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In den letzten Jahren hat wohl kaum ein Thema so stark an Bedeutung gewonnen wie das Thema Künstliche Intelligenz. Sei es als Recherchetool, Chatbots wie ChatGPT, oder als Bild- und Videogenerierungssoftware wie z. B. Stable Diffusion – KI ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken.

Auch im Bereich der Pornografie wird immer mehr auf KI zurückgegriffen. Hierbei sind zwei verschiedene Arten von KI-generierter Pornografie zu unterscheiden: einerseits sogenannte Deepnudes (eine Untergattung von Deepfakes), also mittels KI manipulierte Bilder echter Personen (z.B. in Form eines täuschend echt aussehenden Nacktbildes), und andererseits rein fiktive Inhalte, die nicht nur rein fiktive Szenarien, sondern auch lediglich fiktive Personen zeigen.

Handelt es sich um entsprechende Inhalte mit Kindern, sind Deepnudes in Deutschland grundsätzlich strafbar, auch der Besitz dieser Inhalte. Bei rein fiktiven Inhalten kommt es zwar grundsätzlich auf die Art der Darstellung an, jedoch wird KI in diesem Fall häufig gerade dafür genutzt, die Bilder oder Videos möglichst realistisch aussehen zu lassen – was im Gesetz als „wirklichkeitsnah“ bezeichnet wird und größtenteils in gleichem Maße strafbar ist, wie Kinderpornografie mit echten Kindern.

Die Auswirkungen, Vor- und Nachteile von rein fiktiver KI-Kinderpornografie werden gelegentlich diskutiert, jedoch zeigt sich überwiegend Ablehnung. Vor Kurzem las ich auf Instagram einen Post des BKA über die Festnahme eines 42-jährigen wegen des Verdachts auf Verbreitung und Besitz kinderpornografischer Inhalte, im betreffenden Fall soll es sich fast ausschließlich um KI-generierte Inhalte gehandelt haben. In den Kommentaren größtenteils Lob dafür, dass auch gegen KI-generierte Inhalte vorgegangen werde. Eine Person kommentierte: „Lieber KI als echte Kinder“ und erntete vor allem Unverständnis, z. B. indem die (bis heute nicht bewiesene) Ansicht vertreten wurde, dass auch rein fiktive Inhalte die Hemmschwelle für tatsächliche sexuelle Übergriffe gegen Kinder senken würden.

Auch die mediale Darstellung beim Thema KI-Kinderpornografie ist auffällig einseitig. Regelmäßig ist in diesem Zusammenhang von „Gefährlicher KI" die Rede. Sowohl die Süddeutsche Zeitung als auch heise.de veröffentlichten kürzlich Artikel zum Thema KI-Chatbots, welche sich als minderjährige Mädchen darstellen und darauf trainiert sind, die Gesprächsverläufe bewusst in eine sexualisierte Richtung zu lenken. Schon die Überschriften der Artikel zeigen, in welche Richtung es geht: der SZ-Artikel trägt die Überschrift „Das Geschäft mit virtuellem Kindesmissbrauch“, bei heise.de heißt es „KI-Bots als Täter-Software: Wenn Algorithmen Kindesmissbrauch simulieren“.

Die Vorstellung, das die Nutzung solcher rein fiktiver Inhalte, welche reale Kinder eben nicht betreffen, auch unschädlich sein und vielleicht sogar einen präventiven Effekt haben könnte, wird in den Debatten oftmals gar nicht erst zugelassen. Versucht man es trotzdem, kommt das Totschlagargument:

Kinder dürfen nicht sexualisiert werden!

Aber was genau ist mit Sexualisierung wirklich gemeint?

Sexualisierung vs. Sexuelle Objektifizierung

Es gibt verschiedene Definitionen des Begriffes Sexualisierung. Laut Wikipedia bezeichnet Sexualisierung u. a. „die Betrachtung eines Objektes unter sexuellen Gesichtspunkten bzw. unter dem Aspekt der Sexualität, besonders wenn dieses Objekt diese Betrachtung von sich aus nicht evoziert.“ Die Definition als „Betrachtung eines Objektes“ legt nahe, dass es sich bei Sexualisierung vor allem um einen gedanklichen Prozess handelt, der sich allein im Kopf des Betrachters abspielt. Dieser Prozess findet z. B. bei der Masturbation statt, sei es zu Pornos, normalen Bildern, oder auch nur Fantasien. Stelle ich mir bei der Masturbation eine bestimmte Person vor, spielt in diesem Moment vor allem die sexuelle Attraktivität der Person eine große Rolle für mich – die Person wird somit in meinen Gedanken sexualisiert.

Stelle ich mir also bei der Selbstbefriedigung vor, Sex mit einem Kind zu haben, das ich im Laufe des Tages z. B. im Bus oder auf der Straße gesehen habe, sexualisiere ich dieses Kind. Aber eben nur in meinen eigenen Gedanken. Das Kind selbst bekommt von dieser Sexualisierung gar nichts mit, und trägt somit auch keinen Schaden davon.

Oft wird der Begriff "Sexualisierung" aber auch dann genutzt, wenn eigentlich sexuelle Objektifizierung gemeint ist. Zur sexuellen Objektifizierung kommt es, wenn eine Person nur noch als bloßes Sexobjekt betrachtet wird und menschliche Eigenschaften wie die Persönlichkeit und Würde ausgeblendet werden. Ein häufiger Kritikpunkt an Pornografie im Allgemeinen ist, dass sie die sexuelle Objektifizierung von Frauen fördert. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder heterosexuelle Mann, der regelmäßig Pornos konsumiert, Frauen irgendwann nur noch als reine Sexobjekte betrachten wird. Der durchschnittliche Mann ist sich der Unterschiede zwischen Pornos und dem echten Leben durchaus bewusst.

Ähnlich verhält es sich mit pädophilen Menschen. Der Konsum von wirklichkeitsnaher, aber rein fiktiver Kinderpornografie wird nicht zwangsweise dazu führen, dass man Kinder im echten Leben irgendwann nur noch als bloße Sexobjekte betrachtet. Insbesondere wenn man im täglichen Leben auch Kontakt zu Kindern hat, kann dieser Kontakt einer eventuellen sexuellen Objektifizierung sogar entgegenwirken, da es offensichtlich ist, dass Kinder zwar an vielen Sachen Interesse haben, aber definitiv nicht an Sex.

Dass insbesondere Kinder nicht sexuell objektifiziert werden sollten, versteht sich von selbst, da eine sexuelle Objektifizierung das Übergriffsrisiko durchaus erhöhen kann. Der gedankliche Prozess der Sexualisierung an sich stellt jedoch noch keine Gefahr für Kinder dar, es handelt sich um nichts weiter als eine gedankliche Ausgestaltung des pädophilen Bedürfniswunsches nach Sexualität mit Kindern. Warum wird diese Form der Sexualisierung dann trotzdem als Problem gesehen?

Weil es sich einfach nicht gehört.

Die gesellschaftlichen Assoziationen mit Kindheit und Sexualität

Mit Kindern werden vor allem Eigenschaften wie Unschuld, Sorgenfreiheit und Schutzwürdigkeit verbunden. Kinder haben reine Seelen. Sex ist das genaue Gegenteil; Sex ist schmutzig, sündhaft und wird auch in unserer eigentlich aufgeklärten Gesellschaft immer noch häufig tabuisiert und mit viel Scham verbunden.

Dass Kinder als Personen nicht in sexuelle Handlungen involviert werden dürfen, sollte jedem klar sein. Das Risiko, einem Kind durch solche Handlungen schweren Schaden zuzufügen, ist extrem hoch.

Die Themen Kindheit und Sexualität werden gesellschaftlich allerdings als so gegensätzlich angesehen, dass sie in den Augen vieler nicht einmal als bloße Konzepte vermischt werden dürfen.1 Dies führt u. a. dazu, dass insbesondere in konservativen und rechten Kreisen die frühkindliche Sexualaufklärung gerne als „Frühsexualisierung“ diffamiert wird. Viele republikanische Politiker in den USA befürworten abstinence-only sex education: die Sexualaufklärung solle darauf ausgerichtet werden, dass Sex nur in der Ehe praktiziert werden soll, Themen wie Verhütung, Geschlechtskrankheiten und Safer Sex werden dabei komplett ausgeklammert.

Wenn der Moralschutz in die Irre führt

Problematisch wird es, wenn moralische Vorstellungen den Diskurs derart dominieren, dass sämtliche Expertenmeinungen ignoriert werden. Das Puppenverbot ist ein perfektes Beispiel.

Im Jahr 2020 bezeichnete die damalige CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel die Legalität von kindlichen Sexpuppen als einen „Zustand, der nicht geht, dass das erlaubt ist.“ Offiziell wurde das Verbot dann zwar damit begründet, dass die Nutzung von solcher Puppen angeblich die Hemmschwellen für Missbrauch senke, dies ist jedoch bis heute nicht bewiesen und wurde auch bereits im Gesetzgebungsverfahren nahezu einhellig von Sachverständigen kritisiert. Dass die wahre Begründung für das Puppenverbot nichts anderes als bloßer Ekel und Abneigung gegenüber Pädophilen ist, ist mehr als offensichtlich. Die moralische Begründung des Verbotes wurde allerdings auch nicht versteckt, sondern steht in der Drucksache 19/23707 auf S. 23 schwarz auf weiß:

Von der neuen Regelung soll auch ein Signal für die Gesellschaft ausgehen, dass Kinder – seien sie auch nur körperlich nachgebildet – nicht zum Objekt sexueller Handlungsweisen gemacht werden dürfen.

Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass sämtliche Expertenmeinungen im Rahmen des Gesetzgebungsverfahren ignoriert wurden, verrät uns diese Begründung, dass es sich beim Puppenverbot gar nicht wirklich um eine Kinderschutzmaßnahme handelt. Vielmehr ist es vor allem Moralschutz, der bloß als Kinderschutz verkauft werden konnte, weil sich die Maßnahme eben gegen Pädophile richtet. Moralische Vorstellungen sind im Strafrecht allerdings kein legitimes Schutzgut (siehe S. 13-14, Abschnitt dd).

Neuerdings wird als Begründung für das Puppenverbot (sowie auch für das Verbot von rein fiktiver Kinderpornografie) auch behauptet, dass auch eine Sexualisierung in fiktiver Form die Menschenwürde von Kindern verletze. Klase hat schon im November letzten Jahres ausführlich erläutert, warum derartige Begründungen keinen Sinn ergeben.

Zudem den letzten Jahren sind einige Studien zu kindlichen Sexpuppen und auch zu den Folgen des Verbots erschienen, welche zeigen, dass sich die Behauptung des angeblichen Abbaus von Hemmschwellen wissenschaftlich nicht halten lässt. Eine Studie von Jeanne Desbuleux und Johannes Fuß von der Universität Duisburg-Essen kam sogar zu dem Ergebnis, dass die Nutzung von Sexpuppen vielmehr einen präventiven Effekt hat. Bei pädo- und hebephilen Nutzern sei dieser Effekt sogar stärker zu beobachten als bei teleiophilen Nutzern, u. a. ging auch das Bedürfnis, Sexualität mit echten Kindern zu erleben, durch die Nutzung einer Puppe zurück.

Das Verbot hatte dagegen vor allem negative Effekte. Bei vielen Betroffenen führte das Verbot zu psychischen Problemen, und in einigen Fällen zeigte sich auch eine Rückkehr zu problematischen Umgangsweisen mit der Sexualität, indem sie beispielsweise nach vielen Jahren wieder Kinderpornografie konsumierten. Somit wirkt sich das Verbot also eher kontraproduktiv auf den Kinderschutz aus. Im öffentlichen Bewusstsein ist dies jedoch bis heute nicht angekommen, wie der Wirbel um den Fast-Fashion-Onlinehändler Shein im November letzten Jahres zeigte.

KI-Pornos als Prävention?

Ob die Nutzung von rein fiktiver KI-generierter Kinderpornografie ebenfalls einen präventiven Effekt haben könnte, kann bisher nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Erwähnenswert ist jedoch, dass laut verschiedenerStudien eine größere Verfügbarkeit von Pornografie mit weniger sexuellen Übergriffen zu korrelieren scheint, dies ist sowohl bei legaler als auch bei illegaler Pornografie der Fall. Hieraus lässt sich zwar nicht schließen, dass Pornokonsum tatsächlich einen präventiven Effekt haben könnte, stellt aber mindestens den oft angenommenen Kausalzusammenhang in Frage, dass der Konsum von Pornografie Sexualstraftaten fördere. Tatsächlich scheint der Pornokonsum von Sexualstraftätern sogar eher unter dem allgemeinen Durchschnitt zu liegen.

Die Forschung zu KI-generierter Pornografie steckt noch in den Kinderschuhen, und beschäftigt sich bislang vor allem mit Deepfakes. Mir sind bislang keine Studien bekannt, die sich speziell mit den Auswirkungen von rein fiktiver, aber wirklichkeitsnaher Kinderpornografie beschäftigen. Unter Ermittlern scheint laut BR24 eher die Meinung zu halten, dass KI-generierte Kinderpornografie eher eine Einstiegsdroge sei. Prof. Dr. Klaus M. Beier von der Charité in Berlin ist der Ansicht, dass KI-generierte Kinderpornografie kognitive Verzerrungen bei Pädophilen fördere, da durch den Konsum suggeriert werden könne, dass sexuelle Handlungen mit Kindern okay seien. Dies erscheint mir aber allein schon deswegen fraglich, da viele pädophile Befürworter von KI-Kinderpornografie sich derartiges Material genau deswegen wünschen, weil dabei eben kein Kind zu Schaden kommt. Der Wunsch nach fiktiver, aber wirklichkeitsnaher Kinderpornografie stammt vielmehr aus dem Bewusstsein, dass sexuelle Handlungen mit Kindern eben nicht okay sind. Zudem kam eine Studie von Schweizer Forschern aus dem Jahr 2009 zu dem Ergebnis, dass der Konsum von Kinderpornografie an sich keinen nennenswerten Risikofaktor für sexuelle Übergriffe auf Kinder darstellt. Dass dies bei fiktiven Darstellungen plötzlich anders sein sollte, ist äußerst unwahrscheinlich. Die Behauptung, dass auch fiktive Kinderpornografie die Hemmschwellen für Missbrauch senken würde, ist demnach, ähnlich wie bei Kindersexpuppen, aller Wahrscheinlichkeit nach nicht korrekt.

Eine einseitige Debatte

All diese Argumente einer möglichen präventiven Wirkung von Ersatzmaterialen, so plausibel sie auch sein mögen, bringen uns jedoch nichts, wenn sie im öffentlichen Diskurs gar nicht erst zugelassen werden. Werden Ersatzmatierialen wie KI-Kinderpornografie oder Kindersexpuppen außerhalb von Pädophilen-Communitys thematisiert, treffen sie fast ausschließlich auf Ablehnung.

Vor ca. einem Jahr veröffentlichte die Bloggerin Aella den Artikel AI Child Porn Will Probably Save Real Children. In diesem Artikel beschäftigte sie sich mit mehreren gängigen Gegenargumenten und entkräftete diese, und erläuterte weiterhin auch anhand konkreter Beispiele, wie KI-generierte Kinderpornografie Missbrauch möglicherweise verhindern könnte. In vielen Kommentaren wurde auf diese Ideen mit Ablehnung reagiert, häufig in Kombination mit grundsätzlichen Falschbehauptungen über Pädophilie. Ein Nutzer argumentierte sogar, dass es schon zu weit ginge, auch nur die Möglichkeit einer präventiven Wirkung in Betracht zu ziehen, da es vor allem eine Frage der Moral sei. Fiktive Kinderpornografie sei vielleicht ein kleineres Übel, aber trotzdem schlimm, da es vor allem darum gehen müsse, die Unschuld von Kindern zu bewahren. Obwohl er viel Widerspruch erntete, verblieb er bei seiner Ansicht, dass KI-generierte Kinderpornografie selbst bei einer klar präventiven Wirkung niemals legalisiert werden dürfe, da die moralischen Gründe viel wichtiger seien.

Zwar handelt es sich hierbei durchaus um ein Extrembeispiel, aber eine ähnliche Haltung ist an anderen Stellen oft schon dadurch erkennbar, wie das Thema behandelt wird. In vielen Artikeln über KI-Kinderpornografie wird die Möglichkeit einer präventiven Wirkung entweder überhaupt nicht thematisiert oder lediglich kurz angeschnitten, nur um danach möglichst schnell wieder ein Gegenargument zu bringen. Aber auch beim Thema Kindersexpuppen ist dieses Phänomen zu beobachten. Oftmals wird in den Medien (häufig sogar von Fachleuten, z. B. Therapeuten von Kein Täter Werden) behauptet, es gäbe keine eindeutige Studienlage, weder eine präventive noch eine enthemmende Wirkung sei empirisch belegt. Dass die bisherigen wissenschaftlichen Ergebnisse zu Sexpuppen in Wirklichkeit klar in Richtung eine präventiven Wirkung deuten, wird ignoriert.

Kinderschutz (nicht) um jeden Preis?

Pädophilie existiert, sie ist nicht heilbar. Und Sexualität ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Wenn wir Kinder wirklich vor sexualisierter Gewalt schützen wollen, muss die Gesellschaft diese Tatsachen anerkennen. Als Anti-Contacter bin ich mir ja darüber im Klaren, dass ich meine Präferenz eben nicht mit einer Person meines Präferenzmusters ausleben kann. Wenn man uns unschädliche Alternativen zum Umgang mit der Neigung zugestehen würde und damit gleichzeitig auch Kinder schützt, ist doch allen geholfen!

Dass der derzeitige politische und gesellschaftliche Kurs im Umgang mit pädophiler Sexualität auf einem Irrweg ist und ein Paradigmenwechsel dringend nötig ist, hat Sirius vor über einem Jahr bereits erläutert. Um diesen Paradigmenwechsel zu ermöglichen, müssen die Argumente dafür in den öffentlichen Debatten aber auch zugelassen und nicht von vornherein abgeblockt werden, bloß weil man darin einen Angriff auf das Ideal der kindlichen Unschuld sieht oder es vielleicht einfach nur eklig findet. Aella hat das Problem am Ende ihres Artikels perfekt zusammengefasst:

It just seems that people - somewhat understandably - have an immense disgust response to the thought of doing anything other than woodchippers for those who have sexual urges towards children. I’m not here to argue your disgust response is wrong, only that it causes us to use strategies that are ineffective. Blinded by our disgust we are failing to figure out effective strategies for actually protecting children.

Die Leitfrage bei Kinderschutzmaßnahmen sollte immer sein: „Schützen wir damit wirklich Kinder?“ Ohne Wenn und Aber.

Und zwar Kinder als Personen. Nicht bloß die gesellschaftlichen Moral- und Idealvorstellungen.


  1. Meines Erachtens ist dies auch ein möglicher Erklärungsansatz, warum Pädophile oft als das ultimative Böse angesehen wird, selbst wenn sie keine Straftaten begehen. Dadurch, dass Pädophile Kinder sexuell attraktiv finden, sexualisieren sie Kinder. Sie kombinieren die Konzepte Kindheit und Sex. In den Augen vieler Menschen scheint das bereits ein Gedankenverbrechen zu sein. 

CC BY-SA

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4 Kommentare

Diese Argumente das Fiktion zu Missbrauch führt ergibt absolut keinen Sinn. Warum sollten Pädophile diese Dinge denn fordern, wenn es angeblich keine Rolle spielt????? Es wäre doch einfacher auf Missbrauchsabbildungen zu greifen statt für Fiktion zu kämpfen????

Weil es eklig ist. Diese Ablehnung ist im Prinzip nichts anderes als das was Homosexuelle früher ertragen mussten, wo ihnen unterstellt wurde das sie Kinder und Jugendliche "verführen" würden. Es ist unmöglich eine Sexualität zu entstigmatisieren, wenn man Gleichzeitig jede Form der sexuellen Stimulation verteufelt und mit Medikamenten unterdrücken möchte.

Wie stellt sich das Beier denn so vor? Ich bin weder nach ICD-11 "gestört" noch möchte ich Sex mit Kindern, aber ich darf trotzdem nicht für einen verantwortungsvollen Umgang mit meiner Sexualität kämpfen? Das ist bereits lt. Beier eine "gefährliche Entwicklung", oder wie er damals sagte "eine gefährliche Evolutiond er Pädophilie"? Wenn man der Meinung ist das man wirklich jedes Ersatzmaterial verbieten, verteufeln und ablehnen muss, dann wird man weder die große Masse an Pädophilen erreichen noch für eine Enstigmatisierung sorgen.

Man kann so eine absolute Abstinenz nicht erwarten, wenn ich sehe wie andere Staaten mit diesen Grundrechten umgehen, wie aktuelle Studien das Gegenteil beweisen und was für ein immenser Eingriff es in meine Autonomie ist. Beier verkennt das Recht eines Individuum und stülpt seine Befürchtungen jedem Kollektiv über. Das ist nichts anderes als Menschenverachtend. Forschung in die Richtung interessierte ihn nie und die Puppenstudien werden ignoriert und zur Seite gewischt. Wenn man so auf empirische Studien reagiert, dann soll man gefälligst selber forschen und nicht Verbote befürworten ohne jemals jenen Komplex erforscht zu haben.

Der Umgang mit der Pädophilie in unserer Gesellschaft ist aus meiner Sicht deswegen so diskriminierend und stigmatisierend, weil es in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik grundlegende Fehlannahmen bezüglich der Pädophilie gibt. So gehen viele, auch einige Therapeuten davon aus, dass Pädophile grundsätzlich einmal Pro-C eingestellt seien, weil man die sexuelle Handlung mit einem präferierten Partner zu einem Goldstandard erklärt, was Pädophile natürlich nie machen dürfen, da sie ja sonst einen massiven Schaden am Kind verursachen. Damit dies nicht passiert, benötigt es dann eine Therapie bei einem Programm wie KTW, bei dem der Pädophile dann auf alles auch möglichst gedanklich verzichten soll, was ihm von seiner Präferenz Freude bereitet, wenn nötig auch mit Medikamenten. Wenn bei diesem dann seine Präferenz möglichst weit unterdrückt wurde, dann kann er in den Augen der Mehrheit der Gesellschaft und leider auch in der Augen von manchen Therapeuten wieder ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden. Dass es aber auch Pädophile gibt, die eine feste Anti-C-Einstellungen haben und sich deswegen kindliche Liebespuppen virtuelle Kinderpornographie wünschen, wo kein Kind zu schaden kommt, stört diese Bild, weil nach der Meinung auch vieler Therapeuten die Benutzung von unschädlichen Alternativen eigentlich für Pädophile nur eine Vorstufe ist, um Missbrauchsabbildungen zu konsumieren und/oder ein Kind zu missbrauchen. Mitunter fallen ja schon harmlose Nacktbildern aus Familienalben unter der Kategorie von Materialien, die von den allermeisten Menschen in Deutschland als schadlose Alternative abgelehnt werden. Somit geht in Deutschland ein Bündnis zwischen einer breiten Bevölkerungsmehrheit und einer großen Zahl von Therapeuten Hand in Hand bezüglich der Ablehnung von sexuellen Materialien mit Kindern, für die kein echter Missbrauch vorliegt, obwohl es für diese Haltung wissenschaftlich keine fundierten Studien gibt. Natürlich gibt es auch Therapeuten, die dies anders sehen, nur haben die in Deutschland leider überhaupt keinen Einfluss auf die Stimmungslage und die gesetzliche Lage, genauso wenig wie wir Anti-C-Pädophile. Dem Kinderschutz ist damit überhaupt nicht geholfen, vielmehr gefährdet eine solche Haltung auch den Kinderschutz, weil sie Pro-C-Einstellungen fördert, nach der es keinen Unterschied macht ob ich ein Bild von einem echten Missbrauch konsumiere oder ein virtuell erzeugtes Bild, für das eben kein Kind missbraucht wurde. Ich hoffe daher, dass einmal unsere Argumente mehrheitsfähig werden, habe aber meinen Zweifel daran, weil die Gegenseite bisher mit einer überwältigenden Mehrheit dagegen hält. Dabei möchte ich ausdrücklich betonen, dass nicht für jeden Pädophilen kindliche Liebespuppen oder virtuelle Kinderpornographie gut wäre. Allerdings kann der Rechtsstaat aus meiner Sicht nicht einfach Verbote erlassen, weil einige damit nicht umgehen können, andere aber sehr wohl. Denn der entscheidende Faktor muss sein, ob eine geschädigte Person vorliegt und dies ist bei beiden Gruppen von Ersatzmaterialien nicht der Fall.

Das sehe ich auch so. Die Existenz von Anti-Cs muss unbedingt im öffentlichen Bewusstsein ankommen, dass ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Ziele der Aufklärungs- und Entstigmatisierungsarbeit. Viele der vernünftigeren Fragesteller auf WsaM - also diejenigen, die auch wirklich über das Thema Pädophilie lernen wollen, anstatt nur sinnlose Hassnachrichten dazulassen - scheinen z. B. wirklich erst durch WsaM gelernt zu haben, dass es überhaupt Pädophile gibt, die Missbrauch und Missbrauchsabbildungen vollständig ablehnen.

Breaky

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Ich bin männlich, Anfang 30, bisexuell und nicht-exklusiv pädophil. Auf Kinder im Herzen möchte ich meine eigenen Erfahrungen und Gedanken als pädophiler Mensch teilen und damit einen Beitrag zur Aufklärung und Entstigmatisierung des Themas Pädophilie leisten.

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Das mit dem "auf dem Schoß sitzen" ist Grunde ein Todesurteil, wenn die pädophile Neigung herauskommt. Wenn die pädophile Neigung herauskommt, ist das für pädagogisch tätige Personen ohnehin ein Todesurteil, jedenfalls ein berufliches und soziales.
Naja, der Text skizziert eben ein Extrem, um anschließend zu sagen "so ist es nicht". Beispielsweise diese Sätze: "Und es war auch nicht so, dass ich, als sich das erste Mal ein Mädchen auf meinen Schoß gesetzt hat, sofort erregt wurde und mir dachte "Ok, ich bin definitiv pädophil". Wenn ich so schnell in der Nähe von Kindern erregt würde, wäre das nämlich durchaus ein Problem und ich hätte mich nicht für diesen Beruf entschieden." Also es war nicht so, dass du sofort erregt wurdest, als sich das erste Mal ein Mädchen auf deinen Schoß gesetzt hat. Es ist nicht so, dass du so schnell in der Nähe von Kindern erregt wirst... Aber du hast auch nicht geschrieben, dass dir so etwas noch nie passiert ist, und mir kam das so vor, als würdest das das bewusst offen lassen oder einfach so unter den Tisch fallen lassen wollen, wie oft so etwas denn vorkommt. Du interpretierst hier zu viel in meine Formulierungen hinein. Dennoch danke für den Hinweis, dass man den Satz auf diese Weise verstehen kann, dann kann ich das noch präzisieren. Um es klarzustellen: Ich werde nicht erregt, wenn sich ein Mädchen auf meinen Schoß setzt oder ich sonstwie Körperkontakt zu Kindern habe. Das Maximum an sexuellen Empfindungen, wenn man es so bezichnen möchte, sind Situationen, in denen ein Kind z. B. etwas körperbetonendes trägt, ich eine kurzen Blick darauf werfe, bevor ich mich wieder mit etwas anderem beschäftige. Ohne dass ich davon erregt werde, o. Ä. Für mehr ist im Kita-Alltag ohnehin keine Zeit und auch kein Platz. Dann sind da aber immer noch die Fantasien, und ich finde die problematisch, wenn sie reale Kinder aus deinem Umfeld betreffen. Mein Problem ist dabei eigentlich gar nicht, dass ich die Sorge hätte, du würdest sie irgendwann in die Tat umsetzen. In mir löst das auch unabhängig davon ein ungutes Gefühl aus, glaube ich. Zurück zu diesem Szenario, dass da ein Mann an einer Arbeitskollegin einseitiges Interesse hat und diese Kollegin in seine sexuellen Fantasien einbezieht: Der Punkt ist, das finde ich eigentlich auch nicht gut. Selbst wenn es nur Fantasien sind. Menschen, zu denen man irgendeine Form von persönlichem Verhältnis hat, gegen ihren Willen in die eigenen sexuelle Fantasien einzubetten... Wie soll ich sagen? kinda weird? eww? Es passiert so alltäglich und ist so normalisiert, aber schön ist es trotzdem nicht? In deinem ersten Kommentar schreibst du "Ich verspüre bei diesem Beitrag Unbehagen. Sind das Hass, Ekel und Vorurteile?". Die Frage hast du dir damit selbst beantwortet, oder? Du findest es eklig. Bei Erwachsenen findest du es schon eklig und bei Kindern noch mehr. Aber sind persönliche Ekelgefühle für dich wirklich ausreichend, um einem Menschen Vorschriften zu einem höchst intimen und privaten Teil seines Lebens, nämlich seinen Masturbationsfantasien, machen zu dürfen? Du findest es weird, wenn man Menschen gegen ihren Willen in seine Fantasien einbettet. Ich fände es viel weirder, wenn man diese Menschen vorher um Erlaubnis fragen würde. Es schadet niemandem, wenn ich von Kindern fantasiere, solange diese nichts davon mitbekommen. Und es schadet auch niemandem, wenn Erwachsene von anderen Erwachsenen aus ihrem persönlichen Umfeld fantasieren, solange diese nichts davon mitbekommen. Ich bin nicht bereit, mich aufgrund deines höchstpersönlichen Ekelgefühls einzuschränken oder meine Fantasien problematisieren zu lassen. Meine Maxime bildet die Leidvermeidung, keine persönlichen Moralvorstellungen. Es tut mir Leid, wenn das unfreundlich rüberkommt, denn so ist es nicht gemeint. Es geht mir nur darum, klarzustellen, das Ekel und persönliche Moral für mich keine validen Argumente sind. Ein Kind hingegen hat nun mal gar keine Ahnung, dass es sexuell wahrgenommen werden könnte. Ich weiß nicht, sollte man daraus nicht das Ziel ableiten, Kinder so aufwachsen zu lassen, dass sie auch möglichst nicht sexuell wahrgenommen werden, zumindest nicht von Erwachsenen im persönlichen Umfeld? Und ich halte es für kein gutes Argument, zu sagen, dass es okay sei, solange sie davon nur nichts mitbekommen. Das hat vielmehr den Beigeschmack von Täuschung. Wofür du hier plädierst, ist der Schutz eines abstrakten Konzepts, nämlich dem der Reinheit des Kindes, das für dich nicht sexuell wahrgenommen werden sollte. Wofür du nicht plädierst, ist der Schutz realer Kinder. Ob du dieses abstrakte Konzept schützt, bringt dem realen Kind in keinster Weise etwas. Und auch hier sehe ich mein Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung und freie Berufswahl als wichtiger an als der Schutz jener Idee des reinen Kindes.
Das mit dem "auf dem Schoß sitzen" ist Grunde ein Todesurteil, wenn die pädophile Neigung herauskommt. Das bloße auf dem Schoß sitzen hat schon für Gerichtsverfahren gesorgt: Der Mann hatte einen 13-Jährigen auf seinem Schoß sitzen lassen. Doch griff er ihm dabei in den Intimbereich? Dass es nun zum Freispruch kam, hat auch mit bestimmten Aussagen des Jungen zu tun. https://www.freiepresse.de/erzgebirge/marienberg/sexueller-missbrauch-von-kindern-gericht-spricht-angeklagten-aus-dem-erzgebirge-frei-artikel12956433 Bei Kindergarten Kindern und dem Stigma hört man wohleher auf die Eltern.
Es tut mir Leid, ich habe beim Schreiben übersehen, dass du dieses Szenario mit dem Mann und der Arbeitskollegin selbst schon insoweit spezifiziert hast, dass dort nur einseitiges Interesse besteht. Das macht einen meiner Punkte natürlich hinfällig. Auch davon abgesehen habe ich mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Mir ging es auch nicht darum, so zu tun, als würde es unter Erwachsenen keinerlei Probleme geben. Eigentlich eher im Gegenteil, aber der Reihe nach. Zum Stichwort Relativierungen: Naja, der Text skizziert eben ein Extrem, um anschließend zu sagen "so ist es nicht". Beispielsweise diese Sätze: "Und es war auch nicht so, dass ich, als sich das erste Mal ein Mädchen auf meinen Schoß gesetzt hat, sofort erregt wurde und mir dachte "Ok, ich bin definitiv pädophil". Wenn ich so schnell in der Nähe von Kindern erregt würde, wäre das nämlich durchaus ein Problem und ich hätte mich nicht für diesen Beruf entschieden." Also es war nicht so, dass du sofort erregt wurdest, als sich das erste Mal ein Mädchen auf deinen Schoß gesetzt hat. Es ist nicht so, dass du so schnell in der Nähe von Kindern erregt wirst... Aber du hast auch nicht geschrieben, dass dir so etwas noch nie passiert ist, und mir kam das so vor, als würdest das das bewusst offen lassen oder einfach so unter den Tisch fallen lassen wollen, wie oft so etwas denn vorkommt. Ja, du hast geschrieben, dass du während der Arbeit keine sexuellen Gedanken hast, dass du nie absichtlich bestimmte Situationen herbeiführst. Aber was ist mit sexuellen Empfindungen? Wirklich rein gar nichts, noch nie? Das fände ich sehr außergewöhnlich, wenn es tatsächlich so sein sollte, dass sich deine Sexualität mit Beginn der Arbeitszeit einfach so vollumfänglich von selbst abschaltet. Dein romantisches Empfinden schaltet sich ja auch nicht so von selbst ab. Und ich würde dir ja gerne diesen Vertrauensvorschuss geben, aber mir fällt es schwer, das nachzuvollziehen. Dann sind da aber immer noch die Fantasien, und ich finde die problematisch, wenn sie reale Kinder aus deinem Umfeld betreffen. Mein Problem ist dabei eigentlich gar nicht, dass ich die Sorge hätte, du würdest sie irgendwann in die Tat umsetzen. In mir löst das auch unabhängig davon ein ungutes Gefühl aus, glaube ich. Zurück zu diesem Szenario, dass da ein Mann an einer Arbeitskollegin einseitiges Interesse hat und diese Kollegin in seine sexuellen Fantasien einbezieht: Der Punkt ist, das finde ich eigentlich auch nicht gut. Selbst wenn es nur Fantasien sind. Menschen, zu denen man irgendeine Form von persönlichem Verhältnis hat, gegen ihren Willen in die eigenen sexuelle Fantasien einzubetten... Wie soll ich sagen? kinda weird? eww? Es passiert so alltäglich und ist so normalisiert, aber schön ist es trotzdem nicht? Oder man stelle sich jetzt nicht irgendeinen Berufstätigen vor, sondern den Firmenchef, der sich als Sekretärspersonal zwei junge, bildhübsche Blondinen einstellt. Angenommen, es kommt zu keinen Übergriffen oder Belästigungen, und es bleibt dabei, dass diese Frauen nur hin und wieder in den Fantasien des Chefs auftauchen. Ist das nicht trotzdem schon moralisch im mindesten etwas fragwürdig? Ich will das nicht als analog darstellen, sondern nur verdeutlichen, woran ich mich hier störe. Nochmal der Punkt, dass ein Kind kein Verständnis von Sexualität hat, eine erwachsene Frau aber schon. Mir ging es dabei nicht so sehr um die Wehrhaftigkeit gegenüber ungewollten sexuellen Avancen, sondern darum, dass ein erwachsener Mensch sein Verhalten wenigstens entsprechend anpassen kann. Die bildhübsche Sekretärin wird sich garantiert nicht auf den Schoß des Chefs setzen, wenn sie keine Lust darauf hat, die nächsten paar Wochen Fantasie Nummer Eins für den Chef zu sein. Ein Kind hingegen hat nun mal gar keine Ahnung, dass es sexuell wahrgenommen werden könnte. Ich weiß nicht, sollte man daraus nicht das Ziel ableiten, Kinder so aufwachsen zu lassen, dass sie auch möglichst nicht sexuell wahrgenommen werden, zumindest nicht von Erwachsenen im persönlichen Umfeld? Und ich halte es für kein gutes Argument, zu sagen, dass es okay sei, solange sie davon nur nichts mitbekommen. Das hat vielmehr den Beigeschmack von Täuschung. Du stellst fest, dass es viel mehr Jobs gibt, in denen man nur mit Erwachsenen zu tun hat. Wie es das Schicksal will, bist du trotzdem in einem Job gelandet, in dem du mit Kindern zu tun hast. Es wäre ja realitätsfern, würde ich jetzt von dir erwarten, diesen Job zu kündigen. Ich glaube dir auch, dass du ihn nicht mit dem Hintergedanken gewählt hast, deine sexuellen Fantasien zu füttern, und jetzt bist du eben in dieser Position, und du scheinst ja auch relativ gut damit umgehen zu können. Das möchte ich auch mal anerkennen. Und dennoch verspüre ich dabei Unbehagen. Ich würde gerne selbst besser verstehen, woher das kommt. Sind es in Wirklichkeit nur Vorurteile, sehe ich Probleme, wo eigentlich keine sind? Ich bin gespannt auf eure Gedanken. PS: Mit dem Bild zum Text habt ihr euch übrigens keinen Gefallen getan, der Mann guckt ja wie ein Besessener.
Das Puppenverbot hat mich erst dazu gebracht mich mit Pädophilie zu befassen und mich zu akzeptieren. Das war gut. Quasi eine sleeper Ratte. Das Verbot hat mein Interesse an einer Puppe aber auch sehr stark nach oben getrieben (das erwähnt auch die Studie von Johannes Fuß und Desbeleux). Diese Frustration habe ich dann genutzt um mich noch tiefer mit Recht und Pädophilie zu befassen. Eine Puppe wäre für mich die beste Lebenspartnerin und kein Ersatz. Ich habe viele emotionale Achterbahnfahrten hinter mir. Stark emotional wenn ich bspw. auf Alltagsbilder von Puppen gestoßen bin, oder wenn über sie in den Medien gehetzt wird und das bebildert (bspw. Shein-Skandal).