Thema: COMING-OUT

Das Coming-Out bezeichnet das öffentlich machen der eigenen Sexualität. Dies kann nur im kleinen Kreis (zum Beispiel innerhalb der Familie) statt finden, aber auch vor der breiten Öffentlichkeit.

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Der Wunsch nach einem Beziehungspartner ist etwas zutiefst menschliches und daher beschäftigt er natürlich auch Menschen mit einer pädophilen Neigung. Aber passt das überhaupt zusammen?

Ich selbst bin nicht kernpädophil, ich kann hier also selbstverständlich nur von meinen eigenen Erfahrungen mit vergangenen Partnerschaften und meiner aktuellen Beziehung sprechen. Ich denke, wenn man nicht ausschließlich an Kindern sondern auch an Erwachsenen sexuelles (und/oder) romantisches Interesse hat, dann ist so eine Beziehung zu einem nicht-pädophilen Menschen durchaus möglich. Dazu ist allerdings, wie in jeder gesunden Beziehung, Offenheit und Verständnis auf beiden Seiten nötig - und die Bereitschaft Kompromisse einzugehen.

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Titelbild zu Erinnerungen

“Habe ich dir eigentlich jemals von meiner großen Liebe erzählt?”, frage ich dich unvermittelt.

Du überlegst eine Weile, aufgeschreckt aus deinen eigenen Gedanken. Der See, an dem wir entlang spazieren und in dem sich das orangene Licht der untergehenden Abendsonne spiegelt lädt durchaus zum nachdenken ein. Oder dazu, in Erinnerungen zu schwelgen. “Nein, ich glaube das hast du noch nie.”

Wir gehen eine Weile schweigend weiter den Weg entlang, du abwartend, ich meine Gedanken sortierend.

“Ich war damals etwa 18”, beginne ich schließlich. “Sie war meine erste große Liebe, ich habe mich damals Hals über Kopf in sie verliebt so wie in keinen anderen Menschen seitdem. Ich träume heute noch oft von ihr, obwohl ich sie seit zehn Jahren nicht mehr gesehen habe. Im Grunde hat sie mir gezeigt, dass ich überhaupt in der Lage bin Liebe zu empfinden.”

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Ich habe vor einiger Zeit die Fragen einer Studentin die sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeit dem Thema „Pädophilie bei Frauen“ gewidmet hat, beantwortet. Einige davon möchte ich hier gerne mit euch teilen.

Nachtrag am 29.04.2020: Es handelt sich bei dieser Studentin um Barbara Hatzl, die ihre Arbeit schließlich auch erfolgreich fertiggestellt hat :) https://pub.fh-campuswien.ac.at/obvfcwhsacc/content/titleinfo/3683187

Frage: Was bedeutet es für dich pädophil zu sein?

Antwort: In erster Linie bedeutet es für mich auf irgendeine Art anders auf Kinder zu reagieren und sich stärker mit ihnen verbunden zu fühlen als andere Menschen. Bei den meisten gehört die sexuelle Ansprechbarkeit dazu, aber auch sich in ein Kind tatsächlich verlieben zu können. Viele pädophile Menschen verbringen zudem gerne Zeit mit Kindern allgemein und wollen Teil ihrer Welt sein. Verliebt habe ich mich bisher allerdings zuletzt in meiner eigenen Kindheit in ein anderes Kind.

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Zu dem Thema Pädophilie existieren bei vielen Menschen Vorstellungen und Annahmen, die sich oft nicht wirklich mit der Realität decken. Die meisten haben höchstens ein theoretisches Wissen zu dem Thema, nur die wenigsten haben je bewusst mit einem pädophilen Menschen gesprochen. Dadurch ergeben sich nur wenige Gelegenheiten, bei denen ein Austausch mit uns statt finden kann und Fragen beantwortet werden können, die Nicht-Pädophile Menschen zu dem Thema haben. Aus dem Grund haben Ruby und ich uns im Juli dazu entschieden, auf der deutschsprachigen

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Danke für den Link. Mir geht's nicht anders. :(
Die Verfassungsbeschwerden werden am 2. Juli entschieden. https://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Aktuelles/TermineWochenausblick/termine-Wochenausblick_node.html Ich zittere.
"Schließlich war hier jetzt auch die Rede davon, dass evtl. auftretende Erregungszustände ja nicht so schlimm seien, so lange man nur professionell mit ihnen umgeht." Allerdings. Im Umgang mit Menschen kann es zu jeder Art von Gefühlen kommen. Das bedeutet aber nicht, daß man sich von diesen Gefühlen leiten oder vereinnahmen läßt. Auch ein Arzt, der einen seiner Patienten abgrundtief verabscheut, wird ihn in den meisten Fällen nach allen Regeln der Kunst bestmöglich und professionell behandeln. Solange Gefühle die Performance nicht beeinträchtigen, sind diese Gefühle für die praktische Tätigkeit völlig irrelevant. "Vertrauen und Zutrauen" wurde sich gewünscht. Es fällt schwer." Nichts, was sich lohnt, ist einfach :-)
So werden gesunde Menschen pathologisiert, da bspw. Beier auch der Meinung ist das Fiktion "schädlich" ist. Das bedeutet für ihn dann das alle die Fiktion möchten therapiert werden müssen, da sie eine pädophile Störung nach ICD-11 haben. Denn als Bedingung heißt es halt nur "Ausleben" und darunter sieht Beier auch den "Konsum von Missbrauchsabbildungen", worunter er auch Fiktion einordnet. Demnach kann er so begründen das wir die gestörten Pädos sind und ein gesunder Pädo asexuell sein muss und daher auch Medikamente okazy sind.
Ich ignoriere mal ganz bewusst, dass du höchstens indirekt auf andere Kommentarschreiber als den Autor des Textes eingehst. Ein anderes Mitglied schreibt davon, wie schön es sei, dass die Initiative immer von den Kindern ausgeht, und zählt erlebte Körperlichkeiten mit Kindern auf. Diese Person ist hier kein Mitglied. Bitte nicht Kommentarschreiber mit Mitgliedern verwechseln, ansonsten wärst du auch eins. Außerdem wäre ich dir sehr verbunden, wenn du nicht was Einzelpersonen (noch dazu welche die nicht einmal Betreiber dieser Seite sind) als "Das denken und sagen Pädophile" ganz pauschal nehmen würdest. Die Leute hier haben unterschiedliche Meinungen und Ansichten und jeder spricht für sich. Wenn wir von "wir" reden, meinen wir in der Regel das KiH/WsaM/P-Punkte-Team. Außerdem arbeiten nicht alle die hier schreiben mit Kindern. Und Fantasien sind ja nur Fantasien. Aber ist das wirklich schon der einzige Anspruch, den man in diesem Kontext an sich stellen sollte? Ja. Ja, tatsächlich. Sofern der Person das bewusst ist, ist das das einzige was zählt. Aus der Überzeugung folgt das Handeln. In diesem Fall heißt handeln, sich ausnahmslos respektvoll dem Kind gegenüber zu verhalten und dazu gehört, die Unwissenheit eines Kindes nicht auszunutzen. Das ist nicht gegeben, wenn man sich zu Hause seine Gedanken macht. Genauso wenig wie es das ist, wenn der alte Schrumpelopa am See an mich denkt, wenn er zu Hause ist, sofern ich nichts davon mitbekomme. "Vertrauen und Zutrauen" wurde sich gewünscht. Es fällt schwer. Man könnte fragen, ob ihr selbst nicht schon in dem Moment Vertrauen bricht, indem ihr als Pädophile überhaupt solche Berufe ausübt. Siehst du das bei anderen auch so, oder nur bei Pädophilen? Wenn ja, warum? Es wurde bereits darüber geredet, dass es bei Erwachsenen sehr viele ähnliche Situationen gibt. Darf ein Mann, der keinen Partner abbekommt, obwohl er einen will, Frauen/Männer Thaimassagen geben? Waxen? Waschen? Wenn ja, warum? Die Frage die du dir stellen solltest ist die, nach dem Unterschied. Es ist nicht respektlos, einen Menschen sexuell wahrzunehmen. Es ist respektlos, einem anderen Menschen ungewollt mit seiner Sexualität zu konfrontieren/sie in diese zu involvieren und das schließt reine Fantasie aus. Du fragst nach Grenzen. Die beginnen dort, wo das Interesse bemerkt wird. Aufdringliche Blicke können dafür ausreichend sein. Aber nicht jede Berührung ist eine sexuell(motiviert)e Handlung. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich persönlich denke über so etwas gar nicht nach. Muss ich nicht, weil ich keine sexuellen Gedanken und Empfindungen im Kontakt mit Kindern habe. Ich reflektiere wie ich mich verhalte, mein Leben lang, völlig unabhängig vom sexuellen Aspekt und habe das Problem schlichtweg nicht, mich jemandem in irgendeiner Form aufzudrängen. Ich glaube worüber wir hier diskutieren ist etwas, was Leute betrifft, die man überall in der Gesellschaft findet. "Ich hab der Kellnerin doch nurn Kompliment gemacht" ist so die Richtung von Rechtfertigung, mit der man sich als Frau sowieso auseinandersetzen muss. Wer diese Ebene nicht versteht, der hat ganz andere Probleme als seine Orientierung.