Neuste Kommentare

Ja, es wird dort nicht differenziert. Im Prinzip sind fiktive Inhalte in Deutschland nur dann legal, wenn sie nicht verbreitet werden. Einzige Ausnahme sind Inhalte, die den Anschein erwecken reale Aufnahmen zu zeigen.

Du musst dir mal den Anfang dieser Veröffentlichung durchlesen. Dort wird der Begriff "Missbrauchsabbildung" damit gerechtfertigt das dieses Material nur durch Missbrauch und ohne einverständnis durch Erwachsene konsumiert werden kann. Das ist richtig, aber dieser Begriff verliert seine komplette Aussagekraft sobald Strichmännchenfiguren drunter subsummiert werden. Das eco auch der Meinung ist Pornographie mit Erwachsenen die jung aussehen legal sein kann, ist ebenfalls falsch. Selbst ein Nachweis auf der Seite direkt, oder eine weltberühmte Darstellerin dessen Alter und Erscheinungsbild jedem klar ist wäre verboten.

Auf die Studie bin ich dank Netzpolitik.org heute auch gestoßen. Dass für fiktive Inhalte überhaupt wertvolle Ressourcen aufgewendet werden ist schon ein Unding für sich, und die logische Schlussfolgerung wäre in der Tat eher, sich für eine globale Legalisierung einzusetzen, um weniger Arbeit zu haben. Das verbiete sich aber natürlich schon alleine deshalb, da diese Inhalte wieder einmal undifferenziert unter dem monströsen Begriff der „Missbrauchsabbildungen“ subsummiert werden - ein Wort, das schon lange keine Wirklichkeit mehr beschreibt, sondern sie versucht zwanghaft zu definieren.

Die Darstellung der Rechtslage in Deutschland ist in großen Teilen einfach falsch. Fiktive kinderpornografische Texte sind in Deutschland zum Beispiel völlig legal, erst vor kurzem hat das OLG Stuttgart eine Verurteilung deswegen aufgehoben, werden aber als angeblich immer illegal gelistet.

Dazu kommt, dass eine „Verherrlichung von Pädophilie“ als Kategorie gelistet wird, die in Deutschland angeblich ebenfalls strafbar sei, scheinbar ohne dass irgendwo erklärt ist, was damit gemeint ist. Die Einzelantworten der Organisationen lassen vermuten, dass jeder darunter wohl etwas anderes versteht.

Schade, die Homepage von INHOPE hat auf mich eigentlich einen ganz vernünftigen Eindruck gemacht, der durch diese Publikation allerdings völlig zerstört wurde.

Georg SuH

Ich finde sehr interessant, dass es so viele intelligente Menschen gibt, die alles besser wissen und gewusst haben. Aber es gibt so wenige, die es auch besser MACHEN.

Wenn ich eine Sache nennen müsste, die mich an dem Film positiv überrascht hat, dann, dass er wenigstens nicht explizit von Pädophilie redet.

Ich möchte nicht überheblich sein, doch ich könnte mir vorstellen, dass meine Gespräche mit Liz Wieskerstrauch mit dazu beigetragen haben.

... dass solche Debatten unter dem Namen des deutschlandweit einzigen Pädophilen-Vereins Schicksal und Herausforderung e. V. stattfinden, dessen Logo prominent im Abspann des Films platziert ist.

... unter dem Namen ... Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Es kann daran liegen, dass bei meinem Besuch des Films nicht über den Verein gesprochen wurde. Und als "Pädophilie" ins Gespräch kam, konnte ich korrigierend eingreifen. Dass WsaM ebenfalls nicht ganz unbekannt ist, zeigen mir die Telefonate, die ich diesbezüglich beantworte. Wenn ein angreifender Mensch einen Aufhänger sucht, findet er ihn. Um eine prominente Platzierung von SuH-e.V. festzustellen, müsstest du dich schon sehr darauf fokussiert haben. Die genannten Debatten fanden also unter vielerlei Namen statt.

Es geht nicht um Kinder, sondern um die Gedanken und Fantasien. Das wird doch schon am Wording deutlich. In den Schilderungen wird der Ekel immer an der sexuellen Erregung und nicht den Persönlichkeitsrechtverletzungen festgemacht. Man hat den Eindruck das für viele dieser Leute Kinder nur eine Projektionsfläche sind und mehr nicht.

Das sieht man auch wieder an diesem INHOPE-Papier was die Definition und Legalität von CSAM international vergleicht:

https://inhope.org/media/site/3d8e81440d-1728893673/executive-summary-global-csam-legislative-overview-2024.pdf#page=43

Das Fazit bezieht sich darauf das Fiktion im internationalen Vergleich am wenigsten kriminalisiert wird und das die Arbeit erschwert, man bevorzuge es wenn weltweit alles strafbar ist damit man keine Prüfung mehr durchführen muss, denn das würde die entlasten. Das ergibt keinen Sinn, da durch eine Ausweitung mehr Inhalte bearbeitet werden müssen und reales/realistisches Material immer weiter nach hinten rückt. Diese Logik tut wirklich weh.

In der ausführlichen Fassung wird auch deutlich das für Deutschland nur Jugendschutz.net die Rechtslage korrekt dargestellt hat. Die beiden anderen deutschen Stellen haben atemberaubende Verharmlosung und Inkompetenz bewiesen.

Eine langjährige Online-Freundschaft hat sich dazu entschlossen im Ausland die Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, da er Anfang 2025 für den jahrelangen Besitz einer Liebespuppe zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Er war in Vergangenheit bei KTW und konnte nichts von dort mitnehmen und fühlte die Gefahr die Therapheuten als auch die durch deren "Studien" auf ihn projizierten.

Seine Puppe war in seinen Augen ein vollwertiger Partner und kein "Ersatzmaterial", oder ähnliches. Morgens nach dem aufstehen und Abends nach der Arbeit - sie war immer für ihn da. Sie zu kleiden, mit ihr zu sprechen und natürlich auch zu verkehren haben ihn sehr erfüllt. Warum er all das verlieren sollte indem er plötzlich Kinder missbraucht und entsprechend den Zugriff für Jahre, wenn nicht ewig, verliert ergab für ihn keinen Sinn. Denn er hatte auch ohne Puppe keine Intention Missbrauchsabbildungen zu konsumieren, oder Hands-on-Delikte zu tätigen. Wie viele Betroffene wollte er einfach einen Umgang mit seinen Bedürfnissen finden, die niemandem Schaden. Durch die von der Gesellschaft geforderte Unterdrückung und Internalisierung "Ich bin Krank", "Ich bin pervers", "Meine Gedanken sind nicht gefährlich" war er bereits zuvor kurz davor aus Trotz entsprechende Bilder zu konsumieren, aber er bringe sich lieber um, als so tief zu sinken.

Das ist schon die zweite Person die ich persönlich kenne und die aufgrund einer Puppe mit der Justiz in Kontakt kam. Das erste mal war ein Bekannter aus Dänemark. Ich wollte das hier aufgrund des Inlandbezuges teilen und um das Leid zu zeigen das "die Unsichtbaren" erleiden. Man muss sich das wirklich von einem Betroffenen in Sprache anhören, denn nur so wird das Ausmaß und das staatlich verursachte Traumata erst klar; da kommen Beamte und dringen in deine Intimsphäre ein, zerstören etwas das du wirklich liebst und outen dich in einem Prozess vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft habe sich wohl gegen einen Strafbefehl entschieden, um durch den sozialen Druck eine Wiederholungstat zu verhindern.

Natürlich wird nicht jeder allein deswegen Suizid begehen, aber es fördert solche Wünsche eben. Wenn es dann Menschen trifft, die bereits eine Vorgeschichte diesbezüglich haben erst Recht. Die Puppe war für ihn emotional und romantisch so viel Wert, wie es für "normale" der Ehepartner hat. Diese Tatsache ist für viele bereits Grund genug solche Verbote aufrechtzuerhalten, denn "er braucht Hilfe" und "das ist nicht Gesund". Auf die Idee das es der Gesellschaft nichts angeht, solange keiner verletzt wird spielt für viele keine Rolle mehr.

Ich bin auch nicht glücklich mit meinem Leben, aber mein Name ist Programm und spätestens mit einer Niederlage vor dem BVerfG kann es wieder anders aussehen.

"die Gedanken sind frei" wird durch das Themenkomplex "Pädophilie" leider ausgehöhlt und keiner traut sich dagegen was zu sagen, denn dann wird man halt einfach diffamiert mit "du findest sexuelle Fantasien mit Kindern in Ordnung!!!??!?!?"

Mal abgesehen davon das die Gedanken niemanden etwas angehen; was ist denn die Alternative? Es kann ja nur die Kontrolle der Gedanken sein. In keinem anderen Kontext würde jemand von Gedankenverbrechen sprechen und das auch noch rechtfertigen.

Vielen Dank für diesen Artikel, Sirius.

Die Unterstützung von "Schicksal und Herausforderung" für diese Verschwörungstheorie hat den Verein in meinen Augen endgültig disqualifiziert als adäquate Repräsentanz pädophiler Menschen.

Ich habe ihnen damals auch geschrieben, mit welchem Unsinn sie sich da gemein machen und dass ich es für die Patienten, aber auch für Pädophile für gefährlich halte, wenn sich diese fiktiv-mythologischen Erzählungen weiterverbreiten. Die Gründe, warum, hast du oben ja sehr gut dargelegt. Und darüber hinaus noch viele weitere kluge Gedanken formuliert. 1A.

Oha, die Zitate sind teils wirklich heftig. Dabei scheint es aber weniger spezifisch gegen Pädophilie zu gehen, sondern mehr das Thema genutzt zu werden, um damit gegen andere Minderheiten zu hetzen (LGBT, Migranten). Das ist typische rechte Propaganda, erschreckend finde ich vor allem, wie verbreitet diese inzwischen im EU-Parlament zu sein schein.

Bitter finde ich vor allem diesen Redebeitrag einer litauischen Abgeordneten:

Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass wir hier in diesem Saal, wenn wir über die sexuelle Ausbeutung von Kindern, über Pädophilie, über ein so brutales Verbrechen sprechen, plötzlich anfangen, unsere Reden gegen die Menschenrechte, gegen sexuelle Minderheiten zu richten, ohne zu begreifen, dass auch heterosexuelle Menschen schreckliche Verbrechen begehen, ebenso wie eine kleine Zahl von homosexuellen Menschen.

Sirius, vielen lieben Dank für diesen Beitrag! Ich hatte meine Bedenken über die Unterstützung von SuH im öffentlichen Bereich von GSA geäußert, aber der Beitrag wurde leider nie freigeschaltet.

Auch wenn SuH ein wichtiger Verein ist, so fühle ich mich hier und bei WsaM deutlich wohler. Für mich bist du das "Gesicht" hinter diesen Projekten und daher ein echtes Vorbild.

Zum Film an sich kann ich leider nichts großartiges sagen außer das sich meine Befürchtungen bewahrheitet haben.

Danke für die Rezension, das hat man sich bei der art von Film und dem vorher auf der Website gezeigtem "es gibt keine beweise" schon vorher denken können, aber gut das ihne jemand neutrales gesehen hat

Habe den Post entsprechend bearbeitet. Die Zitate sind alle von der jeweiligen Muttersprache des Abgeordneten ins Englische übersetzt. Am besten gerne über Google-Translate der übersetzt ganze Seiten auch wenn verschiedene Sprachen enthalten sind.

Es wird keine wirkliche Verhandlung geben, denn es herrschte absoluter Konsens. Gesprächsbedarf gab es lediglich bei dem Blocken von Webseiten, da die Filtertechnologie missbraucht werden könnte, und das es einigen nicht weit genug geht.

Hi, kannst du die Quelle (auch für die Zitate von den Abgeordneten) einmal verlinken? Wenn ich das richtig sehe ist die letzte Entwicklung die Abstimmung vom Juni im EU-Parlament, wo der Vorschlag angenommen wurde. Jetzt müsste die Verordnung seit Ende Juni im Trilog mit der Kommission verhandelt werden, ich habe da aber noch keine weiteren Informationen zu gefunden.

Hey Sirius,

die EU-Richtlinie über den Kampf gegen Kindesmissbrauch wurde beschlossen und einigen Abgeordneten geht es nicht weit genug, so dass es nochmal an die Kommission ging. Fiktives Material und reales Material wird in Zukunft gleich behandelt, so dass es für Täter, die nur auf sich achten und kein Problem mit Ethik etc. haben keinen Grund mehr gibt sich auf fiktives Material zu beschränken. Wenn man sich das Menschenbild was die von Pädophilen haben anschaut dann verwundert das alles nicht; automatische Abschiebung von Migranten sofern sie eine pädophile Identität haben etc.

Ich habe das alles ausführlich auf Englisch hier auf Prostasia beschrieben: https://forum.prostasia.org/t/eu-is-officially-introducing-a-mandatory-ban-on-clsd/4350/19

Dass manche der Fragen bei einer positiven Antwort zu einem höheren Ergebnis führen, finde ich echt schräg. Zb Frage 10. "Ein Kind zärtlich zu streicheln, wird ihm nicht so sehr schaden, wie mit ihm Geschlechtsverkehr zu haben."

Natürlich habe ich da voll zugestimmt. Wenn Eltern ihr Kind streicheln ist das doch etwas völlig anderes als Vergewaltigung. Sondern etwas Positives, Fürsorgliches, NOTWENDIGES. Aber ich denke das ist jedem Klar. Die Aussage ist nur scheiße formuliert. Da sollte noch ein "im Genitalbereich" oder "mit sexuellen Hintergedanken" rein...

Und auch dann noch: Ich würde lieber seelisch gequält werden, als seelisch UND körperlich. Nur weil man sieht, dass es verschieden schlimme Ausmaße von Kindesmissbrauch gibt, heißt das doch noch lange nicht, dass man die am wenigsten furchtbaren Handlungen auch nur ansatzweise für vertretbar halten würde.

Habe die Tipps von Klase angwendet und musste mir anhören, das es zu meinem besten ist meine Fantasien zu unterdrücken und in Therapie gehen soll, wenn ich damit ein Problem habe.

Ich kann es verstehen wenn man damit Hands-on Delikte, (Cyber-)Grooming oder den Konsum von realem Material meint. Alles andere verstehe ich nicht, da es bei der Fiktion kein Opfer (Darsteller) gibt und ich Missbrauch in allen Formen bereits ablehne.

Das Problem ist primär dieses massive Stigma, was einem in den sozialen Untergrund treibt. Immer schön still sein, wenn Pädophilen der Tod gewünscht wird, oder man das Wort für Missbrauchstäter nutzt. Wissenschaftler die gegen ankämpfen werden diffamiert, so das es für jeden der gegen den Strom schwimmt sein Leben riskiert.

Für was? Für anonyme Pädophile, die man nicht kennt? Dessen Leid unsichtbar ist? Personen wie Frau Mathäus und Frau Dr. Jenny Lederer sind selten und werden aktiv auf Twitter/X diffammiert.

Wir kämpfen gegen das Puppenverbot und am Ende kommt es wieder durch eine EU-Regulatorik herein. Die Tatsache das ich noch Lebe habe ich Seiten und Gegenstimmen wie dieser zu verdanken, denn dieser Sturm um einen herum ist mittlerweile nicht mehr zu ignorieren. Egal wohin ich gehe sehe ich einen aktiven Kampf gegen unsere bloße Existenz und jeglichen Ausdruck unserer Identität.

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/internet-watch-foundation-zahl-der-ki-videos-von-sexuellem-kindesmissbrauch-nimmt-zu-a-c376628b-d801-42fe-9aba-15bf854a3e3d

Die Tatsache das man das negativ sieht und dann auch noch "Es ist Zeit, die fehlen könnte, wenn die Ermittler in den beschlagnahmten Datenbergen nach Belegen für einen noch laufenden Missbrauch suchen, um die Übergriffe in der echten Welt zu stoppen."

Das hält die doch auch bei Puppen und anderen Inhalten nicht auf. Daher ist es denen ja völlig egal, ob es real ist oder nicht. Das Puppenverbot, sollte es gekippt werden, bringt hoffentlich vernunft in dieses Thema. KI wird weiter wachsen und am Ende wird man sich nur damit befassen. Es gibt eben keinen Anreiz KI zu regulieren, wenn es 1:1 gleich behandelt wird.

@Endlich

Aktuell sieht es so aus das die Beschwerden nach Reihenfolge abgearbeitet werden. Die Beschwerde zu § 184l StGB ist unter Offenloch in der 4. Position und die ersten beiden wurden bereits bearbeitet (aber noch nicht veröffentlicht, da auf einen Beschluss verwiesen wird ohne Verlinkung).

Ich rechne daher aktuell mit einer Entscheidung bis frühestens September. Wenn die Entscheidung negativ ausfällt dann werde ich meine Auswanderung vorbereiten, das Ersparte und die Dokumente wurden über die Jahre vorbereitet...

Ich würde das so auch nicht sagen. Ich sage immer, es fehlt eigentlich ein Extrawort dafür. Spaßeshalber habe ich das mal "wöllen" genannt. Ich würde Sex mit Kindern wollen, wenn das real problemlos möglich wäre. Da es das nicht ist, will ich es auch nicht wirklich, sondern es ist ein Fantasiekonstrukt. Mit dem neuen Wort wäre es also "Ich wöllte es, aber ich will nicht."

"Es ist aber richtig, dass alle Pädophilen Sex mit Kindern wollen. So ist das definiert. Ob es derjenige dann tatsächlich macht, ist wieder eine andere Sache."

Ich meinte "wollen" im Sinne von "ausleben wollen", nicht im Sinne von "sich wünschen".

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

Suche

Neuste Kommentare

Ich finde es gut, das du dich intensiv mit dem Buch auseinander gesetzt hast. So konnte hier der eine oder andere Fehler aufgezeigt werden. Das Fazit finde ich dann aber doch etwas zu harsch. So erreicht man nichts.
Vielen Dank, lieber Sirius, für deine akribische Auseinandersetzung mit dieser fürchterlichen Schrift. Für mich ist das einer der wichtigsten Artikel im Netz. Danke!
Das ist weniger die Ahnungslosigkeit, sonder mehr eine Pädophobie. Es hat zwar rein gar nix mit Pädophilie zu tun, aber das Stigma ist so stark das ein kollektives moralisches Weltbild entsteht und jedwede Abweichung von dieser Empörung riskiert sozial ausgegrenzt bzw. als Pädofreund abgestempelt zu werden. Die Gesellschaft ist tatsächlich krank durch diese Moralpanik.
Ich suche schon lange nach guten Begriffen für diese Unterscheidung: Bedürfniswunsch und Handlungswunsch erscheinen mir da sehr passend, daher danke dafür! Was diese Aussagen angeht... Wenn du Personen, die gerade erst 18 sind, attraktiv findest, bist du eine Gefahr. ... so bin ich doch jedes Mal wieder einigermaßen schockiert, wie wenig Ahnung manche Menschen von Recht und Biologie haben und zusätzlich offenbar nicht zwischen Bedürfnis- und Handlungswunsch unterscheiden können.