Beiträge von Dezember 2023

Ich sitze im Publikum eines Konzerts. Das Thema des Abends: „Ich bin was ich bin.“

Begrüßt werde ich mit einem fröhlichen „Liebe Damen, liebe Herren, liebe Kinder und alles dazwischen und außerhalb“.

Zwischen den Stücken werden immer wieder kleine Reden geschwungen. Locker, lustig. Einige der Sprecher vermutlich selbst Teil der LGBTQI+ Bewegung. Ein Mann in einem glitzernden Jackett lobt unser Grundgesetz. Zitiert die ersten Zeilen, betont wie glücklich wir sein können, dass wir in Deutschland leben, weil es anderen Menschen anderswo nicht vergönnt ist in den Genuss eben jener Grundrechte zu kommen.

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Es ist mal wieder Zeit, mit viel Getöse das vergangene Jahr zu verabschieden, das neue zu begrüßen und anschließend zu versuchen, unsere zitternden Haustiere wieder unter dem Bett hervorzulocken. Wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, aber diesen Blog hier gibt es jetzt schon seit über vier Jahren. Wäre der Blog ein Mensch, wäre er schon alt genug, um für unsere nepiophilen Leser:innen nicht mehr interessant zu sein!

Wie es viele in dieser Jahreszeit tun, möchte ich mich auch einmal an einen Rückblick auf das vergangene Jahr versuchen. Viele Themen waren in irgendeiner Form auch im Kontext Pädophilie relevant, und leider habe ich im Laufe des Jahres nicht annähernd so viele Sachen hier thematisiert, wie ich es gerne getan hätte. Um dieses Defizit zumindest ein wenig zu beheben, ist hier eine sicherlich unvollständige Liste an Themen, die letztes Jahr für mich im Kontext Pädophilie relevant waren, und es oft auch im nächsten Jahr noch sein werden.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Hallo Klase, ich kenne Deine Lebensgeschichte sehr gut und es hat mich sehr mitgenommen, was Dir aufgrund des Unrechtsparagraphen §184l StGB widerfahren ist. Die führenden Köpfe hinter dieser Gesetzgebung (Stahl, Luczak, Fechner und Lambrecht) haben aber meines Erachtens nicht aus dem Bauch heraus, sondern aufgrund einer (rechts-)populistischen Stimmung deswegen entschieden. Immer, wenn ein großer Missbrauchsfall an die Öffentlichkeit getragen wird, so wie damals Aschersleben, Bergisch-Gladbach und Lügde, wird im rechten Eck auf die Trommeln gegen "die Kinderschänder" geschlagen. Es gibt genügend Expert*innen aus der Justiz, der Medizin und der Psychologie, die eindringlich vor der Einführung von §184l StGB bzw. einer Verschärfung von §184b StGB gewarnt haben. Lambrecht und Co wussten also ganz genau, was sie taten: Es ging einzig darum, den Hass auf pädophile Menschen zu bedienen und durch knackige Schlagzeilen "für den Kinderschutz" Wählerstimmen einzufangen. Gegen Pädos zu hetzen ist einfacher und biller, als Kita-Kräfte besser zu bezahlen, Schulen zu sanieren, Kinderarmut zu bekämpfen und Konzepte gegen Mobbing zu entwickeln. Es geht beim Puppenverbot und der Verschärfung von 184b daher nicht um Kinderschutz; vielmehr handelt es sich in meinem Augen hierbei um knallhartes rechtspopulistisches Kalkül. Ich teile Deine Einstellung zu Puppenkinder vollumfänglich - ich betrachte diese auch als "Familienmitglieder". Ich hoffe sehr, dass wir mit unseren Lebensgeschichten viele Menschen erreichen können. Und Vorurteile beiseiteschaffen können.
Ich hoffe sehr, dass GuteFrage kein repräsentativer Querschnitt der Gesellschaft ist
Ich möchte an dieser Stelle einmal die Frage in den Raum stellen, ob es fair ist, Verbote zu verhängen, nur um "gefühlten" Kinderschutz zu erreichen. Wer meine Beiträge gelesen hat, weiß, das "Kindersexpuppenverbot" hätte mich fast das Leben gekostet. Nur dadurch, dass es zwei Personen in meinem persönlichen Umfeld gab, die damals schon von meiner Situation wussten, lebe ich noch. Verbote "aus dem Bauch heraus" einzuführen, ohne auf Expert:innen zu hören und ohne die Konsequenzen zu bedenken, ist unverantwortlich. Die Verantwortlichen von §184l StGB können nicht ausschließen, dass ihr Verbot Menschenleben gekostet hat. Denn Puppen sind für die Menschen, die mit ihnen zusammenleben, oftmals Familienmitglieder. Menschen, die keine Familie haben können, wie exklusiv pädophile Menschen, hätten mit den Puppenkindern dennoch eine Chance, nicht nur Sexualität, sondern vor allen auch Nähe und Zärtlichkeit zu erleben. Das sind grundlegende menschliche Grundbedürfnisse. Diese Möglichkeit einfach so auf "Verdacht" jenen zu nehmen, die keine andere Möglichkeit haben, sich diese Grundbedürfnisse zu erfüllen, ist grausam und einem freiheitlichen Rechtsstaat unwürdig.
Hallo Sirius, auch Dir vielen Dank für Deine Rückmeldung und die spannende Denkanstöße! Persönlich bin ich ein riesengroßer Japan-Fan. Es fasziniert mich, wie dort gesellschaftlich mit der Kinderliebe umgegangen wird. Da kann man sich erotische Mangas mit Lolicons und Shotacons in gewöhnlichen Buchläden kaufen. Das Konzept von "kawai", also das Niedliches im Mainstream geschätzt wird, ist ja auch im Westen bekannt. Trotzdem ist Japan kein Land, in dem es keine Gesetze gäbe und Kinder ungeschützt den Gelüsten von Erwachsenen ausgeliefert wären. Das krasse Gegenbeispiel dazu stellen die USA dar. Wohl kaum in einem anderen Staat ist der Hass gegen Pädophile größer und sind die Strafen härter als dort. Gleichzeitig sind die USA aber Spitzenreiter, was den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen anbelangt. Ich würde mich freuen, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Frage nach der Wirkung von Fiktivpornografie noch mehr nachgehen würden. Dass es Indizien für einen positiven Effekt (also mehr sexuelle Zufriedenheit und weniger Missbrauch) gibt, hatte ich bereits vermutet. Ein spannendes Thema finde, ich was es weiter zu beobachten gilt.
Meine Beobachtungen auf GuteFrage sagen was anderes xD