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Cornelius

Das ist natürlich nur Spekulation, aber möglich wäre es.

Für die Zukunft des Rechtsstaates würde das nichts gutes verheißen.

Habe echt das gefühl das hier KI zum Einsatz gekommen ist, weil anders kann ich mir die widersprüchliche Quellenarbeit nicht erklären. Ähnliche Erfahrungen habe ich gemacht als ich versucht habe nach Kritik zu diesem Urteil mittels KI zu suchen. Da kam auch nur geschwurbel, so dass z. B. Quellen zitiert wurden die angeblich auf meiner Seite sind, aber beim kontrollieren sagen die genau das Gegenteil.

Wie fühlens ich eig. Erwachsene die tatsächlich kindlich aussehen ohne das bewusst zu versuchen? Solche Menschen gibt es ja. Verletzt deren Existenz nach der Logik des BVerfG nicht auch die Würde von Kindern? Wenn man pauschal einfach irgendwelche Körper verbannt, dann diskriminierend man zwangsläufig eben andere gleich mit.

@Breaky

Die sind auch hauptsächlich im Schulbereich unterwegs, da muss man halt super Kindernah rüberkommen. Man hätte auch einfach das Maul halten können, aber dafür sind sich einige zu wichtig.

@Anonym

Habe dort mal einen Kommentar hinterlassen, mal sehen, ob er freigeschaltet wird.

Bemerkenswert übrigens, dass die Kanzlei überhaupt nicht im Bereich Strafrecht tätig ist, sondern lediglich im Arbeits-, Erb- und Kommunalrecht. Die bisherigen mir bekannten Einschätzungen von Anwälten im Bereich Strafrecht haben das Urteil allesamt kritisiert.

Cornelius

Danke für diese hervorragende Stellungnahme, der ich mich nur nur vollständig anschließen kann.

Das Urteil des Bundesverfassungsgericht ist einer schwärzesten Tage in der Geschichte der Deutschen Demokratie seit 1945, weil in der Urteilsbegründung der Abschaffung zentraler Grundrechte Türen und Toren geöffnet wurden.

Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes, die diesem Urteil zugestimmt haben, haben ihre Entscheidung nicht an einer wissenschaftlichen Faktenlage begründet, sondern sich auf Vermutungen, falsche Zitate und allgemein sehr diskriminierenden Aussagen gegenüber Pädophilen gestürzt. Denn das Ergebnis, das zum Schluss herauskommen musste, stand von vornherein fest: Dass das Puppenverbot bestehen bleiben müsste, denn sonst wären alle Parteien, KTW, die Pädojäger, Kinderschützer (auch angebliche) und Therapeut*innen, die gegenüber mit stigmatisierenden Aussagen aufgefallen sind, sofort auf die Barrikaden gegangen und hätten behauptet, dass von nun an massenhaften Missbrauch von Kindern Vorschub geleistet worden wäre, natürlich ohne jegliche wissenschaftliche Belege. Dafür haben die Richter*innen alle juristischen Winkelzüge verwendet, die es gibt und sind dabei hart an der Grenze vorbei geschliffen, wo auch die Einhaltung des Rechts von Bundesverfassungsrichtern nicht mehr erfolgt. Ich glaube nicht, dass Ihnen bewusst war, mit welcher brachialer Gewalt sie grundlegende Prinzipien des Rechtsstaates schleifen, denn beim Thema Pädophilie wirft die Gesellschaft schnell Prinzipien über Bord, die sie an anderer Stelle vehement verteidigt: Dazu gehört, dass man nur wegen der Zugehörigkeit zu einer Minderheit nicht diskriminiert werden darf, was bei Pädophilen täglich mit Zustimmung einer übergroßen Bevölkerungsmehrheit geschieht und die Brandmauer gegen die AfD, die beim Thema Pädophilie faktisch nicht existiert. Das Urteil des Bundesverfassungsgericht ist die Folge der jahrzehntelangen Stigmatisierung von pädophilen Menschen seit den 1990er Jahren, die von allen wichtigen politischen und gesellschaftlichen Akteuren getragen wird. Selbst von KTW, das in den Anfangsjahren viel zur Entstigmatisierung pädophiler Menschen beigetragen hat, kommen in letzter Zeit fast ausschließlich diskriminierende Stellungsnahmen gegenüber Pädophilen, vor allem von Herrn Prof. Dr. Beier. Wenn man ständig nur das Bild von einem Pädophilen entwirft, der andauernde Gefahr für die Gesellschaft ist und nur durch Therapie und/oder triebdämpfende Medikamente von sexuellen Übergriffen auf Kindern abgehalten werden, dann muss man sich nicht wundern, dass man am Ende die völlige rechtliche Willkür gegenüber Pädophilen in Kauf nimmt. Die Gesellschaft wird dieses Urteil nicht interessieren, weil diese durch die gezielte Nichtberichterstattung im ÖRR davon nichts erfahren hat. Dabei haben sich die Vertreter der queren Community, die Pädophile ausdrücklich diskriminieren, ihr eigenes Grab geschaufelt, denn bei einem Wahlsieg der AfD werden sie die nächsten sein, die mit Unrechtsgesetzen ins Visier genommen werden und wie man aus Erfahrungen aus den USA, Russland und der Türkei weiß, werden nur sehr wenige Richter*innen den Mut haben, sich öffentlich gegen eine Regierung des Unrechtes zu stellen.

@Breaky

Dann zieh dir gerne diesen abenteurlichen Artikel rein: https://grafkerssenbrock.com/kinderschutz-als-verfassungsrechtlicher-leitgedanke

Der Gesetzgeber ist berechtigt, gesellschaftliche Wertentscheidungen sichtbar zu machen und durch Strafnormen deutlich zu machen, dass bestimmte Verhaltensweisen mit der Werteordnung des Grundgesetzes unvereinbar sind. Gerade im Bereich des Kinderschutzes dürfe der Staat normativ verdeutlichen, dass Kinder niemals zum Objekt sexueller Handlungen oder sexueller Objektivierung gemacht werden dürfen. [...] Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Ausbeutung ist keine Aufgabe eines einzelnen Rechtsgebiets. Er ist ein tragendes Strukturprinzip der gesamten Rechtsordnung.

Danke für Euern Einsatz, aber gemessen an der Historie bin ich leider sehr pessimistisch. Das beste Beispiel ist glaube ich der WELT-Artikel von Benjamin Stibi der auseinandergenommen wurde...

Das Urteil erntet auch außerhalb der Pädophilen-Community durchaus Kritik. Insbesondere von Juristen wird es ziemlich auseinandergerissen (neben den von uns bereits verlinkten Beispielen z. B. auch auf dem Verfassungsblog), aber ich habe auch in den sozialen Medien allgemein schon einige Kommentare gelesen, die das Urteil eher kritisch betrachten.

Das wird kaum jemand lesen und niemanden jucken. Ist leider so, so tragisch es auch klingen mag. Habe mehr Widerstand aus der Zivilgesellschaft erwartet, aber so eine Scheiße wird auch noch akzeptiert.

Im Verfassungsblog gibt es endlich einen Artikel über das Urteil. Ich habe aber aufgrund der Historie der Autorin das gefühl das sie die Verfassungsbeschwerde aufgesetzt hat, oder? Soll meines Wissens nach eine "frisch studierte" gewesen sein und das passt mit ihrem Lebenslauf.

Dafür ist das Phänomen der Shifting Baselines bezogen auf Pädophile noch nicht weit genug vorangeschritten. Es gibt noch viele Schritte an möglichen Maßnahmen für „Kinderschutz“, die dazwischen kommen. Aber ja. Bei den 10 Phasen, mit denen man einen Genozid erkennen kann, sind wir längst nicht mehr bei Null:

https://gfbvblog.com/2023/01/12/genozide-erkennen-und-verhindern-10-phasen-des-voelkermordes/

Kritisch sehe ich das Bild eines Menschen mit schwarzer Hautfarbe und der Betitelung „Rechte Verfassungsfeinde“. Ansonsten finde ich die Idee gut, das Unrecht gegen Pädophile als Satire darzustellen.

Also wenn man diese neue Definition vom Kernbereich mal zu Ende denkt, dann kann am Ende ja eig. auch die Todesstrafe für Pädophile bei rauskommen. Der Kernbereich schützt ja eben vor extrem tiefen Eingriffen und da ist es egal, ob eine Massenermordung von Pädophilen den Kinderschutz stärken würde, denn der Kernbereich ist unantastbar.

Mit der neuen Definition muss der Staat ja aber nur sagen das die Vernichtung von Pädophilen bzw. der Pädophilie den Kinderschutz stärke, so dass er dann die Todesstrafe bzw. die Emordung rechtfertigen kann. Die Existenz von Pädophilie ist eine Gefahr für Kinder und damit hat die Existenz von Pädos einen Sozialbezug.

Wenn man solche Szenarien mal anwendet auf die Begründung sieht man eig. wie falsch sie den Kernbereich angewendet haben.

Die Existenzberechtigung vom BVerfG liegt in der Durchsetzung von Abwehrrechten von Jedermann ggü. dem Staat.

Warum argumentiert hier dann das Gericht wirklich fast ausschließlich aus der Perspektive des Gezetzgebers? Auf viele Punkte der Beschwerdeführer wurde entweder gar nicht, oder nur sehr dürftig eingegangen während man dem Staat ggü. den Popo pudert und zwei Küsschen auf die Wange spendiert. Viele sind doch jetzt einfach dur demotiviert mit dem Leben.

Ich bin ehrlich der Meinung das hier bewusst eine Begründungsfindung betrieben wurde zugunsten des Gesetzgebers und man viel Zeit und Mühe investiert hat um zukünftige Liberalisierungs- und Differenzierungsbewegungen zu untergraben. Es scheint tatsächlich keine Rolle zu spielen, ob jemand Kinder missbraucht oder nicht. Ist der Gesellschaft völlig Wurscht. Das diese "best practices" null funktionieren auch egal. Immer weitere Grundrechte aushöhlen, überwachen und entmenschlichen. Hat ja bisher gut funktioniert.

Naja, Wikipedia ist im politischen Bereich auch nicht immer vertrauenswürdig und manchmal auch widersprüchlich. Im Wiki-Eintrag: https://en.wikipedia.org/wiki/Pornography_in_China - steht oben: "(The Criminal Law of the People's Republic of China) ... does not prescribe possession to be illegal." Weiter unten unter "Issues" steht genau das Gegenteil: "Distributors of pornography can face up to life imprisonment and possession charges carry hefty fines and can carry prison sentences.". Keine Ahnung, was nun stimmt. Ich hätte jedenfalls keine Lust, nach China zu reisen, um es selbst herauszufinden.

"Das Bild, das man in Deutschland von China hat, ist sehr politisch beeinflusst und hat sehr wenig Wahrheitsgehalt."

Mag sein, aber selbst wenn nur die Hälfte davon stimmt, wäre das Bild immer noch grottenschlecht - und was ein China-Urlauber so alles erzählt, mag ja sehr interessant sein, hätte aber allenfalls anekdotische Evidenz.

unsere_Demokratie

@Nixda

Das was du in Deutschland in den Medien über China erfährst, hat keinen sonderlich hohen Wahrheitsgehalt.

Das beste Beispiel dafür hast du bereits mit dem Social Credit System gebracht. Hier ist mal der vierte Satz von Wikipedia dazu: There have been widespread misconceptions in media reports about a unified social credit "score" based on individuals' behavior, leading to punishments if the score is too low or rewards if the score is high.

Und wenn du das nächste mal einen Stand in der Fußgängerzone oder am Hauptbahnhof siehst, der irgendwas von Hinrichtungen und Gefangenenlager in China erzählt, dann wirst du nach 2 Minuten Nachforschung darauf kommen, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei um eine dubiose Sekte mit dem Namen Falun Dafa handelt, die in China verboten wurde. Aber die meisten Deutschen forschen halt nicht 2 Minuten nach. Ach, und die asiatisch aussehen Leute an den Ständen, sind auch meistens nicht mal Chinesen.

Das Bild, das man in Deutschland von China hat, ist sehr politisch beeinflusst und hat sehr wenig Wahrheitsgehalt. Frag einfach mal Leute, die China schon selbst erlebt haben, wie die sich gewundert haben, wie es da wirklich ist. Oder mach einfach mal selbst dort Urlaub. Ist ein sehr interessantes Land mit sehr offenen und netten Menschen. Mit denen kannst du dich auch ganz offen über Politik und die Regierung unterhalten und sie werden auch offen ihre Kritik an der Regierung äußern, ganz ohne Angst. Das ist weder die DDR noch Nordkorea.

Das was du in Deutschland über China erfährst hat ungefähr den gleichen Wahrheitsgehalt, wie das was du in Deutschland über Pädophilie erfährst.

Die Anerkennung als Kunst dürfe nicht von einer staatlichen Stil-, Niveau- und Inhaltskontrolle abhängig gemacht werden.

Was macht das BVerfG? Es schreibt Gegenständen, Verhaltensweisen und "fiktiven Vorgängen" eine moralische Wertung zu. Der Senat hat das BVerfG mit diesem Urteil demontiert.

Memedump auf KiH war definitiv nicht auf meiner Bingo Card für 2026. Aber wie soll man den ganzen Mist sonst noch aushalten...

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Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Einmal abgesehen davon, dass in der eigentlichen Erwägung, ob etwas per Strafgesetz verboten sein sollte, genaugenommen keine Moral einfließen darf, sondern nur die Abwägung, ob durch die verbotene Sache bzw. Handlung ein realer Schaden entsteht, ist alleine schon dieser Vergleich absurd. Bei den betroffenen Puppen geht es weder um reale Kinder, noch geht es um Darstellungen von Kindern in irgendeiner entwürdigenden Art und Weise. Auch an der Art, wie Pädophile mit solchen Puppen zusammenleben würden, ist nichts Entwürdigendes. Pädophile wünschen sich im Regelfall nichts anderes in ihrem Liebesleben wie die Normalbevölkerung auch. Da geht es einfach nicht um Gewalt, sondern es geht um kuscheln, Zusammensein und ja - auch um Sex. Und Sex mit Kindern ist nicht deshalb verboten, weil er Kinder entwürdigen würde. Das ist einfach Unsinn, denn seit wann verliert jemand seine Würde, wenn er Sex hat? Sex mit Kindern ist nur daher verboten, weil Kinder nicht selbstbestimmt einwilligen können und körperlich und geistig noch nicht dafür bereit sind. Davon abzulenken und dann von entwürdigenden Darstellungen von Kindern zu sprechen, ist einfach absurd. Entgegen zu Computerspielen, die teils extreme Gewalt zeigen ist eine Puppe einfach nur eine Puppe. Sie selbst stellt überhaupt nichts dar, außer, dass sie in dem Fall Kindern ähnlich sieht. Der Vergleich mit Gewaltspielen und -darstellungen ist absolut unpassend, denn es geht bei den Puppen weder um Gewalt, noch um „Unterhaltung“. Es geht dabei um eine Möglichkeit für Menschen, sich das Grundbedürfnis nach einer Liebesbeziehung alternativ erfüllen zu können, was ohne das Hilfsmittel Liebespuppe für die Betroffenen nicht möglich ist, da Kinder weder physisch noch psychisch ein Liebesleben führen können und exklusiv Pädophile mit dem erwachsenen Körperschema nun einmal nichts anfangen können. Es geht bei dem Thema also nicht um menschenverachtende Darstellungen. Vielmehr ist es perfide und menschenverachtend, psychisch eingeschränkten Menschen Lebenshilfen nur aufgrund von Vorurteilen zu verwehren, die ihnen helfen würden und ihr Leid lindern könnten. Und die Leute, die solche Verbote unterstützen, indem sie sich Konstrukte ausdenken die scheinbar moralisch klingen, handeln deshalb selbst im größten Maße unmoralisch. Sie schützen damit nicht nur niemandem, sondern fügen mit diesem nicht haltbaren Unsinn Unschuldigen Schaden und Leid zu. Das ist absolut verachtenswert.
@Klase Wenn es die Menschenwürde von realen Menschen betrifft, dann ja. In Deutschland hat sich aber eine Haltung etabliert, wo die Würde von Menschen stellvertretend verletzt werden kann. Das beste Beispiel ist hier halt das Puppenurteil, wo die Puppen als "menschenverachtende Darstellung" stellvertretend die Würde von realen Kindern verletzt. Das hat sich schon vor Jahrzehnten so abgezeichnet, wo z. B. Videospiele zensiert wurden, weil das Töten von virtuellen Pixeln die Würde verletze, oder aber ein Horrorfilm wo man Zombies abschlachtet und da es sich um humanoide Wesen handelt haben auch sie eine Menschenwürde.
Die Menschenwürde steht eigentlich über allem - und sollte das auch weiterhin tun. Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen, leitet sich aus der Menschenwürde ab.
KTW verkennt bei der Forderung, sexuelle Wünsche pädophiler Menschen auch in unschädlichen Formen der Umsetzung zu unterdrücken, dass Sexualität ein Grundbedürfnis ist, welches nicht nur identitätsstiftend, sondern auch für die Gesundheit wichtig ist und ihre „Auslebung“ daher Teil der Menschenrechte ist, sofern niemand dabei zu Schaden kommt, was gerade bei reiner Masturbation mit Materialien gegeben ist, die wie beispielsweise Puppen nicht durch Kinderleid entstanden sind. Ich finde es sehr verstörend, dass das Leid, was bestimmte Akteur:innen durch ihre Verleumdungen und Vorurteile verursachen, die zu unsinnigen Verboten geführt haben und führen, dass dieses Leid geradezu als legitim und gewollt angesehen wird. Zunehmend habe ich den Eindruck, dass genau dieses Leid das eigentliche Ziel gewisser Akteur:innen ist, und eben nicht der Kinderschutz der ihre Aktionen legitimieren soll. Ich finde es ziemlich seltsam, dass Menschen, die vorgeben moralisch zu agieren, sich dermaßen unmoralisch und menschenverachtend verhalten. Gerade die Haltung gegen Pädophile, die niemals Kindesmissbrauch begangen haben und auch keine Missbrauchsabbildungen konsumiert haben, ja sich selbst an die aktuellen unsinnigen Verbote halten, ist unterirdisch. Auch wird verkannt, wie menschliche Grundbedürfnisse funktionieren. Einfach ausgedrückt: Wer satt ist, wird nicht seines Nachbarn Kühlschrank plündern. Natürlich gibt es auch Leute, die den ganzen Tag krankhaft Dinge in sich hineinstopfen. Die haben aber andere Probleme und eine krankhafte Ausprägung bezogen auf das Grundbedürfnis zu essen. Aber eben das ist nicht der Normalfall. Der Normalfall ist allerdings, dass wer Hunger hat, potenziell den ganzen Tag an nichts anderes als ans Essen denkt. Das ist eine so offensichtliche Logik von Grundbedürfnissen, dass es geradezu absurd ist, genau diesen Mechanismus auf Sexualität bezogen nicht wahrhaben zu wollen. Und weil KTW und ähnliche Leute sich gegen eine gesunde, opferlose und damit gute alternative Sexualität stellen, sind die hier beschrieben Rückfallquoten in für Kinder schädliche Verhaltensweisen doch absolut kein Wunder. Anstelle den Leuten einen guten Weg mit ihrer Sexualität beizubringen, fordern sie Unterdrückung, was sich letztendlich gegen den Menschen richtet und daher auch nicht funktionieren kann. Was die Wirkung solcher „Behandlungen“ bei KTW betrifft, bin ich der Auffassung, der Erfolg der Behandlungen bei KTW müsste in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Expert:innen auf den Prüfstand gestellt werden. Es kann nicht sein, dass ungeprüft Steuergelder für dubiose Methoden verbrannt werden, die am Ende möglicherweise genau das Gegenteil von dem anrichten, was sie bezwecken.
Sicher hätte Sirius so einiges Relevantes zur Dokumentation beitragen können. Wenn es allerdings erschreckender ist, mit einem Pädophilen zu sprechen, als sich mit der Argumentation zu beschäftigen, die dieser „Pädophile“ vorträgt, zeigt das doch schon, wie klein das Interesse an einer wirklich objektiven und fairen Auseinandersetzung mit dem Thema Pädophilie ist, dass durch „Pädo-Hunters“ weiter stigmatisiert wird. Auch, dass die Haltung von Anti-Contact-Pädos nicht gewürdigt wird, sondern man es im Gegenteil wichtiger findet, Georgs Konsum von Missbrauchsabbildungen mal wieder hochzukochen, für den er die Strafe schon vor langer Zeit verbüßt hat und den er bereut, zeugt nicht gerade von objektiver Fokussierung auf das Thema, sondern eher um einem Versuch, Georgs Argumente auf diese Art zu entwerten. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ein Journalist so vorgehen sollte. Meine Einschätzung ist, dass man auch Argumente von Sirius ähnlich behandelt hätte. Da man Sirius nichts anlasten kann, hätte man, wie in der Vergangenheit schon geschehen, einfach wieder „Experten“ zum Thema Pädophilie herangezogen und mit Vorurteilen Siriuses Worte relativiert.