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Autor: Chain

Gastautor

Chain ist ein Gastautor auf Kinder im Herzen.

Chains Blog

Gastbeitrag

Guten Tag alle miteinander.

Vor einigen Wochen kam in meinem Bekanntenkreis das Thema Pädophilie auf - natürlich dachte ich nur "Igitt, die vergewaltigen alle Kinder, auf den flammenden Scheiterhaufen mit ihnen!". ... Doch dann fiel mir plötzlich wieder ein: "Ach, warte Mal! Ich bin selber eine Sadistin, wie komme ich dazu, solche Vorurteile zu äußern, wenn ich selbst davon betroffen bin und mich nie richtig informiert habe über Pädophilie?". Also stellte ich einige Recherchen an und änderte meine Meinung rapide.

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Über uns

Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Ich glaube, niemand hat mit einer solchen Urteilsbegründung gerechnet. Aber ich hoffe, wir geben jetzt nicht auf. Ich kann dich gut verstehen.
Man sollte auch nicht vergessen, dass sich die staatlichen Maßnahmen in China nur gegen die Hersteller (Firmen) solcher Puppen gerichtet haben, aber nicht gegen die Besitzer (Bürger). Als Puppenbesitzer kann man dort ein ganz normales Leben führen. In "unserer Demokratie", die angeblich so tolerant, fortschrittlich, rechtsstaatlich und ganz toll vielfältig ist, mit den ganzen garantierten Grund- und Menschenrechten, in der jeder das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung hat, in der die Würde des Menschen unantastbar ist, wird man wegen einer Puppe verfolgt und bis zu 3 Jahre eingesperrt und bis zu 5 Jahre wenn man an der Puppe selbst herumgeschraubt hat. Da fragt man sich schon, welches Land nun wirklich das freiere und liberalere Land ist.
Sirius zu Generalprävention
Man kann es halt so oder so versuchen. Die Beschwerdeführer sind den Weg gegangen, sich auf den ICD-10 zu berufen um zu argumentieren, dass Pädophilie eine Behinderung sei und somit besonderen Schutz vor Diskriminierung genießt. Persönlich kann ich dem Gedanken nichts abgewinnen, aber einen Versuch war es wohl wert. Ich glaube nicht, dass das Urteil groß anders ausgesehen hätte, wenn man sich stärker auf den ICD-11 berufen hätte. Das BVerfG sagt ganz klar, dass ein Verbot auch gerechtfertigt wäre, wenn Hemmschwellen nur bei wenigen, also zB jenen mit einer pädophilen Störung, gesenkt werden würden.
Sirius zu Generalprävention
@Anonym: dann werde doch selber aktiv. Es hält dich niemand davon ab, dem LTO-Podcast und anderen Podcasts und Medien zu schreiben, dass sie das Thema doch aufnehmen sollen. Ist dir eigentlich klar, wie viele Tausende Euros die Beschwerdeführer vermutlich in die Beschwerden stecken mussten, und wie viele Tausend Euros mehr für den Gang zum EGMR nötig wären, für vermutlich noch schlechtere Erfolgschancen? Ich finde es wirklich uncool von anderen zu verlangen, den Hals rauszustecen und ihnen gleichzeitig in den Rücken zu fallen, wenn es mal nicht klappt. Durch das Urteil ist unmittelbar nichts schlimmer geworden. Die Gesellschaft wird eh verbieten, was sie verbieten wird, mit der Argumentation des BVerfG ist es nur ein wenig leichter geworden. Und aus der leisen Hoffnung, dass das, was die Gesellschaft mit uns macht vielleicht verfassungswidrig sein könnte ist jetzt die bittere Erkenntnis geworden, dass es das nicht ist.
Sirius zu Generalprävention
Quelle? Das hatte ich falsch in Erinnerung, scheinbar hat er sich bislang nur ablehnend zu KI-generierter Kinderpornografie geäußert. Die Argumente lassen sich aber auch mühelos auf Zeichnungen anwenden. https://paedoseite.home.blog/2026/07/11/verfassungsgericht-zu-sexpuppen-urteilsanalyse-und-folgen/ https://www.tagesspiegel.de/wissen/ist-padophilie-heilbar-herr-beier-die-reine-fantasie-ist-noch-keine-storung-13841014.html Manche Leute argumentieren, dass bildgebende KI eine Lösung für das Problem sein könnte. Damit ließen sich Bilder ohne Opfer herstellen, wobei der Algorithmus natürlich auch mit echten Darstellungen trainiert werden müsste. Beier: Das ist keine Lösung, sondern eine zusätzliche Gefahr, und daher ganz falsch. Das Problem sind die Narrative. Im Internet finden Sie leicht Filme, wo Siebenjährige aktiv Oralverkehr mit einem Erwachsenen herbeiführen. Da sieht man keinen Zwang. Der entsteht vorher, indem Kinder in Situationen gebracht werden, wo sie glauben, das tun zu müssen, weil sie so Anerkennung bekommen. Diese falschen Narrative sehen wir in den Chatprotokollen der Männer, die dieses Material tauschen: Sie bestätigen sich darin, dass es Kinder gibt, die sich nichts sehnlicher wünschen als sexuelle Interaktionen mit Erwachsenen. KI-erzeugte Bildmaterialien zeigen Entsprechendes. In diesem toxisch enthemmten Milieu des Internets steigern sie so das Risiko für reale Übergriffe.