Ja, warum eigentlich?

Warum kann die Gesellschaft uns nicht einfach als menschliche Wesen sehen?
Warum erkennt die Gesellschaft uns jegliche Menschlichkeit ab, nur weil wir Kinder lieben?
Warum wird unsere pädophile Neigung von der Gesellschaft so oft nur auf die Sexualität reduziert, obwohl wir in der Regel genauso romantische Gefühle haben und lieben können wie viele andere Nicht-Pädophile auch?

Warum verlangt die Gesellschaft von uns, dass wir bei einem Outing immer noch zuerst erklären müssen, dass wir keine Straftaten begangen haben und begehen, weil wir Kinder lieben und ihnen nicht wehtun wollen, während sich Nicht-Pädophile nicht explizit von Vergewaltigern distanzieren müssen?
Warum setzt die Gesellschaft uns immer noch permanent mit Missbrauchstätern gleich, obwohl viele von uns nachweislich keine sind?
Warum weigert sich die Gesellschaft einzusehen, dass wir Pädos keine "dauergeilen, perversen Monster" sind, nur weil einige pädophile und auch nicht-pädophile Menschen Kinder missbrauchen?
Warum lässt die Gesellschaft uns für Taten anderer büßen, mit denen wir uns weder identifizieren können noch etwas damit zu tun haben?
Warum verlangt die Gesellschaft von uns, dass wir uns immernoch als "tickende Zeitbomben" bezeichnen lassen müssen, da wir uns ja "irgendwann sowieso ein Kind schnappen" würden?
Warum werden wir von der Gesellschaft dafür verachtet bzw. kritisiert, wenn wir ganz normalen, alltäglichen, nichtsexuellen Kontakt zu Kindern haben?
Warum wird in diesem Falle alles getan, um uns von den Kindern fernzuhalten? Warum werden wir von der Gesellschaft immernoch als triebgesteuert angesehen, obwohl wir genauso willentlich entscheiden können, ob wir Arschlöcher sein wollen und Kinder missbrauchen oder eben auch nicht wie jeder andere Nicht-Pädophile auch? Warum traut die Gesellschaft einem Nicht-Pädo ohne Umschweife zu, mit 60 keinen Partner gehabt zu haben, ohne direkt zum unkontrollierbaren Triebtäter zu werden, aber schafft es nicht einem Pädo das gleiche Maß an Vertrauen zu erweisen, solange es keine eindeutigen Hinweise gibt?

Warum müssen wir uns vor der Gesellschaft immernoch verstecken?
Warum treibt uns die Gesellschaft dazu, dass wir jegliche Kommunikation mit anderen, unter Umständen sogar befreundeten Pädos verschlüsseln, während andere sich vor die Öffentlichkeit stellen, "Ich bin schwul, und das ist auch gut so" sagen dürfen und dafür zu Recht akzeptiert werden?
Warum muss ich im Jahre 2017, in welchem es zum guten Ton gehört, sich selbst als ach so tolerant und weltoffen zu deklarieren, immernoch diese Fragen stellen?

9 Kommentare

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Buzz

1) Warum kann die Gesellschaft uns nicht einfach als menschliche Wesen sehen?

Weil sie uns (KIH) gar nicht kennt.

2) Warum erkennt die Gesellschaft uns jegliche Menschlichkeit ab, nur weil wir Kinder lieben?

Weil Pädokrimielle und Pädoeinvernehmler genau das selbe von sich behaupten.

3) Warum wird unsere pädophile Neigung von der Gesellschaft so oft nur auf die Sexualität reduziert, obwohl wir in der Regel genauso romantische Gefühle haben und lieben können wie viele andere Nicht-Pädophile auch?

Gelebte Pädosexualität stellt ein erhebliches gesellschaftliches Problem dar, sie richtet nicht wieder gut zumachende Schäden an. Viele Täter sind so überzeugt das ihre Übergriffe auf Kinder keinen Schaden anrichten das sie selbst nach verbüßten Haftstrafen genauso so weitermachen wie vorher. Das Eltern oder eine Gesellschaft ihre Kinder dagegen schützen will ist ein natürlicher Instinkt und dieser ist berechtigt.

4) Warum verlangt die Gesellschaft von uns, dass wir bei einem Outing immer noch zuerst erklären müssen, dass wir keine Straftaten begangen haben und begehen, weil wir Kinder lieben und ihnen nicht wehtun wollen, während sich Nicht-Pädophile nicht explizit von Vergewaltigern distanzieren müssen?

Heterosexuelle Menschen müssen sich nicht outen und Homosexuelle haben im allgemeinen nur Sex mit gleichaltrigen Partnern, darum ist hier im Prinzip keine Rechtfertigung nötig. Ich bin für Transparenz auch wenn das zur Folge das wir unsere Fehlverhalten offen legen müssen und erklären was wir getan haben das es nicht wieder zu solchem kommt. Nur so kann ein Vertrauensverhältnis entstehen. Vertuschen, verbergen, belügen ist vollkommen kontraproduktiv.

5) Warum setzt die Gesellschaft uns immer noch permanent mit Missbrauchstätern gleich, obwohl viele von uns nachweislich keine sind?

Siehe Punkt 1

6) Warum weigert sich die Gesellschaft einzusehen, dass wir Pädos keine "dauergeilen, perversen Monster" sind, nur weil einige pädophile und auch nicht-pädophile Menschen Kinder missbrauchen?

„Nur weil einige pädophile und auch nicht-pädophile Menschen Kinder missbrauchen?“

Nur? Einige? Die deutsche Regierung hat als sexuellen Missbrauch einmal als Volkskrankheit bezeichnet und liegt damit vollkommen richtig. Bitte keine Verharmlosung.

7) Warum lässt die Gesellschaft uns für Taten anderer büßen, mit denen wir uns weder identifizieren können noch etwas damit zu tun haben?

Nochmal die Gesellschaft kennt uns nicht (KIH) und kann darum nicht differenzieren. Es liegt an uns das zu verändern.

8) Warum verlangt die Gesellschaft von uns, dass wir uns immer noch als "tickende Zeitbomben" bezeichnen lassen müssen, da wir uns ja "irgendwann sowieso ein Kind schnappen" würden?

Leider ist es so und das ist mir erst in den letzten Wochen bewusst geworden ist es so, das selbst wenn Menschen sagen sie verzichten auf ihre pädophilen Bedürfnisse das noch lange nicht aussagt aus welcher Motivation sie das tun. Selbstschutz ist verständlich aber für mich und viele andere Menschen kein ausreichendes Motiv. Nur die Erkenntnis das sexuelle Übergriffe Schaden anrichten (und selbst das ist bei vielen Pädo‘s nicht gegeben, den nur zu oft werden diese Schäden negiert oder verharmlost) und die daraus folgende Herzens und Vernunftentscheidung (1) auf Sexualität mit Kinder zu verzichten erschafft Sicherheit und Glaubwürdigkeit. So lange das nicht passiert kann die Gesellschaft nur davon ausgehen das es unter Pädophilen viele tickende Zeitbomben gibt.

9) Warum werden wir von der Gesellschaft dafür verachtet bzw. kritisiert, wenn wir ganz normalen, alltäglichen, nichtsexuellen Kontakt zu Kindern haben?

Ich vermute dahinter steckt eine Menge Misstrauen.

10) Warum wird in diesem Falle alles getan, um uns von den Kindern fernzuhalten?

Wenn es darum geht seine Nachkommen zu schützen wird nicht differenziert und wenn man gar keine Auswahlmöglichkeit hat ist das auch nicht möglich.

11) Warum werden wir von der Gesellschaft immernoch als triebgesteuert angesehen, obwohl wir genauso willentlich entscheiden können, ob wir Arschlöcher sein wollen und Kinder missbrauchen oder eben auch nicht wie jeder andere Nicht-Pädophile auch?

Weil viele Pädophile triebgesteuert sind und aus puren Egoismus zu Tätern werden. Begründet wird es dann immer mit „das Kind wollte es doch“.

12) Warum traut die Gesellschaft einem Nicht-Pädo ohne Umschweife zu, mit 60 keinen Partner gehabt zu haben, ohne direkt zum unkontrollierbaren Triebtäter zu werden, aber schafft es nicht einem Pädo das gleiche Maß an Vertrauen zu erweisen, solange es keine eindeutigen Hinweise gibt?

Hier geht es um Wahrscheinlichkeiten, die kann man berechnen.

13) Warum müssen wir uns vor der Gesellschaft immernoch verstecken?

Weil wir von der Gesellschaft verständlicherweise in einem Topf mit Pädokriminellen, pädophilen Einvernehmlern und Ersatztätern geworfen werden. Kinder im Herzen hat im Moment noch keine Reichweite, GSA (Google Ranking) hat sie kann aber nicht überzeugen. So lange das so ist werden wir durch die Übergriffe dieser Täter immer in ein schlechtes Licht gerückt und können nicht offen leben.

14) Warum treibt uns die Gesellschaaft dazu, dass wir jegliche Kommunikation mit anderen, unter Umständen sogar befreundeten Pädos verschlüsseln, während andere sich vor die Öffentlichkeit stellen, "Ich bin schwul, und das ist auch gut so" sagen dürfen und dafür zu Recht akzeptiert werden?

Sicherlich sind legal lebende Pädophile schon aus verschiedensten Gründen zu Schaden gekommen und verschlüsseln deshalb jetzt alles. Schwule können im allgemeinen recht sicher sein das Missbrauch und Vergewaltigung unter ihnen nur ein Randerscheinung ist daher kann man sich auch offen präsentieren. Missbrauch ist unter Pädophilen keine Randerscheinung und das sage ich aus persönlichen Erfahrungen.

15) Warum muss ich im Jahre 2017, in welchem es zum guten Ton gehört, sich selbst als ach so tolerant und weltoffen zu deklarieren, immer noch diese Fragen stellen?

Die Antwort kannst du dir nur selber geben.

(*1) Einige Menschen verstehen es von Geburt an, einige durch ihre Erfahrungen und anderen kann man es erklären und sie treffen danach vernünftige Entscheidungen. Der Rest versteht es nicht und richtet erheblichen Schaden bei Kindern an.

Sirius

Nur? Einige? Die deutsche Regierung hat als sexuellen Missbrauch einmal als Volkskrankheit bezeichnet und liegt damit vollkommen richtig. Bitte keine Verharmlosung.

Ich finde hier gehst du etwas zu weit. Es gibt Studien unter Missbrauchstätern, die zeigen dass weniger als 20% der Kindesmissbrauchstäter tatsächlich pädophil sind, und rein rechnerisch missbrauchen nur eine Minderheit der 300 000 in Deutschland lebenden pädophilen Menschen tatsächlich Kinder. Es geht meiner Ansicht nach nicht um Verharmlosung von tatsächlich stattfindenden Missbrauch (egal, ob von Pädophilen oder Nicht-Pädophilen begangen), sondern darum, dass wir nicht für grausame Straftaten verantwortlich gemacht werden und eine Mitschuld tragen sollen, mit denen wir überhaupt nichts zu tun haben.

ilytul

Danke, Sirius. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum Du so viel Verständnis für dieses Verhalten hast. Natürlich gibt es Arschlöcher unter Pädos, aber ich und viele Andere haben rein gar nichts damit zu tun. Und wir können auch mit gutem Recht verlangen, dass wir nicht für die widerlichen Taten Anderer herhalten müssen. Denn wir hier machen es noch wirklich aus dem Kinderschutz heraus. Ich dachte eigentlich, dass sowas in einem ach so fortschrittlichen Land wie Deutschland normal sein sollte.

Buzz

Was sind das für Studien? Solche niedrige Zahlen hab ich noch nie gehört, mir ist auch bewusst ist das Ersatztäter ein Problem sind, die habe ich bei meinem "Nur und Einige?" auch mit eingeschlossen. Ich halte die Aussage der Bundesregierung auf die Gesamtzahlen für realistisch.

Sirius

Ich beziehe mich da immer auf diese niederländische Metastudie. Das Ergebnis dieser Studie ist, dass nur bei etwa 20% der Missbrauchstäter, die eine Testung durchlaufen irgendeine Paraphilie diagnostiziert werden konnte. Wenn man nun noch bedenkt, dass dies neben der Pädophilie auch noch einen Haufen anderer Paraphilien mit einschließt und dass bei Tätern mit Paraphilie mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Testung veranlasst wird als bei Tätern ohne Paraphilie kann man davon ausgehen, dass die tatsächliche Zahl noch wesentlich niedriger ist.

Buzz

ilytul Verständnis kommt doch von verstehen und ich kann verstehen das die Gesellschaft bei den Gesamtzahlen so reagiert. Klar werden "wir" (*1) auch zu eine Art Sündenbock gemacht weil sich z.b. Eltern nicht der Tatsache stellen können das es oft Väter, Mütter, Brüder und Onkel sind die missbrauchen. Allerdings und das sei dazu gesagt kann man Pädokriminalität eben auch nicht verharmlosen. Sirius was mir gestern Abend noch entfallen ist, letztlich geht es auch nicht nur um die Pädos die akitv missbrauchen, es geht auch um die die gerne Sex mit Kindern hätte es aber nichtmal schaffen Kontakte mit Kindern zu knüpfen, es geht um Pädoidelogen die seit mehr als 30 Jahren nichts anderes predigen als das Sex mit Kindern in Ordnung ist weil diese das mögen und darum die Schutzaltergrenzen abgeschafft werden sollen. Solche geistige Brandstitung für auch zu Opfern. Ich hätte dann gerne mal zum Vergleich die Zahlen von der Charite. Meines Wissens war die Prozentzahl immer 40% Pädokriminelle zu 60% Ersatztäter, was sich auch erklärt weil viel Pädophile nicht mal "Zugriff" auf Kinder bekommen.

(*1) (ich bezweilfe mal das es wirklich gegen uns geht, also gegen überzeugt abstinent lebende Menschen)

Sirius

Diese geistigen Brandstifter sind leider online sehr aktiv, aber da liegt es ja an uns das zu ändern. Ich bin da ähnlich desillusioniert wie du, aber noch nicht ganz bereit komplett zu resignieren und zu sagen, dass die meisten pädophilen Menschen solche Ideologien haben. Die Lauten sind nicht immer die Mehrheit.

Die 40%, die von der Charite gerne zitiert werden geht soweit ich weiß aus einer Studie aus dem Jahr 2001 zurück, die Missbrauchstätern phallometrischen Testungen unterworfen hat [1]. Die Sache dabei ist: die diagnostischen Kriterien, die dabei verwendet wurden haben auch 17% einer zufällig ausgewählten Kontrollgruppe als pädophil eingestuft. Wenn man davon ausgeht, dass zwischen 0,1% und 5% der Allgemeinbevölkerung pädophile Neigungen hat, kann man sehen dass diese Kriterien wohl viel zu großzügig sind und der tatsächliche Anteil wesentlich darunter liegen muss.

Die Studie hat sich auch angeguckt, was passiert wenn man die diagnostischen Kriterien etwas strenger formuliert, sodass nur noch 10% der Vergleichsgruppe als pädophil klassifiziert werden (was ja immer noch sehr hoch ist). Mit diesen strengeren Kriterien sind dann schon nur noch 27% der Tätergruppe pädophil.


[1] Seto, M. C. & Lalumiére, M. L.: A Brief Screening Scale to Identify Pedophilic Interests Among Child Molesters. Sexual Abuse: A Journal of Research and Treatment, 2001, 13, 15-25

Buzz

Zitat: "Aber noch nicht ganz bereit komplett zu resignieren und zu sagen, dass die meisten pädophilen Menschen solche Ideologien haben." Zitat Ende

Das nicht, aber die, die sie haben geben sie an die jüngeren Generationen weiter und dort entsteht der Eindruck das es in Ordnung ist Sex mit Kindern zu haben weil es propagiert wird und das führt zu sexuellen Missbrauch. Diesen Idelogen das Wasser abzugraben könnte ein Ziel sein.

Deine Anmerkung zu der Chartie Studie zeigt doch, das wohl mehr nicht pädophile Menschen sexuell auf Kinder anspechen oder versteh ich das verkehrt?

ilytul

Nein, die sprechen nicht auf Kinder an, weil sie ja eben nicht pädophil sind. Das sind Ersatzhandlungstäter.

Und niemand sprach davon, Pädokriminalität zu verharmlosen. Ich weiß nicht, wo Du das hier liest. Es geht um die Tatsache, dass nicht ich, nicht Du, nicht Sirius, etc. mit Pädokriminellen in einen Topf geworfen werden wollen. That's it. Und wir können als Menschen mit Rechten(ja, sowas haben wir auch) erwarten, dass uns die Gesellschaft behandelt wie alle anderen Menschen auch, solange wir eben unumstößliche Prinzipien haben und in der Lage sind, unsere Impulse zu steuern. Ich finde es sehr traurig, dass wir diese Rechte immer noch permanent verteidigen müssen und ich überall lügen muss, nur damit ich mit Kindern arbeiten darf, obwohl ich ihnen verdammt nochmal nichts tue... Es tut mir leid, wenn ich gerade etwas aufgebracht bin, aber ich bin eben aufgebracht. Wir werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt, man nimmt uns Rechte (das Recht auf freie Berufswahl), nur weil wir Gefühle für sie haben, und ich bin es langsam leid, die Gesellschaft dafür in Schutz zu nehmen. Die Gesellschaft hat eine Verantwortung gegenüber Minderheiten, und was sie gerade mit unserer Minderheit abzieht, ist unter aller Sau.

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