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Ich warte insbesondere darauf, wenn ich meine Neigung neuen Leuten gegenüber benenne, nicht mehr Dinge wie "nicht-übergriffig" dazusagen zu müssen oder "aber ich begehe keine Übergriffe". Auf den Moment wo es selbstverständlich und "common knowledge" wird, dass Pädos normalerweise "normal" sind und die Gruppe übergriffiger Menschen ein separates Phänomen ist.

Schneeschnuppe

Sehr guter Beitrag. Damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ich denke zu solchen Sachen müssten wir konzertiert alle ähnliche Briefe an solche Leute schicken. Dann käme vielleicht eine Reaktion.

Ich find das super geschrieben. Nicht zu lang, nicht zu kurz und einfach auf den Punkt. Danke.

Hallo Weisskuchen,

vielen Dank für deinen Zuspruch! Sirius hat ja bereits einen Youtubekanal

Sirius' Youtubekanal

Ich denke ein gemeinschaftlicher Kanal für KiH/WsaM ist derzeit mangels anderer mutiger Pädos leider eher unwahrscheinlich.

liebe Grüße, Ruby

Hinzu kommt noch, dass solche Gesetze auch dazu dienen können, Pädophilen habhaft zu werden. Die Bevölkerung hat Angst vor Pädophilen. Sie erlebt sie als Bedrohung für die eigene Sicherheit. Selbst diejenigen, die wissen, dass nicht alle Pädos Kinder missbrauchen, haben keine Lust es drauf ankommen zu lassen. Diskriminierung und Verfolgung Unschuldiger ist da nur ein annehmbarer Kollateralschaden, denn es handelt sich bei den Pädos ja ohnehin um "die". Irgendwelche Typen, die ohnehin keinen Platz in der Gesellschaft haben und auf die man verzichten kann. Damit man in einem Rechtsstaat allerdings die Möglichkeit hat, einen Pädo aus dem System zu entfernen, ihm zu verbieten sich Kindern je wieder auch nur zu nähern und insbesondere ihm Grundrechte wie die freie Berufswahl zu nehmen (damit er kein Erzieher werden kann, z.B.), muss man ihn zu einem Straftäter machen. Und das geht am einfachsten durch Kriminalisierung aller Verhaltensweisen, die ein Pädo wahrscheinlich so in seinen vier Wänden tut. Die Politik ist also nicht interessiert an der Verfolgung von Straftätern, sie ist ausschließlich an der Erschaffung dieser interessiert, damit ihr Utopia einer pädofreien Gesellschaft möglich ist, ohne die Guillotine wieder aus dem Keller holen zu müssen.

Ich bin überhaupt nicht der Fan von Aussagen, dass der Staat mit seiner Gesetzespolitik auf sein Volk Rücksicht nimmt. Im Gegenteil: Er grenzt sein Volk mit den Geboten und Verboten ja im Prinzip immer ein.

Nunja, eigentlich sollte es ein zweischneidiges Schwert sein: Der Staat grenzt ein und beschränkt, aber schützt damit auch die Bürger in seiner Obhut.

Das Problem sehe ich darin, dass das bei uns nicht so wirklich funktioniert. Schwierig wird es immer, wenn eine Mehrheit entscheidet, dass eine Minderheit so unmenschlich und gefährlich ist, dass sie keine Rechte und keinen Schutz verdient, sondern verfolgt und ausgegrenzt gehört.

Eigentlich haben wir Anti-Diskriminierungsgesetze, die es verhindern sollen, dass die Mehrheit sich gegen Minderheiten so verhalten kann. Problem bei uns ist aber mal wieder, dass wir als derart gefährlich gesehen werden, dass die Ungleichbehandlungen nicht als Diskriminierung, sondern als notwendige Schutzmaßnahmen verstanden werden. Alexander Hoffmann von der CDU/CSU hat es in einer Rede vor dem Bundestag mal auf den Punkt gebracht:

Ein pädophiler Sexualstraftäter hat eine Rückfallquote von 50 Prozent, meine Damen, meine Herren. 50 Prozent! Und deswegen reden wir hier nicht über eine Stigmatisierung, sondern über eine Maßnahme, die notwendig ist;

Und genau das ermöglicht es auch, das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung für pädophile Menschen durch zB ein Puppenverbot einschränken zu wollen, ohne dabei auch nur Indizien liefern zu müssen, dass dadurch die Rechte anderer geschützt werden würden. Da kein Politiker mit ernsthaften Gegenwind rechnen sind solche Forderungen eine leichte Methode, um die eigene Popularität zu steigern.

Genau so ist es Luerker, Pädos hätten ein Jahr Zeit Verfssungsbeschwerde gegen die neuen Unrechtsgesetze einzulegen glaub ich, die Frage ist nur wer es macht bzw. wer mitmacht

Der Kampf ist nicht aussichtslos auch wenn es depri ist wenn man gegen einen Teil seiner eigenen Gesinnungsfreunde kämpfen muss. . Kämpf immer weiter Luerker.

eine ablehung ohne Begründung mag sicher möglich sein jedoch gilt es hier einige wichtige Eckpunkte zu bedenken die du gänzlich ignorierst.

1) Der Deutsche Richterbund, und somit auch die Verfassungsrichter, haben in einer Öffentlichen Stellungsnahme das Gestz bereis in seiner gänze, recht scharf kritisiert als solches ist eine Ablehnung auf Grunde von unliebsamkeiten unwahrscheinlich.

2) Bundesverfassungsrichter müssen sich um die Politik einer Entscheidung nicht kümmern. Sie werden einmalig auf 10 Jahre unabsetzbar gewählt und dürfen nicht wider gewählt werden. In anderen Worten sich um die Politik zu sorgen bringt den Verfassungsrichtern nichts da sie nix zu gewinnen aber auch nix zu verlieren haben auf Grunde ihrer Entscheidung.

3) Hat das Bundesverfassungsgericht bereits vorher Politisch unbequeme entscheidungen auch im Berreiche des "Kinderschutzes" getätigt. So zum Beispiel das WIDERHOLTE Verbieten der Vorratsdatenspeicherung.

Kämpf ich einen Kampf auf verlorenen Posten? JA!!!! keine Frage aber ich werde meinem Gegner nicht die genungtung geben einen Sieg egal wie klein oder Groß zu erlangen....

"Präventionsnetzwerke sind im Offenen Netz und schnell löschbar, Solche Chats im Darknet schwer löschbar dadurch länger oben und wahrscheinlicher das sich Communities bilden => Mehr zusammenhalt! => GANZ SCHLECHT!!!!!"

Schlecht oder nicht, man sollte als offenes Forum immer auch eine Kopie des Forums im Darknet haben, und die Sicherheits-Darknetadresse in der offenen Kopie auch mit angeben, mit Empfehlung an alle Leser, sich die Darknetadresse als Sicherheitsadresse zu merken.

Ich spreche von Lügen, wenn aus offensichtlichen Gründen Argumente systematisch nicht gebracht werden. "Systematisch" bedeutet, dass man es generell nirgends in den Medien finden kann, obwohl sie von den Betroffenen regelmäßig vorgebracht werden. Von offensichtlichen Gründen spreche ich, wenn die verschwiegenen Argumente gut genug sind, die offizielle Propaganda zu widerlegen - dann ist der Grund ja offenbar, dass man eben keine Gegenargumente hat, und das Argument deswegen verschweigt. Das bedeutet aber automatisch, dass man auch weiß, dass man die Leute falsch informiert, wenn man die Standardposition darstellt, aber eben verschweigt, dass es Gegenargumente gibt, die diese Standardposition widerlegen. Wer aber bewusst falsche, widerlegte Positionen verbreitet, lügt. Auch wenn die Lüge nur darin besteht, das man wichtiges verschweigt.

Ansonsten können wir uns sicherlich in diesem Fall mal freuen, wenn die generelle Lüge, pro-pädophile Argumente pauschal zu verschweigen, diesmal dazu führt, dass noch schlimmere und hässlichere Lügen unterlassen wurden. Lügen bleiben trotzdem Lügen, und Lüge ist für mich alles, womit anderen bewusst und gezielt Falschinformation vermittelt wird, auch dann, wenn rein formal nur etwas wichtiges weggelassen wird, etwas, was, würde man es ehrlich hinzufügen, den Eindruck völlig verändern würde.

Du merkst das ja auch selbst, mit deinem Beispiel vom Arbeitstag - das wegzulassen würde natürlich gar nichts ändern am Gesamteindruck, und deshalb hast du es ja auch gewählt. Es geht darum, dass gezielt durch das Weglassen ein falscher Gesamteindruck hergestellt werden soll. Das ist es, was ein Weglassen zur Lüge macht.

Ich finde es etwas weit hergeholt, hier von Lügen zu sprechen. In der Chatgruppe wird wohl über alles Mögliche geredet worden sein, was in den Medien nicht erwähnt wurde. Oder ist es auch eine Lüge, wenn nirgendwo erwähnt ist, dass sich die Teilnehmer auch mal darüber beschwert haben, dass sie heute so einen langen Arbeitstag hatten?

Letzten Endes ist es eine Frage danach, worauf der Fokus in der Berichterstattung gelegt wird. Da bleibe ich dabei – meiner Ansicht sollte jeder, der sich gegen die Stigmatisierung von Pädophilie positioniert sehr froh darum sein, dass gerade darauf der Fokus nicht gelegt wurde. Es reicht mir schon, dass permanent von "Pädophilen-Netzwerken" und "Pädophilen-Chats" geredet wird und damit unser Selbsthilfechat und andere legitime Bemühungen zur Selbsthilfe auf eine Stufe mit solchen kriminellen Vereinigungen gestellt werden.

Erstmal sind die Vorschläge ganz eindeutig verfassungswidrig. Denn sie verletzen den Kernbereich privater Lebensgestaltung.

Den definiert das BVerfG folgendermaßen:

Das Bundesverfassungsgericht erkennt [] einen letzten unantastbaren Bereich privater Lebensgestaltung an, der der öffentlichen Gewalt schlechthin entzogen ist (vgl. BVerfGE 6, 32 [41]; 389 [435]; 54, 143 [146]; st. Rspr.). Selbst schwerwiegende Interessen der Allgemeinheit können Eingriffe in diesen Bereich nicht rechtfertigen; eine Abwägung nach Maßgabe des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes findet nicht statt (BVerfGE 34, 238 [245]). Dies folgt einerseits aus der Garantie des Wesensgehalts der Grundrechte (Art. 19 Abs. 2 GG), zum anderen leitet es sich daraus ab, daß der Kern der Persönlichkeit durch die unantastbare Würde des Menschen geschützt wird. BVerfGE 80, 367

Kriterien was dazugehört sind: a) Es kommt zunächst darauf an, ob der Betroffene einen Lebenssachverhalt geheimhalten will oder nicht. Denn dort, wo der Betroffene auf Geheimhaltung selbst keinen Wert legt, ist der Kernbereich schon wegen dieses Umstands in aller Regel nicht berührt. Andererseits läßt sich der Kernbereich des Persönlichkeitsrechts nicht in der Weise bestimmen, daß es allein auf den Willen des Betroffenen zur Geheimhaltung ankommt.

b) Ob ein Sachverhalt dem Kernbereich zugeordnet werden kann, hängt ferner davon ab, ob er nach seinem Inhalt höchstpersönlichen Charakters ist und in welcher Art und Intensität er aus sich heraus die Sphäre anderer oder die Belange der Gemeinschaft berührt. BVerfGE 80, 367a

Zur Entfaltung der Persönlichkeit im Kernbereich privater Lebensgestaltung gehört die Möglichkeit, innere Vorgänge wie Empfindungen und Gefühle sowie Überlegungen, Ansichten und Erlebnisse höchstpersönlicher Art zum Ausdruck zu bringen, und zwar ohne Angst, dass staatliche Stellen dies überwachen. Vom Schutz umfasst sind auch Gefühlsäußerungen, Äußerungen des unbewussten Erlebens sowie Ausdrucksformen der Sexualität. Die Möglichkeit entsprechender Entfaltung setzt voraus, dass der Einzelne über einen dafür geeigneten Freiraum verfügt. 1BvR 2378/98 Rn. 120

Nutzen wird uns dies null komma gar nichts. Wir können zwar eine Verfassungsbeschwerde einlegen im ersten Jahr. Aber das wird uns gar nichts bringen: Politisch unangenehme Verfassungsbeschwerden werden nämlich einfach nicht angenommen. Dazu gibt es BVerfGG § 93d (1) Die Entscheidung nach § 93b und § 93c ergeht ohne mündliche Verhandlung. Sie ist unanfechtbar. Die Ablehnung der Annahme der Verfassungsbeschwerde bedarf keiner Begründung.

Werden Lügen dadurch besser, dass sie uns zufällig auch mal nutzen?

Erstmal wäre die Frage, wieso es überhaupt ein Problem sein sollte, wenn ein Pädo solch einen Chatserver benutzt.

Pädos haben natürlich das Bedürfnis, sich mit anderen Pädos zu treffen und über alles mögliche auszutauschen. Das ist ihr legitimes Menschenrecht. Es gibt aber nun einmal Pädohasser, die sie mit allen Mitteln verfolgen. Um sich vor denen zu schützen, können sie solche einfachen Methoden wie auf ihren öffentlich sichtbaren Seiten zu schreiben "ich bin pädophil" nun einmal nicht nutzen. Sie bräuchten öffentlich bekannte Treffpunkte, die sie ungehindert durch Pädohasser aufsuchen können ohne dabei ihre Identität preisgeben zu müssen. Die Pädohasser wollen dies natürlich verhindern. Es muss somit für die Pädohasser unmöglich sein, solche Treffpunkte zu zerstören, ihre Benutzer zu identifizieren oder das, was sie dort tun, zu überwachen. Wenn dies nicht gegeben ist, ist es für sie sehr gefährlich bis unmöglich, ihr legitimes Bedürfnis nach Kommunikation mit anderen Pädos zu befriedigen.

Und man möchte natürlich als Pädophiler, dass diese Unmöglichkeit nicht nur dadurch zustande kommt, dass der Betreiber des Chatservers halt pädofreundlich ist, einmal weil sich das ja ändern kann, und man andererseits auch nicht sicher sein kann. Es wäre vorzuziehen, wenn es den Pädohassern einfach technisch unmöglich wäre, dies zu tun. Dann hinge es nicht mehr vom guten Willen des Betreibers ab, der könnte dann auch nichts dagegen machen, außer halt den ganzen Server ausmachen.

Aber wenn es ein Chatserver den Pädohassern unmöglich macht, Kommunikation unter Pädophilen zu stören, dann macht er es automatisch auch den Pädophilen unmöglich, Kindervergewaltiger daran zu hindern, sich auch miteinander zu treffen und auszutauschen. Außer eben den Server ganz stillzulegen, für alle.

Hat man das einmal verstanden, akzeptiert man es: Solche Software schützt entweder alle oder gar keinen. Die Antwort ist also, sie landen dort, weil sie nur dort ihre legitimen Bedürfnisse erfüllen können, und sie tolerieren, dass dort andere genau dieselben genauso legitimen Bedürfnisse erfüllen.

Es ist ja, nebenbei, auch nicht schlimm. Denn Leute mit wirklichen, harten antisozialen Neigungen sind alleine viel gefährlicher. Auch ihnen kann eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten dabei helfen, nicht in antisoziale Handlungen reinzugeraten. Sich beispielsweise mit dem Ansehen von Gewaltvideos zu begnügen.

Die Gruppen wo die Mitglieder sich gegenseitig hochpuschen und dann gemeinsam Gewalt gegen andere anwenden, sind ja eben nicht Gruppen von Leuten mit antisozialen Neigungen, im Gegenteil, das sind hochmoralische Gruppen, die angeblich die Interessen größerer Gruppen von Menschen vertreten, nämlich den Menschen mit denen sie die Religion/Ethnie/Rasse/Ideologie teilen, und bereit sind, sich für die Interessen der Gruppe zu opfern. Die sind zwar wirklich gefährlich, aber ihr Bedürfnis nach Kommunikation mit Gleichgesinnten ist genauso legitim wie das der sexuellen Minderheiten.

Vielleicht kommt das in dem Artikel nicht deutlich genug rüber, aber das ist genau die Frage, die ich versuche zu stellen. Unabhängig davon, wie die genaue Infrastruktur der Chats jetzt aussah – da können wir eh nur spekulieren – bleibt die Tatsache, dass sich die Teilnehmer dort aufgehalten haben in dem Wissen, dass dort auch Vergewaltiger anwesend sind und entsprechende Taten geplant und besprochen werden.

Und da stellt sich eben genau diese wesentliche Frage: wieso landen so viele Menschen dort? Eine mögliche Antwort, da stimme ich dir voll zu, ist eben, dass trotz alledem die Chats für einige der möglicherweise einzige Ausweg aus ansonsten vollkommener Isolation und Ausgrenzung war. Und wenn das so ist, dann folgt daraus wiederum, dass die Gesellschaft mit dem Thema Pädophilie grundlegend anders umgehen muss, wenn wir hoffen wollen in der Zukunft den Zulauf für solche Chats dauerhaft austrocknen zu können. Strafverschärfung alleine reicht da meines Erachtens nicht, oder birgt sogar die Gefahr dieses Problem noch zu verschlimmern.

Zum Glück, muss man sagen. Denn das dort zum Teil äußerst extreme Straftaten gegen Kinder geplant und durchgeführt wurden, lässt sich wohl im Angesicht der bereits erfolgten Verurteilungen nicht bestreiten. Das Letzte, was wir gebrauchen können, ist meiner Ansicht nach, dass Anti-Stigma-Botschaften in einem Atemzug mit solchen Fällen genannt werden – denn das würde bei vielen wohl nur die ohnehin schon verbreitete Ansicht verstärken, die Anti-Stigma-Bemühungen dienen nur der Rechtfertigung von Straftaten und dazu, Missbrauch gesellschaftsfähig zu machen.

"Die Schnipsel aus den Chats, die bisher an die Öffentlichkeit gelangt sind, erwecken bei mir den Eindruck, dass dort Menschen anwesend waren, welche die Vorurteile und Ansichten der Gesellschaft über Pädophile aufgesogen haben wie einen Schwamm."

Dass die Medien sich genau die Schnipsel raussuchen, genau das tun sollen, nämlich die Vorurteile und Ansichten der Journalisten bestätigen sollen, versteht sich von selbst. Die dort sicherlich auch vorhandenen Schnipsel darüber, was es so alles an Unrecht gegenüber Pädophilen gibt, werden natürlich nicht gebracht.

Versuchen wir mal ein bisschen was zu klären: "die in diversen Chaträumen". Es gab also verschiedene Chaträume. "Von Menschen, die sich gegenseitig versichern, dass sie niemals gegen den Willen der Kinder handeln und nie Gewalt anwenden würden, während gleichzeitig die missbrauchten Kinder in den Videoaufnahmen "Aua" schreien und nach ihrer Mutter rufen." Diejenigen, die nur gewollten Sex akzeptieren, grenzen sich genauso von Vergewaltigern ab wie das unter Heteros auch selbstverständlich ist. Genauso grenzen sich die, die nur FKK-Kinderbilder tauschen wollen, von denen ab, die sexuelle Handlungen sehen wollen. Dass sich, wenn es verschiedene Chaträume gab, die Einvernehmler im selben Raum befinden, in dem sich die SMler Gewaltvideos austauschen, glaube ich daher nicht. Es wird ja formal auch gar nicht behauptet - es heißt ja eben nur "gleichzeitig" und nicht "im selben Chatraum". Natürlich wird gleichzeitig in verschiedenen Chaträumen was geschrieben und gesendet worden sein, nur halt in verschiedenen Räumen verschiedenes.

"dann stellt sich zwingend die Frage, was passiert ist, dass so viele Menschen sich in diesen Chaträumen versammelt und den zynischen und unmenschlichen Unterhaltungen über missbrauchte Kinder mindestens zugesehen haben."

Und dieses "zumindest" gilt deswegen eben nicht. Die zynischen und unmenschlichen Unterhaltungen werden in den Chaträumen stattgefunden haben wo dieselben Zyniker Vergewaltigungsvideos ausgetauscht haben. Das ist nur das, was die Zeitungsschreiber mit ihrem "gleichzeitig" suggerieren wollten,

Wenn, dann kann man die Frage stellen, wieso diejenigen, die nur einvernehmlichen Sex wollen, oder auch gar nichts illegales wollen, sondern nur mit anderen Pädos quatschen wollen, eine Infrastruktur nutzen, die auch Chaträume für Vergewaltiger zulässt. Die ist aber einfach beantwortet - es gibt für diese Leute halt nichts anderes, sie waren froh, dass sie überhaupt einen Platz gefunden haben, wo sie sich mit Gleichgesinnten in ihrem Chatraum austauschen konnten.

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Ja, denn der ICD-11 ist seit dem 01.01.2022 in Kraft. In Deutschland wird er noch nicht im Alltag angwendet, da das ganze Gesundheitssystem umstrukturiert werden muss. Logischerweise heißt das nicht, das man das nicht einfach ignorieren kann, denn es ist in Kraft. Deutschland muss es nur umsetzen und hat dafür 5 Jahre Zeit - es wird also kommen. Das man jetzt an alten wissenschaftlichen Erkenntnissen verweist nur weil die Bürokratie/Politik so langsam ist wäre absurd. In 2 BvR 686/19, Zeile 18 wird bspw. auf den ICD-11 verwiesen (dort war es nicht einmal in Kraft getreten). Ich hoffe daher das der ICD-11 in den Verfassungsbeschwerden benannt wurden, denn diese ganzen Gesetze verfolgen somit gesunde Menschen ohne Erkrankung, aber auch solche mit einer pädophilen Störung. Es ist daher doppelt Scheiße.
Wie sieht es eig. mit dem ICD-11 aus? Muss sich das BVerfG daran orientieren? Denn sonst wird es doch wieder nur den ICD-10 nutzen und von Präferenzstörung reden und ggf. die Entscheidung negativ beeinflussen. In all den Entscheidungen, wo Pädophilie erwähnt wird geht es immer um Störung und die Gefahr einer pädophilen Neigung. Eindach selbat mal "pädophil" auf der Seite des BVerfG suchen. Im Jahr 2020 ist in einem Urteil von "schwere seelische Abartigkeit im Sinne des § 20 StGB" die Rede (- 2 BvR 2473/17 - - 2 BvR 2696/18 -)
Unsere Verfassung ist einfach nicht so sehr auf den Schutz eines Individuums gerichtet. In den USA wurde letzte Woche geurteilt dass das Verbot von KI generierter KiPo verfassungswidrig ist, da keine realen Kinder betroffen und es somit eine opferlose Straftat ist. Abstrakte Gefährdungen rechtfertigen nicht die Verweigerung von essentiellen Grundrechten: https://www.techpolicy.press/court-rules-that-constitution-protects-private-possession-of-aigenerated-csam/ Damit dürften auch die ganzen Puppengesetze in enigen der Bundesstaaten nichtig sein.
Regenbogenfisch zu Paravielfalt: Ein Post Mortem
@Phil Daher hat es mittlerweile für mich einen äußert faden Beigeschmack, wenn queere Verbände und -Organisiationen von Toleranz, Akzeptanz, Menschenrechten und Menschenwürde reden. Geht mir genauso. Ich kann das schlichtweg nicht mehr ernst nehmen, weil ich genau weiß, dass das nicht für uns gilt. @Anonym Bei uns ist das alles mit den Pro-Contact Leuten vergleichbar, die alle in den Dreck ziehen obwohl der Großteil in Ruhe leben möchte ohne Kontakt zu Kindern. Ich würde hier spezifizieren, dass es um sexuellen Kontakt geht. Normalen Kontakt zu Kindern sehen Anti-Cs nicht zwangsläufig als problematisch und viele hätten ihn auch gerne.