Hass auf Kosten des Kinderschutzes

Die Leute […] denken sich gern Ungeheuer und Ungeheuerlichkeiten aus. Sie selbst kommen sich dann weniger ungeheuerlich vor. Wenn sie sich volllaufen lassen, betrügen, stehlen, die Frau mit dem Riemen prügeln, die alte Großmutter hungern lassen, mit der Mistgabel einen in die Falle geratenen Fuchs erstechen oder das letzte Einhorn der Welt mit Pfeilen spicken, stellen sie sich gern vor, dass die Mora, die im Morgengrauen durch die Hütten geht, noch schlimmer ist als sie. Davon wird ihnen etwas leichter ums Herz. Und es lebt sich einfacher. - Geralt von Riva (Andrzej Sapkowski – Der letzte Wunsch – Seite 232)

Seit der Entdeckung der Pädophilie im Jahre 1886 (Kraft-Ebbing 1886) hatte die Gesellschaft nie eine besonders hohe Meinung von Pädophilen. Zu Zeiten der Judenverfolgung fand man auch beeinträchtigte Menschen und Homosexuelle – und unter ihnen auch Pädophile – in Konzentrationslagern. Zu Zeiten der polizeilichen Verfolgung Homosexueller (als Unzucht mit Männern) traf derselbe Hass die Pädophilen. Man fasste alles in einem zusammen, Homosexuelle wurden als „Kinderschänder“ bezeichnet. Zu Zeiten der aufkommenden Ausländerfeindlichkeit nach der Wende, begannen Rechte gegen Menschen mit Migrationshintergrund zu hetzen, natürlich gegen alle Menschen, die in irgendeiner Art und Weise andersartig waren. Pädophile waren auch hier immer ein heißes Thema.

Das ist alles nichts Neues. Doch in den letzten Jahren ist bei genauerer Betrachtung eine Entwicklung sichtbar, die Sorgen machen sollte. Eine blitzschnelle und heftige Radikalisierung seitens der Gesellschaft – und erschreckenderweise seitens des Staates. In meinem Artikel Das unsichtbare Problem bin ich bereits auf die Strafrechtverschärfungen eingegangen. Hier einmal ein kurzer Einblick in die Geschichte der modernen Pädophilenverfolgung:

Nachdem Pädophile in den 70ern und 80ern gemeinsam mit der queeren Gemeinschaft um Akzeptanz warben, letztere sich jedoch irgendwann gegen sie stellte, ohne zwischen Straftätern und normalen pädophilen Menschen zu unterscheiden, begann in den 90ern der staatliche Feldzug gegen Menschen, die sich zu Kindern hingezogen fühlten. Der Ablauf war dabei immer derselbe. Zunächst wurde begonnen, darüber zu lamentieren, dass man in den vergangenen Jahren ja nichts getan hätte und Missbrauchstäter viel zu lasch bestraft würden. Danach wurde das Strafmaß verschärft. Man ließ ein bisschen Zeit ins Land ziehen. Und das Ganze ging von Neuem los.

Ist man mit der Thematik vertraut, mutet einem dieser Vorgang also mittlerweile ein wenig albern an. Man muss sich ein Lachen verkneifen, wenn wieder einmal ein Politiker vor die Menge tritt und verkündet, die letzten Jahre sei zum Thema Kindesmissbrauch rein gar nichts geschehen und man müsse jetzt endlich mal verschärfen. Meistens geschieht dies auf Druck aus der Bevölkerung, weil diese sich dem Prozedere längst angeschlossen hat.

Denn tatsächlich ist das Strafmaß seit den 90ern ausschließlich und stark verschärft worden. Mittlerweile sind Dinge unter hohen Gefängnisstrafen verboten, deren Verbot moralisch nicht glaubwürdig begründet werden kann. Da Menschen einen Sexualtrieb haben, wissen Forscher, dass es sehr kontraproduktiv ist, einem Menschen ethisch unbedenkliche Möglichkeiten der Triebabfuhr zu nehmen. Genau das passiert jedoch. Zeichnungen von auch nur bekleideten Kindern in sexuell aufreizender Pose, fiktive Geschichten, Puppen; all diese Dinge sind mittlerweile verboten. Pädophilen dürfe man ja keinen Anreiz geben. So die Begründung. Doch Überraschung … Pädophile sind pädophil … der Anreiz ist bereits da. Man wird damit geboren.

Das Phänomen ist ein Globales und das Resultat können wir heute beobachten. In den USA werden Selbsthilfegruppen aus dem Netz heraus aufs Übelste beleidigt und angegriffen. Aktivisten werden mundtot gemacht, indem ihre Accounts gesperrt werden und sie dann seitenweise denunziert werden, ohne die Chance zu bekommen, ihre Sicht der Dinge zu schildern (ein Vorgehen, das auch immer mehr nach Deutschland überschwappt). Uns liegen Hinweise vor, dass Pädophile in us-amerikanischen Gefängnissen gefoltert werden (zu diesem Thema ist ein Artikel in Arbeit). In den Niederlanden hat die Bevölkerung begonnen, Pädophile zu jagen. Allein in der Zeit zwischen Juli und November 2020 kam es zu ca. 250 Übergriffen dieser Art. Oft waren Menschen betroffen, die nicht einmal pädophil waren. Ein bekannter pädophiler Aktivist wurde Anfang des Jahres Opfer eines fehlgeschlagenen Mordanschlages. Erst vor einigen Wochen ist ein Rentner, den eine Gruppe dieser Schläger meinte, als pädophil identifiziert zu haben, zu Tode geprügelt worden. Die Polizei bezeichnete die Aktion als „gutgemeint“, man hätte es aber Fachleuten überlassen sollen. Die Reagierung reagiert auf die Radikalisierung der Gesellschaft, indem sie auf den Zug aufspringt, und aktuell gerade daran arbeitet, Pädophilen zu verbieten, politisch aktiv zu werden. In der Schweiz wurde ein sogenanntes Anti-Pädophilen-Gesetz verabschiedet, das Menschen, denen eine pädophile Neigung attestiert wird, ein lebenslanges Kontaktverbot zu Kindern beschert. So steht es auf dem Papier, auch wenn es in der Praxis wohl scheinbar um Missbrauchstäter zu gehen scheint. Woran man das erkennen soll, wenn die Rede von Pädophilen ist, ist zumindest mir nicht klar.

Auch in Deutschland formen sich Gruppierungen, wie in den Niederlanden und erfreuen sich auf YouTube großer Beliebtheit. Auch hier werden Gesetze, wie sie in der Schweiz gelten, diskutiert. Zudem werden Rufe nach einer Meldepflicht laut. Pädophile sollten sich künftig registrieren lassen müssen und in jeder Situation als solche ausweisen können müssen. Das hatten wir in Deutschland schon einmal, es nannte sich „Judenstern“.

Es gibt viele Pädophile, die etwas wahrnehmen. Wenn ich meinen Großvater von den verfolgten Minderheiten des dritten Reiches habe sprechen hören, und wie das alles seine Anfänge gefunden hat, dann erlebe ich heute Geschichten, die sich anfühlen, wie das was er mir als Kind mit heiserer, belegter Stimme erzählte. Es fühlt sich an wie damals. Es könnte sein, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern. Diese gilt es mit allen Mitteln zu verhindern.

Der Staat begünstigt eine Entwicklung, schürt diese explizit und er muss sich nicht wundern, wenn ihm irgendwann die Kontrolle darüber entgleitet. Doch die Frage, die sich viele stellen, die nicht-betroffene Freunde mir immer wieder ungläubig an den Kopf werfen, wenn sie mich vom Thema reden hören, lautet: Warum? Warum sollte der Staat so etwas tun? Warum sollte er sich der Verfolgung einer unschuldigen Minderheit verschrieben haben? Schließlich gehe es ihm doch nur um den Kinderschutz und die Pädophilen, die ein ganz normales Leben führen, haben dann halt das Pech, da mit reinzugeraten. Annehmbare Kollateralschäden, nicht?

Mal ganz abgesehen davon, dass Kollateralschäden niemals annehmbar sein sollten, dämmert mir in letzter Zeit immer mehr, dass der Glaube, die Gesellschaft tue dies alles aus Kinderschutz, ein Trugschluss ist. Lasst mich das erklären.

Als der Feldzug in den Neunzigern begann, begründete man dies schon mit dem Kinderschutz und ich gehe stark davon aus, dass die Menschen, die die Gesetze zu verschärfen begannen, das auch glaubten. Dass es auch heute nicht wenige geben wird, die wirklich und wahrhaftig glauben, was sie tun, diene dem Kinderschutz. Warum soll dem nun aber nicht so sein?

Im Laufe der Zeit wurden immer wieder Expertenstimmen laut. Auch bei den aktuellen Verschärfungen ist das nicht anders. Wissenschaftler und Experten kritisieren das Vorgehen. Sie sprechen davon, dass die Strafmaßerhöhungen der letzten Jahre sehr gut zeigen, dass die Maßnahmen nichts brächten und wahrscheinlich sogar kontraproduktiv seien. Uns liegen Studien vor, die herausgefunden haben, dass ca. 80 - 95% des sexuellen Kindesmissbrauchs von Nicht-Pädophilen begangen wird (Seikowski 2009).

Ferner ist hinreichend bekannt, dass ein Mensch, dem keine Möglichkeit der Rehabilitierung gegeben wird, keine Möglichkeit sieht, sich zu resozialisieren. Mit einfachen Worten: Wenn der Richter in der Schweiz den Hammer niedersausen lässt und sagt „Du darfst nie wieder Kontakt zu Kindern haben“, weil man eine einzige Zeichnung eines bekleideten Kindes besessen hat, dann sagt man sich „Muss ich wohl von vornherein aufs Gesetz scheißen.“ Wenn es einem unmöglich gemacht wird, sich ans Gesetz zu halten, wird man sich auch nicht ans Gesetz halten. Wenn es einem unmöglich gemacht wird, sich wieder zu resozialisieren und man nach auch nur dem kleinsten Fehler mit einer heftigen, lebenslangen Strafe belegt wird, warum sollte man sich danach noch an Gesetze halten, die man sowieso nicht respektiert? Was das bedeutet, muss ich nicht erklären.

In Deutschland leitet die Bundesregierung einen solchen Zustand aktuell ein. Legale und ethisch unbedenkliche Möglichkeiten der Triebabfuhr werden systematisch unter Strafe gestellt. Ziel ist, dem Pädophilen alles wegzunehmen, was ihm eine Möglichkeit gibt, seiner angeborenen und unabänderbaren Sexualität nachzukommen. Bis zu dem Punkt, an dem dem Pädophilen nur noch die Möglichkeit bleibt, das Gesetz zu brechen. Es ist nicht schwer, sich auszurechnen, dass dies den Kinderschutz massiv torpedieren würde. Die Regierung, wie auch das Volk, ignoriert diese Bedenken. Denn, so meine Vermutung, es geht ihnen gar nicht um den Kinderschutz. Das tat es nie. Es gibt unzählige seit Jahren bekannte Gründe, die mit beeindruckender Klarheit beweisen, dass es für den Kinderschutz sehr schädlich ist, Pädophile so anzugreifen. All diese Gründe wurden und werden einfach ignoriert. Dafür gibt es nur eine Erklärung:

Die Gesellschaft will Pädophile verfolgen. Alle anderen Gruppen, die man mal mit Hass und Verfolgung überziehen konnte, wehren sich heute. Es gibt nur noch diese eine, die man wahrlich ungestraft hassen und verfolgen kann. Die Gesellschaft braucht das. Unzählige einzelne Menschen sind mehr als glücklich über die Möglichkeit, jemand anderen für alles verantwortlich zu machen, was schief läuft. Sie lieben es, andere Menschen, ob unschuldig oder nicht, zu verachten, zu verfolgen und zu vernichten, damit sie sich selbst besser fühlen können. Damit sie ihre eigenen Gräueltaten vergessen können. Das ist ihnen so wichtig, dass sie bereit sind, dafür das Leben von Kindern zu opfern. Sie nehmen es in Kauf, dass ihr Hass auf Pädophile dazu führen wird, dass mehr Kinder missbraucht werden (zum Einen von Menschen, die nicht pädophil sind und sagen: „Mich betrifft‘s ja nicht, die Pädos sind ja viel schlimmer als ich“, als auch von Pädophilen, denen jede andere ethische Möglichkeit zur Triebabfuhr verboten wurde). Sie nehmen es in Kauf, solange sie nur weiter hassen dürfen.

Wenn das ungehindert so weitergeht, sehe ich folgendes Szenario für die Zukunft: Immer mehr Kinder werden Opfer von sexuellem Missbrauch werden, was den Menschen eine Bestätigung für ihren Hass sein wird. Die Meldepflicht wird kommen, irgendwann wird man dann womöglich anfangen, Pädophile gleich festzusetzen, ungeachtet dessen, ob sie eine Straftat begangen haben, oder nicht. Vielleicht wird man die Sicherungsverwahrung dafür bemühen, um sich nicht eingestehen zu müssen, Unschuldige ins Gefängnis zu werfen. Eine radikale Regierung an der Macht könnte dann irgendwann entscheiden, dass einem das Problem mit den ganzen Pädos in Sicherungsverwahrung ohnehin zu teuer ist. Sie könnte eine radikale Endlösung vorschlagen, die sogar durchkommen könnte. Gar nicht so undenkbar, wenn man sich anschaut, wie aktuell verfassungswidrige Gesetze beschlossen werden, alle Parteien sich beeilen zuzustimmen, und Kontrollinstanzen es vor Angst vor dem Mob bibbernd nicht wagen, etwas zu unternehmen. Und solche Dinge ungehindert durchkommen. Gar nicht so undenkbar, wenn man sich vor Augen führt, dass all das schon einmal passiert ist.

Des Weiteren wird natürlich auch die Anzahl der anderweitig missbrauchten Kinder steigen. Ich lese heute schon Kommentare im Internet wie „Mein Kind zu schlagen ist mein natürliches Elternrecht. Kümmert euch mal endlich um die Scheißpädos, die sind viel schlimmer.“

Das wären wahrlich dunkle Zeiten. Doch so muss es nicht kommen. Jeder von uns kann das Richtige tun und gegen die Anfänge dieser Katastrophe aufstehen. Egal, ob pädophil, oder nicht.

Macht was draus.

3 Kommentare

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Ruby

Guter und aktuell besonders wichtiger Beitrag. Danke dafür, David :)

Es ist leider so verdammt schwer Leuten unsere Situation verständlich nahezubringen. Einfach, weil man die Leute dafür erst mal dazu bringen muss, einmal nur zuzuhören, ohne direkt einen Gegenangriff auf den vermeintlichen Angriff unsererseits zu starten. Vernünftige, weitestgehend sachliche Beiträge tragen dazu hoffentlich ein Stück bei.

Generell ist ruhig und sachlich langfristig gesehen sicherlich effektiver als pöbelnd und hasserfüllt, auch wenn es noch so weh tut sich bewusst nicht auf dieses Niveau zu begeben.

Anonym

Die Gesellschaft will Pädophile verfolgen. Alle anderen Gruppen, die man mal mit Hass und Verfolgung überziehen konnte, wehren sich heute. Es gibt nur noch diese eine, die man wahrlich ungestraft hassen und verfolgen kann. Die Gesellschaft braucht das.

Ja, das ist offensichtlich geworden. Viele Leute im Internet sagen das auch offen. Also dass sie Pädos hassen und dass es ihnen nicht (nur) um den Kinderschutz geht. Bei anderen schwingt es implizit mit oder es wird durch offensichtliche Schutzbehauptungen getragen, wie z.B. dass die Benutzung einer Kindersexpuppe indirekt aber doch kausal zum Schaden realer Kinder beitragen würde, was aber kaum jemand wirklich ernsthaft glauben dürfte und schon gar nicht in einem Maße oder mit einer Wahrscheinlichkeit, dass die Haftandrohung verhältnismäßig wäre. Andere geben einfach ihre ablehnenden Emotionen öffentlich bekannt ("widerliche Schweinerei", "der Anblick nur schwer zu ertragen" usw.), als sei damit schon die Debatte gewonnen. Es war in Wahrheit nie wirklich eine Debatte und schon gar keine, die vom rationalen Kinderschutz getragen worden wäre. Schneeschnuppe vom Pädoblog spricht vom "Feindstrafrecht" und er hat natürlich Recht. Eine außerparlamentarische Opposition gibt es auch nicht; ich konnte keine einzige noch so kleine Partei in Deutschland finden, die sich öffentlich dagegen ausgesprochen hat. Einzig die Piratenpartei spricht sich gegen Massenüberwachung aus, die mit der Jagd nach Kinderpornos begründet wird, aber das hat eher damit zu tun, dass Nicht-Pädos nicht überwacht werden wollen. Und die Piratenpartei bleibt immer deutlich unter 5%.

Puppenspieler

schön geschrieben Anonym. Wir sind jetzt genau da angelangt wo 1933 die Juden standen. In den letzten 15 Jahren ging es beim Umgang mit Pädophilen nie um das Kindeswohl .Denn das war ausreichend durch Gesetze seit 100 Jahren schon geschützt. Es ging in den letzten 15 Jahren einfach nur um eine Gruppe die man öffentlich hassen darf und selbst die körperliche Unversehrtheit von Pädos darf öffentlich in Frage gestellt werden. Hier erinnere ich nur an die jügsten Pädophilenmorde in den Niederlanden und auch in Deutschland. Ich glaub Schneeschnuppe hat das mal zusammengestellt. Oder war Dieter Gießeking? Egal, auf jeden Fall sollte der Fall des letzten Pädophilenmordes der ein Opfer gefordert hat das nicht mal pädophil allem Anschein nach war uns alle aufhorchen lassen. Der Leiter der Ermittlungseinheit der Polizei hat wortwörtlich gesagt "das war halt gut gemeint" und ging zur Tagesordnung über.

Das muss man sich mal vorstellen, wir haben einen Toten der auch kein Pädo war da sein vermeindliches Objekt der Begierde vom Alter her voll entwickelt gewesen wäre. Also ein "Kollateralschaden" und die Polizei sagt nur dazu dass es eben gut gemeint war und geht zur Tagesordnung über.

Wer schaut da nun hin, ob überhaupt gegen die Täter angemessen ermittelt wird? Wer garantiert dass die Täter überhaupt eine Inhaftierung bekommen so wie bei jedem Mord eigentlich üblich?

Wer überwacht eigentlich die Polizei? Z.B. bei Hausdurchsuchungen? Die Staatsanwaltschaften? die Gerichte? Das ist lächerlich wenn es gegen vermeindliche Pädophile geht. Da gibt es keine Hemmschwellen mehr oder Verhältnismäßigkeiten.

Es muss doch irgendwo eine Statistik geben wo die Anzahl der Hausdurchsuchungen pro Jahr festgehalten wird und die auch für Studien herrangezogen werden kann. Denn es muss doch ein Mal geprüft werden wie oft es dann im Verhältnis mit der Hd tatsächlich zu einer Verurteilung gekommen ist. Es muss auch der Grund zu einer solchen Verletzung der Privatsphäre dokumentiert sein und darf nicht in irgendwelche Akten eines Gerichts für immer verschwinden. Betroffene machen das ja niemals öffentlich aus Angst das Bisschen an Achtung dann auch noch zu verlieren auch wenn nach meiner Vermutung in den meisten Fällen ein Freispruch gekommen ist. Oder wohl noch öfters es zu gar keiner Gerichtsverhandlung gekommen ist.

Obwohl der Begriff "Kind" so wie in den USA immer mehr bis zum Alter von 18 Jahren ausgeweitet wird. Obwohl "sexualisierte Gewalt" mittlerweile auch bedeuten kann dass ein vermeindlicher Pädophiler normal angezogene Kinder auf einem Kindergeburtstag der Nicht oder des Neffen fotografiert hat.

Das muss von aussen doch ein Mal beleuchtet werden wie oft das bei Hd vorkommt. Daher braucht es einen Zusammenschluss von Pädos der aktiv Aktivismus betreibt und sich nicht mit der Schaffung einer Graswurzelbewegung verzettelt.

Man stelle sich mal vor heute würde ein angehöriger des jüdischen Volkes von einem wütenden Mob totgeschlagen werden und die Mörder würden öffentlich sagen dass dies gerechtfertigt war da dies einerseits ein Jude war, andererseits dieser Jude Kontakte zu minderjährigen gesucht hatte.

Die Polizei würde kommen und sagen "na ja......war eben gut gemeint" Der Polizist würde sofort vom Dienst suspendiert werden. Obwohl die Verletzung des Rechtsgutes im Prinzip das Gleiche wäre.

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