Thema: KINDER ALS TÄTER:INNEN

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Titelbild zu Was hat die Polizei letztes Jahr eigentlich so gemacht?

Der Frühling ist da! Und das bedeutet vor allem: Es wird wärmer, die Tage länger, die Büsche bilden die ersten zarten Knospen aus, und das Innenministerium stellt zusammen mit dem Bundeskriminalamt die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des vergangenen Jahres vor. Die Veröffentlichung der PKS, begleitet von meist alarmistischen Clickbait-Schlagzeilen und fragwürdigen sicherheitspolitischen Forderungen, ist schon lange ebenso wie das Ergrünen der Bäume ein fester Teil des Frühlings.

In der polizeilichen Kriminalstatistik werden bundesweit alle Fälle zusammengefasst, die von der Polizei in dem Jahr bearbeitet wurden. Bei der Interpretation dieser Statistik ist dabei Vorsicht angesagt. Die PKS misst nur die Anzahl der von der Polizei erfassten Fälle, über nicht erfasste Straftaten im Dunkelfeld kann sie keine Aussage machen. Änderungen der Fallzahlen können viele Gründe haben, die nicht unbedingt damit zu tun haben, dass tatsächlich auch mehr oder weniger Straftaten verübt wurden: Mehr oder weniger Aufmerksamkeit, die einzelne Kriminalitätsfelder bekommen haben, mehr oder weniger Anzeigen durch Betroffene, Aufhellung oder Abdunklung des Dunkelfeldes, sich verändernde politische und gesellschaftliche Einstellungen, geänderte Gesetze etc. Ein offener Brief von Wissenschaftler:innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen kam daher kürzlich zu dem Schluss:

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Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Interessant an den Fotos: Er ist im Chat sogar drauf aufmerksam gemacht worden, dass jemand im Flugzeug den Bildschirm sehen könnte und hat darauf abwiegelnd reagiert. Sinngemäß: "Was soll schon sein, wenn jemand ein paar zufällige Zeilen Text auf dem Bildschirm sieht."
Im Grunde war es nichts weiter als das verdammte Stigma, was Thornton seinen Job gekostet hat. Es war zwar ziemlich leichtsinnig, so offen mit einem Laptop (und dazu noch in der Economy Class, wie man auf den Fotos erkennen kann) in einem Chatraum für Pädophile zu chatten, aber trotzdem hat er nichts falsches gemacht. Es scheint auch laut Polizei keine Hinweise auf Straftaten zu geben. Er wurde gefeuert, weil er pädophil ist. Ich habe auch schon einige Male mit dem Gedanken gespielt, mich zu outen, aber verwerfe die Idee dann doch immer wieder sofort. Womöglich wäre ein Outing sogar eine Möglichkeit, das Stigma abzubauen, weil die Leute dann endlich mal lernen würden, dass wir halt Menschen wie jeder andere sind, und eben nicht irgendwelche Monster, die nur Kindern auflauern wollen oder im Darknet rumlungern... Gleichzeitig ist ein Outing aber gerade wegen des Stigmas viel zu gefährlich. Ich traue mich das defintiv (noch) nicht.
Ja die Geschichte hab ich auch gehört und die Fotos gesehen. Und sie gibt zu denken, wie du ja schreibst. Ich hab auch schon mit demselben Gedanken gespielt wie du, Sirius: was wäre wenn man sich „einfach“ outet? Und auch mir wirken die Konsequenzen zu drastisch, als dass ich es wagen würde.
Es war schlimmer mit einem Pädo über die Todesdrohungen die er für das bloße atmen erhält zu sprechen, als mit einem Typen der Menschen aktiv verletzt. Warum sollte er also nach seinem Wohlergehen fragen? Ihm ist das offensichtlich scheiß egal.
Die Begründung dafür, dass Georg gewählt wurde war, dass Sirius anonym auftreten wollte und Georg nicht. Natürlich ist das Georgs Entscheidung offen aufzutreten, es ist und bleibt aber eben aus nachvollziehbaren Gründen die Ausnahme. Dass hier dennoch keinerlei Schutzmaßnahmen getroffen wurden oder auch nur mal hinterher nach seinem Wohlergehen gefragt wurde, ist traurig. Da frage ich mich jedenfalls, ob darauf bei einem anonymten Pädophilen überhaupt so richtig Wert gelegt worden wäre.