Thema: STRAFRECHT

Hier findest du alle auf Kinder im Herzen veröffentlichten Beiträge zum Thema STRAFRECHT.

Alle Beiträge zum Thema

Titelbild zu Gedanken zum bevorstehenden Puppen-Urteil und der Zeit danach

Wenn der Pressestelle des Bundesverfassungsgerichts zu glauben ist, die ein Gast im P-Punkte-Forum angeschrieben hat, werden wir nach fast auf den Punkt vier Jahren bald endlich die Entscheidung zu Verfassungsbeschwerde zum Verbot von Sexpuppen mit kindlichem Aussehen (§ 184l StGB) erfahren. Während es in den letzten Jahren nur wenige Neuigkeiten zu der Beschwerde gab, hat mich diese Nachricht wieder vermehrt über das Thema nachdenken lassen, und auch über die Frage, wie es nach der Entscheidung weitergehen könnte.

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Titelbild zu Schmetterlingseffekt

Im vergangenen Sommer bin ich Zeuge eines Verbrechens geworden.

Der Tatort: ein Meeresstrand an einem warmen Sommertag. Das Opfer war ein Junge im Alter von vielleicht acht oder neun Jahren, der mit seiner Familie dort völlig unbedarft am Strand spielte. Die Täterin war die Großmutter des Jungen. Plötzlich zückte sie ohne jegliches Schuldbewusstsein ihr Handy und nahm mehrere Bilder und Videos von ihrer Familie auf – darunter auch von ihrem Enkel, der im Übrigen völlig nackt am Strand herumtobte und für die Kamera von sich aus diverse Posen einnahm.

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Die Debatte um eine fehlgeleitete Strafrechtsverschärfung

Die Strafrechtsverschärfung vom Juli 2021 ist rückblickend betrachtet ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn Populismus gegenüber rationalem Sachverstand gewinnt. Der damalige Gesetzgeber hatte unter dem Motto „Verbrechen statt Vergehen“ trotz der ausdrücklichen Warnung aller Sachverständigen die Strafmaße für Delikte im Bereich der Kinderpornografie massiv erhöht. Während für den Besitz vorher Geldstrafen bis maximal drei Jahre Haft möglich waren, wurden daraus ein bis fünf Jahre Haft. Bei Herstellung und Verbreitung wurden aus drei Monaten bis fünf Jahren Haft ein Strafrahmen von ein bis zehn Jahren Haft.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Schwurbler können bei diesem Thema halt hemmungslos schwurbeln was das Zeug hält. Wer korrigiert sie denn schon? Das die überwältigende Studienlage die Puppen nicht als schädlich einordnet ist der Person entweder unbekannt, oder juckt sie nicht. Damit sind wohl auch zwei Richter am BVerfG nichts weiter als relativierer.
Die Dokumentation wurde inzwischen auch auf YouTube hochgeladen. Die Kommentare sind... erwartungsgemäß. Hier der Stand jetzt meistgelikte Kommentar: Ich finde Georg sollte nicht in Dokumentationen des ÖRR stattfinden dürfen. Georg hat sich in vielen Videos oft sehr problematisch geäußert und setzt sich immer wieder in die Opferrolle, während er sich aber trotzdem immer wieder an der Schwelle des Legalen äußert. Von Kinder-S*xpuppen die er als Tool um nicht Täter zu werden gut/ vertretbar findet und auch seine verurteilte Tat relativiert er in YouTube Videos ... Meinungsfreiheit ist für die Person wohl ein Fremdwort. Man soll sich jetzt also nicht einmal mehr kritisch gegenüber dem Puppenverbot äußern dürfen (zumal Georg in dieser Doku ja gar nichts dazu gesagt hat)? Und dass Georg seine Tat relativieren würde, ist ja wohl auch der größte Blödsinn, er spricht ständig davon, dass er es bereut und damit Schuld auf sich geladen hat. Im Gegensatz dazu hat der Gewalttäter Alexander keine Spur von Reue gezeigt, aber das ist scheinbar okay. Und dann ein weiterer Kommentar: Man merkt allerdings deutlich, dass ihr im Unterton und durch eure Erzählweise eher gegen die PedoHunter Stellung bezieht, während ihr gleichzeitig versucht, beim Thema Pädophilie Verständnis bei den Zuschauern zu erzeugen. Durch eure Darstellung entsteht teilweise der Eindruck, dass ihr euch mehr über die Hunter empört als über die Pädophilen selbst. Das finde ich äußerst fragwürdig und angesichts der Thematik völlig unangebracht. Hat die Person die Dokumentation überhaupt geschaut? Oder ist für die Person jede kritische Einordnung der "Pädojäger" schon zu viel und jeder Funken Verständnis gegenüber Pädophilen bereits unangebracht. Wie menschenverachtend kann man eigentlich sein? Ich möchte eigentlich nicht so emotional werden, wenn ich mich hier öffentlich äußere, aber ich habe inzwischen wirklich nichts als Verachtung für diese Gesellschaft mehr übrig.
Du denkst hier viel zu einseitig. Nehmen wir mal ein Videospiel aus dem Sandbox-Genre. Du kannst alles machen was du willst und das Medium ist das Videospiel. Niemand sagt dir das du jetzt massenhaft Menschen massakrieren musst, aber die Option hast du. Das Spiel an sich ist völlig neutral. Die Puppe ist hier auch ein Medium. Für sich genommen ist es nur ein Objekt und das Handeln des Besitzers lässt erst irgendeine Wertung zu.
Einmal abgesehen davon, dass in der eigentlichen Erwägung, ob etwas per Strafgesetz verboten sein sollte, genaugenommen keine Moral einfließen darf, sondern nur die Abwägung, ob durch die verbotene Sache bzw. Handlung ein realer Schaden entsteht, ist alleine schon dieser Vergleich absurd. Bei den betroffenen Puppen geht es weder um reale Kinder, noch geht es um Darstellungen von Kindern in irgendeiner entwürdigenden Art und Weise. Auch an der Art, wie Pädophile mit solchen Puppen zusammenleben würden, ist nichts Entwürdigendes. Pädophile wünschen sich im Regelfall nichts anderes in ihrem Liebesleben wie die Normalbevölkerung auch. Da geht es einfach nicht um Gewalt, sondern es geht um kuscheln, Zusammensein und ja - auch um Sex. Und Sex mit Kindern ist nicht deshalb verboten, weil er Kinder entwürdigen würde. Das ist einfach Unsinn, denn seit wann verliert jemand seine Würde, wenn er Sex hat? Sex mit Kindern ist nur daher verboten, weil Kinder nicht selbstbestimmt einwilligen können und körperlich und geistig noch nicht dafür bereit sind. Davon abzulenken und dann von entwürdigenden Darstellungen von Kindern zu sprechen, ist einfach absurd. Entgegen zu Computerspielen, die teils extreme Gewalt zeigen ist eine Puppe einfach nur eine Puppe. Sie selbst stellt überhaupt nichts dar, außer, dass sie in dem Fall Kindern ähnlich sieht. Der Vergleich mit Gewaltspielen und -darstellungen ist absolut unpassend, denn es geht bei den Puppen weder um Gewalt, noch um „Unterhaltung“. Es geht dabei um eine Möglichkeit für Menschen, sich das Grundbedürfnis nach einer Liebesbeziehung alternativ erfüllen zu können, was ohne das Hilfsmittel Liebespuppe für die Betroffenen nicht möglich ist, da Kinder weder physisch noch psychisch ein Liebesleben führen können und exklusiv Pädophile mit dem erwachsenen Körperschema nun einmal nichts anfangen können. Es geht bei dem Thema also nicht um menschenverachtende Darstellungen. Vielmehr ist es perfide und menschenverachtend, psychisch eingeschränkten Menschen Lebenshilfen nur aufgrund von Vorurteilen zu verwehren, die ihnen helfen würden und ihr Leid lindern könnten. Und die Leute, die solche Verbote unterstützen, indem sie sich Konstrukte ausdenken die scheinbar moralisch klingen, handeln deshalb selbst im größten Maße unmoralisch. Sie schützen damit nicht nur niemandem, sondern fügen mit diesem nicht haltbaren Unsinn Unschuldigen Schaden und Leid zu. Das ist absolut verachtenswert.
@Klase Wenn es die Menschenwürde von realen Menschen betrifft, dann ja. In Deutschland hat sich aber eine Haltung etabliert, wo die Würde von Menschen stellvertretend verletzt werden kann. Das beste Beispiel ist hier halt das Puppenurteil, wo die Puppen als "menschenverachtende Darstellung" stellvertretend die Würde von realen Kindern verletzt. Das hat sich schon vor Jahrzehnten so abgezeichnet, wo z. B. Videospiele zensiert wurden, weil das Töten von virtuellen Pixeln die Würde verletze, oder aber ein Horrorfilm wo man Zombies abschlachtet und da es sich um humanoide Wesen handelt haben auch sie eine Menschenwürde.