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Ich hab bei "Kind im Zentrum" mal Gespräche mit Jürgen Lemke gehabt, das war ein wirklich fähiger Mann. Er ist leider im Ruhestand und die Sitzungen hätte ich damals auch selber bezahlen müssen. Ich hoffe das er dort eine Menge gutes hinterlassen hat und vor allem den ganzen kleinen Mäusen geholfen wird ihre schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten.

Hi Buzz,

ja, ich glaube wir erleben Sexualität da etwas unterschiedlich. Im direkten Umgang mit einem Kind hatte ich diese Gedanken auch nie wirklich. Die kamen eher auf bei fremden Kindern, die man halt im Alltag mal im Vorrübergehen sieht. Und da waren die Gedanken und Wünsche früher schon ziemlich belastend, erst im Laufe der Zeit habe ich gelernt mich dafür nicht zu verurteilen und solche Situationen einfach zu genießen, und mir die Gedanken zu erlauben. Heute bin ich da wesentlich entspannter, und sehe das oft auch so wie du, also dass ich Kinder einfach hübsch und süß finde ohne direkt sexuelle Gedanken zu haben :)

Schade, dass du von KTW so wenig Verständnis bekommen hast :(

Ich denke, dass KTW halt einen ganz bestimmten Ansatz verfolgt, in erster Linie geht es halt doch um Missbrauchsprävention. Da du ja nicht die Angst hattest, etwas zu machen und zum Täter zu Werden, passt der Ansatz von Kein Täter Werden wohl einfach nicht so gut auf Menschen wie dich. Ich würde mir auch wünschen, dass es mehr Alternativen an Therapieangeboten gibt, die sich auch an Menschen wie dich wenden die diese Angst nicht haben und trotzdem Probleme mit Sachen wie unerfüllten Beziehungswünschen oder Ausgrenzung und Stigmatisierung haben.

Hallo Emma, vielen Dank das du hier geschrieben hast.

Ich muss sagen ab Mitte des Textes ist meine Aufmerksamkeit ein wenig ins emotionale abgeglitten und ich bin sauer geworden. Dieses "Wir pädophile Frauen bekommen keine Aufmerksamkeit und sind sogar isolierter als die Männer" geht mir sehr gegen den Strich. Mein erster Gedanke war dann seit doch froh und zum Glück hast du im nächsten Absatz selber geschrieben das du es eventuell selbst als Vorteil wahrnimmst. Ich würde weiter gehen und sagen das ist ein Vorteil der nicht zu unterschätzen ist, ihr habt damit eine vollkommen andere Gesellschaftliche Position als Männer in der selben Lage.

Es mir letztlich klar was du damit sagen wolltest aber ich würde glaube ich durchaus tauschen wenn ich die Chance hätte, alleine für die Möglichkeit Mutter werden zu könnnen.

Im allg. emfinde ich Frauen als Bereicherung in dieser von Männern dominierten Gruppe.

Damit erstmal Schluß für heute, ich bin müde. Grüße Buzz.

P.S. Es gibt übrigens min. ein Buch im deutschprachigen Raum zum Thema Pädophile Frauen und das schon seit Mitte der 1990er Jahre. Ich hatte es damals in der Hand kann mich aber leider nicht mehr an den Titel oder den Autor erinnern.

Hallo Sirius, ich freu mich natürlich erstmal wie ein Honigkuchenpferd das dir KTW was gebracht hat. Alleine schon das deine sozial Phobien gemildert wurden ist doch ein Fortschritt der sehr wertvoll ist. Das du auch Sicherheit mitbekommen hast was deine Gefühle für Kinder angeht macht es doch richtig stimmig. Dein Text hat mich natürlich nachdenklich gemacht und ich bin auch bei mir gelandet. Ich muss ehrlich zugeben das ich was dein Gefühlsleben und deine Sexualität angeht Schwierigkeiten haben zu folgen. Ich bin genau wie du sexuell pädophil veranlagt blos hat sich dieses nie ins reale Leben übertragen. Sprich ich hatte nie Situationen in dem ich einem Kind gegenüberstand und gedacht habe mit dem würdest du jetzt aber gerne mal Sex haben. Meine Sexualität ist auf mich bezogen. Sprich ich hab nicht das Bedürfnis jemanden dabei zu haben. Aus meiner Sicht dient sie vor allem der Entspannung, weil angespannt war ich schon als Kind :) Sprich in der Interaktion mit Kindern spielt sie keine Rolle. Ich emfinde Kinder zwar als hübsch, niedlich aber es ruft bei mir nicht nach dem Wunsch nach mehr als freundschaftlichen Zusammensein hervor. Darum kann ich auch nicht wirklich verstehen was genau dir da bei KTW in dem Zusammenhang geholfen hat. Ich selber war auch mal da und wollte eigentlich ein paar Antworten wie ich mit der gesellschaftlichen Ausgrenzung umgehen kann, weil die und dere Folgen Einsamkeit und Depressionen in mir erzeugt haben. Viel Verständnis hab ich von Dr. Beier dafür nicht bekommen, er hat mir nur gesagt das ich kein Problembewusstsein habe und mich gefragt was ich denn eigentlich in der Sprechstunde wolle. Er hat dahingegend auch Recht bei mir besteht kein Problembewusstsein das ich mal sexuell übergriffig werde könnte, aber mein Hass auf eine Gesellschaft die mich zum Außenseitertum und zur Eisamkeit verdammt obwohl ich in Bezug auf Sex mit Kindern genau die selbe Haltung habe wie die Mehrheitsgesellschaft könnte mich in meiner Denkweise auf Dauer immer extremer machen. Das auszugleichen halte ich für wichtig und dafür ist ein Blog und eine Gemeinschaft dahinter denke ich recht gut geeignet. Also danke das ihr das hier wuppt. Ach mir wurde von meiner Familie nicht emfohlen eine Therapy zu machen, sondern ins Kloster zu gehen.

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Es klebt also quasi Blut an den Händen dieser Richter. Danke, dass du noch hier bist, und anderen hilfst.
@Anonym Nicht mal tatsächliche verfassungsfeindliche Forderungen, würden für ein Parteiverbot ausreichen. Eine solche Pädo-Partei, würde Art. 1 GG weder ablehnen, noch dagegen agitieren (schon gar nicht in aggressiv-kämpferischer Form), sondern - im Gegenteil - den Art.1 ganz klar anerkennen. Keine Spur von Gefahr für die FDGO.
Dass Menschen, die nichts falsches getan haben außer mit der "falschen" Sexualität geboren worden zu sein allgemein für Abschaum gehalten werden, sagt nichts über Pädophile aus, sondern darüber, wie krank und kaputt diese Gesellschaft eigentlich ist. Wir haben es schon schwer genug, ohne dass wir Fremdzuschreibungen wie "Abschaum" oder "Monster" selber übernehmen und auf uns anwenden.
War jetzt sehr lange im Krankenhaus, weil ich unmittelbar nach dem Beschluss mein Leben beenden wollte. Habe nur schwarz gesehen. Wenn jemand mit ähnlichen Gedanken kämpft, dann sucht Euch anonyme Gesprächspartner, wie z. b. der MAP Support Chat. Ich kann jeden verstehen der darunter leidet, aber denkt auch an Eure Familie und Freunde. Nutzt diese Zeit um Euch zu offenbaren, denn wenn ihr "ohnehin" gehen wollt dann habt ihr ja nichts mehr zu verlieren. Auf diese Weise hat mich meine Familie gerettet. Mein Suizidversuch war vermutlich deswegen irgendwo nicht perfekt.
@Sirius Wenn 90% der Menschen uns für Abschaum hält, dann sind wir de facto Abschaum. Es ist ein sozialer Statusbegriff. Selbst das Gericht hat keinerlei Verständnis gezeigt, kein Gutachten eingeholt, eine veraltete Klassifikation zitiert und Rundfunkbeiträge höher gewertet als Studien. Das Unrecht im Urteil ist dermaßen offensichtlich, aber weil wir eben Abschaum sind nimmt es keiner wahr. Haben ja selbst alle keine Ahnung und erzählen täglich die Legende vom kranken Pädo der eine Krankheit/Störung hat. Der Senat und die armselige Qualität im Urteil ist daher einfach hinnehmbar und die Richter wussten das sich eh keine Sau das genauer anschaut. Wir haben Mitte März und das Thema ist längst vergessen. Keine Proteste, keine Warnungen, keine Stellungnahmen weiterer Organisationen. Wir sind der Abschaum, der Bodensatz der Gesellschaft.