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Vielleicht ist es manchmal nicht so ersichtlich, aber hinter den meisten Beiträgen steckt sehr viel Arbeit, gerade auch in der Recherche, noch bevor das erste Wort geschrieben ist. Und manchmal kommt das Leben dazwischen und sorgt dafür, dass ich nicht immer soviel Zeit für den Blog übrig habe, wie ich gerne hätte. Derzeit bin ich an einer besonders aufwendigen Recherche dran, die im Laufe der nächsten Wochen veröffentlicht werden sollte - danach kommt aber endlich auch Teil 3.

@Rubri

Dir ist klar das nicht jeder hier WsaM seit Anbeginn der Zeit verfolgt? Man guckt unter "Aktuelles" und sieht Stillstand und schlussfolgert das es vernachlässigt wird. Es gibt Ein-Mann-Blogger die unzählige Sachen schreiben und in Vollzeit Arbeiten.

Wenn man aber so angegangen wird dann kann ich mir schon vorstellen warum sich keine Sau meldet.

HalbesLeid

Ich finde es gut, das du dich intensiv mit dem Buch auseinander gesetzt hast. So konnte hier der eine oder andere Fehler aufgezeigt werden. Das Fazit finde ich dann aber doch etwas zu harsch. So erreicht man nichts.

Vielen Dank, lieber Sirius, für deine akribische Auseinandersetzung mit dieser fürchterlichen Schrift. Für mich ist das einer der wichtigsten Artikel im Netz. Danke!

Das ist weniger die Ahnungslosigkeit, sonder mehr eine Pädophobie. Es hat zwar rein gar nix mit Pädophilie zu tun, aber das Stigma ist so stark das ein kollektives moralisches Weltbild entsteht und jedwede Abweichung von dieser Empörung riskiert sozial ausgegrenzt bzw. als Pädofreund abgestempelt zu werden.

Die Gesellschaft ist tatsächlich krank durch diese Moralpanik.

Ich suche schon lange nach guten Begriffen für diese Unterscheidung: Bedürfniswunsch und Handlungswunsch erscheinen mir da sehr passend, daher danke dafür!

Was diese Aussagen angeht...

Wenn du Personen, die gerade erst 18 sind, attraktiv findest, bist du eine Gefahr.

... so bin ich doch jedes Mal wieder einigermaßen schockiert, wie wenig Ahnung manche Menschen von Recht und Biologie haben und zusätzlich offenbar nicht zwischen Bedürfnis- und Handlungswunsch unterscheiden können.

Dietmar Schmidt

Die Wirklichkeit kann so sein, das man sie erst mal leugnet, wegschiebt, rationalisiert oder vertuscht. Der Grund für dieses Verhalten ist meist, das dann innere Welten der Gewissheitenen zusammen brechen. Das kennen die Epstein- Opfer sehr genau. Wenn alles bei diesem Fall veröffentlicht würde, z.B. die massenhaft aufgenommenen Videos, würden Staaten ohne politische Führungstypen da stehen.

Cornelius

Ich möchte etwas korrigieren, was ich geschrieben habe: Herrn Prof. Beier und Herrn Heyden fehlen nicht grundsätzlich eine Empathie gegenüber Pädophilen, sondern die Empathie bewegt sich meiner Meinung nach nur im Status Quo und stellt Gesetze, auch wenn sie nicht nachvollziehbar Kinder schützen, nicht im wesentlichen in Frage.

Cornelius

Ich finde es sehr schade, dass Personen wie Herr Prof. Beier und Herr von Heyden, die es eigentlich besser wissen müssten, so wenig Empathie für die Lebenswelt von Pädophilen, die bewusst auf sexuelle Kontakte mit Kindern und den Konsum von Missbrauchsabbildungen verzichten, entgegenbringen. Früher war KTW einmal der Pionier in der Antistigmaarbeit gegen die Diskriminierung von pädophilen Menschen, u.a. hat KTW ausdrücklich den Konsum von Unterwäschebilder gutgeheißen (mittels Ampel-System), heute ist davon nicht mehr die Rede und vom Kampf gegen die Vorurteile gegenüber pädophilen Menschen hört man von KTW kaum etwas. Ich glaube nicht, dass es damit zusammenhängt, dass man sich nur auf wissenschaftliche Ergebnisse (die dann teilweise aber auch etwas einseitig sind), ausruht. Sondern ich glaube, dass KTW vor allem nur ein Projekt zur Verhinderung von Kindesmissbrauch sein möchte und sich deshalb vor allem dieses Ziel verfolgt und dabei genau das liefert, was die Gesellschaft von KTW erwartet. Während man vor einigen Jahren noch offener bezüglich des Umgangs mit pädophilen Menschen war, ist man in den letzten Jahren wieder große Schritt rückwärts gegangen und hat Pädophile in fast allen Fällen nur noch als Feindbild und Gefahr wahrgenommen, die bekämpft werden muss. Und bei der Bekämpfung dieser Gefahr kommt dann KTW ins Spiel und es ist dann völlig klar, dass dann die Akzeptanz von pädophilen Menschen völlig auf der Strecke bleibt. Es mag sein, dass es bei KTW Therapeut*innen gibt, die das anders sehen und auch danach handeln, in der Öffentlichkeit kommt davon aber so gut wie nichts an.

Es sieht tatsächlich ziemlich hoffnungslos aus. Pädophile wie mich gibt es nach den Aussagen dieses Buches im Grunde gar nicht. Man kann sich im Prinzip nur abwenden und weitmöglichst ausklinken, aus diesem Thema und diesem System, und einfach seinen Weg gehen.

Hab zu früh auf absenden geklickt. Wollt noch sagen das sein Blog monatlich so um die 2.8 millionen Aufrufe hat. Also eine durchaus riesige Reichweite. Mal gucken ob das jetzt irgendwie negativ zurückschlägt.

Ich finde es cool das es doch Menschen in diesem politischen Spektrum gibt, die nicht blind jeden verachten nur weil er pädophil ist. Gehe mal davon aus das er selber durch diesen Post angefeindet wurde.

Sehr mutig von ihm. Mein Respekt, auch wenn ich andere Beiträge von ihm eher verachte. Das zeigt mir aber auch das immer mehr Unrecht dann doch zu mehr Toleranz fù

Hier ein interessanter Blogbeitrag. Also für einen rechten Blogger ist er doch sehr sachlich und realistisch, wenn es um diesen Fall ging:

Was mich an dem Fall ärgert, ist, dass der Mann ja nun eigentlich umsichtig und rücksichtsvoll gehandelt und keinerlei Straftat begangen hat – und trotzdem in ein existenzvernichtendes Strafverfahren gerät.

Was aber eben auch heißt, dass die Staatsanwaltschaft nicht in der Lage war, die Sache selbst zu beurteilen, sondern einfach mal ins Blaue anklagt

https://www.danisch.de/blog/2026/01/31/der-paedophile-kinderpfleger/

Das tut mir Leid für dich UwU. Ich finde das sehr schade und hätt dich gern irgendwann wieder bei uns gesehen. Alles Gute wünsche ich dir.

Danke für diesen Einblick. Ich habe mich dazu entschlossen der Aufklärung auf Ewig fernzubleiben, da eine Person der ich vertraut habe meine Lebensweise in Frage gestellt hat. Als Quellen kam die Person mit eigenen Erfahrungen und lächerliche Quellenangaben irgendwelcher Anwaltsseiten, welche die Rechtslage unvollständig wiedergeben.

Gesetzesbegründungen, Urteile höherer Instanzgerichte wurden ignoriert und einem Anwalt mit KI-generierten Müll-Inhalten mehr vertrauen geschenkt.

Ich nehme das als eine Form der Diskriminierung wahr. Nach dem Motto; "es kann kein Unrecht geben, sondern du liegst falsch" auch wenn die Rechtslage klar ist. Das in diesem Bereich die Wahrscheinlichkeit einfach größer ist das Rechtstaatlichkeit vernachlässigt wird, wird verkannt. "Wirklichkeitsnah" wurde 3-4x vom Gesetzgeber definiert und daher zu sagen es gebe keine "Vorgabe", obwohl er selbst Comics und " Fiktion" von "wirklichkeitsnah und tatsächloch" abgrenzt indem er Comics von diesen beiden Begriffen abgrenzt ("nicht in gleicherweise notwendig WIE...").

Ich habe diese Diskussion schon mehrmals in meinem Leben geführt inkl. der Polizei und Ende immer Recht bekommen, aber dann von so einer Person verneint zu werdem tut weh. Wie vielen mit solchen Märchen geschadet wurde will ich gar nicht wissen. Die Wiedergabe der tatsächlichen Rechtslage scheint egal zu sein, so dass Betroffene weiter in eine Falle emotionaler Hoffnungslosigkeit getrieben werden. Eine für mich als eine schlimmste Form der Diskriminierung.

Euch weiterhin viel Glück. War schön mit Euch.

Habe das meiner Schwester gezeigt und ihre Reaktion war "das ist doch krank, oder was meinst du?".

Hab dann gesagt das Gedankenverbrechen und die Gleichsetzung mit CSAM krank ist. Hat mir dann geantwortet das es ihr eig. egal ist solange es KI ist.

Hab mich über die erste Reaktion gewundert, weil sie zu Besuch eig. immer meine Anime-Sammlung sieht...

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Nicht nur das. Die Unschuldsvermutung ist ein justizielles Menschenrecht. Das hält aber manche Leute nicht davon ab, es dennoch in Frage zu stellen.
Die Unschuldsvermutung ist ein wesentliches Fundament des Rechtsstaates und wer dies infrage stellt, stellt den Rechtsstaat infrage. Wem da etwas persönlich gefällt oder nicht, ist in diesem Punkt irrelevant.
Sicher. Man kann es aber trotzdem fordern. Manchen Feministen gefällt auch die Unschuldsvermutung so überhaupt nicht - zumindest wenn der Beschuldigte ein Mann ist.
Hier mal ein Paar Zitate: Fernsehaussagen gelten nicht als wissenschaftliche Quellen, da sie oft nicht die erforderliche akademische Strenge und Überprüfung durch Fachkollegen aufweisen. Wissenschaftliche Quellen müssen von Experten verfasst und durch einen Peer-Review-Prozess validiert sein. Das sollte allen Forschern bekannt sein. Umso absurder wirkt das Urteil. Wieso kritisiert das nirmand so richtig? Es sollte doch einem gruseln, wenn so tiefe Grundrechtseingriffe (das Gericht spricht ja selber von einem sehr tiefen Eingriff) mit Aussagen aus alten Fernsehbeiträgen begründet werden. Das ist doch lächerlich insb. wenn wie Offenloch auch zeigt die neueste Aussage der Person in einem aktuellen Beitrag eher keine Gefahr suggeriert. Warum zitiert man dann nicht auch das, sondern greift auf altes Material zurück? Das ist dermaßen skandalös dss ich nicht drauf klar komme. Diese Vorgehnsweise stört mich viel mehr als das Ergebnis, weil es die Integrität des Gerichts völlig in Frage stellt.
Ich finde es zunächst sehr positiv, dass über dieses Thema gesprochen wird und nicht ohne Diskussion gleich Verbote auf den Weg gebracht werden. Auch hat es mich gefreut, dass eine Therapeutin von KTW Texte nicht wie sonst bei Ersatzmaterialien - gerade von Herrn Prof. Beier hört man diesbezüglich fast nur negatives - dies nur abgelehnt hat, sondern auch den positiven Aspekt auf manche Menschen hervorgehoben hat. Die Aussagen von Colm Gannon haben mich hingegen sehr verärgert. Ich finde es immer Schade, wenn Leute, die sich für den Kinderschutz oder angeblich für den Kinderschutz einsetzen, meinen, dies sei nur möglich, wenn das Leben von pädophilen Menschen in Bezug auf ihre Sexualität unerfüllend ist und Ihnen auch das genommen wird, was überhaupt keinen Schaden an Kindern verursacht. Seine Aussage, dass er es gut finden würde, wenn die Polizei nicht danach unterscheiden würde, ob reale Kinder betroffen sind oder nicht, beweist doch einmal, dass es ihm gar nicht um wirklichen Kinderschutz geht. Ich finde es erschreckend, wenn die Menschenrechte von Leuten wie ihm für Pädophile zur Disposition gestellt werden. Menschenrechte sind grundsätzlich nicht teilbar und eine Abwägung kann es nur bei Grundrechten geben, bei denen aber auch nicht eine bestimmte Gruppe bevorzugt oder benachteiligt werden darf. Trotzdem halte ich die Diskussion für gut und sinnvoll. Ja, die pädophile Perspektive fehlt und auch die Rechtssicherheit vor Kriminalisierung bei Hausdurchsuchungen ist dringend notwendig. Insgesamt ist diese Diskussion aus meiner Sicht schon einmal ein guter Anfang am langen Weg der Entstigmatisierung.