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Hervorragend auseinander genommen! Man lernt: Augen immer offen halten. Kritisch hinterfragen. Sätze sezieren. Ich möchte den Autoren dieser Videobeschreibung eher Unwissenheit als Absicht unterstellen. Sie viel Boshaftigkeit kann doch nicht geplant sein, oder? Vielen Dank für diese bitter-amüsante Lektüre!

Vielen Dank für diesen super aufgearbeiteten Artikel!

Es ist tatsächlich unglaublich, wie viele Falschaussagen und Konfusion in so wenige Sätze passen und ich frage mich, ob es sich dabei nur um Unwissenheit handelt oder ob diese Verwirrung nicht wirklich ganz bewusst kreiert wurde.

Stellt man am Ende alle Begriffe gleich, kann man ja auch nicht aus Versehen ins Fettnäpfchen treten und womöglich irgendetwas verharmlosen - mag da vielleicht der Vater des Gedankens gewesen sein.

Dass es bei näherer Betrachtung am Ende dann zwar überhaupt keinen Sinn mehr ergibt, ist anscheinend nicht so wichtig. Danke dafür, dass du das näher betrachtet hast und allen vor Augen führst, wie falsch und beleidigend diese Videobeschreibung in diesen wenigen Sätzen ist!

Am Ende spielt dann eine weitere, letzte Falschaussage dann auch keine Rolle mehr:

[...] da eine sexuelle Handlung mit Minderjährigen grundsätzlich eine Straftat darstellt.

Regenbogenfischin

Wie immer super gut geschrieben. Ich hoffe, dass in Zukunft mehr Menschen dir/euch den verdienten Respekt entgegenbringen. Das wäre mein Wunsch an die Gesellschaft: Mehr Respekt, mehr Toleranz, weniger Ausgrenzung und Hass. Gib niemals auf

Inwiefern sollen wir einen "Knall" haben?

Da es ein häufig zu hörender "Wunsch" der Gesellschaft ist, die Pädophilie "auszurotten", stimme ich unserem Gastautor zu, dass man die Gesellschaft dafür sensibilisieren müsste, dass dies eben nicht möglich ist und es immer pädophile Menschen geben wird und man daher besser schauen sollte, wie man diese Menschen auch respektvoll behandelt.

Es wird immer Pädophile geben. Sie alle auszumerzen bleibt Wunschdenken.

habt ihr nen knall?

Ich meine vor kurzem mal gelesen zu hasen, dass sich die GFF explizit nicht diesem Thema annehmen möchte. Echt traurig, wie viele Bürgerrechtsvereine bereit sind ihre Prinzipen über Bord zu werfen, wenn es um "unangenehme" Themen geht.

Ich sehe hier das Problem nicht einmal bei möglichen Vorurteilen, denn ob nun die Sexualität von Erwachsenen und Kindern oder die von Menschen und (anderen) Tieren kompatibel ist oder nicht, ist für mich keine Frage von "fehlendem Wissen", sondern hier prallen einfach zwei verschiedene Haltungen aufeinander, die auf keinen Fall kompatibel sind. Das gilt für Pädophile mit dieser Haltung ebenso wie für Zoophile mit der gleichen Haltung.

zoon logon echon

Kompatibel heißt nicht gleich. Gleich heißt nicht kompatibel. Richtig, dass es nicht automatisch heißt, weil ein erwachsenes Tier und ein erwachsener Mensch beide erwachsen sind, ist die Sexualität des Tieres mit der des Menschen kompatibel. Aber nur, weil ein Tier kein Mensch ist, heißt es nicht automatisch, dass seine Sexualität mit der von Menschen inkompatibel ist.

Man soll sich nicht beschweren über Vorurteile von Zoophilen wenn man selbst Vorurteile hat.

Mir kam noch der Gedanke, dass es einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Paraphilien gibt: Pädophile können selbst Kinder zeugen, Zoophile nicht. Mich würde interessieren, welchen Stellenwert dieser Fakt bei zoophilen Menschen in Bezug auf den Leidensdruck hat?

Naja, ist doch eigentlich unerheblich. Man wird ja kein Elternteil, weil man auf seinen Nachwuchs "steht", sondern weil man Elternteil sein möchte. Das sollte bei Zoophilen genauso sein wie bei Pädophilen.

Hallo Ruby, ein wirklich gelungener Artikel. Ich sehe und fühle auch sehr viele Ähnlichkeiten zwischen Pädophilie und Zoophilie. Umso bedauerlicher ist, dass nicht an einem Strang gezogen und gemeinsam für mehr Akzeptanz gekämpft wird. Mir kam noch der Gedanke, dass es einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Paraphilien gibt: Pädophile können selbst Kinder zeugen, Zoophile nicht. Mich würde interessieren, welchen Stellenwert dieser Fakt bei zoophilen Menschen in Bezug auf den Leidensdruck hat? Entsteht dadurch vielleicht auch Neid gegenüber pädophilen Menschen?

Ursprünglich nur einer xD

Aufgrund des Umfangs wurde dann aus einem Teil erst zwei, dann aus dem geplanten zweiten Teil nochmal zwei Teile. Wenn alles nach Plan läuft, wird der dritte Teil dann der letzte.

Wie viele Teile sind denn geplant?

Huhu ddv, danke für deinen Kommentar :) Die Idee ist nicht schlecht, allerdings würde ich dann doch eher noch etwas eigenes schreiben, dazu ist dieser Beitrag meiner Meinung nach nicht ganz geeignet. Ich habe schon einmal in so ein Forum geschaut, dort war die Ablehnung ziemlich stark vorhanden. Aber das heißt natürlich nicht, dass das überall der Fall sein muss und jeder zoophile Mensch so denkt. Einen Versuch ist es sicherlich wert. lG

Guter Artikel. Habt ihr versucht, das als offenen Brief abzuschicken? Vielleicht an ein Forum für solche Menschen? Bezweifle, dass die zuhören werden. Oft sind solche Leute so dermaßen festgefahren in ihrer Strategie, dass man sie nicht zur Reflexion bewegen kann. Wie war das noch? "Immer schön nach unten treten und dabei nach oben schauen." Aber einen Versuch ist es vielleicht wert.

Mir kommt gerade auch der Gedanke, dass das für unsereins eigentlich gut ist, oder? Wenn die sich durch so kontroverse Aussagen selbst ins Aus schießen und sich dann auch noch von Pädos distanzieren, machen sie sich damit ja nur selbst lächerlich. Ich wage fast, dem Allgemeinbürger zuzutrauen, das auch zu sehen. Tut mir nur leid, um die ganzen Zoos, die nicht mit diesen beiden übereinstimmen und von ihren Aussagen mit ins Aus geschossen werden.

Danke! :)

Passend dazu habe ich neulich den ersten Bericht über eine gefundene Kindersexpuppe gefunden, die wohl von einem Besitzer in einer Nacht-und-Nebelaktion im Wald entsorgt wurde.

Die Polizei ermittelt jetzt wegen "Inverkehrbringens von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild"…

Mit Missbrauchsabbildungen meine ich Abbildungen, die real stattgefundenen Missbrauch zeigen und dokumentieren. Kinderpornographie im legalen Sinne umfasst natürlich noch weit mehr, unter anderem auch Abbildungen, die von Kindern selber ohne äußere Einflüsse erstellt wurden, oder sogar computergenerierte Szenen, die gar keine real existierenden Kinder zeigen.

Im Grunde will ich folgendes sagen: wenn man sich nicht groß mit dem Thema beschäftigt hat und davon ausgeht, dass jede Kinderpornographie auch eine Missbrauchsabbildung ist, die schlimmste Gewalt und unermessliches Leid an echten Kindern dokumentiert, dann ist es noch irgendwo verständlich angewidert und schockiert zu sein, und höhere Strafen zu fordern. Dass ich die Strafverschärfungen trotzdem für höchst kontraproduktiv halte, habe ich hoffentlich in Teil I deutlich gemacht. Aber dieses Restverständnis geht vollkommen verloren, wenn es um Gegenstände geht, und private Selbstbefriedigungs-Methoden, bei denen überhaupt keine realen Kinder involviert sind.

Die "Ventil"-Hypothese ist ein Extrem auf der einen Seite, die Eskalations-Hypothese das entgegengesetzte Extrem auf der anderen Seite. Ich stimme deiner Sicht auf Sexualität voll zu und denke, dass für die meisten die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Trotzdem lässt sich die Möglichkeit nicht ausschließen, dass ein Verbot zu mehr missbrauchten Kindern führt, und diese Möglichkeit ist erst einmal genauso wahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass es zu weniger missbrauchten Kindern führt. Genau das macht das Verbot zu einer unglaublich fahrlässigen Angelegenheit, schon wenn wir es nur aus der Perspektive des Kinderschutzes betrachten.

Dass Substitute zunehmend kriminalisiert und mit ähnlich hohen Strafen wie echter Missbrauch belegt werden, ist nochmal ein kompletter Irrsinn. Auf die Abschreckungswirkung höherer Strafen zu hoffen, setzt voraus, dass Sexualstraftäter im Vorfeld rational denken ("für 2 Jahre Knast mach ich's, für 5 lieber nicht…"). Wie eigentlich jeder weiß, funktioniert das so natürlich nicht. Gleichzeitig wird eine Situation geschaffen, in der jeder pädophil veranlagte potenzielle Sexualstraftäter, der tatsächlich rein rational (und soziopathisch) denken würde, eigentlich förmlich dazu verleitet wird, sich an echten Kindern zu vergehen. Denn wenn fast jedes Substitut, das keine echten Kinder involviert, ähnlich hohe Strafen nach sich zieht, warum dann überhaupt noch darauf ausweichen?

Egal unter welchen Winkel man auf diese ganze Sache guckt, es ist einfach ein kontraproduktiver, schädlicher und höchst gefährlicher Irrsinn der (und dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen) die Situation für Kinder hier in Deutschland wesentlich schlimmer und gefährlicher macht.

"Anders als bei Missbrauchsabbildungen ist es auch nicht notwendig, dass für deren Verfügbarkeit Menschen leiden mussten."

Also ich habe in den einschlägigen Paragraphen noch nirgends das Tatbestandsmerkmal "hat Menschen Leid zugefügt" gefunden. Das wäre allenfalls bei realen Foltervideos der Fall, und wie du weißt, kriminalisieren diese Paragraphen weit mehr als nur das. Ich denke, du ziehst deine Unterscheidungen an den Haaren herbei. Nacktbilder sind z.B. aus demselben Grund verboten, aus dem auch die Sexpuppen verboten sind: Stop Liking What I Don't Like.

Außerdem ist Sexualität kein böser Trieb, der irgendwie abgelassen werden müsse, sondern einfach nur eine persönliche Präferenz. Kindersexpuppen sind deswegen auch kein "Ventil", wo der böse Trieb, Sex mit Kindern haben zu wollen, harmlos abgeführt werden kann. In der Wirtschaftslehre würde man ganz einfach von einem Substitut sprechen. Lolicon ist ein Substitut für reale Kinderpornos. Kindersexpuppen sind ein Substitut für den sexuellen Umgang mit realen Kindern. Allerdings sind diese keine vollwertigen Substitute, sondern nur Teilsubstitute. Und es sind auch nicht die einzigen Substitute. Pizza essen ist ein Substitut für Sex. Erwachsene Frauen ficken ist ein Substitut für minderjährige Mädchen ficken. Rein technisch betrachtet ist von einer Brücke springen ein Substitut für alles andere. Da Substitute i.a.R. nicht perfekt sind, sollte man bei Verhaltensweisen, die unerwünscht sind, nicht dieselben Anreize einsetzen wie bei den Substituten für diese Verhaltensweisen, die weniger unerwünscht sind. Dass der Staat Lolicon und Kindersexpuppen überhaupt bestraft, ist aus meiner Sicht eine "revealed preference", also eine durch das Verhalten offenbarte Präferenz des Gesetzgebers, dass ihm der relative Anreizgradient zwischen Lolicon und realen Kinderpornos bzw. zwischen Sexpuppen und realem Sex mit echten Kindern, nicht besonders wichtig ist. Würde der Staat tatsächlich möglichst stark darauf optimieren, dass Kinder keinen Sex mit Erwachsenen haben, würde er selektiv diesen bestrafen und nicht die naheliegenden Substitute. Dass der Staat diese ebenfalls systematisch kriminalisiert, zeigt m.E., dass es ihm nicht um das Verhindern von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geht, sondern um das Bestrafen der pädophilen Neigung als solche (was von den Wählern teilweise auch so gewollt ist).

Klasse geschrieben, vielen Dank!

Wer fährt schon zum Wertstoffhof und entsorgt seine flachbrüstige 128cm Mädchenpuppe...

Dollslounge hat wohl noch einige zur Entsorgung bekommen, und der ehemalige Besitzer einen Entsorgungsnachweis, erinnert mich an die "Du kommst aus dem Gefängnis frei"-Karte bei Monopoly...

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Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Ja, denn der ICD-11 ist seit dem 01.01.2022 in Kraft. In Deutschland wird er noch nicht im Alltag angwendet, da das ganze Gesundheitssystem umstrukturiert werden muss. Logischerweise heißt das nicht, das man das nicht einfach ignorieren kann, denn es ist in Kraft. Deutschland muss es nur umsetzen und hat dafür 5 Jahre Zeit - es wird also kommen. Das man jetzt an alten wissenschaftlichen Erkenntnissen verweist nur weil die Bürokratie/Politik so langsam ist wäre absurd. In 2 BvR 686/19, Zeile 18 wird bspw. auf den ICD-11 verwiesen (dort war es nicht einmal in Kraft getreten). Ich hoffe daher das der ICD-11 in den Verfassungsbeschwerden benannt wurden, denn diese ganzen Gesetze verfolgen somit gesunde Menschen ohne Erkrankung, aber auch solche mit einer pädophilen Störung. Es ist daher doppelt Scheiße.
Wie sieht es eig. mit dem ICD-11 aus? Muss sich das BVerfG daran orientieren? Denn sonst wird es doch wieder nur den ICD-10 nutzen und von Präferenzstörung reden und ggf. die Entscheidung negativ beeinflussen. In all den Entscheidungen, wo Pädophilie erwähnt wird geht es immer um Störung und die Gefahr einer pädophilen Neigung. Eindach selbat mal "pädophil" auf der Seite des BVerfG suchen. Im Jahr 2020 ist in einem Urteil von "schwere seelische Abartigkeit im Sinne des § 20 StGB" die Rede (- 2 BvR 2473/17 - - 2 BvR 2696/18 -)
Unsere Verfassung ist einfach nicht so sehr auf den Schutz eines Individuums gerichtet. In den USA wurde letzte Woche geurteilt dass das Verbot von KI generierter KiPo verfassungswidrig ist, da keine realen Kinder betroffen und es somit eine opferlose Straftat ist. Abstrakte Gefährdungen rechtfertigen nicht die Verweigerung von essentiellen Grundrechten: https://www.techpolicy.press/court-rules-that-constitution-protects-private-possession-of-aigenerated-csam/ Damit dürften auch die ganzen Puppengesetze in enigen der Bundesstaaten nichtig sein.
Regenbogenfisch zu Paravielfalt: Ein Post Mortem
@Phil Daher hat es mittlerweile für mich einen äußert faden Beigeschmack, wenn queere Verbände und -Organisiationen von Toleranz, Akzeptanz, Menschenrechten und Menschenwürde reden. Geht mir genauso. Ich kann das schlichtweg nicht mehr ernst nehmen, weil ich genau weiß, dass das nicht für uns gilt. @Anonym Bei uns ist das alles mit den Pro-Contact Leuten vergleichbar, die alle in den Dreck ziehen obwohl der Großteil in Ruhe leben möchte ohne Kontakt zu Kindern. Ich würde hier spezifizieren, dass es um sexuellen Kontakt geht. Normalen Kontakt zu Kindern sehen Anti-Cs nicht zwangsläufig als problematisch und viele hätten ihn auch gerne.