Es klebt also quasi Blut an den Händen dieser Richter. Danke, dass du noch hier bist, und anderen hilfst.
@Anonym
Nicht mal tatsächliche verfassungsfeindliche Forderungen, würden für ein Parteiverbot ausreichen.
Eine solche Pädo-Partei, würde Art. 1 GG weder ablehnen, noch dagegen agitieren (schon gar nicht in aggressiv-kämpferischer Form), sondern - im Gegenteil - den Art.1 ganz klar anerkennen. Keine Spur von Gefahr für die FDGO.
Dass Menschen, die nichts falsches getan haben außer mit der "falschen" Sexualität geboren worden zu sein allgemein für Abschaum gehalten werden, sagt nichts über Pädophile aus, sondern darüber, wie krank und kaputt diese Gesellschaft eigentlich ist. Wir haben es schon schwer genug, ohne dass wir Fremdzuschreibungen wie "Abschaum" oder "Monster" selber übernehmen und auf uns anwenden.
War jetzt sehr lange im Krankenhaus, weil ich unmittelbar nach dem Beschluss mein Leben beenden wollte. Habe nur schwarz gesehen. Wenn jemand mit ähnlichen Gedanken kämpft, dann sucht Euch anonyme Gesprächspartner, wie z. b. der MAP Support Chat.
Ich kann jeden verstehen der darunter leidet, aber denkt auch an Eure Familie und Freunde. Nutzt diese Zeit um Euch zu offenbaren, denn wenn ihr "ohnehin" gehen wollt dann habt ihr ja nichts mehr zu verlieren. Auf diese Weise hat mich meine Familie gerettet. Mein Suizidversuch war vermutlich deswegen irgendwo nicht perfekt.
@Sirius
Wenn 90% der Menschen uns für Abschaum hält, dann sind wir de facto Abschaum. Es ist ein sozialer Statusbegriff.
Selbst das Gericht hat keinerlei Verständnis gezeigt, kein Gutachten eingeholt, eine veraltete Klassifikation zitiert und Rundfunkbeiträge höher gewertet als Studien.
Das Unrecht im Urteil ist dermaßen offensichtlich, aber weil wir eben Abschaum sind nimmt es keiner wahr. Haben ja selbst alle keine Ahnung und erzählen täglich die Legende vom kranken Pädo der eine Krankheit/Störung hat. Der Senat und die armselige Qualität im Urteil ist daher einfach hinnehmbar und die Richter wussten das sich eh keine Sau das genauer anschaut.
Wir haben Mitte März und das Thema ist längst vergessen. Keine Proteste, keine Warnungen, keine Stellungnahmen weiterer Organisationen.
Wir sind der Abschaum, der Bodensatz der Gesellschaft.
Wir sind Abschaum und mehr nicht.
Nein, wir werden nur von den meisten Menschen für Abschaum gehalten. Ein wichtiger Unterschied.
@Nixda
Nein, das kann man ironischerweise eben nicht so einfach. Das BVerfG kann Parteien verbieten und es hat im Puppenurteil klargestellt das pädophile Fantasien als solche und selbst private und verborgene Masturbation die Würde von Kindern verletzte. Damit wäre so eine Partei nach Lesart des Senats im Konflikt mit Art. 1 GG.
Ein Verbotsverfahren wäre zwar nicht erfolgrrich, weil unbedeutend, aber Behörden können unzählige Steine in den Weg legen.
Wir sind Abschaum und mehr nicht.
Naja, theoretisch kann man ja eine Partei gründen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation und Lebensperspektive pädophiler Menschen einsetzt. In undemokratischen Ländern, gäbe es diese Möglichkeit erst gar nicht. Daß ein solches Unterfangen - gerade im gegenwärtigen Zeitgeist - wohl ziemlich aussichtslos wäre, ist eine andere Sache.
ACH nvm haben bis zum 02.11 habs mit Juni verwechselt
In 2 Wochen muss die Beschwerde eingereicht werden. Habe angst das die es nicht schaffen.
Dieser Vorgang ist wieder einmal ein Beweis dafür, dass in den angeblich so demokratisch verfassten westlichen Ländern gesetzestreue pädophile Menschen nur aufgrund ihrer Präferenz, die sie sich nicht ausgesucht haben, von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Es wird immer so getan, als diene dies alles dem Kinderschutz, in Wirklichkeit geht es nur darum, unschuldige Menschen zu stigmatisieren und dafür eignen sich Pädophile Menschen am besten, weil sie KEINE gesellschaftlich relevante Gruppe hinter sich haben, die sie unterstützt.
Daher kann mir niemand erzählen, dass der Umgang mit pädophilen Menschen in unserer Gesellschaft angemessen ist, denn dieser ist einfach nur beschämend.
Weil sich die Richter*innen am Bundesverfassungsgericht auch nur die stigmatisierende Art und Weise, wie Pädophilen begegnet wird, auch durch das Gericht selbst, schönreden und sich null dafür interessieren, wie Pädophile ihr Leben führen.
Angesichts des Urteils des Bundeverfassungsgerichts zum Puppenverbot verwundet mich diese Stellungnahme überhaupt nicht.
Das Problem ist ja das sich dieses zombie tabu eben nicht töten lässt das selbst gerichte jeder Kritik absolvieren und mundtot machen. Daher ist es komplett aussichtslos weil sich die Gesetze ja nicht ändern wegen der hetze das Boot fährt ja schon seit vielen Jahren so so das reden hier nichts mehr bringt
Mich erinnert das etwas an Allen Walker. Mit dem Unterschied das es bei them ja die Forschung, nicht die Identität war die zum Verlust geführt hat. Da Frag ich mich gerade ... was ist aus them eigentlich geworden.
Die Frage ist ja auch, was du von einem Outing hättest? Niemanden geht es etwas an, dass ich mich zu kleinen Mädchen hingezogen fühle. Dadurch, dass die Menschen Pädophile für Monster halten (oder das sowieso mit Missbrauchstäter gleichsetzen), denkt niemand daran, dass ich das sein könnte.
Aus meiner Erfahrung geht es in der Pädagogik und im Kinderschutz allgemein um ein angemessenes Verhalten gegenüber Kindern. Mir ist da im echten Leben in dem Zusammenhang nie der Begriff "Pädophilie" begegnet. Da wurde ich sogar beispielsweise in einer Schulung eher noch vor Falschbeschuldigungen durch die Eltern gewarnt. Da hieß es auch, dass selbst Frauen beschuldigt werden, auch wenn nichts gewesen ist.
(Natürlich ist es trotzdem schlimm, wie mit Thornton umgegangen wurde, keine Frage.)
Da bin ich komplett bei dir. Ich denke, dass in diesen Internet-Foren allgemein die wenigsten Pädos näheren Kontakt zu Kindern haben - unabhängig von der Einstellung. Es gibt ja auch bei den "Anti-Cs" Erzieher, Lehrer, Trainer usw. genauso wie es bei den "Pro-Cs" genug gibt, die hauptsächlich in der Wohnung sitzen und Kinder höchstens aus der Ferne sehen.
Die "Anti-Cs" sind aber ja sowieso dagegen, auch wenn sie keinen Kontakt zu Kindern haben, während viele "Pro-Cs" in einer Illusion leben, weil ihnen die Erfahrung mit Kindern fehlt.
P.S.: Ich mag diese Begriffe nicht, aber ich benutze sie hier mal, um es einfach zu halten.
Das BVerfG hat ja gesagt das Pädophile nur geächtet werden, wenn sie Straftaten begehen, oder sich ihre Persönlichkeit "negativ" entiwickelt.
Das man so eine Scheiße von sich geben kann während die Realität TÄGLICH das Gegenteip beweist ist mir ein Rätsel.
Womöglich wäre ein Outing sogar eine Möglichkeit, das Stigma abzubauen, weil die Leute dann endlich mal lernen würden, dass wir halt Menschen wie jeder andere sind
Ich sag' mal so … wie viele Menschen sind nach dem versehentlichen Outing von Jim Thornton auf diese Idee gekommen?
Die Leute denken nach einem Outing nicht "oh krass, ich wusste gar nicht dass nicht alle Pädophile Monster sind", sie denken eher "oh krass, ich hätte nicht erwartet dass der so ein Monster ist".
Interessant an den Fotos: Er ist im Chat sogar drauf aufmerksam gemacht worden, dass jemand im Flugzeug den Bildschirm sehen könnte und hat darauf abwiegelnd reagiert. Sinngemäß: "Was soll schon sein, wenn jemand ein paar zufällige Zeilen Text auf dem Bildschirm sieht."
Im Grunde war es nichts weiter als das verdammte Stigma, was Thornton seinen Job gekostet hat. Es war zwar ziemlich leichtsinnig, so offen mit einem Laptop (und dazu noch in der Economy Class, wie man auf den Fotos erkennen kann) in einem Chatraum für Pädophile zu chatten, aber trotzdem hat er nichts falsches gemacht. Es scheint auch laut Polizei keine Hinweise auf Straftaten zu geben. Er wurde gefeuert, weil er pädophil ist.
Ich habe auch schon einige Male mit dem Gedanken gespielt, mich zu outen, aber verwerfe die Idee dann doch immer wieder sofort. Womöglich wäre ein Outing sogar eine Möglichkeit, das Stigma abzubauen, weil die Leute dann endlich mal lernen würden, dass wir halt Menschen wie jeder andere sind, und eben nicht irgendwelche Monster, die nur Kindern auflauern wollen oder im Darknet rumlungern... Gleichzeitig ist ein Outing aber gerade wegen des Stigmas viel zu gefährlich. Ich traue mich das defintiv (noch) nicht.
Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.