Thema: MEDIEN

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Eine weitere Woche geht zu Ende, und damit ist es wieder einmal Zeit meine Kiste aus ihrem Versteck zu holen und auszupacken. Diese Woche gab es besonders viel Tumult zum Thema Pädophilie, und zum ersten Mal musste ich tatsächlich eine Auswahl treffen, welche Sachen ich in die Kiste packe und was ich aus Platzgründen rauslassen muss. Die meisten meiner Fundstücke sind leider – wieder einmal – eher negativ, vor allem scheinen es viele Medien einfach nicht zu schaffen den Unterschied zwischen Pädophilie und Kindesmissbrauch richtig darzustellen. 

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Es ist wieder Sonntag, und eine weitere Woche endet im nieselig-trüben Herbstwetter. Auch diese Woche über habe ich Fundstücke zum Thema Pädophilie in meiner Kiste gesammelt, die ich hier nun auspacken und kommentieren möchte. Diese Woche geht es unter anderem um einen hebephilen Charakter in der Lindenstraße, einer Kontroverse um den verurteilten Missbrauchstäter und Rocksänger Gary Glitter, und diversen weiteren Artikeln, die das Wort "Pädophil" benutzt haben.

1. Hebephilie in der Lindenstraße

Die Serie

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Hi Frau Apfel, Hi liebes Focus-Team,

wenn man sich als Pädophiler so in der Medienwelt herumtreibt, ist es ja keine Überraschung mehr, an jeder Ecke hanebüchenen Unsinn zu lesen. Es kommt also gar nicht mehr so häufig vor, dass die Dummdreistigkeit einzelner Journalisten, mich noch zu überraschen vermag. Doch heute war wieder so ein Moment. Ich mach‘s ganz kurz: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben versagt. ;-)

Dröseln wir‘s mal auf. Vorweg noch: Falls sich jemand vergewissern möchte, dass das auch alles stimmt, was ich hier erzähle, hab ich an entsprechenden Stellen Fußnoten gesetzt. Alles klar? Dann kann‘s ja losgehen. Was sehen wir, wenn wir den Artikel öffnen? Uns springt ein riesiges Bild ins Auge. (siehe Fußnote 1) Eine dunkle, schattenhafte Figur ist im Begriff, sich ein kleines Mädchen zu schnappen. Was hat es nur vor, das grausige Untier? Welch widerwärtiger Plan entfaltet sich im Kopf, der hinter diesen klauenhaften Fingern steckt? Das überlassen Sie geschickterweise der Imagination Ihrer Leser, Frau Apfel. ;)

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Es gibt immer wieder Versuche, pädophile Charaktere in fiktiven Geschichten einzubauen. Häufig sind sie dabei entweder Bösewichter oder Witzfiguren, es kommt eher selten vor, dass pädophile Charaktere in Geschichten als ganzheitliche Menschen gezeichnet werden. Meistens entspricht die Darstellung pädophiler Menschen dabei bestimmten Stereotypen, die ich einmal versucht habe herauszuarbeiten.

Mir sind dabei insbesondere vier stereotypische Pädophile aufgefallen, zu denen die meisten fiktive pädophile Charaktere zu gehören scheinen: der

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

@Schneeschnuppe Mir haben Gruppen usw. nur geschadet. Das liegt aber daran, weil eine Auseinandersetzung mit meinem pädophilen Anteil nur in Leid endet. Sie ist eben nicht genießbar, da alles verboten wird. Wie soll ich diesen Teil akzeptieren, wenn ein opferloser und privater Umgang im Verborgenen verboten werden darf? Wie soll ich das akzeptieren, wenn dieser private Umgang den "Achtungsanspruch von Kindern verletzt"? Selbst ein Umgang mit dieser Neigung der zu keinem Zeitpunkt reale Kinder involviert wird extrem stark problematisiert und dessen Existenz in Frage gestellt. Diesen Teil zu akzeptieren bedeutet eine Last anzuerkennen, die gut 60 - 70 Jahre andauern wird. So lange und jeden Tag auf sämtliche sexuellen Aspekte zu verzichten kann nicht ohne erhebliche psyschische Probleme funktionieren.
Sirius zu Kognitiv verzerrt
Was mich wirklich wundert, ist dass die Probleme mit dem Fragebogen eigentlich sehr offensichtlich sind, wenn man sich die Fragen nur einmal durchliest. Wie kann ein Therapieprogramm, das behauptet, Menschen bei der Akzeptanz ihrer Sexualität helfen zu wollen einen Fragebogen nutzen, in dem Zustimmung zu der Aussage "Sexuelle Gedanken oder Phantasien über ein Kind zu haben, ist nicht so schlimm" als Beweis für vermeintliche kognitive Verzerrungen gewertet wird?
Sirius zu Kognitiv verzerrt
Auch mit ihrem Fragebogen konnten die Autor:innen allerdings keinen Zusammenhang zwischen den Testergebnissen und Verurteilungen wegen Sexualstraftaten gegen Kinder feststellen. Wer also Pro-C Ansichten hatte, gab nicht öfter als andere an, wegen solcher Straftaten verurteilt worden zu sein. Hierzu ein Update: eine neuere Arbeit von Lievesley und Harper stellte fest, dass Pro-C Ansichten, ermittelt mit dem Fragebogen von Jahnke et al., in einer Stichprobe von 265 Pädophilen aus englischsprachigen Foren durchgängig und stark mit der selbst zugegebenen Bereitschaft, Sexualstraftaten gegen Kinder zu begehen, korrelieren. Quelle: Lievesley, Rebecca, and Craig A. Harper. “Understanding the Use of Child-Related Sexual Fantasy and Fictional Sexual Materials by People Who Are Attracted to Children.” Psychology &Amp; Sexuality, January 2026, 1–33. https://doi.org/10.1080/19419899.2026.2619511.
"Aber was wäre, wenn sich eine Gruppe von "Einvernehmlern" träfe, und man (vielleicht aus den Erzählungen) den Eindruck bekommt, dass jemand einen Jungen oder ein Mädchen schlecht behandelt. Dann muss man eigentlich - auch unter in Kaufnahme von erhebnlichen persönlichen Opfern - einschreiten; es könnte aber auch sein, dass ein falscher Eindruck entstanden ist und man mit einem Eingreifen bei ALLEN Beteiligten nur schaden anrichten würde." Da sollte man sich dann halt schon ziemlich sicher sein, daß da was Übergriffiges läuft, genauso wenn man bei jemand X-Beliebigem etwas in dieser Hinsicht vermutet. Schon bei einem "komischen Gefühl" gleich die Kavallerie zu rufen, ist grundsätzlich nicht meine Sache. "Diese Art von Dilemma bleibt einem Anti-C auf einem Anti-C Treffen wahrscheinlich erspart. Anti-Cs sind auch als Ziele einer Polizei-Razzia oder eines Undercover-Sensations-Journalisten weniger wahrscheinlich als "Einvernehmler"-Treffen." Hm, schwer zu sagen. Anti-C-Treffen wären wahrscheinlich weniger abgeschottet, einfacher zugänglich und damit auch leichter zu unterwandern.Es gibt sicher auch Verfolgungsbehörden und Journalisten, die ("dank" Generalverdacht) auf Low-Hanging Fruits aus sind, um dann easy ein großes Ding daraus zu machen bzw. die Story zu melken.
"Wir müssen uns hier grundlegend einmal fragen, was wir als Anti-C-Aktivist:innen Pädophilen eigentlich anbieten können, was sie nicht jetzt schon deutlich einfacher dadurch bekommen können, einfach unter dem Radar zu fliegen. Wer geht schon freiwillig die Gefahren ein, die mit Vernetzung und Aktivismus einhergehen, mit dem vagen Ziel die Stigmatisierung eines Tages zu besiegen, wenn man dessen Folgen auch relativ gut dadurch entkommen kann, dass man einfach versteckt und unerkannt lebt?" Gemeinschaft. Das "relativ gut dadurch entkommen" funktioniert nicht. Der Anteil an Suizidalität bei Pädos scheint irgendwo zwischen 30 und 45 Prozent zu liegen. Damit es Menschen gut geht und sie mehr als nur Überleben, brauchen sie mehr als sich Verstecken, sich Totstellen und darauf hoffen nicht gefressen (an den Pranger gestellt, eingelocht, verprügelt, beschimpft) zu werden. Ein großer Pluspunkt bei Anti-Cs ist, dass sie für andere Anti-C etwas weniger gefährlich sind. Aus einer (zugegeben etwas älteren) Pressemitteilung von „Kein Täter werden“ ging hervor, dass rund 70 % der Teilnehmer am Berliner Standort von „Kein Täter werden“ bereits Missbrauchsabbildungen konsumiert hatten, davon fast 90 % im Dunkelfeld, also unentdeckt. Eine neuere Zahl ist, dass bei im Vereinigen Königreich (allerdings bei nicht sehr transparentern Quellenlage) bei 75 % der strafrechtlich in Erscheinung getretenen Puppenbesitzenden auch Kinderpornografie gefunden wurde (was noch nicht bedeutet, dass es Material mit wirklichem Geschehen war und vielleicht eher bedeutet, dass sich die Leute noch nicht von dem problematischen Material trennen konnten, das sie bereits hatten bevor sie sich eine Puppe anschaffen konnten). Fest scheint mir zu stehen, dass der Prozentsatz, der jemals irgendeine (auch fiktive) Kinderpornographie genutzt hat, wirklich hoch ist. Wenn man andere Pädos in einer Gruppe trifft, kann man sich zu fast 100% sicher sein, dass mindestens einer dabei ist, der aus strafrechtlicher Sicht Täter ist. Aber dass sich jemand Bilder anschaut kann man auch als Anti-C ja vielleicht noch aushalten, erst recht, wenn es um fiktive Inhalte geht. Aber was wäre, wenn sich eine Gruppe von "Einvernehmlern" träfe, und man (vielleicht aus den Erzählungen) den Eindruck bekommt, dass jemand einen Jungen oder ein Mädchen schlecht behandelt. Dann muss man eigentlich - auch unter in Kaufnahme von erhebnlichen persönlichen Opfern - einschreiten; es könnte aber auch sein, dass ein falscher Eindruck entstanden ist und man mit einem Eingreifen bei ALLEN Beteiligten nur schaden anrichten würde. Diese Art von Dilemma bleibt einem Anti-C auf einem Anti-C Treffen wahrscheinlich erspart. Anti-Cs sind auch als Ziele einer Polizei-Razzia oder eines Undercover-Sensations-Journalisten weniger wahrscheinlich als "Einvernehmler"-Treffen. Wenn jemand anderen Pädos eine Chance auf Gemeinschaft bieten kann, dann sind das Antis-Cs. Ich denke, dass das ein sehr gewichtiger Vorteil gegenüber "Einvernehmlern" ist.