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Dieter Gieseking

Glückwunsch zur 30. Sonntagskiste!!!

Hallo Ilytul,

vielen Dank, diesen Gedanken schätze ich durchaus, nicht verurteilt zu werden. Ich befürchte das schon, weswegen ich mich bis dato mit einer Ausnahme niemanden anvertraut habe. Diejenige hat mich zwar keineswegs verurteilt, im Gegenteil, aber die Befürchtung bleibt - wohl auch nicht zu unrecht. Daher werde ich diesen Blog weiter lesen und wünsche euch alles Gute und viel Erfolg und gute Resonsnz!

VG, Peri

Hallo David,

ich habe mich in der Tat auch schon gefragt, ob es damit zusammen hängt, dass ich entweder ein kleiner Junge sein möchte, oder gar selber eine Frau. Beides kann ich allerdings auch bei genauer Innenschau bei mir nicht entdecken. Vielleicht ist es doch eher eine Art seltsamer Fetisch mit pädophilem Inhalt. Ich fühle mich als erwachsener Mann ganz ok. Und ich habe überhaupt keine Idee, woher diese Phantasie kommt und warum die mein Leben derart dominiert. Aber gut zu wissen, dass es offenbar viele Menschen gibt, die trotz ihrer speziellen Vorlieben keine "Monster" sind, sondern offenbar nett und reflektiert. Das beruhigt mich tatsächlich. Ich komme mir manchmal schon selber sehr absonderlich vor...

Viele Grüße

Hallo Peri,

Pädophilie beschreibt das Phänomen, sich in Kinder zu verlieben und sie sexuell anziehend zu finden. Demnach klingt das, was du beschreibst auch für mich nicht wie Pädophilie. Es gibt aber den Begriff "Autopädophilie" für etwas, das so ähnlich ist, wie das, was du beschreibst. Ich habe mit einigen, die sich so identifiziert haben, auch schon gesprochen. Sie empfinden ein Hochgefühl, entweder sexuell oder emotional oder auch beides, wenn sie sich vorstellen ein Kind zu sein. Einer hat es mir gegenüber mal so beschrieben, dass er vom Moment an, wo sein Körper sich in der Pubertät veränderte in Verzweiflung fiel. Er fühlte sich falsch, als sei er nicht das, was er fühlt zu sein. Er fing an, sich am ganzen Körper zu rasieren und kaufte Kleidung, die kindlich wirkte, konnte die Veränderungen an seinem Körper aber natürlich nicht aushalten. Forschung dazu gibt es meines Wissens nach gar nicht, aber für mich klingt das erst einmal wie eine Art pädophiles Äquivalent zur Transidentität. Wenn jemand das Gefühl hat, im falschen Geschlecht geboren zu sein. Klingt das nach dir, oder würdest du sagen, dass es noch anders ist?

Falls letzteres: Lass dir gesagt sein, dass du trotzdem nicht alleine bist. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Ich bin pädophil und habe einige sehr ausgeprägte spezielle sexuelle Fantasien, die sich noch dazugesellen, bei denen ich mir lange Zeit sicher war, der einzige zu sein. Heute weiß ich: Es ist nicht so. Ich weiß von Leuten, die die gleichen Fetische haben, wie ich, nur dass sie sich bei denen auf Erwachsene beziehen und bei mir auf kleine Jungs. Und das obwohl meine Fantasien schon hart merkwürdig und speziell sind. ;) Es gibt also nichts, was es nicht gibt und nichts, mit dem man allein dasteht. :)

Das ist schön, dass du von diesem Glauben abrücken konntest und dich nicht mehr als Abschaum siehst :-)

Und vielleicht bin ich auch etwas naiv, aber ich habe noch Hoffnung, dass sich das Bild, das die Gesellschaft von uns hat, irgendwann ändern wird. Klar, das wird nicht schnell gehen, aber immer wenn ich mitbekomme, dass sich jemand, der selbst gar nicht pädophil ist, für uns einsetzt, macht das Hoffnung.

Und @Sirius, mal wieder ein toller Musikvorschlag ;-)

Dieter Gieseking

Nur kurz zu dem Pforzheimer Mordfall eines Schmuckhändlers bei dem es nebenbei auch um Pädophilie geht. Der Prozess findet übrigens beim Schwurgericht in Karlsruhe statt. Ich hätte darüber auch schon in einem News berichtet, aber der Mord hat nichts mit Pädophilie bzw. pädophilen Motiven zu tun. Der mutmaßliche Täter soll einen Erwachsenen getötet haben. Die Kinderpornos sind nur Nebensache bzw. sogenannte Zufallsfunde.

Beim Amtsgericht Pforzheim und den Strafkammern des Landgerichts Karlsruhe in Pforzheim gab es in den letzten Jahren relativ wenige Gerichtsverfahren zu 176 184 StGB. Ich denke, dass ich bei allen zur Berichterstattung dabei war. Die News findet man auf meinen Webseiten in den News-Archiven. Der letzte Fall war schon etwas besonderes und auch durchaus spektakulär. Hat die mediale Bundesebene aber nicht erreicht. Über seinen Verteidiger hatte ich Kontakt mit dem Verurteilten aufgenommen, der ganz offensichtlich pädophil ist. Und nur ein paar Hundert Meter von mir gewohnt hat. Was ich damit sagen will: Man rennt in seinem direkten sozialen Umfeld auch Pädophilen vorbei und man kennt sich nicht. Das ist doch ganz allgemein sehr schade. Trotz dem Internet bleiben viele Pädos alleine in ihrem Kämmerlein. Oder gerade deswegen gibt es nicht viele persönliche Kontakte zu anderen Gleichgesinnten. Früher, wo es das Internet noch nicht gab, fangen mehr Kontakte im realen Leben statt. Eigentlich sollte man das Medium Internet auch dazu nutzen, persönliche Kontakte in Real-LIVE aufzubauen....

Danke Sirius für die wieder sehr informative Sonntagskiste, auch wenn man ja leider sagen muss "im Westen nichts Neues".

Besonders dieses vorschnelle Titulieren als Pädophiler ist so deprimierend. Ich kann es ja nachvollziehen, dass die Medien ihre Leserschaft nicht damit überfordern wollen, diese Thematik differenziert zu betrachten, aber sorry, auf diese Weise wird es auch kein Umdenken geben können. Aber scheint ja auch eher egal zu sein, da sich ja nur wenige über die Form der Berichterstattung beschweren.

Dass sie damit aber eine gar nicht mal so kleine Gruppierung von Menschen unter Generalverdacht stellen und pauschal alle vorverurteilen spielt dabei ja keine Rolle, da sich aus dieser Gruppe eh fast niemand wagt zu wehren und wenn wird gleich dazu übergegangen aufzuzählen was für schlimme Taten "die Pädophilen" ja schon begangen haben und das man dies ja wohl nicht verteidigen oder schön reden möchte.

Aber naja, ich bin mir bewusst, dass dies kein neues Phänomen ist und dies sich wohl auch nicht so schnell ändern wird. Mich persönlich hat genau diese Art der Berichterstattung jahrelang geprägt und mir eingeredet, dass das alles so wahr ist, dass ich ein schlechter Mensch, eine tickende Zeitbombe, der "Abschaum der Gesellschaft" bin. Zum Glück konnte ich von diesem Glauben nun endlich abrücken und versuche und hoffe zukünftig auch einen Teil dazu beitragen zu können, der Welt zu zeigen, dass es "den" Pädophilen nicht gibt und eine Vielzahl pädophil empfindender Menschen auch komplett normale, liebenswerte und fürsorgliche Menschen sind.

Hallo Ruby, vielen Dank für deine Antwort!

Ein normales Sexleben... schwierge Frage - ich werde aber meist nur wirklich erregt und befriedigt, wenn ich beim Sex diese Phantasie vor meinem geistigen Auge ablaufen lasse. Das macht es schon problematisch oder belastend, da ich mich nicht wirklich auf meine Partnerin einlassen kann. Also im Grunde nur mit diesen Phantasien. In virtuellen Rollenspielen nehme ich oft selber die Rolle des Jungen ein, aber das ist nicht so passend für mich. Meine Phantasie dreht sich eher um unterschiedliche Jungs ähnlichen Aussehens mit unterschiedlichen Frauen ebenfalls ähnlichen Aussehens. Die Jungs sind meist sehr schlank und kindlich. Meist stelle ich mir in diesen Szenen meine aktuelle oder eine ehemalige Partnerin vor oder zumindest eine Frau, die ich tatsächlich kenne. Der Fokus liegt dabei auf beiden, optisch stark auf dem Jungen und sexuell bei der Frau, die Lust beim Sex mit einem Jungen empfindet, idealerweise dies sogar selber initiiert. Da diese Phantasien eindeutig pädophil sind, würde ich mich auch selber als solchen ansehen, auch wenn ich selbst keine Neigung zu Kindern spüre. Vielleicht macht diese Beschreibung meine Situation etwas klarer. In jedem Fall ist es erleichternd, darüber zu sprechen, ohne eine moralische Verurteilung befürchten zu müssen.

Hallo Peri und danke für dein Lob.

Das klingt in der Tat speziell was du da beschreibst. Du musst hier natürlich nicht ins Detail gehen, wenn du nicht möchtest, aber stellst du dir denn dich in diesen Fantasien als Jungen vor oder immer andere? Worauf liegt der Fokus - auf der Frau oder dem Jungen? Das gäbe Hinweise darauf worin deine Fantasie begründet sein könnte.

Für mich klingt das jetzt aber erstmal nicht nach Pädophilie. Woher auch immer diese Fantasie/Fixierung stammt - verurteilen musst du dich jedenfalls nicht dafür.

Nichtpädophilen Menschen sind derartige Fantasien generell schwer zu erklären. Ist für dich ein normales Sexleben denn überhaupt möglich oder geht das nur mit Gedanken an diese Fantasien?

liebe Grüße

P. S. um das Gesagte zu präzisieren: diese Neigung/Vorstellung dominiert mein Sexualleben dahingehend, dass ich sexuelle Erregung und inbesondere Befriedigung in vermutlich 80% aller Situationen nur dann erlebe, wenn ich mir dabei eine solche Konstellation vorstelle.

Hallo Ruby, vielen Dank erst einmal für diesen wertvollen Blog. Ich stimme dir zu, dass es wohl egal ist, welches Geschlecht die Betreffenden haben und wie die Neigung im Detail aussieht, die Schnittmengen sind groß und wenn jeder nur seine ganz spezifische Neigung ins Visier nimmt, wird man sich wohl meistens "ganz alleine auf der Welt" damit fühlen. Ich selber bin ein heterosexueller Mann und habe von Jugend an die ausgeprägte Phantasie, dass eine Frau erotisch / sexuell auf junge Jungs fokussiert, Alter so 6-12. Diese Vorstellung dominiert mein komplettes Sexualleben, mehr als nur eine gelegentliche Phantasie oder ein Fetisch. Ich habe selber keinerlei erotisches Interesse an Kindern, weder Jungs noch Mädchen. Bin in pädophil? Ich denke schon, wenn auch in einer sehr speziellen Variante. Im Endeffekt ist das aber auch sehr belastend für mich, diese Vorstellung traue ich mich nicht mit einer Partnerin zu teilen, und ich habe aufgegeben mich zu fragen, ob ich ein exotischer Sonderfall bin und warum das so ist. Ich muss damit leben. Viele Grüße und viel Erfolg mit eurem Blog!

Dieter Gieseking

Sorry, aber DAS ist nun wirklich schon lange bekannt. Wenn ein Mainstream-Medium von Unabhängigkeit usw.. schreibt, dann stimmt DAS natürlich überhaupt nicht. Das betrifft aber nicht nur das Pädo-Thema, sondern ist auf allen Gebieten so. Die Autoren von Artikeln, TV-Sendungen usw... haben auch eigene Interessen, die mit einer Publizierung verbunden sind. Eine solche Berichterstattung wird dadurch immer auch politisch genutzt. Die taz zum Beispiel ist stark von den GRÜNEN beeinflusst. Jede Partei hat ihre politische Lobby in einem Medium. Nur die Pädos haben nix. So, isses, leider.

Zu dem katholisches.info-Artikel: Vor allem sehr zutreffend zwinker, was der Autor schreibt, da diese Skandale ja genau in einer Zeit passierten (und vorher gaaaaar nicht) da alles mögliche akzeptiert wurde. In den 70ern wurde Homosexualität ja sooooo breit akzeptiert, aber klar. Konnte man nicht bis in die 80er oder so noch teils für homosexuelle Handlungen eingesperrt werden?

Warum wurde das dann damals nicht aufgedeckt sondern erst heute, wo diese Akzeptanz noch viel viel höher geworden ist?

Ich finde sowas genauso schlimm wie das pseudowissenschaftliche Geschwafel, dass "das alte Griechenland" als ein Pädo-Paradies zeichnet und von Kindern fantasiert, die total geil auf Erwachsene seien.

Diese Aussage macht mich so langsam immer wütender, bekräftigt sie den Verdacht, dass die Interviews so zurecht geschnitten worden sind, dass sie in der Wirkung eben die Ansicht der Machen bestärken, um dann so zu tun, als würden ja alle befragten Parteien genau derselben Meinung sein.

Wenn dies tatsächlich der Wahrheit entspräche, wofür sich die Indizien so langsam häufen, wäre dies eine gewaltige Unverschämtheit und hätte mit Journalismus nichts mehr zu tun, da subjektive Meinungen als objektive verkauft werden sollen.

Aber kann man ja auch relativ einfach machen bei dieser Thematik, denn wer will sich denn da öffentlich und effektiv zur Wehr setzen? Dank der Reportage wurde die allgemeine Bevölkerung mal wieder in dem Glauben bestärkt, dass alle Pädos ja anscheinend krank und gefährlich sind, da würden doch auch keine Beschwerden über die Qualität der Berichterstattung geduldet werden, wenn diese aus dieser Gruppe heraus kommen würden.

Solche Puppen wie im Video gezeigt wohl nicht - wie ich ja in meinem Beitrag ebenfalls hervorgehoben habe. Richtige Kinderpuppen wären für einige allerdings durchaus eine Überlegung wert. Soweit ich gehört habe, gibt es Jungspuppen, auch wenn diese wohl seltener zu finden sind.

Dieter Gieseking

In den letzten 40 Jahren ist mir kein Pädophiler bekannt geworden, der sich eine solche Puppe ins Bett legt. Die Puppen sind alle weiblich. Sie haben einen Frauenkörper mit kindlichen Gesichtern. Was hat DAS mit Pädophilie zu tun? Nichts! Heterosexuelle Männer mit irgendwelchen Komplexen werden sich diese Puppen vielleicht kaufen. Natürlich fällt besonders auf, dass es offensichtlich keine männlichen Puppen gibt. Die "armen" Boylover müssen also auf knabenhafte Gesichter aus Plastik verzichten. Was für ein "Trauma"...

"Mit der exakt gleiche Datenlage kann man das aber auch ganz anders darstellen [...]"

Ja, das könnte man, aber man muss doch immer vom Schlimmsten ausgehen. Außerdem könnte man noch zur Erkenntnis kommen, dass es ja dann gar nicht schlimm sei, solche Fantasien an Puppen ausleben zu wollen und das würde ja überhaupt nicht gehen, ist der Gedanke daran doch einfach nur abartig. (Eventuell vorhandener Sarkasmus darf gern behalten werden :))

"Sehr enttäuscht hat mich hier die Aussage von Prof Beier. [...]"

Dem kann ich auch nur voll und ganz zustimmen, wobei mich ein Beitrag im Forum doch auch zum Nachdenken gebracht hat, gibt es prinzipiell auch die Möglichkeit, dass seine Aussage nur verkürzt, oder "passend" zusammengewürfelt wurde, damit eben genau dieser Eindruck dabei entsteht und am Ende Frau Schulz in ihrer Meinung bestärkt wird. Die Aussage vom Anwalt, dass der Handel und Besitz legal grundsätzlich legal ist, wurde schließlich auch solange durch persönliche Meinungen "aufgeweicht", dass die Tatsache der Legalität am Ende dann eben doch nicht mehr so klar war (aber auf der Webseite der Kanzlei frei einsehbar ist).

Ich finde die Berichterstattung über solche Puppen sehr unehrlich. Fakt ist (und das kann man auch gar nicht oft genug betonen): Es gibt keine empirischen Daten über die Wirkung von Sexpuppen auf Menschen mit Pädophilie.

Und was wird daraus gemacht? "Auch wenn wir keine Daten haben, die das belegen, könnte man sich ja vorstellen, dass dies Leute zu realen Missbrauch antreiben könnte", und "es gibt absolut keine Belege dafür, dass diese Puppen einen therapeutischen Nutzen haben."

Mit der exakt gleiche Datenlage kann man das aber auch ganz anders darstellen und sagen: "Auch wenn wir keine Daten haben, die das belegen, könnte man sich ja grundsätzlich vorstellen, dass diese Puppen einen therapeutischen Nutzen haben können", und "es gibt absolut keine Belege dafür, dass Puppen Leute zu realen Missbrauch antreiben können".

Sehr enttäuscht hat mich hier die Aussage von Prof Beier. Als Wissenschaftler wäre es meiner Meinung nach seine Aufgabe, die aktuelle Faktenlage wiederzugeben, und nicht zu versuchen die Gefährlichkeit von Puppen damit zu belegen, dass er sich prinzipiell vorstellen könnte, dass theoretisch jemand durch Puppen zu realen Missbrauch animiert werden könnte. Und die Aufgabe von Frau Schulz als investigative Journalistin wäre es hier meiner Meinung nach eigentlich gewesen, diese vagen Aussagen zu hinterfragen und nachzuhaken – aber da sie offensichtlich ziemlich voreingenommen an das Thema herangegangen ist und Prof. Beier ihr genau das erzählt hat, was sie wohl hören wollte, überrascht es mich leider nicht, dass sie die Aussage einfach unkritisch übernommen hat.

Nein, "Alex" hat nichts gegen die Herstellung der Puppen gesagt, sondern es ging nur um die Darstellung im Netz. Es ist leider beim Schnitt nicht genau rübergekommen. Genauso ist leider nicht die Aussage, "dass Menschen, die Kinder misbrauchen wollen, dies mit oder auch ohne die Puppen machen werden" mit reingekommen.

Dieter Gieseking

Deinen Wochenrückblick halte ich grundsätzlich für eine gute Sache. Allerdings habe ich zu Punkt 2 eine andere Meinung: Ich kann hier gegenwärtig nicht erkennen, dass die Pädophilie aus den genannten Katalogen gänzlich gestrichen werden soll. Wenn dies in ferner Zukunft tatsächlich so sein sollte, dann würde das neue Gesetz tatsächlich auch auf Pädophile zutreffen. Also, vorausschauend könnte man dieses Therapieverbot schon mal mittragen. Der 2. Absatz wurde aber gerade deswegen mit in das Gesetz aufgenommen, damit Pädophile eben nicht von diesem Verbot betroffen sind. Die aktuellen Kataloge weisen zwar zu den Vorgängern eine leichte Verbesserung für Pädophile auf. Die Pädophilie gilt nur noch dann als Störung der Sexualpräferenz, wenn der Pädophile darunter leidet oder für sich(Suizid) oder Dritte(Kinder) eine Gefahr darstellt. Im Umkehrschluss bedeutet dies ja, dass alle anderen Pädophilen nicht mehr gestört bzw. krank sind. Das lässt zwar Hoffnung auf mehr zu. Allerdings ist der Begriff "Gefahr" nicht eindeutig definiert. Wo fängt diese "Gefahr" konkret an? Da alle Pädophile eine pädophile Orientierung/Neigung/Identität haben könnte man die "Gefahr" auch bei allen Pädophilen sehen. Oder sieht man die "Gefahr" nur bei den Pädophilen, die nicht total enthaltsam leben? Die Kataloge bedürfen auf jeden Fall einer Konkretisierung, damit jeder Pädophile weiß, woran ER aktuell ist....

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Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Ja, denn der ICD-11 ist seit dem 01.01.2022 in Kraft. In Deutschland wird er noch nicht im Alltag angwendet, da das ganze Gesundheitssystem umstrukturiert werden muss. Logischerweise heißt das nicht, das man das nicht einfach ignorieren kann, denn es ist in Kraft. Deutschland muss es nur umsetzen und hat dafür 5 Jahre Zeit - es wird also kommen. Das man jetzt an alten wissenschaftlichen Erkenntnissen verweist nur weil die Bürokratie/Politik so langsam ist wäre absurd. In 2 BvR 686/19, Zeile 18 wird bspw. auf den ICD-11 verwiesen (dort war es nicht einmal in Kraft getreten). Ich hoffe daher das der ICD-11 in den Verfassungsbeschwerden benannt wurden, denn diese ganzen Gesetze verfolgen somit gesunde Menschen ohne Erkrankung, aber auch solche mit einer pädophilen Störung. Es ist daher doppelt Scheiße.
Wie sieht es eig. mit dem ICD-11 aus? Muss sich das BVerfG daran orientieren? Denn sonst wird es doch wieder nur den ICD-10 nutzen und von Präferenzstörung reden und ggf. die Entscheidung negativ beeinflussen. In all den Entscheidungen, wo Pädophilie erwähnt wird geht es immer um Störung und die Gefahr einer pädophilen Neigung. Eindach selbat mal "pädophil" auf der Seite des BVerfG suchen. Im Jahr 2020 ist in einem Urteil von "schwere seelische Abartigkeit im Sinne des § 20 StGB" die Rede (- 2 BvR 2473/17 - - 2 BvR 2696/18 -)
Unsere Verfassung ist einfach nicht so sehr auf den Schutz eines Individuums gerichtet. In den USA wurde letzte Woche geurteilt dass das Verbot von KI generierter KiPo verfassungswidrig ist, da keine realen Kinder betroffen und es somit eine opferlose Straftat ist. Abstrakte Gefährdungen rechtfertigen nicht die Verweigerung von essentiellen Grundrechten: https://www.techpolicy.press/court-rules-that-constitution-protects-private-possession-of-aigenerated-csam/ Damit dürften auch die ganzen Puppengesetze in enigen der Bundesstaaten nichtig sein.
Regenbogenfisch zu Paravielfalt: Ein Post Mortem
@Phil Daher hat es mittlerweile für mich einen äußert faden Beigeschmack, wenn queere Verbände und -Organisiationen von Toleranz, Akzeptanz, Menschenrechten und Menschenwürde reden. Geht mir genauso. Ich kann das schlichtweg nicht mehr ernst nehmen, weil ich genau weiß, dass das nicht für uns gilt. @Anonym Bei uns ist das alles mit den Pro-Contact Leuten vergleichbar, die alle in den Dreck ziehen obwohl der Großteil in Ruhe leben möchte ohne Kontakt zu Kindern. Ich würde hier spezifizieren, dass es um sexuellen Kontakt geht. Normalen Kontakt zu Kindern sehen Anti-Cs nicht zwangsläufig als problematisch und viele hätten ihn auch gerne.