verbieten, was sie verbieten wird, mit der Argumentation des BVerfG ist es nur ein wenig leichter geworden. Und aus der leisen Hoffnung, dass das, was die Gesellschaft mit uns macht vielleicht verfassungswidrig sein könnte ist jetzt die bittere Erkenntnis geworden, dass es das nicht ist.
Sirius zu Generalprävention
Quelle? Das hatte ich falsch in Erinnerung, scheinbar hat er sich bislang nur ablehnend zu KI-generierter Kinderpornografie geäußert. Die Argumente lassen sich aber auch mühelos auf Zeichnungen anwenden. https://paedoseite.home.blog/2026/07/11/verfassungsgericht-zu-sexpuppen-urteilsanalyse-und-folgen/ https://www.tagesspiegel.de/wissen/ist-padophilie-heilbar-herr-beier-die-reine-fantasie-ist-noch-keine-storung-13841014.html Manche Leute argumentieren, dass bildgebende KI eine Lösung für das Problem sein könnte. Damit ließen sich Bilder ohne Opfer herstellen, wobei der Algorithmus natürlich auch mit echten Darstellungen trainiert werden müsste. Beier: Das ist keine Lösung, sondern eine zusätzliche Gefahr, und daher ganz falsch. Das Problem sind die Narrative. Im Internet finden Sie leicht Filme, wo Siebenjährige aktiv Oralverkehr mit einem Erwachsenen herbeiführen. Da sieht man keinen Zwang. Der entsteht vorher, indem Kinder in Situationen gebracht werden, wo sie glauben, das tun zu müssen, weil sie so Anerkennung bekommen. Diese falschen Narrative sehen wir in den Chatprotokollen der Männer, die dieses Material tauschen: Sie bestätigen sich darin, dass es Kinder gibt, die sich nichts sehnlicher wünschen als sexuelle Interaktionen mit Erwachsenen. KI-erzeugte Bildmaterialien zeigen Entsprechendes. In diesem toxisch enthemmten Milieu des Internets steigern sie so das Risiko für reale Übergriffe.
Wenn man was einschränken oder verbieten will, findet man immer irgendwelche (mehr oder weniger guten) Gründe oder Argumente. Wo ein Wille, da ein Weg. Ich traue jedenfalls den meisten Menschen zu, mit Alkohol halbwegs vernünftig umzugehen und einmal im Jahr Feuerwerk, sollte schon ok sein. Klar, Spinner gibt`s immer, aber die allermeisten gehen auch mit Feuerwerkskörpern in einer Weise um, ohne anderen oder sich selbst damit zu schaden.
Max Weber zu Generalprävention
Danke für deine Analyse des Urteils, Klase. Es nimmt uns alle mit. Ich würde gern was darüber schreiben aber mich macht das alles einfach sprachlos.