Manchmal hört man von jenen Pädos, die von Einvernehmlichkeit zwischen Erwachsenen und Kindern reden und man solle sich doch als Nicht-Einvernehmler wie wir mit ihnen zusammentun, um eine Veränderung zu bewirken.
Meine These ist, dass es so manchen von ihnen regelrecht wurmt, dass uns Nicht-Einvernehmlern immer öfter zugehört wird, während sie ihre Forderungen nicht ohne Weiteres öffentlich tragen können, ohne Pädos wieder im schlechten Licht darzustellen. Das muss so richtig wehtun. Und dann verfallen sie in die Illusion (damit kennen sich Einvernehmler ja besonders gut aus), dass wir über ihre Ziele einfach so hinwegsehen könnten.

Es existieren einfach so gut wie keine gemeinsamen Ziele

Dabei frage ich mich, ob sie ernsthaft glauben, dass das so einfach funktionieren könnte. Die gemeinsamen Ziele sind überschaubar. Man kann sie an einer Hand, an der zudem noch vier Finger amputiert sind, abzählen: die Entstigmatisierung der Neigung.
Doch das ist kein Ziel, das eine Zusammenarbeit rechtfertigt. Denn am Ende würden wir damit als Einheit diejenigen unterstützen, die genau das tun würden, was wir niemals tun, mehr noch: niemals zulassen wollen, auch nicht, wenn es legal wäre: Kindern die Sexualität eines Erwachsenen aufbürden und sich das dann noch schönreden, weil man charakterlich ziemlich verdorben ist. Diesen Preis bin ich nicht bereit zu zahlen. Auch nicht für eine Entstigmatisierung.

Am Ende bleibt also nur der verzweifelte Versuch, irgendwie gehört zu werden. Aber das wird nicht passieren. Die Gesellschaft weiß noch ganz genau, was Leute wie sie vor einigen Jahrzehnten getrieben haben. Und sie werden es auch nicht vergessen oder in irgendeiner Form akzeptieren. Und das ist auch gut so. Was sie aber irgendwann tun werden, ist Pädos nach ihrer Handlung, nach ihren Einstellungen zu Kindesmissbrauch (dazu zählt auch eine angeblich einvernehmliche Handlung) zu beurteilen. Insofern ist eine Entstigmatisierung möglich. Nur halt eben nicht für Einvernehmler-Haltungen.

3 Kommentare

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Dieter Gieseking

Es kann aus Sicht von K13online - und da bin ich bestimmt nicht alleine mit - keine öffentliche Zusammenarbeit geben. Die Kernfrage ist nicht vereinbar. Es kann aber in bestimmten Zielsetzungen eine Kooperation geben, die es ja auch schon gibt. Mehr wird nicht möglich sein, denn bei der Kernfrage kann es keinen Kompromiss geben.

Wenn es je eine Anerkennung & Akzeptanz der Pädophilie geben sollte, dann wird diese natürlich als Erstes bei den Enthaltsamen sein. Das ist die Logik in der Folge weiterer Emanzipation in meinem Sinne - und damit der weit überwiegenden Mehrheit der Boylover und Girllover. Ihr seid zwar sehr aktiv und werdet auch zunehmend in den Mainstream-Medien bedacht, aber das täuscht darüber hinweg, dass Ihr trotzdem in der Pädophilenszene in der Minderheit seid. Schon meine Erfahrungen den letzten bald 40 Jahren zeigen mir dies ganz eindeutig. Dieses Pädo-Klientel lebt aufgrund der ganze Hetze und Verfolgung im Hintergrund - und tritt deshalb öffentlich wenig in Erscheinung. Das ist sehr schade, aber leider wohl nicht zu ändern....

ilytul

Es gibt mit Sicherheit sehr viele Pädos, die nicht online vertreten sind. Das sind solche, die es sich nicht eingestanden oder aber auch einfach kein Bedürfnis haben, online zu netzwerken. Über diese Pädos weiß man gar nichts. Weder, wieviele es sind noch welche Auffassungen sie haben. Und auch du weißt über sie nichts, egal, wie großspurig du tust. Es ist wie mit den Nazis: Sie waren die lautesten, alle dachten, die AfD kommt in die Regierung, und am Ende schafften sie es gerade einmal knapp über die Einstelligkeit. Also mal schön den Ball flach halten. ;)

Und egal, wie sehr du eine Kooperation herbeifantasierst: Keine Zielsetzung kann so wichtig sein, dass wir miteinander kooperieren. Denn das würde bedeuten, eure Ziele zumindest zu dulden, was ich und viele andere von uns nicht mit unserer Auffassung von Kinderschutz vereinbaren können.

Ein Gast

Die Würde und unantastbarkeit der Kinder ist absolut außer Frage. Ich bin da ganz bei dir Ilytul. Deswegen mag ich den Blog und lerne mich zu öffnen, weil ihr meineserachtens das richtige Ziel verfolgt und es mir einfach macht, die Menschen die ihr seid, absolut zu akzeptieren und zu respektieren. Dankeschön für eure Arbeit und deine Hilfe.

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