schon irgendwo lustig wie immer mehr aktivismus alles nur schlimmer macht. es ist für mich jetzt hochoffiziell das sogar die bundesregierung gnädiger ist als das bundesverfassungsgericht.
@Sirius
Da hast du natürlich Recht, aber es ist leider die Realität. Eine andere Lösung, die noch zu unseren Lebzeiten möglich ist, sehe ich nicht.
Ich habe eine Auswanderung über 8 Jahre vorbereitet, da ich eig. schon seit meiner Jugend dieses Land verlassen wollte. Man sollte meinen Hinweis daher nicht für bare Münze nehmen, denn ich bin sehr voreingenommen was das angeht.
Ja, Auswandern ist für viele Leute keine Option, aber diejenigen, für die es eine Option ist, sollten diese Option ruhig in Erwägung ziehen. Eine gesunde Portion Egoismus ist nicht verkehrt. Jeder hat ja nur dieses eine Leben und das kann sehr schnell vorbei sein, also sollte jeder sein Leben, für die Zeit die noch bleibt, so gestalten, wie er es für richtig hält.
Und mal ganz ehrlich, wo ist es wirklich besser?
Gesellschaftlich ist es überall menschenverachtend, aber rechtlich muss es das nicht sein.
In Kolumbien hatte der Supreme Court geurteilt das nur echte Missbrauchsbilder auch als Missbrauchsbilder gelten, da sonst kein Kind missbraucht wurde. Eine schockierende Erkenntniss: https://caracol.com.co/radio/2018/03/12/nacional/1520879741_844652.html
Dementsprechend kann Kolumbien nichts dagegen machen: https://caracol.com.co/2024/06/27/pornografia-infantil-con-inteligencia-artificial-no-es-delito-en-colombia/
Das Problem ist das die dort auch Deepfakes realer Kinder als legal geurteilt haben, da die abgebildete Situation keinen tatsächlich stattgefundenen Missbrauch zeige. Das ging mir zu weit.
Eine SEHR resiliente Zivilbevölkerung gibt es insb. in Taiwan, da dort ein Verbot fiktiver Pornographie innerhalb v. 6 Monaten rückgängig gemacht wurde (Eine Petition auf der staatlichen Webseite hat dort breiten Anklang gefunden, also so als wenn jemand beim Bundestag eine Petition einreicht: "二次元創作(虛擬產物、圖畫)受兒少性剝削條例規範限制的適切性"). Dort sind nur realistische Bilder illegal, wenn sie mittels KI hergestellt wurden, da man dies mit den verseuchten Trainingsdaten begründet. Was ich auch nachvollziehe.
Wenn du in Japan die kommunistische Partei meinst, dann hat die so gut wie keine Bedeutung und wird auch - wie bekannt - von westlichen Organisationen finanziert, um eben das dort zu streuen. Die Resilienz von Japan ist zusätzlich durch die dortige Industrie mit entsprechender Lobby abgesichert.
- Wir gewinnen, haben aber nichts davon, z.B. weil die geplanten EU weiten Verbote kommen und bei der Umsetzung das Urteil (des deutschen Gerichts) einfach ignoriert wird.
Ein Sieg bei dem BVerfG wäre immerhin ein guter Ausgangspunkt für eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof gewesen.
Da das BVerfG die Klage aber aber abgewiesen hat, könnten die Beschwerdeführer nun aber vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR) klagen. (Richtig?)
Das ist richtig, aber nicht unbedingt besser. Wenn man sich die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) durchliest, gestattet diese z.B. zum der Schutz der Moral durchaus Eingriffe in die Menschenrechte. Ein Schutz vor Diskriminierung bezieht sich auch nur auf den Inhalt der EMRK selbst. Es gibt zwar ein seit 2005 gültiges Zusatzprotokoll für ein allgemeines Diskriminierungsverbot, das Deutschland aber noch nicht ratifiziert hat und entsprechend nicht anwendbar ist.
Würde man vor dem EGMR gewinnen, würde das bedeuten, dass ein Puppenverbot gegen die Menschenrechte verstößt. Somit wäre es praktisch weltweit gültig. Oder sehe ich das falsch?
Nein, nicht weltweit. Die EMRK gilt nur für die 46 Mitgliedstaaten des Europarates, aber damit immerhin über die Europäische Union hinaus für fast ganz Europa.
Im besten Falle, ja. Im schlimmsten Fall kann man in dem Urteil auch eine Aufforderung zur Zwangskastration aller Pädophiler lesen, die argumentative Rechtfertigung dafür wird in der Urteilsbegründung jedenfalls geliefert.
Ich lese immer wieder den Wunsch, auszuwandern, und kann den Impuls ja grundsätzlich verstehen. Aber für viele ist es einfach keine Option, sei es aufgrund von mangelndem Geld, weil sie aufgrund mangelnder Qualifikationen oder Vorstrafen kein Visum bekommen, oder in einer Familie leben und diese nicht einfach so in ein anderes Land schleifen können. Überhaupt von Auswanderung sprechen zu können, ist schon eine sehr privilegierte Position, die sich viele nicht werden leisten können.
Und mal ganz ehrlich, wo ist es wirklich besser? In der EU schonmal nicht, da kommt ja bald das EU-weite Puppenverbot. Die USA verbietet sich schon aus politischen Gründen. Japan vielleicht, aber ist es da wirklich so viel besser für Pädophile? Und wenn ja, wie lange bleibt das noch so? Die Bekämpfer von Gedanken und Fiktion sind auch dort auf dem Vormarsch.
Nachtrag:
Natürlich müsste dieses dann erlassene Gesetz wieder vom BVerfG außer Kraft gesetzt werden. Also hast du daher praktisch Recht.
Wir hätten für eine kurze Zeit legale Puppen gehabt nur um dann das positive Urteil nochmal zu beantragen. Wäre in diesem Fall sicher erfolgreich geworden, da es in so einer kurzen Zeit, mit dem gleichen Senat passiert wäre.
@Anonym
Deine Ansicht teile ich in den wesentlichen Gründen, da sie Fehler enthält.
Das schöne an Herrn Offenlochs Darlegung ist ja, das ein Beschluss nach seiner Handschrift uns eine ewige und absolut geschützte Intimsphäre zugesprochen hätte. Der Kernbereich privater Lebensgestaltung leitet sich aus Art. 1 GG ab.
"Die Menschenwürde ist unantastbar". Dementsprechend ist auch der Kernbereich "absolut" geschützt und "abwägungsfest", denn er ist unantastbar.
Das Bundesverfassungsgericht behält sich in genau diesem Grundrecht die Macht vor. Internationale Verträge, Unionsrecht etc. all das wird vom BVerfG ignoriert, wenn es einen Verstoß gegen Art. 1 GG feststellt. Der Druck auf Richter, die Pädophilie nicht verstehen, war daher immens. Deutschland wäre zum Paradies für nicht übergriffige Pädophile geworden.
Seit seinem sogenannten Lissabon-Urteil 2009 prüft das BVerfG auch, ob die in der deutschen Verfassung unabänderlich gewährleisteten grundlegenden Grundsätze (wie etwa die Menschenwürde oder der Grundsatz, dass jede Strafe Schuld voraussetzt) durch einen Rechtsakt der EU berührt werden. Werden sie im Einzelfall aus Sicht des BVerfG durch einen Rechtsakt der EU verletzt, kann der Rechtsakt in Deutschland für unanwendbar erklärt werden. Der Anwendungsvorrang gilt für ihn dann nicht.
Ich bin kein Jurist und kenne mich damit nicht aus. Trotzdem möchte ich meine Gedanken dazu mal hier teilen.
Ich hatte eigentlich zwei mögliche Szenarien im Kopf und beide wären nicht sonderlich gut gewesen: 1. Wir verlieren, weil keines unserer Argumente tatsächlich relevant ist. Also dass alle vorgebrachten Punkte juristisch entkräftet werden. 2. Wir gewinnen, haben aber nichts davon, z.B. weil die geplanten EU weiten Verbote kommen und bei der Umsetzung das Urteil (des deutschen Gerichts) einfach ignoriert wird.
Das Urteil, was wir jetzt haben ist aber eigentlich besser als diese beiden Szenarien. Hätten wir vor dem deutschen Verfassungsgericht gewonnen, würde das ja nur bedeuten, dass ein Puppenverbot nicht mit DEUTSCHEN Recht vereinbar ist. Da das BVerfG die Klage aber aber abgewiesen hat, könnten die Beschwerdeführer nun aber vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR) klagen. (Richtig?)
Zwei Richter sehen uns im Recht und einer davon hat uns praktisch sogar eine Anleitung für eine weitere Klage geschrieben. So falsch sind unsere Annahmen also nicht und wir wissen nun, auf welche Punkte wir uns konzentrieren müssten.
Hinzu kommt: Würde man vor dem EGMR gewinnen, würde das bedeuten, dass ein Puppenverbot gegen die Menschenrechte verstößt. Somit wäre es praktisch weltweit gültig. Oder sehe ich das falsch?
Das wiederum würde doch bedeuten, dass eine solche Klage auch für potentielle Unterstützer anderer Länder interessant wäre, was die Liste der Unterstützer wesentlich verlängern würde. Das oben genannte Szenario 2 wäre vom Tisch, weil es nun nicht mehr auf deutsches Recht beschränkt wäre. Auch der Einfluss der deutschen Politik wäre geringer, genauso wie die Meinung von Herrn Beier da keine Rolle spielen würde, weil dieser in der internationalen Forschung nicht sonderlich bekannt zu sein scheint. (Ich habe schon einige Studien zum Thema gelesen, aber noch nie gesehen, dass da auf Herrn Beier verwiesen wurde.)
Mir hat dieses Urteil und die Meinung des Richters Offenloch eigentlich nur gezeigt, dass wir im Recht sind, es aber nicht bekommen haben. Seht das Urteil also nicht als Niederlage, sondern eher als Türöffner um die Reichweite und den Einfluss einer weiteren Klage zu erhöhen. Wenn ihr jetzt aufgebt, dann gibt es wirklich keinerlei Hoffnung mehr für sehr lange Zeit. Deshalb hoffe ich, ihr findet euch nicht damit ab, sondern kämpft weiter und geht auch noch den letzten Schritt. Ihr seid im Recht.
Ne, Sirius.
In diesem Falle bin ich tatsächlich ein Egoist und rate Betroffenen dazu sich nicht im Aktivismus zu zerstören. Wenn jemand wirklich eine Puppe möchte, dann sollte diese Person zunächst an ihre eigenen Interessen denken. Sie sollte schauen, welche Optionen ihr noch zur Verfügung stehen. Das ist aktuell nur ein Umzug in ein anderes Land. Ich würde mir, wenn ich mir das finanziell nicht leisten könnte, das zum Ziel machen.
Denn das ist ein konkretes und greifbares Ziel, was nur von einem selbst abhängt und auch erreicht werden kann. Wenn dieses sehr persönliche Ziel erreicht ist, dann kann so eine Person aktivistisch werden. Das Selbstwohl sollte aber erstmal vorgehen. Wenn ein Betroffener den Verlust widerum verkraften kann & seine Energie aus dem Aktivismus zieht, dann soll er das verfolgen.
Also mit der Begründung im Urteil kann, nein MUSS, jedes Ersatzmaterial verboten werden. Kann man auch als etwas gutes sehen, wenn das die Anime-Community triggert. Aber ich glaube sie ist nicht mehr das was sie einmal war.
@Sirius
Das Problem ist wir Menschen sind endlich. Ein Wandel kann nur von Menschen kommen, die nicht Betroffen sind. Das kann nur eintreten, wenn sie sehen das ihre geliebten Leiden. Dazu braucht es massenhafte Outings. DAS ist wirksam. NICHTS anderes. Die Menschen müssen sehen das sie seit Ewigkeiten mit Personen interagieren, welche sie medial nur als Monster kennen. Alls andere ist Zeitverschwendung.
Wenn selbst so ein Urteil nicht die Energie entzündet, um so eine Bewegung ins Leben zu Rufen, ja was denn sonst? Es ist Hoffnungslos.
Man hat hier gut gesehen das wir dieses Urteil Herrn Beier zu verdanken haben. Gegen solche wirkmächtigen Personen kann man nichts machen. Das glaube ich so, da andere Wissenschaftler nicht in dieser Größenordnung unterwegs sind und dieses Urteil nun eine Rechtslage auf Ewigkeit verankert hat die Forschung komplett verunmöglicht.
Betroffene werden niemals die Möglichkeit bekommen das Gegenteil zu beweisen, denn dazu braucht es Langzeitstudien mit Puppennutzung.
Ein Großteil der Bevölkerung will uns tot oder weggesperrt sehen. Das Ziel dieser Art von Gesetzgebung ist es, diesen Wunsch zu erfüllen und uns wahlweise in den Suizid oder ins Gefängnis zu treiben. Bitte gib diesen Schweinen nicht das, was sie wollen. Unsere fortgesetzte Existenz, mitten unter ihnen, ohne dass sie dagegen etwas tun können ist der beste Widerstand, den wir im Moment leisten können.
Und dann müssen wir unbedingt einen Weg finden, diese selbstzerstörerischen Impulse, unter denen so viele zu leiden scheinen gegen die zu richten, die uns dies antun und in wirkungsvollen gesellschaftlichen Protest zu kanalisieren.
Schon heftig was. Das Urteil bedeutet das unsere jahrelange Aufklärung umsonst war. Das tut so weh. Diese moralischen Argumente, die über unsere Gefühle stehen, sind absurd.
Stehe aktuell wirklich vor dem Suizid. Die Gleichgültigkeit mit der das Gericht dort argumentiert macht mich sprachlos.
Man erkennt an der Vorgehensweise das man hier auch die internationale Gerichtsbarkeit berücksichtigt hat, um ähnliche Urteile in anderen Staaten zu provozieren.. In Europa ggf. im gesamten westlichen Raum wird es daher wohl in Zukunft sehr kalt und hart werden. Wir haben es nun auf schwarz und weiß das wir tatsächlich keinerlei Sexualität verdient haben, da selbst Masturbation als solches gefährlich sei.
Mir bleibt tatsächlich nur noch eine Auswanderung, oder eben der Suizid. So kann ich auf Dauer nicht Leben.
DANKE an ALLE Beteiligten für den Versuch. Ich möchte mich insb. bei dir Bedanken, Sirius. Für deinen jahrelangen aktivistischen Einsatz. Deine Artikel waren immer sehr lesenswert!
Aber auch ein dickes Lob an alle anderen Autoren. Es wäre tragisch all das durch diese Niederlage zu verlieren, aber absolut verständlich.
Ihr habt wirklich echt tolle Arbeit geleistet und den Menschen Hoffnung und eine Zuflucht gegeben. Unsere Generation wird wohl keine sexuellen Freiheiten haben, aber wie du richtig sagtest kann sich das ändern. Nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann.
Dem geplanten EU-weiten Verbot steht wohl nichts mehr im Weg. Wir müssen uns mental darauf vorbereiten bis an unser Lebensende unter solchen Gesetzen, die in unser privaten Fantasien eindringen, zu leben. Gesetze und Stigmata lassen sich auf so einem großen Level vlt. erst in mehreren Jahrzehnten bekämpfen. Denn wir haben keine Struktur, keine Gelder und kein Gesicht.
Die Wissenschaft wird auch nicht weiterkommen. Langzeitstudien werden unmöglich bleiben.
Es wirkt hoffnungslos, aber die Zeit ist endlich. Das kann einem auch Frieden geben.
Es gab wohl schon ein Urteil eines obersten Gerichts zu diesen Puppen, aber da gab es leider ein Scheitern:
In 2019, the Norwegian Supreme Court essentially confirmed previous case law that considered childlike sex dolls as child pornographic material.18 It clarified that childlike sex dolls do sexualize children,19 and it asserted that also an object like a doll can be considered a “depiction”
Quelle: Norwegian Supreme Court, A mot Påtalemyndigheten, 10.09.2019, hr-2019-1715 A.
Es ist erschreckend, wenn ein Supreme Court solche moralischen Aussagen reproduziert. Hoffen wir das unser BVerfG da sachlicher ist.
Das ist ein guter Einwand, was den Besitz und praktischen Umgang betrifft.
Die Verbreitung und das Zugänglichmachen für die Öffentlichkeit ist zwar auch für erkennbar fiktive Inhalte verboten, was jedoch für Puppen nicht sonderlich relevant sein dürfte: Es wird wohl kaum jemand eine spärlich bekleidete kindliche Puppe in aufreizender Pose öffentlich ausstellen wollen. Und im Kontext von Puppen halte ich das auch für eine noch hinnehmbare Einschränkung (das Verbot sehe ich bei anderem Medien mit fiktiven Inhalten, wie Bilder und ggf. auch kleinen Figuren, kritischer).
"Aber stellen wir uns jetzt vor, er hätte nicht nur geguckt, sondern auch noch Fotos gemacht. Heimlich geschossen, voll rangezoomt, womöglich auch noch unbemerkt während dem Umziehen oder gar während einem Toilettengang im Busch."
Tatsächlich wäre mir das herzlich egal - solange ich davon nichts mitbekomme (und auch hinterher nicht). Ich persönlich, bin da sehr pragmatisch. Der Punkt ist aber, daß eben niemand wissen kann, was hinterher, mit auf diese Weise entstandenen Aufnahmen passiert. Ich hätte kein Interesse daran, irgendwo über solche Bilder von mir zu stolpern.
"Auch alte Menschen können in besonderer Weise schutzbedürftig sein, wenn etwa neben den körperlichen Fähigkeiten auch die kognitiven Fähigkeiten und das Vermögen zur freien Willensbildung nachlassen. Es ergibt sich eine Vulnerabilität und Abhängigkeit ähnlich der von Kindern. Und ich würde nicht wollen, dass jemand, der sexuell ganz besonders auf ältere Menschen ansprechbar ist, dann mit dieser Gruppe arbeitet. Selbst, wenn sich diese Person während der Arbeit korrekt verhält."
Warum nicht? Wenn sich diese Person bei der Arbeit korrekt verhält, d.h, auch die besondere Schutzbedürftigkeit anerkennt und danach handelt, steht dem doch nichts entgegen. Man hat Anspruch auf eine professionelle Dienstleistung, nicht aber auf bestimmte Gefühlslagen des Dienstleistungspersonals.
"Wieder etwas nuancierter wird es im medizinischen Bereich. Zumindest gibt es dort aber die freie Arztwahl, und wer das nicht möchte, muss z.B. auch nicht zu einem männlichen Frauenarzt gehen... Wobei da jetzt natürlich ganz viel Heteronormativität mitschwingt, auch schwierig."
Eben. Es gibt auch homophile Frauenärztinnen.
"Aber dann würde ich mir zumindest eine Haltung wünschen, die sagen würde: "Wenn ich zuhause sexuelle Fantasien von Kindern habe, mit denen ich arbeite, dann hau ich mir gegen den Kopf, weil genau diese Kinder da wirklich nicht hingehören.""
Verdrängen? Ganz schlechte Idee. Daß "diese Kinder da wirklich nicht hingehören" ist wohl eher ein moralisches Konstrukt.
Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.