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Eine Protestaktion mit dem Motto #kognitiveverzerrung wäre ehrlich gesagt keine schlechte idee. Ein Doktor-Titel, oder auch zwei heißt nicht das jemand auch wirklich immer richtig liegt. Solche intelligenten und wissenschaftlich begabte Menschen gab es auch zu der braunen Zeit.

Verbotene Körper

Das traurige an dieser Thematik ist das viele dieser Puppen tatsächlich nicht mit dem Hintergrund "kindlich" zu wirken gestaltet sind. Klar gibt es diese, aber der Großteil wird es nicht sein zumindest nicht mit dem Vorsatz. Viele Puppen wirken bloß auf die westliche Gesellschaft "kindlich" und das aus mehreren Gründen:

  1. "Kawaii"-Kultur, wo alles verniedlicht wird, so dass auch süßes, kindliches Accessoire bei Erwachsenen Frauen zum tragen kommt. Ein Posen mit einer Plüschfigur bedeutet daher nicht zwangsläufig immer das man ein Kind darstellen möchte. Es soll "Kawaii" / süß wirken.

  2. Körbchengröße "A" ist in Asien der Durchschnitt und Menschen aus diesen Regionen sind im Durchschnitt auch kleiner und zierlicher gebaut. Ein "kindliches Erscheinungsbild" ist daher sehr subjektiv. Beispiel: in England sind Puppen kleiner als 140cm verboten, aber das solche Menschen keine Fabelwesen sind zeigt die berühmte Schriftstellerin Marie Kondo. Eine Nachbildung ihres Körpers würde höchstwarhscheinlich auch in Deutschland unter Strafe stehen. In Australien sind es übrigens Puppen, welche kleiner als 150cm sind. Es gibt unzählige Staaten, wo insb. Frauen im Durchschnitt kleiner als 150cm sind, oder sich im Bereich von 150-152cm bewegen. Auch sind dort Puppen mit einer Körbchengröße "A" verboten. Also der weltweite Durchschnitt.

Jetzt kann man sich folgendes Fragen: solchen Körpern wird im Prinzip die Existenz verweigert, denn auf die Nachbildung solcher Körper zielen diese Gesetze ja ab. Diese sollen gar nicht erst existieren und im Umkehrschluss sind auch Abbildungen von diesen Menschen gefährlich und verwerflich. Sie als reale Personen werden ebenfalls tabuisiert und stigmatisiert.

Das steht da wortwörtlich so. Ich verstehe den Satz auch nicht (und es ist nicht der einzige Satz in dem Buch, der grammatikalisch oder inhaltlich keinen Sinn ergibt). Ich vermute aber mal, damit ist gemeint, dass die Menschenwürde von Kindern auf abstrakte Art geschützt wird, indem verhindert wird, dass kindliche Körper durch Silikon-Nachbildungen sexualisiert werden. Es macht keinen Sinn, weil Puppen nunmal keine echten Kinder sind und wie du sagst, gegen (fiktive) Gewalt gegen Kinder kaum so hart vorgegangen wird, aber irgendwie muss man ein Verbot von etwas, das niemandem schadet ja rationalisieren #kognitiveverzerrung

„Geschützt wird die Menschenwürde von Kindern (< 14) – Puppen mit diesem Erscheinungsbild"

Steht das da wirklich so? Was ist mit dem Satz nach dem Gedankenstrich gemeint? Wird also die Würde der Puppen geschützt?

Warum kann ich dann Reborn-Puppen ganz legal den Kopf absägen, oder rein theorethisch Folterpuppen basteln?

Von Klaus Beier braucht man halt nichts erwarten. Das Buch trieft geradezu nach einer regelrechten Kontrollwut und das zeigt er leider auch mit der permanenten Forderung nach einer Massenüberwachung auf EU-Ebene. Danke und ich warte gespannt auf den 2. Teil

@Kitsune

Kein Problem. Ich beschäftige mich fast täglich mit diesem Thema und frage so ziemlich alle ehrlich und direkt dazu. Das BVerfG bearbeitet die Beschwerden schon seit längerem, da sie Repräsentanten an alllerlei Wissenschaftler entsendet hat.

Der Richterwechsel kann das ganze etwas verzögern, aber muss es nicht, denn der Berichterstatter ist noch da und gibt sich anscheinend viel Mühe. Denn es wurden so ziemlich alle befragt, die sich zu diesem Thema geäußert haben. Ein absolutes Verbot kann man einfach bei der aktuellen Studienlage nicht rechtfertigen. Dafür ist der Eingriff zu stark. Leider würde ich auch eine "kontrollierte Abgabe" als keinen Erfolg sehen, denn dann muss man sich irgendwo outen, steht irgendwo auf einer Liste zwecks Kontrolle (Polizist: oh Sie haben eine Lizenz, dann lassen wir die Puppe mal stehen). Das ist absurd.

Signalpolitiker

https://dserver.bundestag.de/btd/20/048/2004865.pdf

"Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik*"

Die Einführung der Puppenstrafbarkeit feiert die Bundesregierung als einen Erfolg für ihre Menschenrechtspolitik. Solche Dokumente sammele ich um sie im Falle einer Verfassungswidrigkeit in Relation zu stellen.

Menschenrechtspolitik durch den Verstoß der Menschenwürde. So ein Zusammenhang lässt sich dann herstellen.

Vielen Dank für das Update. Ich finde es allein deshalb schon positiv, weil man sich anscheinend bereits mit dem Thema befasst.

@Sirius @UwU

Das Bundesverfassungsgericht hat wissenschaftliche Mitarbeiter zu Johannes Fuss und Jeanne Desbuleux entsandt, um sie aufgrund ihrer Studie zu den Puppen zu befragen (https://www.nature.com/articles/s41443-024-00979-3). Da die Studie eher eine positive Eigenschaft der Puppen feststellen konnte und keine nachweisbaren Gefahren ist das ja schon einmal positiv.

Diesen Wechsel scheint es wohl in der Schweiz zu geben, denn sowohl die Therapheuten als auch der dortige Kinderschutzbund befürworten eine Legalisierung von fiktiver Pornographie inkl. KI wenn diese für therapheutische Zwecke eingebettet werden.

Die gefährlichste Konsumentengruppe seien wohl nicht-Pädophile Sadisten, die aber auch das interesse verlieren wenn sie erfahren die Bilder seien nicht real.

https://www.srf.ch/news/schweiz/paedosexualitaet-soll-bestraft-werden-wer-gezeichnete-oder-ki-kinderpornos-guckt

Ich bin sehr von dem Thema betroffen da mein enger Freund der mir seit 2 Jahren ein Bruder gewesen ist eröffnet hat an jungen Männern sexuell interessiert zu sein ( er 51 Jahre , nein Sohn 13 Jahre ) und das Alter meines Sohnes ist „ Sein „ Alter . Er ist aber dermaßen selbst beherrscht ist uns unglaublich zum Segen geworden auch meinem Sohn und liebt ihn wirklich und könnte ihm daher nichts antun , er hat mir beigestanden in der Aufarbeitung von Missbrauch und es ist ihm völlig klar wie schrecklich es ist Opfer zu sein , ich suche nun nach wegen liebevoll und respektvoll damit umzugehen und dennoch so dass ich sicher sein kann . Das fordert mich sehr heraus

GLF-Mitglied

Eventuell solltest du auch wissen das im geschlossen Bereich von GSA über KiH von den Moderatoren gelästert wird das sei hier mittlerweile eine Plattform für GLF-Mitglieder.

Mittlerweile? Ich mag die älteren Beiträge hier überwiegend mehr als die aktuellen.

Ansonsten: Nur weil eine Person irgendwas sagt (selbst wenn es ein Moderator ist), ist das nicht die Meinung von allen Forenmitgliedern im GLF. Das ist halt einfach ein Forum, wo jeder seinen Quatsch posten kann...

Eventuell solltest du auch wissen das im geschlossen Bereich von GSA über KiH von den Moderatoren gelästert wird

Also nichts neues. Das war schon vor Jahren so und wurde immer kommentarlos zugelassen. Finde ich mutig ausgerechnet von einer Sippe, die selbst jahrelang Pro-Cs mitgeschliffen hat, sich nicht von diesen abgegrenzt hat, private Freundschaften mit ebensolchen geschlossen hat (im Gegensatz zu uns) und nun eher einen Willkommensclub für (Ex-)Missbrauchstäter und Angehörige ebensolcher darstellen. Aber ich erwarte nichts besseres mehr.

Und im GLF sind wir eine Plattform für KTW-Jünger, die alles kritiklos abnicken, was Beier so von sich gibt - so gesehen schließt sich der Kreis wieder.

KTW ist ja ein Therapieprogramm, deshalb finde ich es gar nicht schlimm, dass sie sich nur an "kranke" Pädophile richten. Problematisch ist, dass sie halt auch Aussagen über alle Pädophile in die Gesellschaft tragen, und das, ohne bereit zu sein sich mit "gesunden" Pädophilen abzustimmen. Da kommt dann so Murks bei raus wie dass es keine pädophilen Frauen geben würde, weil sich bei KTW (was bisher 0 Aufwand investiert hat, um auch Frauen anzusprechen) fast keine gemeldet haben.

Trotzdem hat der Vortrag von Dr. Konrad zumindest gezeigt, dass in dem Projekt auch Menschen arbeiten, denen das Wohlbefinden ihrer Klienten wirklich wichtig ist. Dr. Konrad leitet (leitete?) auch eine Gruppe für sog. "nicht-dissexuelle" Pädophile, bei denen Prävention und Risikomanagment gar keine Rolle spielt und es nur um Verbesserung des psychischen Wohlbefindens der Klienten geht. Nur leider scheint davon immer weniger übrig zu bleiben, je höher man die Hierarchie hochsteigt, bis bei der Ex-Bundesjustizministerin schließlich nur noch "KTW ist ein Projekt um Pädophile, die alle gefährlich sind, ungefährlicher zu machen" übrig bleibt.

Das Puppenthema kommt immer hoch, aber das liegt wohl an der steigenden Frustration, da das Jahr bald zu Ende geht und man "gehyped" wurde. Ist wohl wie das Warten auf Spiele wie Hollow Knight Silksong und co. Man muss es endlich wissen usw.

Mich interessiert auf jeden Fall die Zeit danach, aber um auch mal auf KTW zu kommen: Beier kann mit seinem Jubiläum sonst wo bleiben, denn die gesunden Pädophilen will er ja ganz offensichtlich nicht erreichen. Finde auch den Kontrast komisch, denn der Blogbeitrag von Max ist viel positiver formuliert und deiner schon sehr negativ. Ich fühle mich aber mit dieser Version eher gehört. Eventuell solltest du auch wissen das im geschlossen Bereich von GSA über KiH von den Moderatoren gelästert wird das sei hier mittlerweile eine Plattform für GLF-Mitglieder.

@Sirius

Wenn ich nach "Puppenverbot" google dann kommen auf der zweiten Seite direkt WsaM, GSA und KiH. Die Webseite der Beschwerdeführer verlinkt ebenfalls auf SuH.

So schwer ist es jetzt auch nicht, aber es besteht eben kein interesse da die Richter höchstwahrscheinlich Pädophile ebenfalls als kranke Menschen sehen und im Rahmen der Beschwerde erst gelernt haben das dies nicht der Fall ist (ICD-11).

SuH sollte leicht im Internet zu finden

Tatsächlich eher nicht. Google blockiert seit einigen Jahren von Betroffenen betriebene Webseiten (neben SuH zB auch KiH) bei so ziemlich allen relevanten Suchbegriffen. Eine Suchanfrage nach „Pädophilie Verein“ liefert zum Beispiel nur Ergebnisse zu Kinderschutzvereinen und Präventionsangeboten wie KTW.

Also was man auf jeden Fall sagen kann ist das in den beiden Verfahren der gleiche Fehler wiederholt wird, wie bei dem "Homosexuellen-Verbot" und zwar das die Betroffenen nicht angehört werden. Das wurde damals schon streng kritisiert, da man anhand von Sachverständigen das Verhalten Homosexueller beurteilt hat und das wird hier wohl genau so passieren.

SuH sollte leicht im Internet zu finden sein und als eingetragener Verein wäre dieser auch für eine Stellungnahme zugänglich gewesen. Klar kann man froh sein das sich das Gericht mit Pädophilen beschäftigt, aber so wie auch bei KTW wird nicht mit ihnen gesprochen sondern über sie.

@Sirius

Einfach das positive sehen. Die meisten Verfassungsbeschwerden schaffen es nicht einmal so weit, denn die beiden Beschwerden wurden immerhin zur Entscheidung angenommen. Da es sich um eine Senatsentscheidung handeln wird ist die Statistik eher auf unserer Seite. Zur Entscheidung angenommene Verfahren gab der Senat häufiger statt als er sie ablehnte.

Da sich das Gericht zum ersten Mal mit den Grundrechten von Pädophilen auseinandersetzt macht sie auch zur Tatsacheninstanz, weshalb das Verfahren auch so lange dauert. Ein Erfolg wäre ein wichtiges Signal für alle inkl. KTW, da sie dann mit der Realität leben muss das ihre Patienten durchaus interesse an Puppen zeigen werden und sie nicht mehr von Gruselgeschichten labern können.

Seite 19: https://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Mediathek/Jahresberichte/Jahresstatistiken/2020/gb2020/Gesamtstatistik-2020.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Wer sich traut kann ja auch einfach am 03.10.2025 und 04.10.2025 zum ofiziellen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit nach Saarbrücken fahren und dort die Richter des Bundesverfassungsgerichts persönlich fragen. Die Richter werden an der Veranstaltung freigeben und Interviews geben.

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/bvg25-089.html?nn=68112

Man braucht eine identifizierbare Gruppe denen man die Schule geben kann. Denn dann kann man Maßnahmen und Ziele ganz simpel definieren.

Wenn man mit der Einstellung herangeht das es nicht die eine Tätergruppe sondern diese sich über sämtliche Gesellschaftsschichten zieht ist es halt schwer das Problem zu identifizieren.

Menschen brauchen jemanden auf den sie zeigen können.

Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Das sehe ich auch so. Die Existenz von Anti-Cs muss unbedingt im öffentlichen Bewusstsein ankommen, dass ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Ziele der Aufklärungs- und Entstigmatisierungsarbeit. Viele der vernünftigeren Fragesteller auf WsaM - also diejenigen, die auch wirklich über das Thema Pädophilie lernen wollen, anstatt nur sinnlose Hassnachrichten dazulassen - scheinen z. B. wirklich erst durch WsaM gelernt zu haben, dass es überhaupt Pädophile gibt, die Missbrauch und Missbrauchsabbildungen vollständig ablehnen.
Der Umgang mit der Pädophilie in unserer Gesellschaft ist aus meiner Sicht deswegen so diskriminierend und stigmatisierend, weil es in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik grundlegende Fehlannahmen bezüglich der Pädophilie gibt. So gehen viele, auch einige Therapeuten davon aus, dass Pädophile grundsätzlich einmal Pro-C eingestellt seien, weil man die sexuelle Handlung mit einem präferierten Partner zu einem Goldstandard erklärt, was Pädophile natürlich nie machen dürfen, da sie ja sonst einen massiven Schaden am Kind verursachen. Damit dies nicht passiert, benötigt es dann eine Therapie bei einem Programm wie KTW, bei dem der Pädophile dann auf alles auch möglichst gedanklich verzichten soll, was ihm von seiner Präferenz Freude bereitet, wenn nötig auch mit Medikamenten. Wenn bei diesem dann seine Präferenz möglichst weit unterdrückt wurde, dann kann er in den Augen der Mehrheit der Gesellschaft und leider auch in der Augen von manchen Therapeuten wieder ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden. Dass es aber auch Pädophile gibt, die eine feste Anti-C-Einstellungen haben und sich deswegen kindliche Liebespuppen virtuelle Kinderpornographie wünschen, wo kein Kind zu schaden kommt, stört diese Bild, weil nach der Meinung auch vieler Therapeuten die Benutzung von unschädlichen Alternativen eigentlich für Pädophile nur eine Vorstufe ist, um Missbrauchsabbildungen zu konsumieren und/oder ein Kind zu missbrauchen. Mitunter fallen ja schon harmlose Nacktbildern aus Familienalben unter der Kategorie von Materialien, die von den allermeisten Menschen in Deutschland als schadlose Alternative abgelehnt werden. Somit geht in Deutschland ein Bündnis zwischen einer breiten Bevölkerungsmehrheit und einer großen Zahl von Therapeuten Hand in Hand bezüglich der Ablehnung von sexuellen Materialien mit Kindern, für die kein echter Missbrauch vorliegt, obwohl es für diese Haltung wissenschaftlich keine fundierten Studien gibt. Natürlich gibt es auch Therapeuten, die dies anders sehen, nur haben die in Deutschland leider überhaupt keinen Einfluss auf die Stimmungslage und die gesetzliche Lage, genauso wenig wie wir Anti-C-Pädophile. Dem Kinderschutz ist damit überhaupt nicht geholfen, vielmehr gefährdet eine solche Haltung auch den Kinderschutz, weil sie Pro-C-Einstellungen fördert, nach der es keinen Unterschied macht ob ich ein Bild von einem echten Missbrauch konsumiere oder ein virtuell erzeugtes Bild, für das eben kein Kind missbraucht wurde. Ich hoffe daher, dass einmal unsere Argumente mehrheitsfähig werden, habe aber meinen Zweifel daran, weil die Gegenseite bisher mit einer überwältigenden Mehrheit dagegen hält. Dabei möchte ich ausdrücklich betonen, dass nicht für jeden Pädophilen kindliche Liebespuppen oder virtuelle Kinderpornographie gut wäre. Allerdings kann der Rechtsstaat aus meiner Sicht nicht einfach Verbote erlassen, weil einige damit nicht umgehen können, andere aber sehr wohl. Denn der entscheidende Faktor muss sein, ob eine geschädigte Person vorliegt und dies ist bei beiden Gruppen von Ersatzmaterialien nicht der Fall.
Weil es eklig ist. Diese Ablehnung ist im Prinzip nichts anderes als das was Homosexuelle früher ertragen mussten, wo ihnen unterstellt wurde das sie Kinder und Jugendliche "verführen" würden. Es ist unmöglich eine Sexualität zu entstigmatisieren, wenn man Gleichzeitig jede Form der sexuellen Stimulation verteufelt und mit Medikamenten unterdrücken möchte. Wie stellt sich das Beier denn so vor? Ich bin weder nach ICD-11 "gestört" noch möchte ich Sex mit Kindern, aber ich darf trotzdem nicht für einen verantwortungsvollen Umgang mit meiner Sexualität kämpfen? Das ist bereits lt. Beier eine "gefährliche Entwicklung", oder wie er damals sagte "eine gefährliche Evolutiond er Pädophilie"? Wenn man der Meinung ist das man wirklich jedes Ersatzmaterial verbieten, verteufeln und ablehnen muss, dann wird man weder die große Masse an Pädophilen erreichen noch für eine Enstigmatisierung sorgen. Man kann so eine absolute Abstinenz nicht erwarten, wenn ich sehe wie andere Staaten mit diesen Grundrechten umgehen, wie aktuelle Studien das Gegenteil beweisen und was für ein immenser Eingriff es in meine Autonomie ist. Beier verkennt das Recht eines Individuum und stülpt seine Befürchtungen jedem Kollektiv über. Das ist nichts anderes als Menschenverachtend. Forschung in die Richtung interessierte ihn nie und die Puppenstudien werden ignoriert und zur Seite gewischt. Wenn man so auf empirische Studien reagiert, dann soll man gefälligst selber forschen und nicht Verbote befürworten ohne jemals jenen Komplex erforscht zu haben.
Auf sowas kommen die von ganz allein. Ein Argument bleibt ein Argument, ob es stichhaltig ist oder nicht, darf jeder selbst entscheiden.
Diese Argumente das Fiktion zu Missbrauch führt ergibt absolut keinen Sinn. Warum sollten Pädophile diese Dinge denn fordern, wenn es angeblich keine Rolle spielt????? Es wäre doch einfacher auf Missbrauchsabbildungen zu greifen statt für Fiktion zu kämpfen????