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Problem ist, dass sein Aktivismus ganz direkt schädlich für uns ist. Dank Menschen wie Gieseking (damit meine ich insbesondere auch die pädophilen Aktivisten bei den Grünen und aus den Anfängen der Schwulenbewegung) besteht ein ständiger Generalverdacht gegen uns, dass wenn wir keine Kinder direkt Missbrauchen, so doch zumindest Kindesmissbrauch legalisieren wollen. Das macht es uns so viel schwerer, überhaupt Gehör zu finden. Wir wurden schon an vielen Stellen abgewiesen, weil die Leute Bekanntschaft u.a. mit der K13 gemacht haben oder an die sog. "Pädophilen-Debatten" bei Organisationen wie den Grünen denken und Angst hatten, für die Legalisierung von sexuellen Kontakten von Kindern instrumentalisiert zu werden.

Genau deswegen ist das keine Sache von "wir verfolgen bis auf ein, zwei Detailfragen die gleichen Ziele". Er arbeitet gegen uns, ob er es will oder nicht.

Ich finde nur man sollte würdigen das er sehr aktiv als Aktivist ist und auch nicht vergessen, dass sollte eure Vorstellung Wirklichkeit werden man euch jederzeit mit dem es könnte mehr passiert sein als erlaubt ist einen Strick drehen

Das würde ich so nicht unterschreiben. Die Wurzeln der Flagge liegen strikt in der früheren NOMAP-Szene auf tumblr, die Flagge hieß ursprünglich sogar NOMAP-Flagge. NOMAP steht im Wortsinn zwar für "keine Übergriffe begehend", ist im tatsächlichen Gebrauch aber eher ein Synonym für "Anti-Contact".

In Pro-Contact Kreisen wird die NOMAP-Bewegung daher lächerlich gemacht und marginalisiert. Auch diejenigen Pro-Contacter, die keine Straftaten begangen haben, identifizieren sich kaum mit dem Begriff.

In Anti-Contact Kreisen wiederum verliert der Begriff seit einigen Jahren auch zunehmend an Beliebtheit. Einmal weil der Begriff zu starke legale Implikationen hat und damit nicht den "ideologischen Kern" trifft (es geht nicht um die lokal gültigen Gesetze, sondern um die Ablehnung sexueller Kontakte mit Kindern). Und andererseits, weil er impliziert, dass "normale" MAPs dann ja straffällig sein müssen.

Zwei interessante Quellen dazu:

  1. MAP-Wiki (eher Anti-Contact ausgerichtet)
  2. Newgon Wiki (eher Pro-Contact ausgerichtet)

Nebenbei bemerkt finde ich auch die Begriffe Anti-/ und Pro-Contact irreführend, da Anti-Contact eine grundsätzliche Ablehnung von Kontakten mit Kindern impliziert, während es tatsächlich nur um sexuelle Kontakte geht.

NOMAP und die MAP-Flagge sind also Symbole, die eindeutig in der Anti-Contact Ideologie verankert sind. Ein Aktivist, der sich öffentlichkeitswirksam für die Legalisierung sexueller Kontakte mit Kindern einsetzt, hat unter der MAP-Flagge nichts verloren.

Ich bedanke mich sehr für die objektive Darstellung der "Gegenseite". Oft werden uns "Pro-Contact"-Leuten falsche Absichten unterstellt um die eigene Position als besser darzustellen.

Ich habe aber trotzdem eine kleine Anmerkung: Ich finde dass wir (pro-contact) durchaus berechtigt sind die Flagge zu verwenden da wir grösstenteils auch der Überzeugung sind das ein "Übergriff" zu begehen ein no-go ist. Diese Meinung von uns wird aber oftmals gern wegen oben genannter Absicht unterschlagen.

Zwar haben wir diese Überzeugung aus anderen Gründen als Ihr (die Gesellschaft bewirkt den Schaden) aber sie stimmt meiner Meinung nach trotzdem mit der Ausssage auf der Flagge überein.

Natürlich ist es frustrieren wenn sich eine Gruppierung offen für die Legalisierung von Sex mit Kindern einsetzt. Ich verstehe das voll und ganz da es mich auch frustriert. Es hilft uns (Pro- und Anti-) kein Stückchen weiter. Es ist eine zu radikale Forderung als dass sie jemals von jemandem in der Gesellschaft in der heutgen Zeit akzeptiert wird. Das einzige was man damit erreicht ist dass sich potentielle Unterstützer abwenden. Es wäre toll wenn alle Aktivisten das Buch "Rules for Radicals" lesen würden. Dann wären solche Fehler sicher seltener.

Ich wünsche uns allen den Erfolg den wir verdienen und ich denke im Grossen und Ganzen machen wir Fortschritte.

Sich von jemandem abzugrenzen ist nicht "über jemanden herziehen".

Wer sich öffentlich hinstellt und seine Meinung äußert muss auch damit leben, dass diese öffentlich kritisiert wird.

Ich sehe jedenfalls nicht, dass wir blinde Solidarität mit allen Menschen zeigen sollten, die zufällig die gleiche Sexualität haben wie wir. Die Frage, ob Kindesmissbrauch legalisiert werden sollte ist mehr als nur eine "kleine Meinungsverschiedenheit", sondern eine ganz fundamentale Grundsatzfrage.

Eine andere Meinung zu haben ist das eine, aber "unsere" Symboliken zu entfremden und damit zu einem Symbol für die Legalisierung von Sex mit Kindern zu machen, oder unsere Arbeit als Sprungbrett für "mehr" instrumentalisieren zu wollen - das sind Dinge, gegen die ich mich ganz klar wehre.

Schade dass ihr so über andere Pädophile herzieht, nur weil sie nicht eurer Meinung sind.

Oh stimmt, den Vergleich von Prof. Beier hatte ich schon wieder verdrängt.

Deinen Vergleich mit den Blüten eines Apfelbaums finde ich aber sehr schön. Danke dafür! :)

Sehr schöner und wichtiger Beitrag!

Mir fällt da noch der tolle Vergleich von Prof. Beier ein, Pädophilie sei wie der Corona-Virus etwas, womit die Gesellschaft sich gezwungenermaßen irgendwie arrangieren muss. Glücklicherweise scheint der sich ja nicht wirklich durchgesetzt zu haben.

Als Positiv-Vergleich... wie wäre es damit: Pädophilie ist wie in den Blüten eines Apfelbaums schon etwas Vollkommenes und Schützenswertes zu erkennen, während andere nur ein notwendiges Vorstadium der Frucht sehen.

Hallo Frosch,

Danke für dein Lob!

Du bist sicher nicht der einzige, der so empfindet. Es ist auch nicht so, dass ich immer glücklich mit meiner Pädophilie bin. Aber ich versuche, das Positive in meiner Neigung zu sehen und mich von den negativen Aspekten nicht zu sehr herunterziehen zu lassen.

Ich hoffe, dass auch du eines Tages dieses Gefühl des Betonklotzes loswirst.

Kleiner anonymer Frosch

Ich finde deine Vergleiche sehr schön und teilweise sehr passend! Schön dass du so fühlst. Die kritische, vielschichtige Auseinandersetzung mit den vorherigen Vergleichen sagt mir ebenfalls zu.

Eine andere Sichtweise, die in mein persönliches Erleben noch Einfluss haben mag, ist mein Gefühl, dass durch die gesellschaftlichen Vorurteile und Tabuisierung, es sich trotzdem verboten anfühlt so zu fühlen. Das könnte dann etwa so klingen:

Ein glückliches Kind zu sehen ist wie als wäre die Welt plötzlich in Ordnung und ich wäre frei, während der Betonklotz mich weiter unter Wasser zieht.

Klingt etwas hart, wenn ich das jetzt so lese - aber es wäre gelogen wenn ich behaupten würde, ich hätte damit keine Probleme

Wirklich schön geschrieben! Danke.

Mir gehen oft ähnliche Gedanken durch den Kopf. Etwa wenn Ähnliches in Zusammenhang mit vernachlässigten Kindern gesagt wird, die von manipulativen Tätern dann noch sexuell misshandelt wurden: die Hauptschuld trägen immer die Täter einer Tat, das ist glasklar. Aber wäre das Kind überhaupt ansprechbar durch diese Art der Manipulation gewesen, wenn es daheim nicht vernachlässigt worden wäre? Solche Ketten lassen sich beliebig lang spinnen und das werden manche sofort als Gegenargument anführen. Aber diese Kette ist in meinen Augen kurz genug um klar sagen zu können: ja diese Eltern tragen dann in meinen Augen eine Mitschuld. Vernachlässigung für sich genommen ist ja auch schon schwerwiegend.

Ebenso wie die Gesellschaft für das mitverantwortlich ist, was sie in ihren Mitgliedern fördert. Welche Werte sie vermittelt. Was sie ihre Mitglieder lehrt. Wozu sie sie erzieht.

Hallo bin neu hier und es ist mein erster Test Kommentar, wie das hier bei euch so funktioniert. Ich finde, eure Sichtweise auf die Dinge gut, genau so sollte eine Plattform umgesetzt werden. Kompliment. Das staitment am Ende des Beitrages hat mich direkt angesprochen. Also ich habe das auch so gemacht und habe mich in die Situation meiner augenscheinlich Pädophilen ex Freundin versetzt und habe die Anschuldigungen gegen sie nicht aus einer abartigen Sichtweise betrachtet. Naja ich habe sie geliebt, dann fällt dieser Schritt denke ich leichter. Die Medienlandschaft wird immer morbieder und verstörender und alles scheint so grausam normal. Ich denke das schöne in der phadophilie steht weit über dieses Grauen, aber kann von der Gesellschaft nicht getrennt betrachtet werden, denn vieles in den abartigen Übergriffen gegen Kinder lässt dies nicht zu und das ist auch gut so.

Ich habe einmal ein Film gesehen, der Titel fällt mir leider nicht mehr ein... "mein erster Sommer" letzter Sommer, oder irgendwas anderes mit Sommer "04".. Es gibt Filme in denen es gelingt, das schöne in den Vordergrund zu stellen. An dem die Liebe siegt, weil der Erwachsene Protagonist ins Gefängnis wandert, oder stirbt.

Vieleicht waren es sogar diese Filme die mir meine Sichtweise ermöglichten. Vieleicht recherchiert ihr mal und berichtet über diesen und andere schönen Filme, die die Sichtweise ändern könnten, da sie für den pädophilen Protagonisten Mitgefühl wecken.

In dem Film Lotita, den ich mit meiner Ex Freundin gesehen habe, fehlte für dieses Mitgefühl am Ende nur, dass sich Humbert besser gemeinsam mit seinem Kontrahenten getötet hätte.

Ich denke nur durch solche Filme, hinter die eine Lobby "guter Pädophiler" steckt, könnte die Sichtweise zu etwas Gutem ändern.

Nur ist es LEIDER so, dass böswillige Kinderschänder diese geänderte Sichtweise immer wieder in Misskredit bringen würden.

Hast du dich jetzt echt "Lieblingspädo's Freundin" genannt? xD

Vielen Dank für deine Rückmeldung, deine Rechtschreibfehler- und Formulierungskontrolle bei meinen Beiträgen, deine Toleranz und deine Freundschaft! :)

Lieblingspädo‘s Freundin

Mal wieder sehr schön geschrieben! Viele denken leider nicht so weit. Sie überlegen nicht, was ihre Aussagen für Auswirkungen haben könnten und wie schwerwiegend das sein kann. Das sieht man überall, schön, dass das angesprochen wird.

Mann merkt: Wer pervers ist und wer nicht, bestimmen heutzutage die GrünInnen.

Ich halte es nicht für sinnvoll, hier darüber zu diskutieren, welche Paragrafen sonst noch gestrichen werden sollen. Ich wollte nur meine spezifische Zustimmung geben, dass der § 184l StGB ein Unrechtsparagraph ist, ohne den falschen Eindruck zu hinterlassen, dass ich ausschließlich nur diesen für falsch halte. Es gibt viele Stellen im StGB und übrigens auch im BtmG, die reformiert gehören. Die Details an einem Ort zu disktureren, wo die Kommentare vormoderiert werden, ist aus meiner Sicht sinnlos und teilweise auch off-topic. Ich weise nur generell noch darauf hin, dass solche Diskussionen oft geführt werden im Sinne von "Welche Verhaltensweisen missfallen mir, welche gefallen mir" anstatt daran zu denken, dass es um die Frage geht "Auf welche Verhaltensweisen sollte der Staat antworten, indem er polizeiliche Ressourcen aufwendet, um Menschen physikalisch anzugreifen und für mehrere Jahre in einen Käfig zu sperren, üblicherweise zusammen mit knallharten Gewaltverbrechern". Ich glaube, dass die meisten Bürger den Unterschied zwischen diesen beiden Fragestellungen regelmäßig ignorieren, was über den Weg populistischer Gesetzgebung dann häufig zu einer dystopischen Überbestrafung führt. Das nur als Meta-Anmerkung.

Hallo David, vielen Dank für Deinen schönen Text. Ich habe selbst Kinder, die zwar schon aus dem Kindergartenalter raus sind, aber ich habe sie immer gerne in unserem Kindergarten gelassen, weil ich wusste, dass dort Menschen sind, die lieb zu ihnen sind. Bei Dir lese ich das auch raus, das ist gut so. Die Kinder erleben so viele genervte Erwachsene, für die sie nur ein Klotz am Bein sind, also denke ich, sie haben Glück, auch mal auf Menschen zu treffen, für die sie der Mittelpunkt der Welt sind... Ich bin zwar selbst nicht pädophil, oder zumindest nicht im Kern, habe aber in jedem Alter schon mal Menschen gefunden, die ich toll fand, und damit nur gute Erfahrungen gemacht. Ich wünsche euch, die ihr diese Seite betreibt, auch glückliche Erfahrungen. Liebe Grüße, Lissi

Huhu, Regenbogenfisch. Der Tatbestandsausschluss gilt nur für den Besitz, nicht für die Verbreitung. Ein Jugendlicher, der Bilder von sich in einem (privaten oder frei zugänglichen) Gruppenchat postet, würde sich demnach nach § 184c strafbar machen. Noch härter würden die Strafen einen Jugendlichen treffen, welcher beispielsweise heimlich einen OnlyFans-Account betreibt, um sich ein kleines Taschengeld zu verdienen. Es gibt gute Gründe Jugendliche davon abzuhalten als Pornodarsteller tätig zu werden, aber die aktuellen Gesetze gehen m.M.n. zu weit, vor allem bei der Androhung des (Sexual-)Strafrechts, welches immer die Ultima Ratio sein sollte. Viel mehr sollte man entsprechende Plattformen dazu bringen Darsteller auf Volljährigkeit zu püfen und bei Verstößen diese als Ordnungswidrigkeit mit hohen Geldbußen verfolgen, so wie es schon beim Jugendarbeitsschutz und dem Verkauf von Alkohol und Tabak gemacht wird.

Sofern keine Ausbeutung stattfindet, ist der Besitz von Jugendpornografie auch nicht verboten. Der Tatbestandsausschluss des § 184c Abs. 4 StGB erlaubt den Besitz "zum persönlichen Gebrauch mit Einwilligung der dargestellten Personen".

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Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Ich möchte etwas korrigieren, was ich geschrieben habe: Herrn Prof. Beier und Herrn Heyden fehlen nicht grundsätzlich eine Empathie gegenüber Pädophilen, sondern die Empathie bewegt sich meiner Meinung nach nur im Status Quo und stellt Gesetze, auch wenn sie nicht nachvollziehbar Kinder schützen, nicht im wesentlichen in Frage.
Ich finde es sehr schade, dass Personen wie Herr Prof. Beier und Herr von Heyden, die es eigentlich besser wissen müssten, so wenig Empathie für die Lebenswelt von Pädophilen, die bewusst auf sexuelle Kontakte mit Kindern und den Konsum von Missbrauchsabbildungen verzichten, entgegenbringen. Früher war KTW einmal der Pionier in der Antistigmaarbeit gegen die Diskriminierung von pädophilen Menschen, u.a. hat KTW ausdrücklich den Konsum von Unterwäschebilder gutgeheißen (mittels Ampel-System), heute ist davon nicht mehr die Rede und vom Kampf gegen die Vorurteile gegenüber pädophilen Menschen hört man von KTW kaum etwas. Ich glaube nicht, dass es damit zusammenhängt, dass man sich nur auf wissenschaftliche Ergebnisse (die dann teilweise aber auch etwas einseitig sind), ausruht. Sondern ich glaube, dass KTW vor allem nur ein Projekt zur Verhinderung von Kindesmissbrauch sein möchte und sich deshalb vor allem dieses Ziel verfolgt und dabei genau das liefert, was die Gesellschaft von KTW erwartet. Während man vor einigen Jahren noch offener bezüglich des Umgangs mit pädophilen Menschen war, ist man in den letzten Jahren wieder große Schritt rückwärts gegangen und hat Pädophile in fast allen Fällen nur noch als Feindbild und Gefahr wahrgenommen, die bekämpft werden muss. Und bei der Bekämpfung dieser Gefahr kommt dann KTW ins Spiel und es ist dann völlig klar, dass dann die Akzeptanz von pädophilen Menschen völlig auf der Strecke bleibt. Es mag sein, dass es bei KTW Therapeut*innen gibt, die das anders sehen und auch danach handeln, in der Öffentlichkeit kommt davon aber so gut wie nichts an.
Es sieht tatsächlich ziemlich hoffnungslos aus. Pädophile wie mich gibt es nach den Aussagen dieses Buches im Grunde gar nicht. Man kann sich im Prinzip nur abwenden und weitmöglichst ausklinken, aus diesem Thema und diesem System, und einfach seinen Weg gehen.
Hab zu früh auf absenden geklickt. Wollt noch sagen das sein Blog monatlich so um die 2.8 millionen Aufrufe hat. Also eine durchaus riesige Reichweite. Mal gucken ob das jetzt irgendwie negativ zurückschlägt.
Ich finde es cool das es doch Menschen in diesem politischen Spektrum gibt, die nicht blind jeden verachten nur weil er pädophil ist. Gehe mal davon aus das er selber durch diesen Post angefeindet wurde. Sehr mutig von ihm. Mein Respekt, auch wenn ich andere Beiträge von ihm eher verachte. Das zeigt mir aber auch das immer mehr Unrecht dann doch zu mehr Toleranz fù