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Zitat @Anonym: "Das Problem ist wir Menschen sind endlich. Ein Wandel kann nur von Menschen kommen, die nicht Betroffen sind. Das kann nur eintreten, wenn sie sehen das ihre geliebten Leiden. Dazu braucht es massenhafte Outings. DAS ist wirksam."

Ich bin bei meiner Mutter geoutet und seitdem hat sie Angst vor der Gesellschaft. Ich habe mich auf meiner ehemaligen Arbeit bei einigen Kolleg:innen geoutet, weil ich an Unis und Hochschulen Aufklärungsarbeit machen und möglicherweise dadurch auftretendem "Flurfunk" vorbeugen wollte. Es führte zum Jobverlust. Outings führen im Zweifel nur dazu, dass Ehen und ganze Familien leiden, oder im schlimmsten Fall zerbrechen - oder man verliert den Job. Ein Wandel kann eben nicht von Menschen kommen, die nicht betroffen sind. Er muss von uns allen kommen - von betroffenen wie nicht betroffenen Menschen. Dazu müssen wir nicht betroffende Menschen überzeugen, vor allem nicht betroffene Menschen außerhalb unserer Familien. Und das geht nicht ausschließlich über Outings, sondern auch über die Vernunft. Die Maßnahmen gegen Unschuldige sind mittlerweile irrwitzig. Und dagegen lässt sich sachlich argumentieren.

Durch diesen Aktivismus wird immer mehr Menschen das Unrecht bewusst. Nun haben sogar zwei Richter des BVerfG dieses Unrecht erkannt. Das reicht zwar nicht aus, um das Puppenverbot zu kippen, aber es ist trotzdem ein Fortschritt. Wichtig ist doch, dass immer mehr Menschen erkennen, dass uns Unrecht angetan wird.

Ich akzeptiere lieber die Realität als hier so zu copen

Die jahrelange Aufklärung und der Aktivismus waren nicht umsonst. Immer mehr Menschen wird dieses Unrecht bewusst. Sogar zwei Richter des BVerfG haben das jetzt erkannt. Das ist schon viel Wert, auch wenn wir natürlich alle auf ein positives Urteil gehofft haben.

Also am besten gleich aufgeben und nichts mehr tun? Ist das dein Rat den du hier allen geben möchtest?

Neue Hoffnung

An alle, die hier schreiben, dass alles umsonst war.

Das sehe ich anders. Das Gericht hat uns nicht recht gegeben. Das stimmt. Aber es verfolgen immer mehr Experten dieses Thema und die bilden sich ihre eigenen Meinung. Immer mehr Juristen und Psychologen sehen dieses Unrecht und stellen sich auf unsere Seite. In den nächsten Monaten und Jahren werden sich noch viele Experten negativ zu diesen Urteil äußern und es infrage stellen. Sie werden uns recht geben und dieses Unrecht anprangern. Offenloch war nur der erste, der das getan hat. Es ist wichtig, dass dieses Thema präsent und sichtbar bleibt. Mit der Zeit werden sich immer mehr gegen das Puppenverbot stellen. Hätte man das Puppenverbot 2021 einfach still schweigend angenommen und wäre nicht vor das BVerfG gezogen, dann wären heute deutlich weniger Experten gegen dieses Unrecht und niemand würde noch davon sprechen.

Ein Misserfolg wäre es nur dann gewesen, wenn jetzt weniger Experten gegen das Puppenverbot wären. Aber es werden immer mehr. Man hat zwar das Ziel noch nicht erreicht, aber der Kurs stimmt.

Deshalb: Vielen Dank an alle Beteiligten und gebt jetzt nicht auf.

@ das betrifft nur manche Kommentare hier.

Auch ich bin sehr traurig über dieses Urteil. Aber bevor ich meinen Unmut äußere, frage ich mich immer, ob dadurch die Gemeinschaft der pädophilen Menschen gestärkt oder geschwächt wird. Was bewirkt mein Kommentar bei anderen?

Sollte man andere mit aller Kraft davon überzeugen, dass es keine Hoffnung mehr gibt? Sollte man wirklich dazu auffordern nichts mehr gegen das Unrecht zu tun? Hilft man damit den anderen pädophilen Menschen? Wird das unsere Zukunft verbessern? Und was wird das in anderen Leuten, die vielleicht wirklich kurz vorm Suizid stehen, bewirken?

Auch ich fühle mich im Moment sehr niedergeschlagen. Aber man sollte sich jetzt nicht von seinen Gefühlen überwältigen lassen, einfach alles hinwerfen und auch noch alle anderen mit hinunterziehen. Das führt nur dazu, dass alle im Selbstmitleid versinken und niemand mehr was tut. Dann hätten wir wirklich komplett verloren.

Ich habe schon mit einer Niederlage gerechnet, aber aus anderen Gründen. Die Richter sprechen von Studien die eine Gefahr nachweisen, wie Offenloch beschreibt werden diese überhaupt nicht genannt und es gebe wohl keine solche Studien.

Das einzige was tatsächlich von der Argumentation der Richter übrig bleibt sind rein moralische Argumente, wie "Objektifizierung", "Normalisierung" etc. DAS ist das erschreckende.

schon irgendwo lustig wie immer mehr aktivismus alles nur schlimmer macht. es ist für mich jetzt hochoffiziell das sogar die bundesregierung gnädiger ist als das bundesverfassungsgericht.

@Sirius

Da hast du natürlich Recht, aber es ist leider die Realität. Eine andere Lösung, die noch zu unseren Lebzeiten möglich ist, sehe ich nicht.

Ich habe eine Auswanderung über 8 Jahre vorbereitet, da ich eig. schon seit meiner Jugend dieses Land verlassen wollte. Man sollte meinen Hinweis daher nicht für bare Münze nehmen, denn ich bin sehr voreingenommen was das angeht.

Ja, Auswandern ist für viele Leute keine Option, aber diejenigen, für die es eine Option ist, sollten diese Option ruhig in Erwägung ziehen. Eine gesunde Portion Egoismus ist nicht verkehrt. Jeder hat ja nur dieses eine Leben und das kann sehr schnell vorbei sein, also sollte jeder sein Leben, für die Zeit die noch bleibt, so gestalten, wie er es für richtig hält.

Und mal ganz ehrlich, wo ist es wirklich besser?

Gesellschaftlich ist es überall menschenverachtend, aber rechtlich muss es das nicht sein.

In Kolumbien hatte der Supreme Court geurteilt das nur echte Missbrauchsbilder auch als Missbrauchsbilder gelten, da sonst kein Kind missbraucht wurde. Eine schockierende Erkenntniss: https://caracol.com.co/radio/2018/03/12/nacional/1520879741_844652.html

Dementsprechend kann Kolumbien nichts dagegen machen: https://caracol.com.co/2024/06/27/pornografia-infantil-con-inteligencia-artificial-no-es-delito-en-colombia/

Das Problem ist das die dort auch Deepfakes realer Kinder als legal geurteilt haben, da die abgebildete Situation keinen tatsächlich stattgefundenen Missbrauch zeige. Das ging mir zu weit.

Eine SEHR resiliente Zivilbevölkerung gibt es insb. in Taiwan, da dort ein Verbot fiktiver Pornographie innerhalb v. 6 Monaten rückgängig gemacht wurde (Eine Petition auf der staatlichen Webseite hat dort breiten Anklang gefunden, also so als wenn jemand beim Bundestag eine Petition einreicht: "二次元創作(虛擬產物、圖畫)受兒少性剝削條例規範限制的適切性"). Dort sind nur realistische Bilder illegal, wenn sie mittels KI hergestellt wurden, da man dies mit den verseuchten Trainingsdaten begründet. Was ich auch nachvollziehe.

Wenn du in Japan die kommunistische Partei meinst, dann hat die so gut wie keine Bedeutung und wird auch - wie bekannt - von westlichen Organisationen finanziert, um eben das dort zu streuen. Die Resilienz von Japan ist zusätzlich durch die dortige Industrie mit entsprechender Lobby abgesichert.

  1. Wir gewinnen, haben aber nichts davon, z.B. weil die geplanten EU weiten Verbote kommen und bei der Umsetzung das Urteil (des deutschen Gerichts) einfach ignoriert wird.

Ein Sieg bei dem BVerfG wäre immerhin ein guter Ausgangspunkt für eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof gewesen.

Da das BVerfG die Klage aber aber abgewiesen hat, könnten die Beschwerdeführer nun aber vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR) klagen. (Richtig?)

Das ist richtig, aber nicht unbedingt besser. Wenn man sich die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) durchliest, gestattet diese z.B. zum der Schutz der Moral durchaus Eingriffe in die Menschenrechte. Ein Schutz vor Diskriminierung bezieht sich auch nur auf den Inhalt der EMRK selbst. Es gibt zwar ein seit 2005 gültiges Zusatzprotokoll für ein allgemeines Diskriminierungsverbot, das Deutschland aber noch nicht ratifiziert hat und entsprechend nicht anwendbar ist.

Würde man vor dem EGMR gewinnen, würde das bedeuten, dass ein Puppenverbot gegen die Menschenrechte verstößt. Somit wäre es praktisch weltweit gültig. Oder sehe ich das falsch?

Nein, nicht weltweit. Die EMRK gilt nur für die 46 Mitgliedstaaten des Europarates, aber damit immerhin über die Europäische Union hinaus für fast ganz Europa.

Im besten Falle, ja. Im schlimmsten Fall kann man in dem Urteil auch eine Aufforderung zur Zwangskastration aller Pädophiler lesen, die argumentative Rechtfertigung dafür wird in der Urteilsbegründung jedenfalls geliefert.

Ich lese immer wieder den Wunsch, auszuwandern, und kann den Impuls ja grundsätzlich verstehen. Aber für viele ist es einfach keine Option, sei es aufgrund von mangelndem Geld, weil sie aufgrund mangelnder Qualifikationen oder Vorstrafen kein Visum bekommen, oder in einer Familie leben und diese nicht einfach so in ein anderes Land schleifen können. Überhaupt von Auswanderung sprechen zu können, ist schon eine sehr privilegierte Position, die sich viele nicht werden leisten können.

Und mal ganz ehrlich, wo ist es wirklich besser? In der EU schonmal nicht, da kommt ja bald das EU-weite Puppenverbot. Die USA verbietet sich schon aus politischen Gründen. Japan vielleicht, aber ist es da wirklich so viel besser für Pädophile? Und wenn ja, wie lange bleibt das noch so? Die Bekämpfer von Gedanken und Fiktion sind auch dort auf dem Vormarsch.

Nachtrag:

Natürlich müsste dieses dann erlassene Gesetz wieder vom BVerfG außer Kraft gesetzt werden. Also hast du daher praktisch Recht.

Wir hätten für eine kurze Zeit legale Puppen gehabt nur um dann das positive Urteil nochmal zu beantragen. Wäre in diesem Fall sicher erfolgreich geworden, da es in so einer kurzen Zeit, mit dem gleichen Senat passiert wäre.

@Anonym

Deine Ansicht teile ich in den wesentlichen Gründen, da sie Fehler enthält.

Das schöne an Herrn Offenlochs Darlegung ist ja, das ein Beschluss nach seiner Handschrift uns eine ewige und absolut geschützte Intimsphäre zugesprochen hätte. Der Kernbereich privater Lebensgestaltung leitet sich aus Art. 1 GG ab.

"Die Menschenwürde ist unantastbar". Dementsprechend ist auch der Kernbereich "absolut" geschützt und "abwägungsfest", denn er ist unantastbar.

Das Bundesverfassungsgericht behält sich in genau diesem Grundrecht die Macht vor. Internationale Verträge, Unionsrecht etc. all das wird vom BVerfG ignoriert, wenn es einen Verstoß gegen Art. 1 GG feststellt. Der Druck auf Richter, die Pädophilie nicht verstehen, war daher immens. Deutschland wäre zum Paradies für nicht übergriffige Pädophile geworden.

Seit seinem sogenannten Lissabon-Urteil 2009 prüft das BVerfG auch, ob die in der deutschen Verfassung unabänderlich gewährleisteten grundlegenden Grundsätze (wie etwa die Menschenwürde oder der Grundsatz, dass jede Strafe Schuld voraussetzt) durch einen Rechtsakt der EU berührt werden. Werden sie im Einzelfall aus Sicht des BVerfG durch einen Rechtsakt der EU verletzt, kann der Rechtsakt in Deutschland für unanwendbar erklärt werden. Der Anwendungsvorrang gilt für ihn dann nicht.

Ich bin kein Jurist und kenne mich damit nicht aus. Trotzdem möchte ich meine Gedanken dazu mal hier teilen.

Ich hatte eigentlich zwei mögliche Szenarien im Kopf und beide wären nicht sonderlich gut gewesen: 1. Wir verlieren, weil keines unserer Argumente tatsächlich relevant ist. Also dass alle vorgebrachten Punkte juristisch entkräftet werden. 2. Wir gewinnen, haben aber nichts davon, z.B. weil die geplanten EU weiten Verbote kommen und bei der Umsetzung das Urteil (des deutschen Gerichts) einfach ignoriert wird.

Das Urteil, was wir jetzt haben ist aber eigentlich besser als diese beiden Szenarien. Hätten wir vor dem deutschen Verfassungsgericht gewonnen, würde das ja nur bedeuten, dass ein Puppenverbot nicht mit DEUTSCHEN Recht vereinbar ist. Da das BVerfG die Klage aber aber abgewiesen hat, könnten die Beschwerdeführer nun aber vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR) klagen. (Richtig?)

Zwei Richter sehen uns im Recht und einer davon hat uns praktisch sogar eine Anleitung für eine weitere Klage geschrieben. So falsch sind unsere Annahmen also nicht und wir wissen nun, auf welche Punkte wir uns konzentrieren müssten.

Hinzu kommt: Würde man vor dem EGMR gewinnen, würde das bedeuten, dass ein Puppenverbot gegen die Menschenrechte verstößt. Somit wäre es praktisch weltweit gültig. Oder sehe ich das falsch?

Das wiederum würde doch bedeuten, dass eine solche Klage auch für potentielle Unterstützer anderer Länder interessant wäre, was die Liste der Unterstützer wesentlich verlängern würde. Das oben genannte Szenario 2 wäre vom Tisch, weil es nun nicht mehr auf deutsches Recht beschränkt wäre. Auch der Einfluss der deutschen Politik wäre geringer, genauso wie die Meinung von Herrn Beier da keine Rolle spielen würde, weil dieser in der internationalen Forschung nicht sonderlich bekannt zu sein scheint. (Ich habe schon einige Studien zum Thema gelesen, aber noch nie gesehen, dass da auf Herrn Beier verwiesen wurde.)

Mir hat dieses Urteil und die Meinung des Richters Offenloch eigentlich nur gezeigt, dass wir im Recht sind, es aber nicht bekommen haben. Seht das Urteil also nicht als Niederlage, sondern eher als Türöffner um die Reichweite und den Einfluss einer weiteren Klage zu erhöhen. Wenn ihr jetzt aufgebt, dann gibt es wirklich keinerlei Hoffnung mehr für sehr lange Zeit. Deshalb hoffe ich, ihr findet euch nicht damit ab, sondern kämpft weiter und geht auch noch den letzten Schritt. Ihr seid im Recht.

Ne, Sirius.

In diesem Falle bin ich tatsächlich ein Egoist und rate Betroffenen dazu sich nicht im Aktivismus zu zerstören. Wenn jemand wirklich eine Puppe möchte, dann sollte diese Person zunächst an ihre eigenen Interessen denken. Sie sollte schauen, welche Optionen ihr noch zur Verfügung stehen. Das ist aktuell nur ein Umzug in ein anderes Land. Ich würde mir, wenn ich mir das finanziell nicht leisten könnte, das zum Ziel machen.

Denn das ist ein konkretes und greifbares Ziel, was nur von einem selbst abhängt und auch erreicht werden kann. Wenn dieses sehr persönliche Ziel erreicht ist, dann kann so eine Person aktivistisch werden. Das Selbstwohl sollte aber erstmal vorgehen. Wenn ein Betroffener den Verlust widerum verkraften kann & seine Energie aus dem Aktivismus zieht, dann soll er das verfolgen.

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Österreich ist in der Hinsicht tatsächlich das beste und einfachste Land zum auswandern. Hier einmal eine rechtliche Übersicht von der österreichischen Meldestelle (stopline) aus dem Inhope report: Inhalt: Rechtlicher Status Ergriffene Handlung Zeichnungen/manga/künstlerische Nicht illegal Keine interpretation von CSAM Computergenerierte CSAM Kontextbasiert: wenn ein Betrachter Hinweis an Strafverfolgung den Eindruck hat das es echte Kinder sind ist es strafbar, sonst nicht. Textbasierte CSAM Nicht illegal Keine Fiktive textbasierte CSAM Nicht illegal Keine Das beschränkt sich auch hier nicht auf den bloßen Besitz, sondern ist strafrechtlich überhaupt nicht erfasst.
Lüge ist ein hartes Wort für "Ist mir in dem Fall entfallen". Aber Meckern können immer alle, besonders gern die, die nichts tun.
Auch haben wir in keinem einzigen Interview jemals überhaupt über Puppen oder Fiktion gesprochen. Im KTW-Podcast habt ihr das. Solche lügen sind unnötig und lassen Euch schlecht aussehen, wenn Menschen zufällig drüber stolpern und das lesen (so wie ich).
Einer der Mails war wohl falsch und hab diese sympathische Nachricht bekommen: Hallo, wir sind nicht FUNK - der Sender - wir sind eine der letzten wenigen Brillenmanufakturen in Deutschland. :o) Der Sender hat www.funk.net - wir sind seit 1997 www.funk.de Es passiert dadurch recht häufig, dass wir Emails für den Sender bekommen, sozusagen sehen wir uns (fast) schon als FUNK Mitarbeiter ;o) Viele Grüsse von der gesamten (Brillen) FUNKcrew