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Hi Buzz,

ja, ich glaube wir erleben Sexualität da etwas unterschiedlich. Im direkten Umgang mit einem Kind hatte ich diese Gedanken auch nie wirklich. Die kamen eher auf bei fremden Kindern, die man halt im Alltag mal im Vorrübergehen sieht. Und da waren die Gedanken und Wünsche früher schon ziemlich belastend, erst im Laufe der Zeit habe ich gelernt mich dafür nicht zu verurteilen und solche Situationen einfach zu genießen, und mir die Gedanken zu erlauben. Heute bin ich da wesentlich entspannter, und sehe das oft auch so wie du, also dass ich Kinder einfach hübsch und süß finde ohne direkt sexuelle Gedanken zu haben :)

Schade, dass du von KTW so wenig Verständnis bekommen hast :(

Ich denke, dass KTW halt einen ganz bestimmten Ansatz verfolgt, in erster Linie geht es halt doch um Missbrauchsprävention. Da du ja nicht die Angst hattest, etwas zu machen und zum Täter zu Werden, passt der Ansatz von Kein Täter Werden wohl einfach nicht so gut auf Menschen wie dich. Ich würde mir auch wünschen, dass es mehr Alternativen an Therapieangeboten gibt, die sich auch an Menschen wie dich wenden die diese Angst nicht haben und trotzdem Probleme mit Sachen wie unerfüllten Beziehungswünschen oder Ausgrenzung und Stigmatisierung haben.

Hallo Emma, vielen Dank das du hier geschrieben hast.

Ich muss sagen ab Mitte des Textes ist meine Aufmerksamkeit ein wenig ins emotionale abgeglitten und ich bin sauer geworden. Dieses "Wir pädophile Frauen bekommen keine Aufmerksamkeit und sind sogar isolierter als die Männer" geht mir sehr gegen den Strich. Mein erster Gedanke war dann seit doch froh und zum Glück hast du im nächsten Absatz selber geschrieben das du es eventuell selbst als Vorteil wahrnimmst. Ich würde weiter gehen und sagen das ist ein Vorteil der nicht zu unterschätzen ist, ihr habt damit eine vollkommen andere Gesellschaftliche Position als Männer in der selben Lage.

Es mir letztlich klar was du damit sagen wolltest aber ich würde glaube ich durchaus tauschen wenn ich die Chance hätte, alleine für die Möglichkeit Mutter werden zu könnnen.

Im allg. emfinde ich Frauen als Bereicherung in dieser von Männern dominierten Gruppe.

Damit erstmal Schluß für heute, ich bin müde. Grüße Buzz.

P.S. Es gibt übrigens min. ein Buch im deutschprachigen Raum zum Thema Pädophile Frauen und das schon seit Mitte der 1990er Jahre. Ich hatte es damals in der Hand kann mich aber leider nicht mehr an den Titel oder den Autor erinnern.

Hallo Sirius, ich freu mich natürlich erstmal wie ein Honigkuchenpferd das dir KTW was gebracht hat. Alleine schon das deine sozial Phobien gemildert wurden ist doch ein Fortschritt der sehr wertvoll ist. Das du auch Sicherheit mitbekommen hast was deine Gefühle für Kinder angeht macht es doch richtig stimmig. Dein Text hat mich natürlich nachdenklich gemacht und ich bin auch bei mir gelandet. Ich muss ehrlich zugeben das ich was dein Gefühlsleben und deine Sexualität angeht Schwierigkeiten haben zu folgen. Ich bin genau wie du sexuell pädophil veranlagt blos hat sich dieses nie ins reale Leben übertragen. Sprich ich hatte nie Situationen in dem ich einem Kind gegenüberstand und gedacht habe mit dem würdest du jetzt aber gerne mal Sex haben. Meine Sexualität ist auf mich bezogen. Sprich ich hab nicht das Bedürfnis jemanden dabei zu haben. Aus meiner Sicht dient sie vor allem der Entspannung, weil angespannt war ich schon als Kind :) Sprich in der Interaktion mit Kindern spielt sie keine Rolle. Ich emfinde Kinder zwar als hübsch, niedlich aber es ruft bei mir nicht nach dem Wunsch nach mehr als freundschaftlichen Zusammensein hervor. Darum kann ich auch nicht wirklich verstehen was genau dir da bei KTW in dem Zusammenhang geholfen hat. Ich selber war auch mal da und wollte eigentlich ein paar Antworten wie ich mit der gesellschaftlichen Ausgrenzung umgehen kann, weil die und dere Folgen Einsamkeit und Depressionen in mir erzeugt haben. Viel Verständnis hab ich von Dr. Beier dafür nicht bekommen, er hat mir nur gesagt das ich kein Problembewusstsein habe und mich gefragt was ich denn eigentlich in der Sprechstunde wolle. Er hat dahingegend auch Recht bei mir besteht kein Problembewusstsein das ich mal sexuell übergriffig werde könnte, aber mein Hass auf eine Gesellschaft die mich zum Außenseitertum und zur Eisamkeit verdammt obwohl ich in Bezug auf Sex mit Kindern genau die selbe Haltung habe wie die Mehrheitsgesellschaft könnte mich in meiner Denkweise auf Dauer immer extremer machen. Das auszugleichen halte ich für wichtig und dafür ist ein Blog und eine Gemeinschaft dahinter denke ich recht gut geeignet. Also danke das ihr das hier wuppt. Ach mir wurde von meiner Familie nicht emfohlen eine Therapy zu machen, sondern ins Kloster zu gehen.

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Danke, daß Du Dir solche Dokus antust, um die ich bewußt einen großen Bogen mache! Weiß das sehr zu schätzen. Kleiner Verbesserungsvorschlag: In der Aussage: "die sich wie alle unsere Projekte klar gegen sexuelle Handlungen mit Kindern und Kinderpornografie ausspricht" fände ich die Bezeichnung "Mißbrauchsabbildungen" passender. "Absurd, welche Gewaltfantasien alleine die Existenz pädophiler Menschen in vielen Leuten auslöst." Vor noch nicht allzulanger Zeit, hätten sich solche Gewaltphantasien hierzulande wohl genauso gegen Schwule und Homosexuelle gerichtet - wie andernorts auch heutzutage noch Kleingeistige, aggressive Angsthasen, die alles auslöschen wollen, was nicht in ihr schlichtes, begrenztes Welt- bzw. Gesellschaftsbild passen will, hat es leider überall und zu jeder Zeit gegeben. Wenn es um Pädophile geht, haben die natürlich mal wieder Hochkonjunktur.
Ja, da bin ich einfach abgestumpft und habe wirklich keine Erwartungen mehr an Deutschland. Das Thema ist einfach dermaßen stigmatisiert das auch die beste Ausbildung nicht vor dem Stigma schützt. Dieser Umgang ist dermaßen normalisiert das er das bestimmt selbst gar nicht merkt hat. Es gab auch viele gut ausgebildete Menschen zu dunklen Zeiten in der Menschheitsgeschichte, die das alles als normal empfanden. Ich denke wenn es viel mehr Georgs auf dieser Welt geben würde, dann könnte man etwas erreichen. Daher ist es auch Schade das man dir abgesagt hat.
Viele Versäumnisse aus der Doku betreffen aber wirklich grundlegende Sachen, die jeder Journalist drauf haben sollte. Zum Beispiel, dass man kritisch nachhakt, wenn jemand offensichtliche Bullshit-Antworten ("Pädokriminalität war zu lang fürs Plakat") gibt. Oder Lügen sofort richtigzustellen, und sie nicht einfach stehen zu lassen oder vielleicht 30min später zu korrigieren. Oder auch dass man Gewalttäter, die durch öffentlichen Zuspruch motiviert sind nicht einfach eine Plattform gibt, in der sie frei äußern können, wie toll sie Selbstjustiz finden. Das sind so Sachen von denen ich erwarten würde, dass sie im ersten Semester in der Journalistenschule gelehrt werden. Über all die Falschaussagen, Ungenauigkeiten und Demütigungen im Bereich der Pädophilie rede ich da noch gar nicht.
Journalisten sind auch nur Menschen und die verfügbaren Informationen sind halt wirklich mangelhaft, weil überall etwas anderes steht, da sich kaum einer für eine richtige Einordnung orientiert. Ich weiß jetzt nicht wann und wo recherchiert wurde, aber z. B. wurden die Fakten auf der Webseite von KTW in 10 Jahren nicht angefasst. Das ist erst passiert als ich den Heyden angeschrieben hatte. Es ist auch nicht überzogen, sondern einfach der heutige Standard, wenn es um Pädophilie geht.
Traurig, dass wir in einer Welt leben, in der es schon überzogen ist zu erwarten, dass Journalisten den Job machen, für den sie bezahlt werden.