November.
Tage des Nebels und der Kälte
Punkt 8 seh ich ihn täglich
Zierlich und blond;
an seiner Seite - die Frau die seine Mutter ist

Mürrischer Blick und harte Worte
Kein einziges Mal ein liebes Wort im Bus.

Eisiges Herz, Kälte die mich schmerzt
Wie weh tut sie wohl ihm?

Kleiner blonder Mann wo gehst Du hin?
Seine Augen schauen traurig
Das Schweigen seiner Mutter lässt ihn erstarren

Er trägt sein Kita-Täschchen
schaut scheu, doch lieb mich an

Sehr groß und massig seine Mutter
einen Blick der Zärtlichkeit
ich such vergebens

Auch Nachmittags so eisiges Schweigen
Herz aus Eis
Eisherz.
Kleines Herz in Not.

In meinen Träumen halt ich Dich, Du kleiner Junge, ganz zart in meinem Arm...

(Dieses Gedicht ist dem kleinen ca 4 Jahre alten Jungen gewidmet, den ich tagtäglich in meinem Stadtteil sehe mit seiner Mutter.)
So viele harte Worte höre ich aus ihrem Mund und dann wiederum eisiges Schweigen.
Ferner widme ich dieses Gedicht Allen die auch kinderlieb sind und deren Herzen viel Wärme schenken können.

Liebe Grüße von
Angelo

2 Kommentare

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ilytul

Ich weiß genau, was Du meinst. Ich bin auch immer wieder am Boden zerstört, wenn ich solche Eltern sehe, aber nicht nur die, die ihre Kinder ankacken, als wären sie ein Stückchen Müll, sondern auch die, die ihre Kinder permanent ignorieren. Das alles ist für mich emotionaler Missbrauch und gehört vom Jugendamt beobachtet. Leider gibt es in Deutschland oftmals keine Handhabe und die Ämter interessiert das mangels Personal auch nicht sonderlich. Da wird priorisiert, wo es nichts zu priorisieren gibt. Denn emotionaler Missbrauch ist genauso schlimm wie der körperliche und sexuelle.

Angelo

Ilytul ja da stimme ich Dir 100% zu!

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