Thema: VEREINTE NATIONEN

Hier findest du alle auf Kinder im Herzen veröffentlichten Beiträge zum Thema VEREINTE NATIONEN.

Alle Beiträge zum Thema

Titelbild zu Nein, die UN will Kinderpornografie nicht legalisieren

Kurzfassung. Die Vereinten Nation sind kurz davor, einen internationalen Vertrag zur Bekämpfung von Computerkriminalität zu verabschieden. In einigen Kreisen verbreitet sich die Behauptung, der Vertrag würde zumindest in Teilen Kinderpornografie legalisieren und Kinder verwundbar gegenüber sexuellen Übergriffen machen. Dies basiert auf einem fundamental falschen Verständnis der Zusammenhänge: tatsächlich werden die internationalen Regeln zu Kinderpornografie durch den Vertrag wesentlich verschärft.

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Liebe Leser,

was ist diese Woche nur los? Eine regelrechte Welle an Artikeln zum Thema Pädophilie ist auf diversen Seiten veröffentlicht worden, es scheint fast so, als ob die Journalisten die Flaute an Berichten während der Corona-Hochzeit nun ausgleichen wollen. Tatsächlich gibt es diese Woche so viel zu berichten, dass ich dem alleine nicht mehr Herr werden konnte und mir die Hilfe von ilytul und Ruby geholt habe. Diese Sonntagskiste ist also nicht das Werk einer einzelnen Person, sondern eine gemeinsame Anstrengung. Und das ist auch notwendig, denn es sind mal wieder alle gesammelten Inhalte – von einer sehr erfreulichen Ausnahme abgesehen – ziemlich kritikwürdig.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Ich finde es zunächst sehr positiv, dass über dieses Thema gesprochen wird und nicht ohne Diskussion gleich Verbote auf den Weg gebracht werden. Auch hat es mich gefreut, dass eine Therapeutin von KTW Texte nicht wie sonst bei Ersatzmaterialien - gerade von Herrn Prof. Beier hört man diesbezüglich fast nur negatives - dies nur abgelehnt hat, sondern auch den positiven Aspekt auf manche Menschen hervorgehoben hat. Die Aussagen von Colm Gannon haben mich hingegen sehr verärgert. Ich finde es immer Schade, wenn Leute, die sich für den Kinderschutz oder angeblich für den Kinderschutz einsetzen, meinen, dies sei nur möglich, wenn das Leben von pädophilen Menschen in Bezug auf ihre Sexualität unerfüllend ist und Ihnen auch das genommen wird, was überhaupt keinen Schaden an Kindern verursacht. Seine Aussage, dass er es gut finden würde, wenn die Polizei nicht danach unterscheiden würde, ob reale Kinder betroffen sind oder nicht, beweist doch einmal, dass es ihm gar nicht um wirklichen Kinderschutz geht. Ich finde es erschreckend, wenn die Menschenrechte von Leuten wie ihm für Pädophile zur Disposition gestellt werden. Menschenrechte sind grundsätzlich nicht teilbar und eine Abwägung kann es nur bei Grundrechten geben, bei denen aber auch nicht eine bestimmte Gruppe bevorzugt oder benachteiligt werden darf. Trotzdem halte ich die Diskussion für gut und sinnvoll. Ja, die pädophile Perspektive fehlt und auch die Rechtssicherheit vor Kriminalisierung bei Hausdurchsuchungen ist dringend notwendig. Insgesamt ist diese Diskussion aus meiner Sicht schon einmal ein guter Anfang am langen Weg der Entstigmatisierung.
Die selektive Anwendung von Menschenrechten widerspricht dem Gedanken der Menschenrechte fundamental und ist ein Zeichen für die Geringschätzung dessen. Dass Grundrechte gegeneinander abgewogen werden müssen und dass dabei manchmal ein Grundrecht den Kürzeren ziehen muss, ist hingegen normal. Es hat aber nichts damit zu tun, dass Menschenrechte für bestimmte Gruppen selektiv angewendet werden. Letzteres ist eindeutig verfassungswidrig.
Offenbar würde Gannon Menschenrechte sowieso nur noch selektiv gewähren: "Seiner Ansicht nach sollten Menschenrechte nicht in gleichem Ausmaß für alle gelten, ..." Keine Ahnung, ob der wirklich glaubt, damit Kinder zu schützen, oder ob er einfach nur Pädos haßt. Vielleicht beides.
Hier auch die News dazu von den Veranstaltern: https://www.medicalschool-berlin.de/news-detail/team-der-rechtspsychologie-veranstaltet-internationale-panel-diskussion/ C4OSL wird am 06.10.2026 ihre eigene Diskussionsveranstaltung bzgl. Fiktion hosten und Teilnehmer ist unter anderem die LGBT-Organisation ILGA (die asiatische Sparte), die Sex Worker Organisation Scarlett und die Bürgerrechtsorganisation Open Net Korea. @Sirius Da solltest du auch als Zuhörer rein, wenn möglich. https://c4osl.org/moral-panic-to-permanent-law-the-pattern-of-fear-censorship-in-media/
Seine These war, dass Geschichten nicht nur Wörter, sondern Ausdruck eines dahinter stehenden Verlangens seien, und dieses Verlangen schon kriminalisiert werden müsse. Hat Gannon das tatsächlich so formuliert? Das ist ja schon geradezu menschenrechtswidrig, weil er mit einer derartigen Ausdrucksweise nichts geringeres als eine Kriminalisierung von Pädophilie an sich und damit eine Kriminalisierung von Gedanken und Gefühlen fordert. Gannon klingt für mich sehr wie ein typischer Moralschützer, der mit solchen Argumenten zwar glaubt, Kinder zu schützen, aber womöglich am Ende dem Kinderschutz eher schadet, weil er mit komplett unbewiesenen Behauptungen zur Wirkung fiktiver Materialien um sich wirft (die ja z. B. bei Puppen teils schon widerlegt wurden). Wenn fiktive Materialien immer weiter kriminalisiert und wie echte Missbrauchsabbildungen werden, liegt m. E. eher die Vermutung naheliegend, dass zumindest einige dann sogar eher zu Missbrauchsabbildungen greifen, weil sie sich denken: "Macht ja eh keinen Unterschied mehr."