Beiträge von September 2019

Es gibt immer wieder Versuche, pädophile Charaktere in fiktiven Geschichten einzubauen. Häufig sind sie dabei entweder Bösewichter oder Witzfiguren, es kommt eher selten vor, dass pädophile Charaktere in Geschichten als ganzheitliche Menschen gezeichnet werden. Meistens entspricht die Darstellung pädophiler Menschen dabei bestimmten Stereotypen, die ich einmal versucht habe herauszuarbeiten.

Mir sind dabei insbesondere vier stereotypische Pädophile aufgefallen, zu denen die meisten fiktive pädophile Charaktere zu gehören scheinen: der

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Titelbild zu Ein seltsames Rotkäppchen

Hallo, ich bin das Rotkäppchen. Ich habe diesen Namen gewählt, weil er für mich Naivität und Unschuld ausdrückt und wohl niemand dem ich es nicht anvertraue anhand meiner Erscheinung vermuten würde, dass ich, oder überhaupt irgendeine eine Frau, pädophile Neigungen haben könnte.

Ich wuchs in einem kleinen Dorf auf in dem man jeden zumindest vom Sehen her kannte. Dort verbrachte ich meine Kindheit als Einzelkind abwechselnd bei meinen Eltern und meinen Großeltern, wenn meine Mutter gerade arbeitete. Im Grunde wurde ich von meiner Mutter und meiner Großmutter aufgezogen, da mein sogenannter Vater nicht viel davon hielt, dass es mich gab. Ich war bloß ein Unfall für ihn und deshalb ein Störfaktor, daraus machte er kein Geheimnis, besonders nicht, wenn er schlechte Laune hatte.

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Hi Frau Apfel, Hi liebes Focus-Team,

wenn man sich als Pädophiler so in der Medienwelt herumtreibt, ist es ja keine Überraschung mehr, an jeder Ecke hanebüchenen Unsinn zu lesen. Es kommt also gar nicht mehr so häufig vor, dass die Dummdreistigkeit einzelner Journalisten, mich noch zu überraschen vermag. Doch heute war wieder so ein Moment. Ich mach‘s ganz kurz: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben versagt. ;-)

Dröseln wir‘s mal auf. Vorweg noch: Falls sich jemand vergewissern möchte, dass das auch alles stimmt, was ich hier erzähle, hab ich an entsprechenden Stellen Fußnoten gesetzt. Alles klar? Dann kann‘s ja losgehen. Was sehen wir, wenn wir den Artikel öffnen? Uns springt ein riesiges Bild ins Auge. (siehe Fußnote 1) Eine dunkle, schattenhafte Figur ist im Begriff, sich ein kleines Mädchen zu schnappen. Was hat es nur vor, das grausige Untier? Welch widerwärtiger Plan entfaltet sich im Kopf, der hinter diesen klauenhaften Fingern steckt? Das überlassen Sie geschickterweise der Imagination Ihrer Leser, Frau Apfel. ;)

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Ich habe vor einiger Zeit die Fragen einer Studentin die sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeit dem Thema „Pädophilie bei Frauen“ gewidmet hat, beantwortet. Einige davon möchte ich hier gerne mit euch teilen.

Nachtrag am 29.04.2020: Es handelt sich bei dieser Studentin um Barbara Hatzl, die ihre Arbeit schließlich auch erfolgreich fertiggestellt hat :) https://pub.fh-campuswien.ac.at/obvfcwhsacc/content/titleinfo/3683187

Frage: Was bedeutet es für dich pädophil zu sein?

Antwort: In erster Linie bedeutet es für mich auf irgendeine Art anders auf Kinder zu reagieren und sich stärker mit ihnen verbunden zu fühlen als andere Menschen. Bei den meisten gehört die sexuelle Ansprechbarkeit dazu, aber auch sich in ein Kind tatsächlich verlieben zu können. Viele pädophile Menschen verbringen zudem gerne Zeit mit Kindern allgemein und wollen Teil ihrer Welt sein. Verliebt habe ich mich bisher allerdings zuletzt in meiner eigenen Kindheit in ein anderes Kind.

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creative
Titelbild zu Erinnerungen

“Habe ich dir eigentlich jemals von meiner großen Liebe erzählt?”, frage ich dich unvermittelt.

Du überlegst eine Weile, aufgeschreckt aus deinen eigenen Gedanken. Der See, an dem wir entlang spazieren und in dem sich das orangene Licht der untergehenden Abendsonne spiegelt lädt durchaus zum nachdenken ein. Oder dazu, in Erinnerungen zu schwelgen. “Nein, ich glaube das hast du noch nie.”

Wir gehen eine Weile schweigend weiter den Weg entlang, du abwartend, ich meine Gedanken sortierend.

“Ich war damals etwa 18”, beginne ich schließlich. “Sie war meine erste große Liebe, ich habe mich damals Hals über Kopf in sie verliebt so wie in keinen anderen Menschen seitdem. Ich träume heute noch oft von ihr, obwohl ich sie seit zehn Jahren nicht mehr gesehen habe. Im Grunde hat sie mir gezeigt, dass ich überhaupt in der Lage bin Liebe zu empfinden.”

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Offenbar würde Gannon Menschenrechte sowieso nur noch selektiv gewähren: "Seiner Ansicht nach sollten Menschenrechte nicht in gleichem Ausmaß für alle gelten, ..." Keine Ahnung, ob der wirklich glaubt, damit Kinder zu schützen, oder ob er einfach nur Pädos haßt. Vielleicht beides.
Hier auch die News dazu von den Veranstaltern: https://www.medicalschool-berlin.de/news-detail/team-der-rechtspsychologie-veranstaltet-internationale-panel-diskussion/ C4OSL wird am 06.10.2026 ihre eigene Diskussionsveranstaltung bzgl. Fiktion hosten und Teilnehmer ist unter anderem die LGBT-Organisation ILGA (die asiatische Sparte), die Sex Worker Organisation Scarlett und die Bürgerrechtsorganisation Open Net Korea. @Sirius Da solltest du auch als Zuhörer rein, wenn möglich. https://c4osl.org/moral-panic-to-permanent-law-the-pattern-of-fear-censorship-in-media/
Seine These war, dass Geschichten nicht nur Wörter, sondern Ausdruck eines dahinter stehenden Verlangens seien, und dieses Verlangen schon kriminalisiert werden müsse. Hat Gannon das tatsächlich so formuliert? Das ist ja schon geradezu menschenrechtswidrig, weil er mit einer derartigen Ausdrucksweise nichts geringeres als eine Kriminalisierung von Pädophilie an sich und damit eine Kriminalisierung von Gedanken und Gefühlen fordert. Gannon klingt für mich sehr wie ein typischer Moralschützer, der mit solchen Argumenten zwar glaubt, Kinder zu schützen, aber womöglich am Ende dem Kinderschutz eher schadet, weil er mit komplett unbewiesenen Behauptungen zur Wirkung fiktiver Materialien um sich wirft (die ja z. B. bei Puppen teils schon widerlegt wurden). Wenn fiktive Materialien immer weiter kriminalisiert und wie echte Missbrauchsabbildungen werden, liegt m. E. eher die Vermutung naheliegend, dass zumindest einige dann sogar eher zu Missbrauchsabbildungen greifen, weil sie sich denken: "Macht ja eh keinen Unterschied mehr."
Geschichten und Texte sind eine der letzten Optionen zum Umgang mit pädophiler Sexualität, die relativ eindeutig legal sind und wo es (bislang) noch keine großen Initiativen gibt, ein Verbot umzusetzen. So pauschal sehe ich das nicht, weil man eine Geschichte je nach Inhalt als Missbrauchsanleitung sehen kann was im Besitz verboten ist. Darunter fallen ausdrücklich auch zweckentfremdete medizinische Inhalte, also auch Geschichten. Ich finde es gut das KTW hier nicht pauschal von Gefahren spricht im Grunde ist die Aussagr auf alles übertragbar. Selbst etwas harmloses kann für jemand anderes gefährlich sein. Das Problem ist daher nicht die Sache an sich. Ähnliches hättr KTW auch bei Puppen sagen müssen, umso armseliger das die nicht direkt gefragt wurden. Auch finde ich die Tatsache das es egal sei ob ein Opfer existiert, oder nicht völlig respektlos. Das dieser Person es scheiß egal war, wenn nicht konkrete Rechte geschützt werden können, weil man immer mehr nach Fantasien fahndet ist erschreckend. Zeigt auch sehr gut wie sich das alles verselbstständigt hat. Zu der fehlenden Perspektive: Wo sollen die denn konkret nach Pädophilen suchen? Wir sind schon sehr schlecht erreichbar und die Meinung eines einzelnen Pädos ist nichts Wert. Es müsste eine Person sein die z. B. einen Verein oder so hat. Das ist auch ein Problem unserer Unsichtbarkeit man spricht ungern mit einer Einzelnen Person das muss schon etwas wie SuH sein.
Das Gericht gibt gerade fleißig Interviews wegen dmem 75-Jährigen Jubiläum und da betteln die förmlich um die Bestätigung des Volkes. Das sei das wichtigste Mittel um einen Angriff auf die Grundrechte zu sichern. Kann mir daher vorstellen das die einfach Schiss hatten noch mehr vertrauen zu verlieren und diffamiert zu werden, da das Vertrauen in das Gericht lt. Umfragen immer weiter sinkt. Für Menschen die hinter das Stigma schauen können wurde aber deutlich das es ein Urteil auch gegen Sie war. Habe selbst AfD-Fanboys gesehen die das Urteil nicht wegen dem Ergebnis kritisieren, sondern wegen der Begründung die alles in Zukunft ermöglicht.