Thema: BEVORMUNDUNG

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Titelbild zu "Therapiesprache" als Waffe

Noch vor einigen Jahren habe ich die sogenannte "Therapiesprache" als eine Art Vorbild gesehen, eine wünschenswerte Art der Kommunikation, die respektvoll ist, die eigenen Gefühle zum Ausdruck bringt, mit der man sich besser abgrenzen und eher Gehör verschaffen kann, ohne andere Menschen anzugreifen. Offenbar ist genau das schon seit ein paar Jahren ein größeres Thema, mit dem sich bereits viele Menschen beschäftigt haben, ich möchte mich heute meiner eigenen Version widmen.

Eines gleich vorweg, ich beziehe mich hier in erster Linie auf die Art der Kommunikation, nicht wie in vielen Beiträgen zu diesem Thema auf einzelne häufig genutzte Begriffe, wie

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Kinder im Herzen ist ein Weblog zum Thema Pädophilie, der von pädophil empfindenden Menschen betrieben wird, die sich entschieden haben ihre sexuellen Wünsche nie mit Kindern auszuleben. Wir schreiben über diverse Themen im Zusammenhang mit Pädophilie, die uns bewegen.

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Neuste Kommentare

Absolut. Ich finde es schon wild, dass RTL und SAT.1 in einem Urteil des BVerfG als Quelle zitiert werden, aber mehr noch, dass diese Quellen mehr Gewicht bekommen haben als mehrere peer-reviewte wissenschaftliche Studien. Bei den Sachverständigen dasselbe: die eine Sachverständigenmeinung von Bussweiler, die das Verbot befürwortet hat wird höher gewertet als die restlichen fünf, die dem Verbot ablehnend gegenüber standen. Und das, obwohl mit ein wenig Recherche leicht zu sehen ist, dass die Aussagen aus Bussweilers Stellungnahmen (dass Puppen angeblich ständig bei Missbrauchstätern zu finden seien) gar nicht stimmen kann.
@Sirius Und das müssen viele verstehen. Das Urteil wird noch zu weit mehr Unrecht führen. Ich weiß zumindest das es auch Sachverständige im Bundestag gab, die gefordert haben das man Gewaltpornographie im Besitz verbieten müsse um "Erwachsene zu schützen". Jetzt haben sie eben auch einen Beschluss vom BVerfG der nicht-konsensuale Fantasien explizit als strafwürdig sieht.
@Sirius Es ist ehrlich gesagt gruselig das die zentralen "Quellen" vom BVerfG irgendwelche persönliche Meinungen im Privatfernsehen sind. Die Meinung von Beier zählt mehr als die ganzen Studien die sie dort auflisten und das Gegenteil suggerieren. Sie konnte keine einzige Studie nennen, die eine Gefahr auch nur nahelegte. Das Gericht ist für mich gestorben.
Nein, Offenloch weist selbst darauf hin, dass Sexualität nicht in den Kernbereich fällt, wenn mit der sexuellen Handlung in die Rechte Dritter eingegriffen wird. Sein Argument ist, dass dies bei Puppen offensichtlich nicht der Fall ist. Selbst, wenn Puppen ein Missbrauchsrisiko steigern würden, wäre der Missbrauch immer noch eine eigene Handlung, die eine eigene Entscheidung voraussetzt und keine unmittelbare Folge der Puppennutzung. Die Puppennutzung selber hat also keinen hinreichenden Sozialbezug, der sie aus dem Kernbereich ausnehmen würde, und ist analog zu sehen mit dem verbieten "böser Gedanken".
Ich glaube, du überschätzt unseren Einfluss. Puppen wurden nicht verboten, weil wir uns dafür eingesetzt haben, sondern weil angeblich eine Puppe in Bergisch-Gladbach gefunden wurde und ein Riesenskandal daraus gemacht wurde. Auf EU-Ebene wird ein Puppenverbot auch nicht wegen uns diskutiert, sondern wegen des Shein-Skandals. Und das aktuell diskutierte Verbot von KI-generierter Kinderpornografie hat auch nichts mit uns zu tun, sondern ist Resultat der Skandale um sexualisierte Deepfakes auf X und um Collien Fernandez, was natürlich wieder mal auf uns reduziert wird. Wer tatsächlich alles schlimmer macht, ist KTW. Ohne KTW und die fachlich nicht haltbaren Aussagen über Puppen, die Beier und Quendler-Adamo mal im Privatfernsehen von sich gegeben haben, hätte sowohl der Gesetzgeber als auch das BVerfG eine Rechtfertigung weniger für das Verbot gehabt.